Festplatten Controller defekt?

Gast #3025392
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Hallo an die Hardware-Elite,

ich hab seit einer Woche ein Problem mit meinem HP nc6400.
Der Laptop ist Baujahr 2006 und läuft seit 2 Jahren mehr oder weniger 
problemlos.
Seit einer Woche bootet er nur noch sporadisch. Hab schon 2 verschiedene 
Festplatten ausprobiert mit neu installiertem Arch Linux aber manchmal 
bootet er und manchmal nicht. (Sata)
Hab mir dann ein FestplattenCaddy für den CD-Einschub (IDE) besorgt, 
auch keine Wirkung. Mit einem externen Gehäuse über USB, auch keine 
Wirkung. Immer der selbe Fehler.
Wenn ich mit nem LiveSystem (hier PartedMagic) über USB rein gehe, läuft 
er stabil.
Ich vermute es ist der Festplatten Controller auf dem Board, da der Test 
der HDDs keine Fehler zu Tage führt. (Hab sie auf nem anderen Rechner 
getestet).
Kann mir nun jemand sagen welche Anschlüsse der HDD Conctroller steuert 
oder setzt er allgemein an, egal wo ich meine HDD einstöpsel?

Vielen Dank für eure Antworten
Gast #3025438
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Anfangs gab es eine Ausgabe, dass er meine root-Partition nicht finden 
konnte anhand der UUID... Aber laut fstab waren alle Partitionen richtig 
zugeordnet und mit nem anderen Rechner kann ich auch auf die Platten 
zugreifen.
Hab jetzt einfach das Arch Basis system base neu aufgesetzt und manchmal 
bootet er bis zur Shell und manchmal bleibt er einfach zwischendurch 
irgendwo hängen.
#3025442
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Ein paar Worte Klugschiss um Missverständnisse zu vermeiden
Es gibt bei SATA Hostadapter sowie RAID-Controller :) Die 
Festplattencontroller sitzen dagegen stets im Gehäuse der Festplatte.


"Mit einem externen Gehäuse über USB"

Wenn eine Platte per USB angeschlossen wird hat der SATA-Hostadapter da 
gar nichts mehr mit zu tun - die einzige Weise wie dieser dann noch 
Probleme verursachen kann ist wenn er derart hin ist dass der auch ohne 
angeschlossene Platte den Bus stört - aber das würde er wahrscheinlich 
auch unter dem Live-System.

Hast Du mal n smartctl -a von der Platte gezogen?

Wie äussert sich das Nichtbooten - Blackscreen, BIOS-Fehler, 
Bootloader-Fehler?

Bei einem System das PCI-Slots hat würde ich mir auch mal die 
Interrupt(sharing)zuordnungen anschauen (das geht heutzutage in 99% der 
Fälle sauber und in 1% katastrophal schief :) - aber bei einem Notebook 
sollte es eigentlich gar nicht möglich sein da Unfug zu bauen.
Gast #3025450
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Bei der UUID ist der Anschluss egal, das ist gerade der Vorteil davon. 
Zur Fehlerdiagnose würde ich die UUID rausschmeißen und entsprechend den 
Anschluss in der fstab fest vorgeben. Also beispielsweise die UUID durch 
/dev/sda2 ersetzen. Den Device-Namen solltest du mit einem fdisk -l 
finden können.

Habe ich auf allen meinen Systemen so gemacht, da es mit der UUID 
schonmal Probleme gibt.
Gast #3025460
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Ja darüber hab ich schon gelesen (Host und Raid).

Beim booten gibts einfach einen Blackscreen oder er friert einfach ein 
und alles was er beim Bootvorgang ausgibt bleibt einfach so stehen auf 
dem Display.

An der Installation kann es nicht liegen, denn auf nem anderen Rechner 
läuft das System mit den beiden Platten auch problemlos.

smartctl -a mach ich mal heute Nachmittag. Bei PartedMagic ist ja auch 
so ein Tool zum HDD checken dabei. Das hab ich ausgeführt und er konnte 
keine Fehler feststellen. Überwacht S.M.A.R.T die HDD nicht permanent 
bzw. mindestens beim Start. (Er hat beim booten auch ständig Sektoren 
oder Blöcke in die inode eingetragen. Hab da leider nicht so viel Ahnung 
von)
#3025468
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Zwei Dinge würde ich noch checken:

1. ausgiebiger Speichertest. Tools dafür gibt es unter 
http://www.memtest86.com/ oder auf der Ultimate Boot CD. Letztere hat 
auch gleich die Festplattendiagnoseprogramme mit drauf.

2. probeweise anderes Betriebssystem, um Treiberfehler bzw. 
Inkompatibilitäten auszuschließen. Linux hat erfahrungsgemäß häufiger 
Probleme mit schlechten ACPI-BIOSen.
Gast #3025470
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Hm, BIOS ist Up to date. Mich macht nur stutzig, dass es jetzt plötzlich 
auftritt. Hab den Rechner seit 2 Jahren mit XP professional und parallel 
Arch Linux betrieben. Hab im BIOS auch schon "NATIVE" SATA aktiviert und 
deaktiviert, hat aber leider auch nix gebracht.

Die Partitionen direkt mit den Labels ansprechen könnte ich schon 
probieren.
Gast #3030519
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Erstnal danke für die vielen Anregungen.

Ich hab das Wochenende badblocks im write-Modus laufen lassen und das 
hat nichts feststellen können auf der HDD. Nun hab ich mich dazu 
entschlossen das Original XP Professional SP3 zu installieren und 
gestern Abend gab es keinerlei Probleme nach 15 - 20 Bootvorgängen.
Jetzt traue ich mich kaum noch ArchLinux aufzusetzen aber ich probiere 
es trotzdem. Wenn es mit dem aktuellen nicht klappt, werde ich mal einen 
älternen Kernel testen ob der stabil läuft. Vlt. gibts ja wirklich ein 
Treiberproblem...

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