Da hat es wohl ganz schön geknallt. ;)
Ja, ein Spektakel, wie Hollywood es nicht besser inszenieren könnte. Vielleicht ist das der verspätete Anfang vom Ende der Welt =8P
Zwei Videos die ich dazu gefunden habe: https://www.youtube.com/watch?v=90Omh7_I8vI https://www.youtube.com/watch?v=MV7noKachM4
Dort zu sein ist jetzt auch nicht wirklich lustig. Fast alle Fensterscheiben kaputt und das nicht bei +30°C.
Eigentlich wollten die Alliens mit ihrem Angriff ganz Russland zerstören, aber Putin hat sie bezwungen: http://cs6081.userapi.com/v6081385/508f/hhp8_8Hlg7g.jpg Ein paar wenige Teile der von Putin abgewehrten Allien-Angriffsflotte sind halt leider doch auf der Erde eingeschlagen.
bin gespannt wanns die ersten Meteoritenbrocken zu kaufen gibt
Ich habe bereits am Mittwochabend gegen 22:15 hier in Nordthüringen einen (wahrscheinlich) Meteoriten gesehen. Er flog in West->Ost- Richtung und war gleißend hell, aber vollkommen lautlos. Nein, ich bin nicht der Einzige gewesen, der das sah.... Es kann natürlich nicht das gleiche Stück gewesen sein, was im Ural abgestürzt ist, weil die Zeit dazwischen zu lang wäre. http://www.nadr.de/2013/02/14/meteorit-uber-der-region/ MfG Paul
Hätte doch eigentlich klar sein müssen das mit dem Großen auch ein paar Kleinere mit einer leicht veränderten Flugbahn die Erde treffen kann. Nur das der Kleinkram eben zu klein ist, das der geortet werden kann, mal von einer Fokussierung ganz abgesehen. Der Große wird ja wohl auch nicht Grundlos aus seiner Bahn geworfen worden sein und dabei gabs sicher auch etwas Bruch und der ist eben im Ural runter gekommen.
Paul Baumann schrieb: > und war gleißend hell, aber vollkommen lautlos. Ich habe auch mal so einen Brocken gesehen, der am Spätnachmittag (bei Licht) flach über den Häusern seine Bahn zog, ebenfalls lautlos, aber daraus läßt sich nur schließen, daß er sehr weit weg gewesen sein muß. Womöglich war der hunderte km weit weg und nicht ganz niedrig, sondern sehr hoch. Die Entfernung kann man einfach nicht einschätzen.
Michael S. schrieb: > Hätte doch eigentlich klar sein müssen das mit dem Großen auch ein paar > Kleinere mit einer leicht veränderten Flugbahn die Erde treffen kann. Das Teil das heute morgen über Tscheljabinsk runter kam, kam aus einer ganz anderen Richtung, als der Asteroid, der heute Abend an der Erde vorbei fliegt. Einen Zusammenhang gibt es da nicht.
Paul Baumann schrieb: > aber vollkommen lautlos Das mag einfach nur daran liegen, daß sehr niedriger Gasdruck in höheren Luftschichten den Schall schlecht leitet.
Michael S. schrieb: > Der Große wird ja wohl auch > nicht Grundlos aus seiner Bahn geworfen worden sein Inwiefern wurde der aus seiner Bahn geworfen? Der fliegt doch ganz regulär in seinem Orbit. http://spaceinimages.esa.int/Images/2013/02/Asteroid_2012_DA14_orbit
J.-u. G. schrieb: > Inwiefern wurde der aus seiner Bahn geworfen? Weil sich die Bahn deutlich ändert, wenn so ein Brocken eine Begegnung mit was viel schwererem hat.
