Forum: Offtopic Meteoritenregen trifft Russland - 500 Verletzte


von Jo D. (Firma: Jo) (discovery)


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Da hat es wohl ganz schön geknallt. ;)

von Icke ®. (49636b65)


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Ja, ein Spektakel, wie Hollywood es nicht besser inszenieren könnte. 
Vielleicht ist das der verspätete Anfang vom Ende der Welt =8P

von Matthias L. (Gast)


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Tunguska 2

von Stephan B. (Gast)


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von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Dort zu sein ist jetzt auch nicht wirklich lustig. Fast alle 
Fensterscheiben kaputt und das nicht bei +30°C.

von A. $. (mikronom)


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Eigentlich wollten die Alliens mit ihrem Angriff ganz Russland 
zerstören, aber Putin hat sie bezwungen:

http://cs6081.userapi.com/v6081385/508f/hhp8_8Hlg7g.jpg

Ein paar wenige Teile der von Putin abgewehrten Allien-Angriffsflotte 
sind halt leider doch auf der Erde eingeschlagen.

von M. M. (blackcow)


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bin gespannt wanns die ersten Meteoritenbrocken zu kaufen gibt

von Paul B. (paul_baumann)


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Ich habe bereits am Mittwochabend gegen 22:15 hier in Nordthüringen
einen (wahrscheinlich) Meteoriten gesehen. Er flog in West->Ost- 
Richtung
und war gleißend hell, aber vollkommen lautlos.

Nein, ich bin nicht der Einzige gewesen, der das sah....

Es kann natürlich nicht das gleiche Stück gewesen sein, was im Ural
abgestürzt ist, weil die Zeit dazwischen zu lang wäre.

http://www.nadr.de/2013/02/14/meteorit-uber-der-region/

MfG Paul

von Michael S. (technicans)


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Hätte doch eigentlich klar sein müssen das mit dem Großen auch ein paar
Kleinere mit einer leicht veränderten Flugbahn die Erde treffen kann.
Nur das der Kleinkram eben zu klein ist, das der geortet werden kann,
mal von einer Fokussierung ganz abgesehen. Der Große wird ja wohl auch
nicht Grundlos aus seiner Bahn geworfen worden sein und dabei gabs
sicher auch etwas Bruch und der ist eben im Ural runter gekommen.

von Uhu U. (uhu)


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Paul Baumann schrieb:
> und war gleißend hell, aber vollkommen lautlos.

Ich habe auch mal so einen Brocken gesehen, der am Spätnachmittag (bei 
Licht) flach über den Häusern seine Bahn zog, ebenfalls lautlos, aber 
daraus läßt sich nur schließen, daß er sehr weit weg gewesen sein muß.

Womöglich war der hunderte km weit weg und nicht ganz niedrig, sondern 
sehr hoch. Die Entfernung kann man einfach nicht einschätzen.

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
> Hätte doch eigentlich klar sein müssen das mit dem Großen auch ein paar
> Kleinere mit einer leicht veränderten Flugbahn die Erde treffen kann.

Das Teil das heute morgen über Tscheljabinsk runter kam, kam aus einer 
ganz anderen Richtung, als der Asteroid, der heute Abend an der Erde 
vorbei fliegt. Einen Zusammenhang gibt es da nicht.

von Wilhelm F. (Gast)


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Paul Baumann schrieb:

> aber vollkommen lautlos

Das mag einfach nur daran liegen, daß sehr niedriger Gasdruck in höheren 
Luftschichten den Schall schlecht leitet.

von J.-u. G. (juwe)


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Michael S. schrieb:
> Der Große wird ja wohl auch
> nicht Grundlos aus seiner Bahn geworfen worden sein

Inwiefern wurde der aus seiner Bahn geworfen? Der fliegt doch ganz 
regulär in seinem Orbit.
http://spaceinimages.esa.int/Images/2013/02/Asteroid_2012_DA14_orbit

von Uhu U. (uhu)


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J.-u. G. schrieb:
> Inwiefern wurde der aus seiner Bahn geworfen?

Weil sich die Bahn deutlich ändert, wenn so ein Brocken eine Begegnung 
mit was viel schwererem hat.

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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von J.-u. G. (juwe)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Weil sich die Bahn deutlich ändert, wenn so ein Brocken eine Begegnung
> mit was viel schwererem hat.

Sicher wird sich die Bahn infolge der Begenung ändern. Aber "aus der 
Bahn geworfen" halte ich für etwas übertrieben.

Hier mal ein Bericht von März 2012 (dmamals gab es die letzte Annäherung 
dieses Asteroiden), der das heutige Ereignis ziemlich genau vorhersagt:
http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/16032012174149.shtml

von Uhu U. (uhu)


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J.-u. G. schrieb:
> Sicher wird sich die Bahn infolge der Begenung ändern. Aber "aus der
> Bahn geworfen" halte ich für etwas übertrieben.

Es ist natürlich eine etwas saloppe Ausdrucksweise, aber wenn man die 
Sache aus der Sicht der unbeeinflußten Bahn sieht, ist durchaus was 
dran.

Aber ein Himmelskörper bewegt sich nicht im Nichts.

von J.-u. G. (juwe)


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OK. Jetzt habe ich doch noch mal kurz recherchiert und folgende Aussagen 
gefunden:

Zunächst auf der Seite des BR:
www.br.de/themen/wissen/sternenhimmel-asteroid-erde-100.html
"Es besteht keine Gefahr, dass er doch noch die Erde treffen könnte. 
Selbst die Einwirkung der Gravitationskraft von Erde und Mond werden auf 
die Flugbahn des Asteroiden einen nur "unendlich geringen" Einfluss 
haben, so die US-Raumfahrtbehörde NASA."

Das gibts beim ORF zu lesen:
http://science.orf.at/stories/1711983/
"Die Astronomen sehen keine Gefahr für eine Kollision des Asteroiden mit 
der Erde, man kenne seine Bahn gut genug, um dies auszuschließen. 
Allerdings wird der Einfluss der Erdanziehungskraft die Bahn von "2012 
DA14" deutlich verändern und etwa seine Umlaufzeit um die Sonne von 
derzeit 366 Tagen auf 317 Tage verkürzen, so Rudolf Dvorak vom Wiener 
Astronomieinstitut."

Ziemliche Uneinigkeit unter den Experten.

von Stefan M. (derwisch)


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Weiss jemand, warum solche Meteoroiden in der Atmosphäre explodieren?
Bei dem Schaden der in Russland entstanden ist, war das ja echt nicht 
gerade ein Chinakracher...

Das der Eintritt in die Erdatmosphäre eine Menge Reibungshitze erzeugt 
ist mir klar, und das sieht man ja auch... aber warum entsteht oft eine 
so heftige Explosion?
Demnach könnte man ja vermuten, dass in Meteoroiden jedesmal 10 Tonnen 
TNT versteckt sind ;-)

Warum schmelzen die Dinger nicht einfach friedlich vor sich hin und 
zerfallen lautlos.

Übrigens:
 Brocken im Weltraum = Asteroid
 Brocken in der Atmosphäre = Meteoroid
 Brocken auf der Erde angekommen = Meteorit

von Uhu U. (uhu)


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J.-u. G. schrieb:
> Selbst die Einwirkung der Gravitationskraft von Erde und Mond werden auf
> die Flugbahn des Asteroiden einen nur "unendlich geringen" Einfluss
> haben, so die US-Raumfahrtbehörde NASA.

Das mag in Bezug auf den direkten Kollisionskurs mit der Erde stimmen, 
aber das, was der Asteroid da versanstaltet kennt man in der 
Satellitentechnik als Swing-by. Das macht man u.a, um die Bahn zu 
ändern.

http://de.wikipedia.org/wiki/Swing-by

Die NASA klopft solche Sprüche aus politischen Gründen: sie wollen 
endlich das Geld kriegen, um solche himmlischen Geschosse abfangen zu 
können.

Aus demselben Grund erzählen sie auch die Geschichte von dem 
Meteoriteneinschlag, der die Dinosaurier umgebracht haben soll - das ist 
aber einfach nur Quatsch.

von Uhu U. (uhu)


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Stefan M. schrieb:
> Weiss jemand, warum solche Meteoroiden in der Atmosphäre explodieren?

Aus demselben Grund, aus dem Steine in einem Feuer zuweilen zerknallen. 
Es enstehen durch Hitze und äußere Kräfte beim Abbremsen riesige 
mechanische Spannungen, die den Brocken zerreißen.

