Hallo,
habe ein kleines Problem mit meinem Auto, mir ist auf der Autobahn wegen
einer defekten Spannrolle der Keilrippenriehem gerissen welcher die
Servopumpe und die Lima antreibt, gut habe das in der Werkstatt machen
lassen, als ich das Auto abholte meinten die so blöd ob meine
Geeratorlampe(Batteriesymbol) defekt sei, sie hätten die Lima mit
Prüflampe erregt usw, sie lädt aber nicht mehr. Gut zuhause Tacho
auseinandergelegt und es war wirklich das Lämpchen kaputt, möchte nur
wissen wie die das geschafft haben. Leider gibts anscheinend keine 3,3
Watt Lämpchen mehr und ich habe ein 3 Watt Birnchen verbaut und noch
schnell zur Werkstatt Znagenamperemeter an die Limaleitung hin
Verbraucher aktiviert und es zeigte um die 65A Stromfluss an. Daheim
habe ich nochmal mit dem Multimeter gemessen im Leerlauf 14,2V unter
Last aber nur 13,2V. Einen Tag drauf sah ich bei einer Nachtfahrt das
dieses Baterriesymbol leicht glimmt mit jedem Verbraucher wird es etwas
heller.
Die Lima ist eine neuere Drehstromausführung und vor ca. 2 Jahren
erneuert und dabei gleich ne Nummer größer mit 100A genommen.
Kann es sein das die Lima defekt ist, könnte mir vorstellen durch die
Spaßvögel in der Werkstatt die nur den Auftrag hatten die Spannrolle und
den Riemen zu wechseln.
Oder kann es sein das die Lima durch das etwas schwächere Lämpchen
vielleicht zu gering erregt wird und deswegen nur 13,2V unter Last
liefert, auch bei erhöhter Drehzahl. Ansonsten muss ich mal schauen eine
4 Watt Birne reinzumachen.
Das liest sich für mich wie ein Kontaktproblem auf der Leitung vom D+
zur Batterie+. Wenn dort Spannung abfällt (wegen schlechten Kontaktes
Meist am Lichtmaschinen Anschlusse oder Steckkontakt) bricht die
Bordspannung ein und das Lämpchen beginnt zu glimmen.
Die spannung an DF ist höher als an Batterie+ und der Ladestom sinkt
obwohl die Batterie langsam leer gesaugt wird. Das sollte die Werkstatt
eigentlich gleich mit beheben wenn sie da schon werkelt.
Lampe dient nur einer Starterregung zu Beginn der Rotation später erregt
sie sich über die Erregerdioden selbst.
viel Glück
Namaste
Es geht sogar ohne Vorerregung. Die Remanenz reicht schon aus. Ich bin
monatelang ohne Ladekontrolleuchte gefahren. Allerdings brauchte es
einmal kurz ~ 2800 U/min damit die Erregung in Gang kam.
Ist aber nicht zuverlässig. Wenn Du Pech hast reicht die Remanenz
irgendwann mal nicht mehr aus und dann stehst Du ohne Strom da.
Wenn die Batterieladekontrolle glimmt deutet das auf abgenutzte Kohlen
hin. Dadurch wird der Erregerstrom unterbrochen und demzufolge auch kein
Ladestrom mehr erzeugt. Die Warnlampe kann nur leuchten wenn die
Spannung hinter den Erregerdioden unter die Batteriespannung fällt.
Die Batteriespannung von 13,2V ist auch schon recht müde. Ich würde
dringend zu einem Werkstattbesuch raten, bevor Du mit dem Ding
liegenbleibst.
13,2V sinds ja nur wenn wirklich alles an ist, Heckscheibenheizung +
Lüfter Stufe 3...
Es ist ja so das da sonst nichts gemacht wurde, Kein Kabel, Stecker
würde gelöst usw. nur das Lämpchen getauscht.
Wozu wurde da früher auch ein Widerstand parallel reingemacht, damits
auch bei kaputtem Lämpchen geht, damit der Erregungsstrom höher ausfällt
oder um ein Glimmen zu verhindern?
Naja beides. Umso höher dieser Hilfs-Erregerstrom über die Glühlampe,
umso weniger Drehzahl braucht der Generator zum Anlauf bzw. zum
Erreichen der Selbstversorgung. Ich hab Generatoren auf der Werkbank mit
5W-Lampen und einer schnelldrehenden Bohrmaschine getestet. Die reicht
tatsächlich dafür aus, daß der angeschlossene Modellbau-Akku geladen
wird...
Wenn Deine Ladekontrolle flackert oder glimmt bedeutet das halt, daß
nicht mehr der volle Ladestrom geliefert wird bzw. in schneller Folge
kurz aussetzt. Klar merkt man das am ehesten wenn viele Verbraucher
eingeschaltet werden, weil der kurzzeitige Puffer-Effekt der Batterie es
dann nicht mehr perfekt überdeckt. Deswegen sinkt auch die
Batteriespannung deutlich messbar ab.