Uhu Uhuhu schrieb: > Weil sich die Bahn deutlich ändert, wenn so ein Brocken eine Begegnung > mit was viel schwererem hat. Sicher wird sich die Bahn infolge der Begenung ändern. Aber "aus der Bahn geworfen" halte ich für etwas übertrieben. Hier mal ein Bericht von März 2012 (dmamals gab es die letzte Annäherung dieses Asteroiden), der das heutige Ereignis ziemlich genau vorhersagt: http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/16032012174149.shtml
J.-u. G. schrieb: > Sicher wird sich die Bahn infolge der Begenung ändern. Aber "aus der > Bahn geworfen" halte ich für etwas übertrieben. Es ist natürlich eine etwas saloppe Ausdrucksweise, aber wenn man die Sache aus der Sicht der unbeeinflußten Bahn sieht, ist durchaus was dran. Aber ein Himmelskörper bewegt sich nicht im Nichts.
OK. Jetzt habe ich doch noch mal kurz recherchiert und folgende Aussagen gefunden: Zunächst auf der Seite des BR: www.br.de/themen/wissen/sternenhimmel-asteroid-erde-100.html "Es besteht keine Gefahr, dass er doch noch die Erde treffen könnte. Selbst die Einwirkung der Gravitationskraft von Erde und Mond werden auf die Flugbahn des Asteroiden einen nur "unendlich geringen" Einfluss haben, so die US-Raumfahrtbehörde NASA." Das gibts beim ORF zu lesen: http://science.orf.at/stories/1711983/ "Die Astronomen sehen keine Gefahr für eine Kollision des Asteroiden mit der Erde, man kenne seine Bahn gut genug, um dies auszuschließen. Allerdings wird der Einfluss der Erdanziehungskraft die Bahn von "2012 DA14" deutlich verändern und etwa seine Umlaufzeit um die Sonne von derzeit 366 Tagen auf 317 Tage verkürzen, so Rudolf Dvorak vom Wiener Astronomieinstitut." Ziemliche Uneinigkeit unter den Experten.
Weiss jemand, warum solche Meteoroiden in der Atmosphäre explodieren? Bei dem Schaden der in Russland entstanden ist, war das ja echt nicht gerade ein Chinakracher... Das der Eintritt in die Erdatmosphäre eine Menge Reibungshitze erzeugt ist mir klar, und das sieht man ja auch... aber warum entsteht oft eine so heftige Explosion? Demnach könnte man ja vermuten, dass in Meteoroiden jedesmal 10 Tonnen TNT versteckt sind ;-) Warum schmelzen die Dinger nicht einfach friedlich vor sich hin und zerfallen lautlos. Übrigens: Brocken im Weltraum = Asteroid Brocken in der Atmosphäre = Meteoroid Brocken auf der Erde angekommen = Meteorit
J.-u. G. schrieb: > Selbst die Einwirkung der Gravitationskraft von Erde und Mond werden auf > die Flugbahn des Asteroiden einen nur "unendlich geringen" Einfluss > haben, so die US-Raumfahrtbehörde NASA. Das mag in Bezug auf den direkten Kollisionskurs mit der Erde stimmen, aber das, was der Asteroid da versanstaltet kennt man in der Satellitentechnik als Swing-by. Das macht man u.a, um die Bahn zu ändern. http://de.wikipedia.org/wiki/Swing-by Die NASA klopft solche Sprüche aus politischen Gründen: sie wollen endlich das Geld kriegen, um solche himmlischen Geschosse abfangen zu können. Aus demselben Grund erzählen sie auch die Geschichte von dem Meteoriteneinschlag, der die Dinosaurier umgebracht haben soll - das ist aber einfach nur Quatsch.
Stefan M. schrieb: > Weiss jemand, warum solche Meteoroiden in der Atmosphäre explodieren? Aus demselben Grund, aus dem Steine in einem Feuer zuweilen zerknallen. Es enstehen durch Hitze und äußere Kräfte beim Abbremsen riesige mechanische Spannungen, die den Brocken zerreißen. Der Knall dürfte aber vor allem durch die Überschallgeschwindigkeit des Brockens entstehen.