Der Knall dürfte aber vor allem durch die Überschallgeschwindigkeit des 
Brockens entstehen.

von Matthias L. (Gast)


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>> riesige mechanische Spannungen, die den Brocken zerreißen.

Das ist ganz interessant dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Roche-Grenze

von Michael S. (technicans)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Aus demselben Grund, aus dem Steine in einem Feuer zuweilen zerknallen.
> Es enstehen durch Hitze und äußere Kräfte beim Abbremsen riesige
> mechanische Spannungen, die den Brocken zerreißen.

Das würde erklären, wenn ein Meteorit beim Erdeintritt in viele
kleinere Fragmente zerfällt, aber nicht warum er explodiert.
Entweder sind Gaseinschlüsse dafür verantwortlich oder Elemente
im Gestein die miteinander durch die extreme Hitze heftig reagieren.
So ein Asteroid besteht sehr wahrscheinlich nicht nur aus einem
Mineral.

von Unbekannt U. (Gast)


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> Ziemliche Uneinigkeit unter den Experten

Ne, es liegt an der Prämisse: "Alles was Journalisten schreiben, ist 
stets korrekt, akkurat und differenziert. Zitate werden stets 
unverfälscht in ihrem Kontext wiedergegeben."

von Jörg S. (joerg-s)


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J.-u. G. schrieb:
> Ziemliche Uneinigkeit unter den Experten.
Das kommt nur auf die Definition von "gering" an. Bei der größe des 
Sonnensystems ist die Veränderung für den einen gering, für den anderen 
deutlich verändert.
Zumal es beim Nasa Text wohl eher um den Einfluss für eine Kollision mit 
der Erde geht und nicht um die sonstige Flugbahn.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Hier noch ein paar Videos aus Chelyabinsk:
http://say26.com/meteorite-in-russia-all-videos-in-one-place
Und immer gut für die neusten Nachrichten aus dem All:
http://spaceweather.com/

von Uwe R. (aisnmann)


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Matthias Lipinsky schrieb:
>>> riesige mechanische Spannungen, die den Brocken zerreißen.
>
> Das ist ganz interessant dazu:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Roche-Grenze

Hmm, die hat aber nix damit zu tun. Bei der Roche-Grenze geht es um den 
gravitativen Zusammenhalt einer losen Masse. Grosse Himmelskörper sind 
meist Gravitativ zusammengepappt, also keine Steinbrocken die man sich 
so unter Steinbrocken vorstellt.
Letztlich zerfallen grosse Körper in kleinere, die dann genug 
mechanische Stabilität haben um ihre Persönliche Roche-Grenze nach innen 
zu verlagern. Das findet alles im Vakuum statt.

Dennoch ist die Roche-Grenze interessant, aber nicht für diesen Fall 
;o))

bye uwe

von Florian *. (haribohunter)


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Bei -20 Grad und ohne Ersatzfenster... erstmal die Löcher zumauern und 
bis zum Frühjahr warten.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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>ohne Ersatzfenster
Luftpolsterfolie, am besten doppelt, das sollte gehen. Dazu noch ein 
gutes Klebeband.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Stefan M. schrieb:
> Bei dem Schaden der in Russland entstanden ist, war das ja echt nicht
> gerade ein Chinakracher...

Wenn ich mir allerdings die Filme ansehe, die auch die Druckwelle
gefilmt haben, dann habe ich eher den Eindruck, dass es sich dabei
um den Mach-Kegel handelt.  Erinnert doch stark an die Zeit, als
man mit "Düsenjägern" noch mit Überschallgeschwindigkeit über unsere
Köpfe flog.  Die Geschwindigkeit ist nur noch viel höher, entsprechend
die Amplitude der Druckwelle größer.

Gewissermaßen ein "Tsunami in der Luft".

von Florian *. (haribohunter)


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Lufttsunami--- das ist nett

von Michael S. (technicans)


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Besser als ein Nuklearschlag, was der eine oder andere in dem
Moment als Erstgedanke gehabt haben dürfte.

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
> was der eine oder andere in dem Moment als Erstgedanke gehabt haben
> dürfte.

Das waren aber gedankenlose Gedanken...

Vor ~ 10 Jahren habe ich mal ein Polarlicht über dem Kernkraftwerk 
gesehen - es war mein erstes überhaupt. Drei Sekunden nachdenken und 
dann war klar, daß das eine mit dem anderen nichts zu tun haben kann...

von Michael S. (technicans)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Drei Sekunden nachdenken und
> dann war klar, daß das eine mit dem anderen nichts zu tun haben kann...

Dann frage ich mich, warum du hier mit so vielen Threads so viel
fragst, wenn du doch alles am Besten weißt und ich bin nicht der
einzige der das so sieht.

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
> Dann frage ich mich, warum du hier mit so vielen Threads so viel
> fragst, wenn du doch alles am Besten weißt und ich bin nicht der
> einzige der das so sieht.

Ich weiß eben, wie man dir eine kleine Freude machen kann ;-)

Aber ich gestehe, daß ich nicht allwissend auf die Welt kam, sondern 
mein Wissen zum großen Teil durch das Fragenstellen erworben habe...

Wenn du willst, darfst du das gerne als geistigen Diebstahl mißverstehen 
;-)

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Hach...
Wirds schon wieder persönlich?

von Michael S. (technicans)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> ...sondern mein Wissen zum großen Teil durch das
> Fragenstellen erworben habe...
Und mit wie vielen Russen aus der Gegend hast du gesprochen um deine
These zu stützen?
Manche haben die Meteroriten auch gar nicht gesehen, aber dafür
den Knall und die zerberstenden Scheiben wahrgenommen. Da kann man
schon mal in Unkenntnis an ein anderes schlimmeres Szenario denken
was auch plausibel wäre.




Lothar Miller schrieb:
> Wirds schon wieder persönlich?

Werde bloß nicht nervös. Ist doch harmlos.

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
> Und mit wie vielen Russen aus der Gegend hast du gesprochen um deine
> These zu stützen?

Nu ja, ich habe etlich Jahre mit Russen zusammengearbeitet und kenne 
deren Hang zum Obskurantismus - kein Wunder, daß sie vom Staatsatheismus 
zur Staatskirche gependelt sind. Erstaunlich war immer wieder, auf welch 
gedankenlose Gedanken auch immer wieder ansonsten kluge Leute kamen.

Einer wollte mir allen ernstes erzählen, er wüßte, wie man saufen kann, 
ohne die Leber dabei zu schädigen - und der Herr pflegte sich zuweilen 
bis fast zur Besinnungslosigkeit abzufüllen...

Meine Vermutung: der Obskurantismus blüht, weil das rational 
wissenschaftliche Denken durch ein durch und durch verlogenes Regime 
okkupiert worden und so zu einer anderen Art Religion 
heruntergewirtschaftet worden war.

> Da kann manschon mal in Unkenntnis an ein anderes schlimmeres Szenario
> denken was auch plausibel wäre.

Ja, natürlich kann man das. Aber daß dort nur Unwissende leben, ist doch 
eine etwas gewagte Annahme. Plausibel für einen Angriff mit einer 
Kernwaffe wars jedenfalls nicht - die wird nicht als gleißend helles 
Objekt mit Rauchschweif ins Ziel fallen.

von Matthias L. (Gast)


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>die wird nicht als gleißend helles Objekt mit Rauchschweif ins Ziel fallen.

Aber auch das muss man erstmal wissen...

von Uhu U. (uhu)


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Matthias Lipinsky schrieb:
> Aber auch das muss man erstmal wissen...

