Dieser "Nerd" : http://www.prosieben.de/tv/beauty-and-the-nerd/die-nerds/nerd-helge-1.3493715/ Dazu meine Frage: Gibt es überhaupt entsprechend viele "relevante" Sprachen und gibt es hier jemanden der selbst schon zumindest einen Einblick in eine solche Menge an Sprachen hatte? Bzw. wieviele Sprachen würdet ihr anhand der Syntax wiedererkennen ?
Bei so einer Sendung könnte ich kotzen... Wie man sich so einen Schrott überhaupt ansehen kann ist mir schleierhaft. Zu den Programmiersprachen: Ich hab zwar selber kaum Erfahrung damit, kann mir jedoch kaum vorstellen das sowas möglich ist. Und wenn glaub ich noch weniger dass er alle gut beherrscht (also nicht blos "einmal 2 Zeilen programmiert") Obwohl es doch eine ziemliche Anzahl von Programmiersprachen gibt: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Programmiersprachen
James Bonddraht schrieb: > Dazu meine Frage: Gibt es überhaupt entsprechend viele "relevante" > Sprachen Was ist "relevant"? Tatsächlich ist das nicht so schwierig, wie es den Anschein haben mag. Die Prinzipien vieler Programmiersprachen sind eng miteinander verwandt. Einerseits gibts es eine ziemliche Vielfalt von C abgeleiteter Sprachen (C++, C#, Java, Objective-C, D, Go, ...). Dann wäre da noch die ALGOL-Familie (Pascal, Modula, Ada, ...), die sich davon zwar optisch unterscheidet, aber nicht im prozeduralen Grundprinzip. Diese Sprachen haben auf einer höheren Ebene betrachtet eher den Charakter von Varianten der gleichen Grundsprache, wie Dialekte oder die romanische Sprachfamilie (Latein, Italienisch, Französisch, ...). Wenn man das erfasst hat, dann ist eine weitere solche Programmiersprache keine ganz so grosse Sache mehr. Interessanter sind da schon Sprachen, die anderen Paradigmata folgen, wie es beispielsweise jeweils LISP, Prolog oder Haskell darstellen. Da ändert sich die Denk- und Herangehensweise gundlegend.
> Was ist "relevant"? Relevant für mich sind zumindest die, die hier nicht gelistet sind :-) http://de.wikipedia.org/wiki/Esoterische_Programmiersprache
James Bonddraht schrieb: > Relevant für mich sind zumindest die, die hier nicht gelistet sind :-) Dann brauchst du dir über die Zahl 50 keine Gedanken machen. Da gibts locker eine dreistellige Zahl (wenn's reicht). Zumal dann auch Sprachen dabei sind, die schon deshalb nicht da drin stehen, weil niemand ausser dem Autor sie kennt (ich hätte da auch eine beizutragen - für mich war sie mal relevant ;-). Grob gepeilt kommt ich auf an die 20 irgendwann einmal mehr oder weniger aktiv verwendete Sprachen (diverse Assembler-Variationen nicht getrennt gerechnet). Oben drauf kommen dann noch etliche, die ich grob kenne aber nie nennenswert nutzte.
Die Frage ist weit interpretierbar. 1. Wie sollen Varianten gezählt werden? Oder Dialekte und Weiterentwicklungen? 2. Was ist eine Programmiersprache? Wo fängt das an? Man könnte z.B. sagen, HTML sei keine Programmiersprache. Aber XML? Spätestens bei XSLT, XPath und XQuery (Turing-vollstängig!) wird das schwierig. Ich habe z.B. mal ein Backup-Programm geschrieben, das in einer Domain-Specific-Language konfiguriert wurde. So sagt man großspurig heute dazu, damals habe ich mir nur ein praktisches Konfig-Dateiformat ausgedacht. Zählt das auch? Oder andere Konfig-artige Dateien wie *.ini, make-Files, Bind-Zone-Files, die sendmail-Konfig... 3. Es gibt Bibliotheken/Frameworks, die für mich eine Sprache auf ein anderes Level gebracht heben. Beispiele: Prototype/jQuery für Javaskript. Für Java das Spring-Framework oder der Constraint-Solver CHOCO. Die STL für C++. LINQ für C#. Die müsste man dann auch extra zählen. Wenn ich großzügig zähle komme ich bestimmt auf 3 dutzend Sprachen mit denen ich mich schon mal intensiv beschäftigt habe. Und was heißt können? Ich war z.B. mal ein guter Perl-Programmierer. Und obwohl ich das noch regelmäßig mache ist die Sprache schon lange keine Heimat mehr. Sprachen die ich wirklich kann kann ich an einer Hand abzählen.