>> riesige mechanische Spannungen, die den Brocken zerreißen. Das ist ganz interessant dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Roche-Grenze
Uhu Uhuhu schrieb: > Aus demselben Grund, aus dem Steine in einem Feuer zuweilen zerknallen. > Es enstehen durch Hitze und äußere Kräfte beim Abbremsen riesige > mechanische Spannungen, die den Brocken zerreißen. Das würde erklären, wenn ein Meteorit beim Erdeintritt in viele kleinere Fragmente zerfällt, aber nicht warum er explodiert. Entweder sind Gaseinschlüsse dafür verantwortlich oder Elemente im Gestein die miteinander durch die extreme Hitze heftig reagieren. So ein Asteroid besteht sehr wahrscheinlich nicht nur aus einem Mineral.
> Ziemliche Uneinigkeit unter den Experten
Ne, es liegt an der Prämisse: "Alles was Journalisten schreiben, ist
stets korrekt, akkurat und differenziert. Zitate werden stets
unverfälscht in ihrem Kontext wiedergegeben."
J.-u. G. schrieb: > Ziemliche Uneinigkeit unter den Experten. Das kommt nur auf die Definition von "gering" an. Bei der größe des Sonnensystems ist die Veränderung für den einen gering, für den anderen deutlich verändert. Zumal es beim Nasa Text wohl eher um den Einfluss für eine Kollision mit der Erde geht und nicht um die sonstige Flugbahn.
Hier noch ein paar Videos aus Chelyabinsk: http://say26.com/meteorite-in-russia-all-videos-in-one-place Und immer gut für die neusten Nachrichten aus dem All: http://spaceweather.com/
Matthias Lipinsky schrieb: >>> riesige mechanische Spannungen, die den Brocken zerreißen. > > Das ist ganz interessant dazu: > http://de.wikipedia.org/wiki/Roche-Grenze Hmm, die hat aber nix damit zu tun. Bei der Roche-Grenze geht es um den gravitativen Zusammenhalt einer losen Masse. Grosse Himmelskörper sind meist Gravitativ zusammengepappt, also keine Steinbrocken die man sich so unter Steinbrocken vorstellt. Letztlich zerfallen grosse Körper in kleinere, die dann genug mechanische Stabilität haben um ihre Persönliche Roche-Grenze nach innen zu verlagern. Das findet alles im Vakuum statt. Dennoch ist die Roche-Grenze interessant, aber nicht für diesen Fall ;o)) bye uwe
Bei -20 Grad und ohne Ersatzfenster... erstmal die Löcher zumauern und bis zum Frühjahr warten.
>ohne Ersatzfenster
Luftpolsterfolie, am besten doppelt, das sollte gehen. Dazu noch ein
gutes Klebeband.
Stefan M. schrieb: > Bei dem Schaden der in Russland entstanden ist, war das ja echt nicht > gerade ein Chinakracher... Wenn ich mir allerdings die Filme ansehe, die auch die Druckwelle gefilmt haben, dann habe ich eher den Eindruck, dass es sich dabei um den Mach-Kegel handelt. Erinnert doch stark an die Zeit, als man mit "Düsenjägern" noch mit Überschallgeschwindigkeit über unsere Köpfe flog. Die Geschwindigkeit ist nur noch viel höher, entsprechend die Amplitude der Druckwelle größer. Gewissermaßen ein "Tsunami in der Luft".
Besser als ein Nuklearschlag, was der eine oder andere in dem Moment als Erstgedanke gehabt haben dürfte.
Michael S. schrieb: > was der eine oder andere in dem Moment als Erstgedanke gehabt haben > dürfte. Das waren aber gedankenlose Gedanken... Vor ~ 10 Jahren habe ich mal ein Polarlicht über dem Kernkraftwerk gesehen - es war mein erstes überhaupt. Drei Sekunden nachdenken und dann war klar, daß das eine mit dem anderen nichts zu tun haben kann...
Uhu Uhuhu schrieb: > Drei Sekunden nachdenken und > dann war klar, daß das eine mit dem anderen nichts zu tun haben kann... Dann frage ich mich, warum du hier mit so vielen Threads so viel fragst, wenn du doch alles am Besten weißt und ich bin nicht der einzige der das so sieht.