Das kann man sich auch überlegen, etwas technisches Verständnis 
vorausgesetzt.

von Thomas H. (nanana)


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Die wenigsten schienen zu wissen wie man mit so einer Situation umgeht. 
Erstmal ans Fenster und schauen was da so hell leuchtet. Dann einige 
Zeit später die Druckwelle und die Glassplitter im Gesicht :(

Die Videos von der Evakuierung der Schulen zeigen auch das blanke Chaos. 
Bei uns gabs früher so Übungen wo der geordnete Rückzug geprobt wurde. 
Einen Ernstfall gab es dann zum Glück nie. Wie ist das eigentlich 
heutzutage?

von Peter N. (mikronix)


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Interessant ist auch:
Warum sind die besten Aufnahmen aus fahrenden Autos heraus gemacht?
Dann kommt man irgendwie hierauf (mehr oder weniger absichtlich 
herbeigeführte Unfälle):
http://www.animalnewyork.com/2012/russian-dashcam/
Ich glaub der wahre "Wilde Westen" befindet sich im Osten!

von Michael S. (technicans)


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Ich vermute das das Taxen oder Transporter, Post oder so sind.
Früher war das mal so das die Halter bei der staatlichen
Versicherung versichert waren. Hat es mal gebumst, musste sich
keiner Sorgen um Schäden machen. Wie da Busgelder erhoben werden
entzieht sich auch meiner Kenntnis. Zumindest wäre das mal ein
Gedanke alle diese Fahrzeuge mit Kameras auszustatten damit
man Vorgänge im Verkehr rekonstruieren kann wenn eíner mal
wieder zu viel Wodka konsumiert, irgendwo nen Crash verursacht
hat und keiner brauchts gewesen zu sein, zahlt ja alles die
staatliche Versicherung. ;-)) Wenn es allerdings mittlerweile
private Versicherungen gibt kann das auch ein Grund sein weil
die Justiz da vielleicht jeden erst mal für schuldig erklärt
und man mit einem Video seine Unschuld beweisen kann. ;-))
Aber wie gesagt, es ist nur eine Vermutung.

Peter N. schrieb:
> Ich glaub der wahre "Wilde Westen" befindet sich im Osten!

Wenn die Russen nicht ab und zu mal ein wenig Krieg spielen dürfen
dann entlädt sich der Nationalstolz wohl häufiger in einer netten
Straßenverkehrsschlacht?

von Joachim .. (joachim_01)


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Kommt mir so vor als wären die Russen als Volk per se aggresiv. 
Russische Politiker die sich in Fernsehshows mit Stühlen bewerfen. 
Abgeordnete die sich im Parlament prügeln. Autofahrer die die Fäuste 
fliegen lassen. Bei der EM hatten sie eine rote "This is Russia"-Flagge 
mit einer geballten Faust die über geschätzt 40x20 Sitzplatzreihen ging. 
Und es ist kein Zufall, dass bei Inkassobüros mit russischen 
Geldeintreibern geworben wird. Ich habe einen Bekannten der ist Beamter 
in einer JVA, er meint, an die Russen kommst du mit Resozialisierung 
nicht ran. Die sitzen ihre Zeit ab umd machen dann wieder ihr Ding. Ich 
glaube unsere Justiz ist für solche bürgerkriegsgestählte Kaliber 
ungeeignet; die lachen sich über unsere Kuscheljustiz tot.

von Uhu U. (uhu)


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Joachim ... schrieb:
> Kommt mir so vor als wären die Russen als Volk per se aggresiv.
> Russische Politiker die sich in Fernsehshows mit Stühlen bewerfen.

Aber gegen den Wilden Westen sind sie doch geradezu zivilisiert...

von Ben _. (burning_silicon)


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Jo, da hat's ordentlich gerummst... dürfte die Einschlags-Theorie für 
das Tunguska-Ereignis bestätigen, weil nun bewiesen ist wie stark die 
Schockwellen bei solchen Explosionen sein können.

Warum die Dinger zerfallen? Wenn ich mit einem Vorschlaghammer auf einen 
Ziegel haue zerfällt der auch. Und da hab ich nicht die Oberfläche von 
einem 10 Meter Brocken und keine Geschwindigkeit von 20 km/s. Bei diesen 
Werten reicht der Luftwiderstand aus um das Ding zu zerbröseln. Umso 
größer dann die Oberfläche wird, umso mehr Reibungskräfte wirken auch 
und umso heißer bzw. größer wird der Feuerball.

Ich denke auch, daß die Schockwelle die da alle Fenster zerstört hat 
thermalen Ursprungs war. Der gleiche Effekt wie die Explosion einer 
500kt Kernwaffe in 30-50km Höhe. Kernwaffen werden nur nicht in diesen 
Höhen gezündet, sondern ein paar hundert Meter über dem Boden. Wenn man 
sich die Schäden 30-50km entfernt von so einer Kernwaffenexplosion 
ansieht, dann passen die erstaunlich gut zu dem was in Russland passiert 
ist. So gesehen hatten die Russen echt Glück, daß das Ding in so großer 
Höhe zerfallen ist. Wäre der Eintrittswinkel steiler gewesen und der 
Brocken damit tiefer in die Atmosphäre eingedrungen, hätte er viel 
größere Schäden anrichten können.

Auf jeden Fall ein sehr imposantes Naturereignis, wo der Mensch wieder 
sieht wie klein er im Vergleich zur Natur doch eigentlich ist.

von Wilhelm F. (Gast)


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Jörg Wunsch schrieb:

> Erinnert doch stark an die Zeit, als
> man mit "Düsenjägern" noch mit Überschallgeschwindigkeit über unsere
> Köpfe flog.  Die Geschwindigkeit ist nur noch viel höher, entsprechend
> die Amplitude der Druckwelle größer.

Ja, wie ist denn das eigentlich mit der Welle bei einem Gegenstand, der 
sehr sehr viel größer als ein Düsenjet ist?

In den 1970-er Jahren hatten die Mach-Überschreitungen bei uns 
Hochkonjunktur. Mehrmals am Tag knallte das blecherne Garagentor 
ordentlich im Rahmen. Meistens Phantom und Starfighter.

von Uhu U. (uhu)


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Ben _ schrieb:
> Ich denke auch, daß die Schockwelle die da alle Fenster zerstört hat
> thermalen Ursprungs war.

Wie wärs mit Überschallknall? Der erklärt das zwanglos...

von Joachim .. (joachim_01)


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>Aber gegen den Wilden Westen sind sie doch geradezu zivilisiert...
Kommt drauf an was der "Wilde Westen" ist. Damals, in Amerika... In 
Amerika, Texas gelten die strengsten Moralvorstellungen und Anstand die 
die Menschheit kennt. Und ich hab noch nirgends so freundliche Menschen 
getroffen wie in Amerika (und in China). Andererseits werden heutzutage 
die Verbrechen ("They will go ballistic in a snap") von Straßengangs mit 
Namen wie "Mexican Mafia", "Cribs" oder "Logan Heights" tragen, 
begangen, fast ausschließlich Latinos, Afro-Amerikaner und Mexikaner. 
74% der jährlich 11.000 mit Schußwaffen begangenen Morde werden durch 
sogennannte Gang-Bangs, also Banden-Schießereien ausgetragen.

Hätten die schlagkräftigen Russen ungehinderten Zugang zu Schußwaffen 
wie die Mexikaner in Arizona, dann...

von Hardy F. (hardyf)


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Joachim ... schrieb:
> Abgeordnete die sich im Parlament prügeln.

... du bist dir sicher, daß das nicht in der Ukraine war ?

Sind ja alles Russen, da hinten im Osten ...

Joachim ... schrieb:
> Kommt mir so vor als wären die Russen als Volk per se aggresiv.

Warst du schon mal in Russland oder guckst du nur Fernsehen ?

von Ben _. (burning_silicon)


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LOL! Das war deutlich mehr als ein Überschallknall.

Außerdem brauch ich für einen Donnerschlag auch keine Concorde, ein 
normaler Blitz reicht auch aus damit's ordentlich scheppert.

von Uhu U. (uhu)


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Fensterscheiben bekommt auch ein tief fliegender Kampfflieger kaputt.

Aber ob ein Meteorit in Bezug auf seine Wirkung auf die umgebende Luft 
mit einem Blitz zu vergelichen ist, ist eine interessante Frage...

von Ben _. (burning_silicon)


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So so, und wie tief muß ein Kampfflieger dafür sein? 30-50 KILOMETER??

Schau Dir doch die Videos an, da hat's nicht nur paar Fensterscheiben 
zerdeppert, wir reden hier über stadtweite Schäden, wobei sogar die Wand 
einer Fabrik eingedrückt wurde. Bei Fenstern ist nicht nur ein kleiner 
Riss drin, nee - die hat's samt Rahmen rausgehauen. Türen und Tore sind 
einfach weggeflogen. Man kann sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen 
wie das geknallt hat wenn man nicht da war.

von Mac G. (macgyver0815)


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> So so, und wie tief muß ein Kampfflieger dafür sein?