Tilo Renz schrieb: > die sendmail-Konfig... Echtes Hardcore... ;-) Aber hier war von Programmiersprachen die Rede, nicht von Konfigurationssprachen.
James Bonddraht schrieb: > Dieser "Nerd" : > http://www.prosieben.de/tv/beauty-and-the-nerd/die... Bitte sowas nicht als "Nerd" bezeichnen, da fühlen sich sonst einige persönlich angegangen. ;)
A. K. schrieb: > Tilo Renz schrieb: >> die sendmail-Konfig... > > Echtes Hardcore... ;-) > > Aber hier war von Programmiersprachen die Rede, nicht von > Konfigurationssprachen. Genau darauf wollte ich raus, ich finde die Grenzen fließend. Eine Konfig wird gelesen, geparsed und interpretiert, vielleicht auch noch kompiliert. Sie bestimmt dann, was ein anderes Programm machen soll. Ein Programm in einer Programmiersprache wird gelesen, geparsed und interpretiert, vielleicht auch noch kompiliert. Es bestimmt dann, was ein anderes Programm (Interpreter oder Laufzeitumgebung) machen soll.
Meine Meinung ist ja: wenn man Programmieren kann, kann man
Programmieren.. fertig.. (damit ist jetzt nicht VB oder herum-ge-scripte
gemeint)
"Dialekt" ist doch egal...
>Sein Motto: „Niemals aufgeben.“
DESHALB hat er also keinen Schulabschluss ;-)
Ich würde fast eine Wette drauf abgeben, dass es diese Sendung zum Fernsehkritiker schaffen wird...
Das Original der Sendung fand ich ehrlich gesagt nicht sooo schlecht: http://www.youtube.com/watch?v=sC9wZB2T9uE :)
Christoph M. schrieb: > Bei so einer Sendung könnte ich kotzen... > Wie man sich so einen Schrott überhaupt ansehen kann ist mir > schleierhaft. Unterschichten-TV heißt wohl warum Unterschichten-TV?
Das wird doch auch nur eine Sendung mit Drehbuch und schlechten Schauspielern sein, oder? Die Bilder von den Typen sehen schon so gestellt und unrealistisch aus. Das ist alles nur Schein.
Michael m. schrieb: > Das wird doch auch nur eine Sendung mit Drehbuch und schlechten > Schauspielern sein, oder? > Die Bilder von den Typen sehen schon so gestellt und unrealistisch aus. > Das ist alles nur Schein. Ja das ist bei solchen Formaten üblich, meistens sogar so wie sichs manche Beteiligte garnicht vorstellen von vornherein.
Michael m. schrieb: > Das wird doch auch nur eine Sendung mit Drehbuch und schlechten > Schauspielern sein, oder? Hier steht die Sendung zumindest nicht: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Scripted-Reality-Sendungen > Die Bilder von den Typen sehen schon so gestellt und unrealistisch aus. > Das ist alles nur Schein. Alles eine Frage des Gelds. Die Typen und ihre Art und Weise werden schon echt sein, aber man wird ihnen halt Geld dafür gegeben haben, dass sie sich besonders bescheuert anziehen bzw. anziehen lassen und dass sie sich "besonders" benehmen, um den Eindruck zu erwecken, in erhöhtem Maße sozialdämlich zu sein. Das ist doch gerade ein Erkennungsmerkmal des Unterschichten-TV, normal ist out, alles mus extremistisch zu sehen sein.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.