Michael S. schrieb: > Dann frage ich mich, warum du hier mit so vielen Threads so viel > fragst, wenn du doch alles am Besten weißt und ich bin nicht der > einzige der das so sieht. Ich weiß eben, wie man dir eine kleine Freude machen kann ;-) Aber ich gestehe, daß ich nicht allwissend auf die Welt kam, sondern mein Wissen zum großen Teil durch das Fragenstellen erworben habe... Wenn du willst, darfst du das gerne als geistigen Diebstahl mißverstehen ;-)
Uhu Uhuhu schrieb: > ...sondern mein Wissen zum großen Teil durch das > Fragenstellen erworben habe... Und mit wie vielen Russen aus der Gegend hast du gesprochen um deine These zu stützen? Manche haben die Meteroriten auch gar nicht gesehen, aber dafür den Knall und die zerberstenden Scheiben wahrgenommen. Da kann man schon mal in Unkenntnis an ein anderes schlimmeres Szenario denken was auch plausibel wäre. Lothar Miller schrieb: > Wirds schon wieder persönlich? Werde bloß nicht nervös. Ist doch harmlos.
Michael S. schrieb: > Und mit wie vielen Russen aus der Gegend hast du gesprochen um deine > These zu stützen? Nu ja, ich habe etlich Jahre mit Russen zusammengearbeitet und kenne deren Hang zum Obskurantismus - kein Wunder, daß sie vom Staatsatheismus zur Staatskirche gependelt sind. Erstaunlich war immer wieder, auf welch gedankenlose Gedanken auch immer wieder ansonsten kluge Leute kamen. Einer wollte mir allen ernstes erzählen, er wüßte, wie man saufen kann, ohne die Leber dabei zu schädigen - und der Herr pflegte sich zuweilen bis fast zur Besinnungslosigkeit abzufüllen... Meine Vermutung: der Obskurantismus blüht, weil das rational wissenschaftliche Denken durch ein durch und durch verlogenes Regime okkupiert worden und so zu einer anderen Art Religion heruntergewirtschaftet worden war. > Da kann manschon mal in Unkenntnis an ein anderes schlimmeres Szenario > denken was auch plausibel wäre. Ja, natürlich kann man das. Aber daß dort nur Unwissende leben, ist doch eine etwas gewagte Annahme. Plausibel für einen Angriff mit einer Kernwaffe wars jedenfalls nicht - die wird nicht als gleißend helles Objekt mit Rauchschweif ins Ziel fallen.
>die wird nicht als gleißend helles Objekt mit Rauchschweif ins Ziel fallen.
Aber auch das muss man erstmal wissen...
Matthias Lipinsky schrieb: > Aber auch das muss man erstmal wissen... Das kann man sich auch überlegen, etwas technisches Verständnis vorausgesetzt.
Die wenigsten schienen zu wissen wie man mit so einer Situation umgeht. Erstmal ans Fenster und schauen was da so hell leuchtet. Dann einige Zeit später die Druckwelle und die Glassplitter im Gesicht :( Die Videos von der Evakuierung der Schulen zeigen auch das blanke Chaos. Bei uns gabs früher so Übungen wo der geordnete Rückzug geprobt wurde. Einen Ernstfall gab es dann zum Glück nie. Wie ist das eigentlich heutzutage?
Interessant ist auch: Warum sind die besten Aufnahmen aus fahrenden Autos heraus gemacht? Dann kommt man irgendwie hierauf (mehr oder weniger absichtlich herbeigeführte Unfälle): http://www.animalnewyork.com/2012/russian-dashcam/ Ich glaub der wahre "Wilde Westen" befindet sich im Osten!