Och naja...

http://www.youtube.com/watch?v=a9aQj9Fmr0g

;-)


> Warum sind die besten Aufnahmen aus fahrenden Autos heraus gemacht?

http://www.youtube.com/watch?v=E-l4w-DIiXk


Den Heuwagen bei 1:32 find ich besonders drollig ;-)

von M. M. (blackcow)


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Peter N. schrieb:
> Interessant ist auch:
> Warum sind die besten Aufnahmen aus fahrenden Autos heraus gemacht?

Ich hab in der Zeitung gelesen das die Russen die Kameras in ihre Autos 
einbauen damit sie was in der Hand haben wenn sie an korrupte Polizisten 
geraten.

von M. M. (blackcow)


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Die paar Trümmer die wirklich auf die Erde gekommen sind sind in einen 
See gefallen.
Ich würd mich ja grün und blau ärgern wenn ein Meteorit vor meiner 
Haustür runterkommt, ich dann losfahre um ihn einzusammeln und zu 
verkaufen und dann feststellen muss das er in einen See gefallen ist wo 
ich nicht hinkomme.

von Michael S. (technicans)


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M. M. schrieb:
> verkaufen und dann feststellen muss das er in einen See gefallen ist wo
> ich nicht hinkomme.

Wieso kommst du da nicht hin? Brauchst doch nur in den See fahren.
Nur, wie du deine Karre dann wieder raus kriegst, da musste die
Feuerwehr oder das technische Hilfswerk fragen. Dürfte einiges
kosten und den Meterorit dann noch finden ist dann eine andere
Sache. ;-))

Joachim ... schrieb:
> Kommt mir so vor als wären die Russen als Volk per se aggresiv.

Sollen ja auch von den Wikingern abstammen (Stamm der Rus).
War doch kürzlich im Fernsehen über die Menschenvölker.
Ich hab das früher auch nicht gewusst.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rus

von Ben _. (burning_silicon)


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Das meiste davon kommt als Staub über den ganzen Kontinent verteilt 
runter wenn sich die Rauchspur legt. Die war ja gigantisch groß wenn man 
bedenkt in welcher Höhe sie entstanden ist. Die war dreimal höher als 
Verkehrsflugzeuge fliegen können.

Es könnten sich auch sehr viele kleine Körnchen gebildet haben als es 
das Ding zerissen hat und die dann zu schnell abgebremst wurden um 
vollständig zu verglühen. Ich denke aber, daß die nicht größer als 
Sandkörner oder kleine Kieselsteinchen sind. Also kaum zu finden.

Das was in dem See eingeschlagen ist, soll ein etwa 80kg schwerer Rest 
gewesen sein. Je nach Dichte (und wenn es beim Aufschlag in einem Stück 
geblieben ist) ist der nur noch so groß wie ein größerer Karton oder 15- 
bis 20-Liter-Eimer. Also nur noch verschwindend wenig im Vergleich zur 
Masse beim Eintritt.

Ich glaub mit tieffliegenden Flugzeugen hat das ganze nicht viel zu tun. 
Das ist absolut kein Vergleich. Wenn das Ding in einer Höhe von 
vielleicht 1km über der Stadt explodiert wäre, hätte es dort ähnlich 
ausgesehen wie 1945 in Hiroshima. Das wäre nicht lustig gewesen!

von Uhu U. (uhu)


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Ben _ schrieb:
> So so, und wie tief muß ein Kampfflieger dafür sein? 30-50 KILOMETER??

In Zeiten des Kalten Krieges kam sowas nicht gar zu selten vor. Wenn ein 
mit Überschallgeschwindigkeit 200 m über bewohntes Gebiet donnert, 
kannst du sicher sein, daß nicht nur einzelne Fenster hinterher kaputt 
sind.

Das gibts aber offenbar auch heute noch: 
http://www.radioleipzig.de/nachrichten/lokalnachrichten/ueberschallknall-laesst-fenster-zersplittern-597390/

> Wenn das Ding in einer Höhe von
> vielleicht 1km über der Stadt explodiert wäre, hätte es dort ähnlich
> ausgesehen wie 1945 in Hiroshima.

Das ist Unsinn.

> Das wäre nicht lustig gewesen!

Das ist nicht lustig.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Der Brocken soll ein Energäquivalent von 30 Hiroshimaabomben freigesetz 
haben.  Im Gebiet von Tscheljabinsk sei Glass jetzt Mangelware.Bei 
erwarteten Nachttemperaturen um -25°C ist das eine eine Katastrophe für 
die dort Lebeden.
Namaste

von Ben _. (burning_silicon)


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Du solltest Dich mal über das Tunguska-Ereignis belesen bevor Du das 
Unsinn nennst. Da hat nämlich ein evtl. gar nicht so viel größerer 
Brocken etliche Quadratkilometer Wald einfach niedergemäht als er beim 
Eintritt explodierte.

Danach empfehle ich noch ein wenig Literatur über das Nördlinger Ries. 
Das war ein sehr großer Brocken, der es problemlos bis zur Erdoberfläche 
geschafft hat. So ein Brocken ist in der Lage einfach mal so komplette 
kleinere Länder in wenigen Sekunden einzuäschern, mit allem was sich 
gerade da aufhält.

von Uhu U. (uhu)


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Winfried J. schrieb:
> der broccken soll ein Energäquivalent von 30 Hiroshimaabomben freigesetz
> haben.

Selbst wenn das stimmt: Wenn das über 30 Sekunden und ein paar hundert 
km verteilt ist dann hält sich die Wirkung insgesamt doch stark in 
Grenzen.

von Mac G. (macgyver0815)


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Michael S. schrieb:
> Wieso kommst du da nicht hin? Brauchst doch nur in den See fahren.
> Nur, wie du deine Karre dann wieder raus kriegst, da musste die
> Feuerwehr oder das technische Hilfswerk fragen.


Auch das ist in Russland alles kein Problem:

http://www.youtube.com/watch?v=HrSaLSVQAsc
(man mag auf 1:50 skippen ist sonst bissel langatmig)

:-)

von Uhu U. (uhu)


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Ben _ schrieb:
> Du solltest Dich mal über das Tunguska-Ereignis belesen bevor Du das
> Unsinn nennst. Da hat nämlich ein evtl. gar nicht so viel größerer
> Brocken etliche Quadratkilometer Wald einfach niedergemäht als er beim
> Eintritt explodierte.

Wenn ein großer Schwarm von überschallschnellen Brocken daher kommt, 
dann gibt es eine ordentliche Druckwelle. Dagegen war das Ding von 
gestern aber eine Kleinigkeit.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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@Uhu,

>> Wenn das Ding in einer Höhe von  vielleicht 1km über der Stadt
>explodiert wäre, hätte es dort ähnlich ausgesehen wie 1945 in Hiroshima.

>Das ist Unsinn.

Die Hiroshima-Bombe wurde 580m über Grund gezündet:

"Am 6. August 1945 gegen 08:15 Uhr Ortszeit warf der B-29-Bomber „Enola 
Gay“ unter dem Kommando von Colonel Paul Tibbets die Bombe auf Hiroshima 
ab. 580 Meter über dem Boden explodierte die Bombe mit etwa 13 
Kilotonnen TNT-Äquivalent Sprengkraft, tötete 20.000 bis 90.000 Menschen 
sofort und zerstörte 80 Prozent der Stadt.

Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Little_Boy

Du kannst jetzt mal die Fläche von Hiroshima ermitteln.

von Ben _. (burning_silicon)


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Offensichtlich ja eben nicht. Es war eine einzige Schockwelle, die diese 
flächendeckenden Schäden verusacht hat. Sie enthielt vielleicht nicht 
die komplette freigesetzte Energie, aber einen recht großen Teil davon.

Die Bombe von Hiroshima soll zwischen 13 und 15 kt Sprengkraft gehabt 
haben und explodierte etwa 600 Meter über der Stadt.

Der Brocken gestern explodierte zum Glück in einer Höhe von 30 bis 50 
Kilometern.

