Gast
#3030813
Hallo, mir wurde gestern bei einer Frage hier sehr gut geholfen.Daher möchte ich noch eine Frage loswerden. Zum Bild: Bei der Schaltung soll ein analoger Empfängerteil mit einem digitalen Kommunikationsteil verbunden werden. Dieses soll möglichst hochfrequent und mit möglichst verschwindender Latenz erfolgen. Mindestanforderung 2MHz. Je mehr desto besser. Der Analogteil wird über eine Spannungsreglung mit Spannungssymmetrierung versorgt. D.h. ich regele eine Eingangsspannung von 12V zunächst auf 10V und teile diese über eine geregelte Push-Pull-Stufe auf -5V, AGND und +5V auf. Die digitale Spannungsversorgung erfolgt duch einen 5V-Linearregler auch aus den vorhandenen 12V. Dabei sind der digitale GND und die analoge -5V elektrisch verbunden. Aus Sicht des Digitalteils existieren folgende Potentiale bezüglich digitalem GND: +5V analog = 10V AGND analog = 5V -5V analog = GND Mein Problem: Die Ausgangsstufe der Analogschaltung wird durch den Komparator AD8561 gebildet, dessen Ausgang auf AGND bezogen ist. Ein Bezug auf GND quittierte er mit Arbeitsverweigerung. Somit schaltet dessen Ausgang nun zwischen AGND und +5V. Der Ausgang des Komparators soll auf einen 74HC125 im Digitalteil geschaltet werden. Somit muss ich die analogen 5V und 10V auf digitale 0V und 5V herunter bringen. Bislang habe ich mir mit der im Bild gezeigten Schaltung geholfen. Die Flanken sind recht gut, aber die Latenz ist mit t>50ns zu hoch. Als Alternative erwog ich einen entsprechend berechneten Spannungsteiler vom Komparatorausgang zu GND, der mich in den Bereich der TTL-Logik bringt. Aber das soll nur sehr träge laufen. Habt ihr einen Vorschlag, wie ich das Problem mit hoher Frequenz und geringer Latenz lösen könnte? Mit Gruß Mike1