Ich vermute das das Taxen oder Transporter, Post oder so sind. Früher war das mal so das die Halter bei der staatlichen Versicherung versichert waren. Hat es mal gebumst, musste sich keiner Sorgen um Schäden machen. Wie da Busgelder erhoben werden entzieht sich auch meiner Kenntnis. Zumindest wäre das mal ein Gedanke alle diese Fahrzeuge mit Kameras auszustatten damit man Vorgänge im Verkehr rekonstruieren kann wenn eíner mal wieder zu viel Wodka konsumiert, irgendwo nen Crash verursacht hat und keiner brauchts gewesen zu sein, zahlt ja alles die staatliche Versicherung. ;-)) Wenn es allerdings mittlerweile private Versicherungen gibt kann das auch ein Grund sein weil die Justiz da vielleicht jeden erst mal für schuldig erklärt und man mit einem Video seine Unschuld beweisen kann. ;-)) Aber wie gesagt, es ist nur eine Vermutung. Peter N. schrieb: > Ich glaub der wahre "Wilde Westen" befindet sich im Osten! Wenn die Russen nicht ab und zu mal ein wenig Krieg spielen dürfen dann entlädt sich der Nationalstolz wohl häufiger in einer netten Straßenverkehrsschlacht?
Kommt mir so vor als wären die Russen als Volk per se aggresiv. Russische Politiker die sich in Fernsehshows mit Stühlen bewerfen. Abgeordnete die sich im Parlament prügeln. Autofahrer die die Fäuste fliegen lassen. Bei der EM hatten sie eine rote "This is Russia"-Flagge mit einer geballten Faust die über geschätzt 40x20 Sitzplatzreihen ging. Und es ist kein Zufall, dass bei Inkassobüros mit russischen Geldeintreibern geworben wird. Ich habe einen Bekannten der ist Beamter in einer JVA, er meint, an die Russen kommst du mit Resozialisierung nicht ran. Die sitzen ihre Zeit ab umd machen dann wieder ihr Ding. Ich glaube unsere Justiz ist für solche bürgerkriegsgestählte Kaliber ungeeignet; die lachen sich über unsere Kuscheljustiz tot.
Joachim ... schrieb: > Kommt mir so vor als wären die Russen als Volk per se aggresiv. > Russische Politiker die sich in Fernsehshows mit Stühlen bewerfen. Aber gegen den Wilden Westen sind sie doch geradezu zivilisiert...
Jo, da hat's ordentlich gerummst... dürfte die Einschlags-Theorie für das Tunguska-Ereignis bestätigen, weil nun bewiesen ist wie stark die Schockwellen bei solchen Explosionen sein können. Warum die Dinger zerfallen? Wenn ich mit einem Vorschlaghammer auf einen Ziegel haue zerfällt der auch. Und da hab ich nicht die Oberfläche von einem 10 Meter Brocken und keine Geschwindigkeit von 20 km/s. Bei diesen Werten reicht der Luftwiderstand aus um das Ding zu zerbröseln. Umso größer dann die Oberfläche wird, umso mehr Reibungskräfte wirken auch und umso heißer bzw. größer wird der Feuerball. Ich denke auch, daß die Schockwelle die da alle Fenster zerstört hat thermalen Ursprungs war. Der gleiche Effekt wie die Explosion einer 500kt Kernwaffe in 30-50km Höhe. Kernwaffen werden nur nicht in diesen Höhen gezündet, sondern ein paar hundert Meter über dem Boden. Wenn man sich die Schäden 30-50km entfernt von so einer Kernwaffenexplosion ansieht, dann passen die erstaunlich gut zu dem was in Russland passiert ist. So gesehen hatten die Russen echt Glück, daß das Ding in so großer Höhe zerfallen ist. Wäre der Eintrittswinkel steiler gewesen und der Brocken damit tiefer in die Atmosphäre eingedrungen, hätte er viel größere Schäden anrichten können. Auf jeden Fall ein sehr imposantes Naturereignis, wo der Mensch wieder sieht wie klein er im Vergleich zur Natur doch eigentlich ist.