Wie ich schon sagte, wenn man sich die Schäden von gestern und die 
Wirkung einer mittelgroßen Atombombe in 30-50km Entfernung anschaut dann 
passt das irgendwie überraschend gut zusammen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Die Auswirkungen scheinen noch harmloser gewesen zu sein, als es 
durchaus möglich erschien. Einige der Videos erinnerten mich spontan 
stark an Lehrfilme welche ich über Atombombenexplosionen zu sehen bekam. 
Insebsondere der Lichtblitz und die Druckwelle, sowie deren zeitlicher 
Verasatz von mehreren Sekunden sprechen dafür das das Ereignis in großer 
Höhe und einiger Entfernung statt fand und somit sich nicht noch 
schlitmmer auswirkte.

von Wilhelm F. (Gast)


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Es gab Meteoriteneinschläge, die Erdhügelwellen mit 200km Durchmesser in 
die Erde prägten. Aus dem All sah man per Satellitenfotos erst die 
Ringbildung um den ehemaligen Geschehensort. Ich habs mir nicht gemerkt, 
weil ich mal just for fun danach surfte.

von M. M. (blackcow)


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Winfried J. schrieb:
> Die Auswirkungen scheinen noch harmloser gewesen zu sein, als es
> durchaus möglich erschien. Einige der Videos erinnerten mich spontan
> stark an Lehrfilme welche ich über Atombombenexplosionen zu sehen bekam.
> Insebsondere der Lichtblitz und die Druckwelle, sowie deren zeitlicher
> Verasatz von mehreren Sekunden sprechen dafür das das Ereignis in großer
> Höhe und einiger Entfernung statt fand und somit sich nicht noch
> schlitmmer auswirkte.

Was wäre wohl gewesen, wenn der Einschlag im kalten Krieg stattgefunden 
hätte?

von Uhu U. (uhu)


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Kara Benemsi schrieb:
> Die Hiroshima-Bombe wurde 580m über Grund gezündet:

Bei einem Meteoriten wird die Energie aber nicht, wie bei einer Bombe 
schlagartig freigesetzt.

Der Brocken fliegt durch gut 100 km (vertikal gemessen) Luft und legt 
bei seiner Reise durch die Atmosphäre i.d.R. ein Vielfaches dieser 
Strecke zurück.

Auf diesem Weg und über die Flugzeit wird die Energie freigesetzt.

Das ist wirklich kein Vergleich mit einer Atombombe.


Die Hiroshima-Bombe hat schlagartig und punktuell so viel Energie 
freigesetzt, wie ein 1 MW Kraftwerksblock in 560 Vollast-Tagen.

von Uhu U. (uhu)


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M. M. schrieb:
> Was wäre wohl gewesen, wenn der Einschlag im kalten Krieg stattgefunden
> hätte?

http://einestages.spiegel.de/s/tb/27843/in-sikhote-alin-gab-es-1947-den-groessten-meteoritenhagel-aller-zeiten.html

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>Auf diesem Weg und über die Flugzeit wird die Energie freigesetzt.

Ach so, dann sind Einschläge also eher harmlos.

von Ben _. (burning_silicon)


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Yep ich denke diese Theorie kann man nach dem Gegenbeweis von gestern 
wirklich ins Reich der Mythen verbannen.

Die gesamte Energie wird natürlich nicht auf einen Schlag frei, 
allerdings ist es wie man sieht durchaus möglich, daß ein großer Teil 
davon auf einen Schlag frei wird. Wenn man sich die Rauchspur genauer 
anschaut erkennt man auch einen Bereich, wo die Wolke besonders groß ist 
und danach deutlich kleiner weitergeht. Auf Bildern, die die Rauchspur 
aus größerer Entfernung zeigen erkennt man auch, daß sich dieser Bereich 
deutlich mehr hebt als die anderen Teile. Daher würd ich mal sagen an 
dieser Stelle ist punktuell besonders viel Energie freigeworden, was 
wahrscheinlich auch diese gigantische Schockwelle erzeugt hat. Man muß 
auch probieren, die Dimensionen dieser Rauchspur einzuschätzen, die 
befand sich in 30-50 Kilometern Höhe und sah aus als wäre sie direkt vor 
einem. Schwer zu schätzen wie breit sie war, aber das werden einige 
Kilometer gewesen sein. Die Pilzwolke einer Kernwaffe mit vergleichbarer 
Stärke ist auch nicht größer.

Das helle Licht wird von nichts anderem als Plasma erzeugt. Das passiert 
bei elektrischen Lichtbögen, bei Blitzen von Gewittern, bei Atombomben 
und auch bei Meteoriten. Das Licht sieht überall genauso aus.
  Die Druckwelle all dieser Dinge ist auch immer ein rein thermischer 
Effekt des Plasmas, was eine immense Ausdehnung der Luft verursacht. Bei 
Gewittern ergibt das den Donner, Lichtbögen verurachen je nach Stärke 
einen leisen Knacks oder auch einen ansehnlichen Knall und die von 
Kernwaffen und Meteoriten erzeugten Druckwellen können ganze Städte 
wegfegen.
  Die typische Pilzwolke bei Kernwaffenexplosionen ist übrigens auch ein 
rein thermischer Effekt. Wenn man eine so hohe Temperatur auf einem 
anderen Weg erzeugen könnte, würde man genauso eine Wolke erhalten - und 
auch eine genauso starke Druckwelle.

Zwischen dem Eintritt bzw. der Lichterscheinung und dem Auftreffen der 
Schockwelle auf dem Boden vergingen etwa drei Minuten... Ist schon 
krass, man rechnet gar nicht mehr mit sowas und plötzlich fliegt einem 
alles um die Ohren.

Hmm so ein Ereignis zu Zeiten des kalten Krieges? Alles rein spekulativ, 
aber ich denke da wäre auch nicht mehr passiert als so. Meine, ein 
einzelner Knall hätte strategisch nicht viel bewirkt. Beide Seiten 
rechneten mit einem massiven Einsatz von Kernwaffen, wobei viele Ziele 
nahezu zeitgleich getroffen würden. Außerdem hätte man keinerlei Starts 
von Interkontinentalraketen oder Trägerflugzeuge auf dem Radar 
beobachtet, keine Mobilmachung der Flotte und von Truppen...
  Trotzdem wäre nicht auszuschließen, daß irgendein Befehlshaber die 
Nerven verliert und die Russen hätten schnell aufklären müssen, daß es 
ein Meteorit war und keine US-Kernwaffe. Das wäre meiner Meinung nach 
auch recht schnell erfolgt, zum einen wegen der für Kernwaffen absolut 
unpassenden Höhe der Explosion und zum anderen wegen des schnellen 
Vorbeiziehens der Lichterscheinung. Bei Kernwaffen gibt es nur einen 
einzigen ortsfesten Blitz und man muß sie dicht über dem Boden zünden 
damit die Druckwelle das Ziel ausradiert, oder in großer Höhe (paar 
hundert km) um mit den EMP-Effekten rumzuspielen. Auch allein anhand der 
Form der Rauchspur wäre den Russen klar gewesen, daß es keine Kernwaffe 
war.

von Uhu U. (uhu)


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Ben _ schrieb:
> Auf Bildern, die die Rauchspur
> aus größerer Entfernung zeigen erkennt man auch, daß sich dieser Bereich
> deutlich mehr hebt als die anderen Teile. Daher würd ich mal sagen an
> dieser Stelle ist punktuell besonders viel Energie freigeworden, was
> wahrscheinlich auch diese gigantische Schockwelle erzeugt hat.

Wieso das? Die Rauchentstehung ist doch nicht proportional zur Menge der 
freigesetzten Energie, sondern hängt vor allem von dem Material ab, das 
da gerade in Rauch aufgeht.

Und die Mineralien, aus denen solche Brocken bestehen, sind bestenfalls 
ganz bescheidene Energieträger. Die Energie, die freigesetzt wird, 
stammt aus der kinetischen Energie, die der Brocken mitgebracht hat.

Denkbar wäre auch, daß der sicher nicht schön kugelförmige Brocken sich 
so gedreht hat, daß er der Luft mal einen größeren, mal einen kleineren 
Querschnitt geboten hat und dadurch mal mehr, mal weniger kinetische 
Energie verheizt wird.

Der Brocken enthält mit Sicherheit nichts, was eine Detonation 
verursachen könnte.

> Das helle Licht wird von nichts anderem als Plasma erzeugt.

Wieso? Es reicht doch, wenn Materie auf 2000°, oder so aufgeheizt wird, 
daß sie leuchtet.

von Ben _. (burning_silicon)


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Vor allem der letzte Satz zeigt deutlich wieviel Ahnung du davon hast. 
2.000 Grad C sind ein Fliegenschiss im Vergleich zu dem wie heiß in so 
einer Detonation wird.
  Diese Plasmablitze haben sogar die Space Shuttles beim Wiedereintritt 
geschafft, das ist also nichts Neues - und die waren dabei lange nicht 
so schnell wie das Ding gestern.

