parasitäre Induktivitäten einer Buckconverteranordnung bestimmen

Gast #3042598
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Servus,

ich möchte gerne die parasitären Induktivitäten einer 
Tiefsetzstelleranordnung (eines Doppelpulsprüfstandes) bestimmen. (Nicht 
nur die Gesamtinduktivität, sondern auch die einzelnen Parts.)

Hat da jemand Erfahrungen mit?

Ich würde ihn jetzt einfach schalten lassen, die Strom und 
Spannungskennlinien aufzeichnen und anhand von di/dt und Überspannung U 
im Stromnulldurchgang die Inuktivitätswerte ausrechnen.
Kann man das so machen?

Gibt es da andere Methoden zur Validierung?
Gast #3044110
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Kai Klaas schrieb:
> Du meinst L4, L5 und L6?

Stimmt, da hätte ich wohl besser ein Schaltbild angehängt.

Aber ich meine:
- reale Zuleitungsinduktivitäten des Highside und des Lowsideschalters 
(nicht nur die Werte aus dem Datenblatt)
- Leitungsinduktivität zwischen den Schaltern
- und die Leitungsinduktivitäten bis zum Zwischenkreiskondensator.
Die im Freilaufpfad sind ja egal, da ich sowieso eine große 
Ausgangsspule habe.
Gast #3044702
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Kai Klaas schrieb:
> Würde es helfen 1nH pro mm Leitungslänge anzunehmen? Damit läßt sich
> doch zumindest eine grobe Abschätzung durchführen.

Ja genau sowas könnte man annehmen; und die 
Standardzuleitungsinduktivitäten von TO-Gehäusen kann man auch noch 
annehmen.
Aber es wäre gut, wenn man das messtechnisch validieren kann (für eine 
wissenschaftliche Arbeit).

Variante 1:
Die Halbleiter ohne Leitungen so nah wie möglich an den 
Zwischenkreiskondensator klatschen.

Variante 2:
Platine mit großen Leiterflächen designen und noch jede Menge 
Kondensatoren dazwischenklatschen.

Also ich finde beides irgendwie unschön. Aber man muss ja alles mal 
ausprobieren...

Im Anhang ein ESB mit Parasiten.
Angehängte Dateien:

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