Jörg Wunsch schrieb: > Erinnert doch stark an die Zeit, als > man mit "Düsenjägern" noch mit Überschallgeschwindigkeit über unsere > Köpfe flog. Die Geschwindigkeit ist nur noch viel höher, entsprechend > die Amplitude der Druckwelle größer. Ja, wie ist denn das eigentlich mit der Welle bei einem Gegenstand, der sehr sehr viel größer als ein Düsenjet ist? In den 1970-er Jahren hatten die Mach-Überschreitungen bei uns Hochkonjunktur. Mehrmals am Tag knallte das blecherne Garagentor ordentlich im Rahmen. Meistens Phantom und Starfighter.
Ben _ schrieb: > Ich denke auch, daß die Schockwelle die da alle Fenster zerstört hat > thermalen Ursprungs war. Wie wärs mit Überschallknall? Der erklärt das zwanglos...
>Aber gegen den Wilden Westen sind sie doch geradezu zivilisiert...
Kommt drauf an was der "Wilde Westen" ist. Damals, in Amerika... In
Amerika, Texas gelten die strengsten Moralvorstellungen und Anstand die
die Menschheit kennt. Und ich hab noch nirgends so freundliche Menschen
getroffen wie in Amerika (und in China). Andererseits werden heutzutage
die Verbrechen ("They will go ballistic in a snap") von Straßengangs mit
Namen wie "Mexican Mafia", "Cribs" oder "Logan Heights" tragen,
begangen, fast ausschließlich Latinos, Afro-Amerikaner und Mexikaner.
74% der jährlich 11.000 mit Schußwaffen begangenen Morde werden durch
sogennannte Gang-Bangs, also Banden-Schießereien ausgetragen.
Hätten die schlagkräftigen Russen ungehinderten Zugang zu Schußwaffen
wie die Mexikaner in Arizona, dann...
Joachim ... schrieb: > Abgeordnete die sich im Parlament prügeln. ... du bist dir sicher, daß das nicht in der Ukraine war ? Sind ja alles Russen, da hinten im Osten ... Joachim ... schrieb: > Kommt mir so vor als wären die Russen als Volk per se aggresiv. Warst du schon mal in Russland oder guckst du nur Fernsehen ?
LOL! Das war deutlich mehr als ein Überschallknall. Außerdem brauch ich für einen Donnerschlag auch keine Concorde, ein normaler Blitz reicht auch aus damit's ordentlich scheppert.
Fensterscheiben bekommt auch ein tief fliegender Kampfflieger kaputt. Aber ob ein Meteorit in Bezug auf seine Wirkung auf die umgebende Luft mit einem Blitz zu vergelichen ist, ist eine interessante Frage...
So so, und wie tief muß ein Kampfflieger dafür sein? 30-50 KILOMETER?? Schau Dir doch die Videos an, da hat's nicht nur paar Fensterscheiben zerdeppert, wir reden hier über stadtweite Schäden, wobei sogar die Wand einer Fabrik eingedrückt wurde. Bei Fenstern ist nicht nur ein kleiner Riss drin, nee - die hat's samt Rahmen rausgehauen. Türen und Tore sind einfach weggeflogen. Man kann sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen wie das geknallt hat wenn man nicht da war.
> So so, und wie tief muß ein Kampfflieger dafür sein? Och naja... http://www.youtube.com/watch?v=a9aQj9Fmr0g ;-) > Warum sind die besten Aufnahmen aus fahrenden Autos heraus gemacht? http://www.youtube.com/watch?v=E-l4w-DIiXk Den Heuwagen bei 1:32 find ich besonders drollig ;-)
Peter N. schrieb: > Interessant ist auch: > Warum sind die besten Aufnahmen aus fahrenden Autos heraus gemacht? Ich hab in der Zeitung gelesen das die Russen die Kameras in ihre Autos einbauen damit sie was in der Hand haben wenn sie an korrupte Polizisten geraten.