Wenn man sich die Rauchspur anschaut erkennt jeder, wie sich die Mitte 
aufgrund der enormen Hitze hebt. Deswegen entstehen diese beiden 
nebeneinanderliegenden Walzen.

Natürlich ist das alles kinetische Energie. Und umso mehr solch ein 
Brocken an einem Punkt zerfällt, umso größer wird seine Oberfläche, umso 
größer wird die Reibung und umso größer ist die Energiemenge, die an 
diesem Punkt freigesetzt wird - und umso größer die Temperatur, je mehr 
Materie wird auch verdampft bzw. geht in die Rauchspur über.

von Uhu U. (uhu)


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Ben _ schrieb:
> Vor allem der letzte Satz zeigt deutlich wieviel Ahnung du davon hast.
> 2.000 Grad C sind ein Fliegenschiss im Vergleich zu dem wie heiß in so
> einer Detonation wird.

Einer Detonation, die es nicht gegeben hat...

von Ben _. (burning_silicon)


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Nööö, hat es nicht gegeben. Hat gar nicht gerummst, nööö... :D Eule, Du 
bist echt lustig!

von Uhu U. (uhu)


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Wie gesagt, die Druckwelle kam überwiegend vom Überschallknall. Und wenn 
du keine Argmente mehr hast, wirst du persönlich...

Lies mal nach, was man unter einer Detonation versteht: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Detonation

von Ben _. (burning_silicon)


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Ich sags jetzt nochmal, das was da diese Druckwelle ausgelöst hat die in 
30-50km Entfernung Scheiben samt Rahmen und ganze Tore aus den Gebäuden 
rausgehauen hat war definitiv kein Überschallknall!

von Uhu U. (uhu)


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Nochmal:
- Es war nichts da, was chemische Energie freisetzen kann
- Der Brocken hat deutlich Überschallgeschwindigkeit
- Er ist alles nur nicht stromlinienförmig

Er schob eine Druckwelle vor sich her - die erlebt man als 
Überschallknall.
Ansonsten wird Hitze frei, die natürlich lokal die Luft erhitzt, die 
sich dabei ausdehnt; dabei entsteht viel Lärm, aber keine Detonation.

Fenster und schlecht konstruierte Dächer gehen unter einer starken 
Druckwelle zu Bruch - das ist nichts neues. Ursache ist, daß im Gebäude 
ein niedrigerer Druck herrscht, als außen. Es muß also ein Knall sein, 
sonst gibt es den Druckausgleich, der Schäden verhindert.


Ich habe 1990 den Absturz zweier kanadischer Kampfflieger über Karlsruhe 
miterlebt. Die flogen mit Nachbrenner 4700 m über die Stadt. Es war ein 
wahnsinner Krach - bis urplötzlich himmlische Ruhe einkehrte. Ich dachte 
mir schon, was da passiert war.

Die Leiche des einen Piloten schlug 1200 m von meiner Wohnung entfernt 
auf. Ein Triebwerk verfehlte in ca. 1800 m Entfernung knapp ein 
Bürogebäude von Siemens.

Die flogen noch unter Schallgeschwindigkeit in Formation, als sie 
kollidierten und trotzdem war der Krach über gut 4,5 km unerträglich.

Was produziert dann erst mit ein unförmiger Brocken, der deutlich über 
Schallgeschwindigkeit ankommt?

In der Luft gibts halt nichts, was den Schall dämpfen würde,

von Ben _. (burning_silicon)


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Zeig mir das Kampfflugzeug was es schafft, aus 5km Höhe Tore aus den 
Wänden zu schmettern ohne eine Rakete drauf abzufeuern oder 
durchzufliegen. Mir wäre auch neu, daß beim einfachen Überschallflug ein 
Plasma auftritt, welches aus 30 km Entfernung den Boden heller als die 
Sonne beleuchtet. Okay, eine Formation Kampfflieger ist laut, aber sie 
drücken gewöhnlich keine Wände ein und zerschmettern nicht auf einen 
Schlag Fensterscheiben im gesamten Gebiet einer Millionenstadt! In 30km 
Entfernung hört man die so gut wie gar nicht mehr.

Naja, wahrscheinlich war's gar kein Meteorit, sondern Chuck Norris hat 
aus Versehen einen fahren lassen ...

von Uhu U. (uhu)


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http://de.wikipedia.org/wiki/Meteoriteneinschlag_bei_Tscheljabinsk_vom_15._Februar_2013

Interessant ist, daß die Russen den Brocken auf 10 Tonnen schätzen, 
während die NASA von 10.000 spricht.

Da ist wohl das letzte Wort noch nicht gesprochen...

von Jens G. (jensig)


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@ Ben _ (burning_silicon)

>  Diese Plasmablitze haben sogar die Space Shuttles beim Wiedereintritt
>geschafft, das ist also nichts Neues - und die waren dabei lange nicht
>so schnell wie das Ding gestern.

Doch - was so in 300km um die Erde fliegt, hat irgendwas zw. 25-30km/s 
drauf. Der Steinklops dagegen war nur mit 18km/s unterwegs. Das Shuttle 
hätte also das Ding einfangen können.

Und wie Uhu schon so andeutet - mit Detonation hat das nix zu tun, und 
ist mit einer Kernwaffenexplosion, Gewitterdonner usw. nicht zu 
vergleichen. Denn schließlich "brennt" so ein Meteorit vergleichsweise 
langsam an und ab, so daß das zwar ordenlich geräuschen dürfte, aber 
nicht knallen. Er verwandelt sich also nicht schlagartig komplett in 
Gas.
Der Knall dürfte ganz einfach ein Überschallknall sein, denn so ein 
unförmiges Ding schiebt durchaus ordentlich Luft vor sich her.

von Paul B. (paul_baumann)


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Ben schrob:
>....sondern Chuck Norris hat aus Versehen einen fahren lassen ...

Chuck Norris läßt keinen fahren -er fährt selbst.

MfG Paul

von M. M. (blackcow)


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> Interessant ist, daß die Russen den Brocken auf 10 Tonnen schätzen,
> während die NASA von 10.000kg spricht.

SCNR

von M. M. (blackcow)


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> Naja, wahrscheinlich war's gar kein Meteorit, sondern Chuck Norris hat
> aus Versehen einen fahren lassen ...

Dann is aber noch sehr viel mehr "mitgefahren", nicht nur stinkende 
Luft.

von Asko B. (dg2brs)


Angehängte Dateien:

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Solch ein Naturereignis ist fuer die betroffenen
sicher nicht lustig.

Zur Frage der kaputten Fenster bei zu erwartenden
-20°C kam mir doch ein Foto in den Sinn.
Das habe ich 2009 in Taschkent/Uzbekistan
(ehemals Sowjetunion) gemacht.

So kann man ebend kurzfristig oder auch langfristig
das Problem mit Glas beheben.

von Uhu U. (uhu)


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M. M. schrieb:
>> Interessant ist, daß die Russen den Brocken auf 10 Tonnen schätzen,
>> während die NASA von 10.000kg spricht.
>
> SCNR

Auch die NASA sprach von Tonnen.

von Uwe R. (aisnmann)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> 
http://de.wikipedia.org/wiki/Meteoriteneinschlag_bei_Tscheljabinsk_vom_15._Februar_2013
>
> Interessant ist, daß die Russen den Brocken auf 10 Tonnen schätzen,
> während die NASA von 10.000 spricht.
>
> Da ist wohl das letzte Wort noch nicht gesprochen...

Ah, naeben. Es war mir garnicht aufgefallen das die tatsächlich 10 
Tonnen schreiben, hatte ich auch als 10 Kilotonnen interpretiert.
Naja, bei 17m hat man rund 2500 Kubikmeter. Da wären 10 Tonnen wirklich 
sowas wie Zuckerwatte. Vielleicht war er auch sehr viel kleiner.

Zwar sollen verschiedene Asteroiden wohl Zuckerwatteartige Konsistenz 
haben, zumindest wird es nicht ausgeschossen, aber die wird kaum anfangs 
als kompakter Ball mit "Bremsplasma" runterfallen. Ich denke, als derart 
lockerer Körper würde das Ding schon viel eher zerlegt.

Was die ewige streiterei wegen Detonation betrifft: Ja Uhu, es war keine 
Detonation.  Jeder der hier von Detonation spricht meint einfach nur die 
Stossfront der Druckwelle, wie auch immer diese entstand.
Für den Beobachter ist es in jedem Fall einfach ein Knall. Interessant 
wäre es von verschiedenen Standorten aus Tonaufnahmen zu bekommen.