Wie gesagt, Werkstatt und prüfen lassen. Wenns wirklich abgenutzte
Kohlen sind wird das mit einem Schlag immer schlimmer und fällt dann auf
den nächsten Kilometern ganz aus. Kann auch ein unrunder oder
abgeschliffener Kollektor sein, wodurch die Kohlen immer kurz abgehoben
werden oder so. Kann man so nicht sagen, muß man reinschauen.
Zu schwache Lichtmaschine glaube ich nicht. Ich hab in meinen 1,9er TDI
eine gewöhnliche 70A Lima reingeschmissen nachdem dieser Drecks-Freilauf
des 120A Scheißpatents zum dritten Mal zerfallen ist. Okay, in der
Warmlaufphase kurz nach dem Starten merkt man, daß die 70A auch
gebraucht werden, aber trotz leichtem Pfeifen was nach 2-3 Minuten weg
ist schafft sie das problemlos und das Steuergerät ist auch glücklich
damit.
Dagegen. Irgendwo muß der Frust hin und wenn irgendwer Scheiße baut dann
muß das auch Scheiße genannt werden. Auch wenn's Bosch gebaut hat. Hat
schließlich mein Geld gekostet, nicht Deines!
Ben _ schrieb:> Dagegen. Irgendwo muß der Frust hin und wenn irgendwer Scheiße baut dann> muß das auch Scheiße genannt werden. Auch wenn's Bosch gebaut hat. Hat> schließlich mein Geld gekostet, nicht Deines!
Wie wärs, wenn du dich wenigstens mal dazu herab läßt, zu erklären, was
du eigentlich beschimpfst und warum?
Die 120A TDI Lichtmaschinen, ähm.. Tschuldigung, meinte Sch***sd - nee
Spaß :D, haben einen Freilauf in der Riemenscheibe eingebaut.
Wahrscheinlich damit sie ruhiger laufen, ohne den Freilauf flattert der
Rippenriemen und die Spannrolle im Leerlauf ein wenig.
Dieser Freilauf ist mir insgesamt dreimal zerfallen. Das resultiert
immer in einem schlagartigen Antriebsverlust für die Lichtmaschine und
dann gibts natürlich auch keinen Ladestrom mehr. Freilauf in beide
Richtungen eben.
Beim ersten Mal hab ich frustiert mal richtig Drehzahl im Leerlauf
draufgegeben, dabei brannte der Freilauf mit einem hässlichen Geräusch
fest und ich hatte wieder Strom.
Ausgewechelt hab ich ihn trotzdem (war vermutlich ein Fehler) und nach
etwa einem Jahr ist das Ding wieder zerfallen, wobei diesmal der Trick
mit der leicht erhöhten Leerlaufdrehzahl nicht funktionierte. War wohl
die "verbesserte Version".
Ich hab dann eine komplett neue Lichtmaschine eingebaut, damit das nicht
nochmal passiert. Ergebnis davon war, nach etwa 1,5 bis 2 Jahren
zerfällt diese [-censored-] erneut und diesmal wörtlich. Da sich der
Keilriemen ohne die Riemenscheibe, die irgendwo auf der Strecke blieb,
nicht mehr so einfach am Straßenrand montieren läßt bin ich nur noch
dank meiner Standheizung in die Werkstatt gekommen, die den
Kühlwasserkreislauf am Laufen halten konnte. Jetzt kommt mir so ein Ding
garantiert nicht nochmal ins Auto!
Uhu Uhuhu schrieb:> Ja, das ist ärgerlich und das Gefluche ist nachvollziehbar...
Richtig. Trotzdem kann man sich halbwegs gesittet ausdrücken und
Gossensprache meiden.
...
Ben schrub:
>Soll ich den Absatz nochmal mit 100% Gefühlen schreiben wie es mir am>liebsten gewesen wäre, und nicht nur mit 20? Das wollt ihr nicht...
Nein, Du sollst Dich nicht dauerhaft erregen!
;-)
MfG Paul
Winfried J. schrieb:> Läuft das dann noch unter Selbsterregungun oder ist er dann fremderregt?
Lieber ein erregter Unbekannter als ein unbekannter Erreger... ;-)
Achnee, das war ja wieder was Anderes...
...
hallo zusammen,
alter Thread aber vielleicht weisst hier jemand Rat.
ich habe eine Lichtmaschiene die 3 Ausgänge hat.
B+, L, DFM
wie muss ich die schalten dass sie strom erzeugt?
wo muss ich die Kontrolleuchte (die ja scheinbar Pflicht ist)
anschliessen damit meine Lima funktioniert?
besten Dank
Grüße
S
Stefan M. schrieb:> Danke!> Muss man an den DF(M) einen passenden Regler anschließen? Oder> funktioniert sie auch ohne?
DFM ist nur die Erregerspannung, darüber kann das Motorsteuergerät die
Generatorlast erkennen. Kann frei bleiben.
Noch einmal . Damit ich eine Spannung aus B+ und Masse bekomme schließe
ich an L eine mit dem Pluspol der Batterie in Reihe geschaltet 5W
Glühlampe.
d. h. L ist so wie das fruehere D+ zu behandeln??