Analogmessgeraet an Stereoanlage zwecks Deko

#3006654
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Werte Leute,

Ich hab hier zwei analoge Messgeraete stehen, ein Volt- und ein 
Amperemeter (0-30V bzw. 0-100mA Messbereich, siehe Foto).
Nun wuerd ich gern eines davon - welches besser dafuer geeignet ist - an 
meine Stereoanlage anschliessen. Nicht zu Mess-, sondern quasi zu 
Dekorationszwecken: Der Zeiger soll also moeglichst "repraesentativ" die 
Musik (Rhtyhmus, Lautstaerke - kann es mangels Wissen schwer nennen. 
Laienhaft ausgedrueckt: Es soll ein moeglichst gut und einfach zu 
sehender Zusammenhang zwischen dem sich bewegenden Zeiger und der Musik 
hergestellt werden koennen) abbilden.

Wie Ihr vielleicht an meiner Fragestellung schon gemerkt hab: Ich hab 
keine Ahnung.
Eher das Volt- oder das Amperemeter? An den Rec-Ausgang oder einen 
Lautsprecherausgang? Irgendwas dazwischen, um bestimmte Frequenzen mehr 
oder weniger zu betonen? (schaetze so ein analoges Zeigermessgeraet 
macht ja auch nicht jede Frequenz schoen mit).

Wie geschrieben braucht es nix exaktes, hochwissenschaftliches. 
Vielleicht koennt Ihr mit meiner vagen Anfrage ja trotzdem was anfangen.

Vielen Dank fuer Eure Anregungen!

Wuensche ein angenehmes Restwochenende,
magschweinsbraten
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Gast #3006678
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Das Voltmer kannst du getrost über eine der Stereoboxen hängen, das 
Amperemeter nicht. Das würde ich in die Stromversorgun hängen. Das gibt 
dann die mittlere Leistung an, weil das Schaltnetzteil garantiert 
konstante Spannung zieht.
#3006681
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Ohne nicht wenigstens ein Gleichrichterdiode wird das nichts, die 
Meßgeräte sind für Gleichspannung/ Gleichstrom, die Musik ist aber 
Wechselspannung
Außerdem sind die Meßbereiche sehr ungünstig.
Du kannst versuchen, das Voltmeter mit einer Diode an den 
Lautsprecherausgang zu schalten, aber verspreche dir nicht zu viel 
davon.
Gast #3007688
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Im Takt der Musik werden die dann aber nicht "tanzen". Die Spannung bzw 
der Strom hat mit dem Takt der Musik nichts zu tun. Es sei denn, die 
Musik besteht nur aus bumm-bumm-bumm.

Die Meßinstrumente sehen recht groß aus. Möglicherweise sind die so 
träge, dass sie gar nicht "tanzen" können. Teste das mal an.
Gast #3007693
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Viel Dekorativer ist übrigens das:

Nimm einen alten Fernseher. Der Empfänger darf kaputt sein, wichtig ist, 
dass er wenigstens noch "Schnee" anzeigen kann.

Klemme die horizontale Ablenkspule von der Elektronik ab und schließe 
sie parallel zu einem Lautsprecher an die Stereoanlage an.

Du erhälst dann eine (senkrechte) tanzende Linie, entsprechend der 
Musik.
Gast #3007696
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Bei Zimmerlautstärke liegen an den Lautsprechern nur wenige Volt an, das 
30V Instrument wird kaum ausschlagen.

Das Amperemeter mit einem Gleichrichter in Reihe zum Lautsprecher zu 
schalten, geht auch nicht, weil der Spannungsabfall am Gleichrichter die 
Tonqualität versaut.

Ohne zusätzliche Ansteuerschaltung sehe ich da schlechte Chancen.
Gast #3008026
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Du kannst auch das mA-Instrument parallel an den Lautsprecher hängen - 
mit einem geeigneten Vorwiderstand (und natürlich einem Gleichrichter). 
Damit kannst du durch die Wahl des Vorwiderstands die Empfindlichkeit 
einstellen.
Schöner wäre es allerdings, wenn der Vollausschlag schon bei 1mA oder 
bei 100µA läge.
Wenn man die Instrumente öffnen kann, dann findest du im Voltmeter einen 
Serienwiderstand (auch den kann man anpassen) und beim mA-Meter einen 
Shunt, den man ev. entfernen oder könnte. Damit sind auch beide 
empfindlicher zu machen.

Im Prinzip sind vermutlich beides die selben Messwerke, nur eben durch 
die innere Beschaltung zu Spannungs- oder Strommesser umfunktioniert 
worden.
Gast #3009843
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-Die meisten, guten Messinstrumente sind hervorragend Gedämpft.
-Keine Ahnung, ob man die Dämpfung, zerstörungsfrei heraus bekommt.
-Die meisten Ruckler werden wohl nur schlappe Zucker produzieren.
-Dazu kommt noch ein ungünstiger Arbeitsbereich.
Mein Tipp: Spar Dir die Aussparungen.
Gast #3010150
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> Klemme die horizontale Ablenkspule von der Elektronik ab und schließe
> sie parallel zu einem Lautsprecher an die Stereoanlage an

Bei einem SEHR altem Fernsehgerät kann das gut gehen, bei allem was ab 
ca. den 1980ern gebaut wurde ist das ein Rezept die Zeilenendstufe zu 
zerstören. Die Induktivität gehört zu einem Schwingkreis der auf die 
Rücklaufzeit abgestimmt ist.
#3011393
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Liebe Leute,

Vielen Dank fuer Eure netten Anregungen. Werd das eine oder andere 
ausprobieren.

Ein paar direkte Rueckmeldungen:
@"Wie der Johannes, so sein ...": Verarschen kann ich mich selbst. Wie 
ich in meinem ersten Beitrag schon kleinwinselnd festgestellt hab - ja, 
ich kenn mich nicht aus. Danke fuer die Bestaetigung. Zur 
Wissenserweiterung hast Du - im Gegensatz zu manch anderen hier - 
keinesfalls beitragen koennen. Hoffentlich zumindest zur kurzfristigen 
Belustigung aehnlich unguter Menschen wie Du es einer zu sein scheinst.

@Udo Schmitt: Ich find sie eben auch ganz huebsch - aber zum reinen 
Herumstehen und Staubfangen fand ich sie dann auch wieder zu schade. 
Daraus ist meine Unfug-Idee entstanden.
Haettest Du andere schoene Idee, was damit anzufangen waere?

Danke und eine angenehme Woche,
magschweinsbraten

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