Ich könnte mir vorstellen das der Knall eine Überlagerung von 
Wellenfronten ist und nur in bestimmten Bereichen so heftig auftrat. Der 
Überschallknall ist ja ein kontinuierliches Ereigniss, die 
Geschwindigkeit nimmt ab, der Beobachter in bestimmtem Winkel könnte nun 
alle Stossfronten zugleich hören. Also eine Interferrenz. Da die Quelle 
abgebremst wird, ändert sich halt die Kegelöffnung vom Überschallknall.

Man müsste direkt mal probieren 500m Sprengschnur gerade ausgelegt, 
gegen die gleiche Menge des gleichen Sprengstoffs als kompakte Ladung 
vergleichen. Wie ist ersteres von einem Überschallknall zu 
unterscheiden?

Ich hab den Eindruck das man die Sache beliebig kompliziert angehen 
kann... ;o)))

bye uwe

von Uwe R. (aisnmann)


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Jens G. schrieb:
> @ Ben _ (burning_silicon)
>
>>  Diese Plasmablitze haben sogar die Space Shuttles beim Wiedereintritt
>>geschafft, das ist also nichts Neues - und die waren dabei lange nicht
>>so schnell wie das Ding gestern.
>
> Doch - was so in 300km um die Erde fliegt, hat irgendwas zw. 25-30km/s
> drauf. Der Steinklops dagegen war nur mit 18km/s unterwegs. Das Shuttle
> hätte also das Ding einfangen können.

Vorsicht, WIMRE sind es 25-30.000 km/h. Minimal braucht man wohl ca. 
7,8km/s für den niedrigsten Orbit und bei 11,?km/s verlässt man das 
Gravitiationsfeld der Erde.
Bei 25-30km/s liegt etwa die Bahngeschwindigkeit der Erde um die Sonne. 
Von daher ist es oft nicht ganz uninteressant ob das Teil von vorne oder 
von hinten kommt.

bye uwe

von Ben _. (burning_silicon)


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Ich hab auch nicht gesagt, daß es eine chemische oder nukleare 
Detonation war. Ich habe gesagt, daß diese Schockwelle auf eine andere 
Art ausgelöst wurde als ein einfacher Überschallknall!

von Jo D. (Firma: Jo) (discovery)


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Ben _ schrieb:
> Ich hab auch nicht gesagt, daß es eine chemische oder nukleare
> Detonation war. Ich habe gesagt, daß diese Schockwelle auf eine andere
> Art ausgelöst wurde als ein einfacher Überschallknall!

Da hast du schon Recht.

man kann durchaus von einer Explosion sprechen. Nach Ansicht von 
Experten basiert die Druckwelle auf dem sogenannten "Airburst". Wenn der 
Brocken in seine Einzelteile zerfällt erhöht sich die Oberfläche und 
dadurch die Reibungshitze. Diese Hitze führt dazu, dass die Segmente 
explosionsartig zerplatzen (das passiert zeitlich sehr begrenzt und 
schnell). Dieser Airburst erzeugt die besagte Druckwelle.

Hier kann man das nochmal schön nachlesen:

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2013/02/17/der-meteor-uber-russland-eine-zusammenfassung/

Gruß!
Jo

von Dave B. (gaston)


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Ist das denn überhaupt noch Reibungshitze.
Ich hab da so in meiner Erinnerung das bei solchen orbitalen Eintritten 
das keine Reibung an sich ist, sondern die Luft vor dem jeweiligen 
Objekt so stark komprimiert wird das entsprechende Temperaturen 
entstehen.

von Uwe R. (aisnmann)


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Dave B. schrieb:
> Ist das denn überhaupt noch Reibungshitze.
> Ich hab da so in meiner Erinnerung das bei solchen orbitalen Eintritten
> das keine Reibung an sich ist, sondern die Luft vor dem jeweiligen
> Objekt so stark komprimiert wird das entsprechende Temperaturen
> entstehen.

Hmm, das wäre dann die Reibung der Moleküle untereinander, denke ich. 
Wie beim Komprimieren halt.
Bei genug Geschwindigkeit stossen die so stark zusammen das Elektronen 
ausgetauscht werden und fertig ist das Plasma.

bye uwe

von Wilhelm F. (Gast)


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Dave B. schrieb:

> Ist das denn überhaupt noch Reibungshitze.
> Ich hab da so in meiner Erinnerung das bei solchen orbitalen Eintritten
> das keine Reibung an sich ist, sondern die Luft vor dem jeweiligen
> Objekt so stark komprimiert wird das entsprechende Temperaturen
> entstehen.

Also ich hatte da in Physik solche Klausuraufgaben.

Berechnen Sie die Differenzenergie, wenn ein Flugkörper mit 7000m/s in 
die Erdatmosphäre eindringt, und auf 6000m/s abgebremst wurde.

Na, wohin die Energie wohl gehen mag?

von Paul B. (paul_baumann)


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Wilhelm schrub:
>Na, wohin die Energie wohl gehen mag?

Nach Cottbus.

http://www.fcenergie.de/

;-)
MfG Paul

von Asko B. (dg2brs)


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Berechnen Sie die Differenzenergie, wenn ein Flugkörper mit 7000m/s in
> die Erdatmosphäre eindringt, und auf 6000m/s abgebremst wurde.
>
> Na, wohin die Energie wohl gehen mag?

Das ist dann wohl eine exothermische Reaktion.
Die den "explosionsartigen" Temperaturanstieg und die
"explosionsartige" ausdehnung des Gases bewirkt.

Womit wir ja wieder bei´m "Explosionsknall" waeren.


Gruss Asko.

PS: auf jedenfall muss es ordentlich geknallt haben.
    (sprich die Luftmolekuele muessen ordenlich bis
     extrem beschleunigt worden sein)

von Wilhelm F. (Gast)


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Asko B. schrieb:

> Das ist dann wohl eine exothermische Reaktion.

Nein. An einem schnöden Stein reagiert nichts exothermisch.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Asko B. schrieb:
>
>> Das ist dann wohl eine exothermische Reaktion.
>
> Nein. An einem schnöden Stein reagiert nichts exothermisch.

Ein Ei in der Mikrowelle triffts vermutlich eher.

von Asko B. (dg2brs)


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Asko B. schrieb:
>
>> Das ist dann wohl eine exothermische Reaktion.
>
> Nein. An einem schnöden Stein reagiert nichts exothermisch.

Bisher wird nur vermutet, aus was solche Kosmischen
Genossen bestehen, wirklich wissen tut es keiner.

Gruss Asko.

von Wilhelm F. (Gast)


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Asko B. schrieb:

> Bisher wird nur vermutet, aus was solche Kosmischen
> Genossen bestehen, wirklich wissen tut es keiner.

Das stimmt. Unter Umständen bestehen die auch nur mal aus Eis.

Wann gedenkt man mal, das Objekt unter dem Eisloch im See zu 
begutachten? Gibt es da schon Info?

von Jörg S. (joerg-s)


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War der letzte Stand nicht das Angler das Loch in den See gemacht haben?

von Asko B. (dg2brs)


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Jörg S. schrieb:
> War der letzte Stand nicht das Angler das Loch in den See gemacht haben?

Meinst Du jetzt das "Loch" "Ness" ??

von Wilhelm F. (Gast)


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Asko B. schrieb:

> Meinst Du jetzt das "Loch" "Ness" ??

Am Ende finden die noch mal Nessie. ;-)

von Asko B. (dg2brs)


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naja...
Sportlicher Freizeitvertreib der "Russen" ist und bleibt
nun mal das Eisangeln.
So koennen sie ohne schwimmen oder abzusaufen ganz
einfach dem Fisch "naeher treten", obwohl Sie
kein eigenes Boot haben.
apropos saufen...das machen die dann auch, aber
ueber dem Eis...grins.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Unter Umständen bestehen die auch nur mal aus Eis.

Meteoriten nicht.  Das wären Kometen.

Irgendein fingerkuppengroßes Stück Meteorit hat man ja mittlerweile
gefunden, und es weist den für Meteoriten typischen hohen Anteil an
metallischem Eisen auf.  Das Zeug rostet im Weltall so schlecht. :)

Asko B. schrieb:
> Sportlicher Freizeitvertreib der "Russen" ist und bleibt
> nun mal das Eisangeln.

Ein kreisrundes Loch von 7 m Durchmesser?  Wohin haben sie das
rausgesägte Stück eigentlich geschafft? ;-)

von Asko B. (dg2brs)


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Jörg Wunsch schrieb:
> Wohin haben sie das
> rausgesägte Stück eigentlich geschafft?

das haben Sie zerstossen und in den Wodka gemixt.

aber ich glaub jetzt kriege ich wirklich bald schlaege von meinen 
Kollegen...


Gruss Asko.

PS. aber die surfen zZ sicher auf Internetseiten mit Kyrillischer 
Schrift.

von Jörg S. (joerg-s)


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Jörg Wunsch schrieb:
> Ein kreisrundes Loch von 7 m Durchmesser?  Wohin haben sie das
> rausgesägte Stück eigentlich geschafft? ;-)
Dynamit-Fischen!
http://www.bz-berlin.de/aktuell/welt/hier-geht-fischen-auf-russische-art-schief-article1512611.html

:)

von Matthias L. (Gast)


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> Ein kreisrundes Loch von 7 m Durchmesser?  Wohin haben sie das
> rausgesägte Stück eigentlich geschafft? ;-)

Oder im Wasser aufgelöst ;-)

von Michael S. (technicans)


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Das stimmt. Unter Umständen bestehen die auch nur mal aus Eis.
Wenn es ein Komet gewesen wäre, hätte man einen Schweif innerhalb
des Sonnensystems sehen können.

> Wann gedenkt man mal, das Objekt unter dem Eisloch im See zu
> begutachten? Gibt es da schon Info?

Kommt drauf an wie tief es an der Stelle ist. Wenn es ungünstig
liegt kann der Meterorit auch durch eine mögliche Strömung weit
abdriften. Ob die Russen da überhaupt so viel Aufwand treiben wollen,
wer weiß.

von Dave B. (gaston)


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Reibung vs. Kompression
Zur Reibung muss ja einer am anderen vorbei-/entlanghuschen. Bei 
entsprechender Atmospärendichte und Geschwindigkeiten schafft es die 
luft dann wohl nicht mehr mit dem vorbeihuschen und wird erstmal aus dem 
Weg gedrückt bzw. eben gegen den Rest der Luft/Atmosphäre direkt vor dem 
Objekt und wenn man ein Volumen verringert/Druck erhöht dann geht es 
auch mit der Temperatur hoch.

von Robert L. (lrlr)


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ist da jetzt eigentlich niemand gestorben?

anfänglich wurde  ja von 500 Verletzten gesprochen, inzwischen über 
1000?

aber nie von toten?

von Matthias L. (Gast)


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>aber nie von toten?

Die werden noch von der B**D-Zeitung interviewt.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Robert L. schrieb:
> anfänglich wurde  ja von 500 Verletzten gesprochen, inzwischen über
> 1000?

Ja, ist doch klar: die Leute sehen die seltsame Erscheinung da
draußen, und gehen ans Fenster.  Hätten wir auch so gemacht, keine
Sorge, erst hinterher ist man schlauer.  Eine Minute später oder
so (bewegt sich ja nur mit Schallgeschwindigkeit) kommt die
Druckwelle und schmeißt sackweise Fenster auf die dort Stehenden ...

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg Wunsch schrieb:
> Robert L. schrieb:
>> anfänglich wurde  ja von 500 Verletzten gesprochen, inzwischen über
>> 1000?
>
> Ja, ist doch klar: die Leute sehen die seltsame Erscheinung da
> draußen, und gehen ans Fenster.  Hätten wir auch so gemacht, keine
> Sorge, erst hinterher ist man schlauer.

Ja, das hat schon etwas von einer Falle und wird wohl die Hauptursache 
für die vielen Verletzten sein.

Zumindest wissen wir jetzt, was man dann lassen sollte.

Ebenso, wie man jetzt weiss, was zu tun ist, wenn sich das Meer 
plötzlich zurückzieht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Chris D. schrieb:
> Zumindest wissen wir jetzt, was man dann lassen sollte.

Ja, allerdings wird dieses Wissen wohl vermutlich wieder verblasst
sein, bis der nächste derartige Brocken die Erde erreicht. :-(
Dem Vernehmen nach sei es wohl der bislang größte dokumentierte
Meteorit seit dem Tunguska-Ereignis, und manche bisherige
Ungereimtheiten des Tunguska-Ereignisses (kein Krater, kein
großflächig verbrannter Bereich) sind ja nun auch besser
erklärbar.

von Jörg S. (joerg-s)


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Ich vermute aber auch das in Deutschland die Verglasung der Fenster 
durchweg etwas besser und stabiler ist...In den Videos sieht das alles 
nach 1-fach Verglasung aus.

von Uhu U. (uhu)


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Ob einfach-, oder Doppelverglasung dürfte in solchen Fällen keinen all 
zu großen Unterschied machen. Glas bricht, wenn die Kraft zu groß wird, 
die darauf wirkt.

von Timm T. (Gast)


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Jörg S. schrieb:
> In den Videos sieht das alles
> nach 1-fach Verglasung aus.

Auf den Bildern sieht das so aus, als wären mitunter die Rahmen komplett 
reingedrückt. Da ist die Verglasung ziemlich egal.

Und ich kenne hier einige Schulen, die genau diese Bauform der Fenster - 
zwar doppelt verglast, aber einfacher Holzrahmen - noch immer haben. Da 
würde das genauso ausgehen.

von Florian *. (haribohunter)


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Asko B. schrieb:
> PS. aber die surfen zZ sicher auf Internetseiten mit Kyrillischer
> Schrift.

Machen Deine Russen das auch? :p

Meiner macht das in einem kleinen Fenster auf Textbasis, was er, wenn 
jemand ins Büro kommt, schnell zur Seite schiebt. Russen sind halt auch 
nur Deutsche. :)

von Igor G. (igor)


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Florian schrieb:
> Russen sind halt auch nur Deutsche.
Nicht ganz wirklich. Kommt immer eher drauf an, wo man arbeitet. Ich, 
z.B., brauche so was nicht zu tun und lasse es meinem Chef sehen, dass 
ich gerade beim Surfen  bin.

von Florian *. (haribohunter)


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In dieser Firma wird recht rigide mit der Netznutzung umgegangen.
Ein Content Keeper versucht die Mitarbeiter von Facebook, Twitter, 
Youtube, etc. fernzuhalten.
Klappt natürlich nicht.

'Mein' Russe ist gar nicht meiner, wir teilen den gleichen Vorgesetzten.

Er spricht nur wenn er selbst angesprochen wird, macht wunderbare 
Arbeit, ist entsetzlich unterfordert und ich frage mich seit langem, 
warum er sich diese Position antut. Feiner Kerl.

von Dave B. (gaston)


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Soo, mir wurde dann nochmal dazu ein Link mit einer kompetenten 
Erklärung zugetragen:
http://www.scilogs.de/kosmo/blog/go-for-launch/allgemein/2013-02-21/warum_explodiert_asteroid_in_atmosphaere

Ist also ordentliche Kompression vorne und keine Reibung an sich.

von Ben _. (burning_silicon)


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> und manche bisherige Ungereimtheiten des Tunguska-Ereignisses
> (kein Krater, kein großflächig verbrannter Bereich) sind ja nun
> auch besser erklärbar.

Yep ich sehe das auch so, daß dieser Meteorit das Tunguska-Ereignis 
erklärt. Wäre der Brocken in einem steileren Winkel eingetreten und 
hätte es bis auf einen Kilometer oder so an die Oberfläche geschafft, 
dann hätte es auch gleiche oder angesichts der Bebauung des Gebiets 
deutlich stärkere Schäden gegeben.

Am Ort des Tunguska-Ereignisses gibt es einen See, der überhaupt nicht 
in diese Gegend passt (Tscheko-See bei 60,964 Nord, 101,860 Ost). Alle 
Seen in der Umgebung sind sehr flach, dieser eine ist 54 Meter tief, 
trichterförmig und auf Karten vor 1908 auch nicht verzeichnet (was aber 
wohl auf viele Seen zutrifft). Er befindet sich genau in einem Flußlauf, 
etwa 9km nördlich vom Ort der Explosion entfernt und ist "höher" als 
"breit". Für mich sieht dieser See genau so aus als hätte der Rest des 
Meteoriten damals diesen Flußlauf getroffen und dabei diesen länglichen 
Krater in den Boden geschlagen, der dann vom Fluß mit Wasser gefüllt 
wurde.

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