Die paar Trümmer die wirklich auf die Erde gekommen sind sind in einen See gefallen. Ich würd mich ja grün und blau ärgern wenn ein Meteorit vor meiner Haustür runterkommt, ich dann losfahre um ihn einzusammeln und zu verkaufen und dann feststellen muss das er in einen See gefallen ist wo ich nicht hinkomme.
M. M. schrieb: > verkaufen und dann feststellen muss das er in einen See gefallen ist wo > ich nicht hinkomme. Wieso kommst du da nicht hin? Brauchst doch nur in den See fahren. Nur, wie du deine Karre dann wieder raus kriegst, da musste die Feuerwehr oder das technische Hilfswerk fragen. Dürfte einiges kosten und den Meterorit dann noch finden ist dann eine andere Sache. ;-)) Joachim ... schrieb: > Kommt mir so vor als wären die Russen als Volk per se aggresiv. Sollen ja auch von den Wikingern abstammen (Stamm der Rus). War doch kürzlich im Fernsehen über die Menschenvölker. Ich hab das früher auch nicht gewusst. http://de.wikipedia.org/wiki/Rus
Das meiste davon kommt als Staub über den ganzen Kontinent verteilt runter wenn sich die Rauchspur legt. Die war ja gigantisch groß wenn man bedenkt in welcher Höhe sie entstanden ist. Die war dreimal höher als Verkehrsflugzeuge fliegen können. Es könnten sich auch sehr viele kleine Körnchen gebildet haben als es das Ding zerissen hat und die dann zu schnell abgebremst wurden um vollständig zu verglühen. Ich denke aber, daß die nicht größer als Sandkörner oder kleine Kieselsteinchen sind. Also kaum zu finden. Das was in dem See eingeschlagen ist, soll ein etwa 80kg schwerer Rest gewesen sein. Je nach Dichte (und wenn es beim Aufschlag in einem Stück geblieben ist) ist der nur noch so groß wie ein größerer Karton oder 15- bis 20-Liter-Eimer. Also nur noch verschwindend wenig im Vergleich zur Masse beim Eintritt. Ich glaub mit tieffliegenden Flugzeugen hat das ganze nicht viel zu tun. Das ist absolut kein Vergleich. Wenn das Ding in einer Höhe von vielleicht 1km über der Stadt explodiert wäre, hätte es dort ähnlich ausgesehen wie 1945 in Hiroshima. Das wäre nicht lustig gewesen!
Ben _ schrieb: > So so, und wie tief muß ein Kampfflieger dafür sein? 30-50 KILOMETER?? In Zeiten des Kalten Krieges kam sowas nicht gar zu selten vor. Wenn ein mit Überschallgeschwindigkeit 200 m über bewohntes Gebiet donnert, kannst du sicher sein, daß nicht nur einzelne Fenster hinterher kaputt sind. Das gibts aber offenbar auch heute noch: http://www.radioleipzig.de/nachrichten/lokalnachrichten/ueberschallknall-laesst-fenster-zersplittern-597390/ > Wenn das Ding in einer Höhe von > vielleicht 1km über der Stadt explodiert wäre, hätte es dort ähnlich > ausgesehen wie 1945 in Hiroshima. Das ist Unsinn. > Das wäre nicht lustig gewesen! Das ist nicht lustig.
Der Brocken soll ein Energäquivalent von 30 Hiroshimaabomben freigesetz haben. Im Gebiet von Tscheljabinsk sei Glass jetzt Mangelware.Bei erwarteten Nachttemperaturen um -25°C ist das eine eine Katastrophe für die dort Lebeden. Namaste
Du solltest Dich mal über das Tunguska-Ereignis belesen bevor Du das Unsinn nennst. Da hat nämlich ein evtl. gar nicht so viel größerer Brocken etliche Quadratkilometer Wald einfach niedergemäht als er beim Eintritt explodierte. Danach empfehle ich noch ein wenig Literatur über das Nördlinger Ries. Das war ein sehr großer Brocken, der es problemlos bis zur Erdoberfläche geschafft hat. So ein Brocken ist in der Lage einfach mal so komplette kleinere Länder in wenigen Sekunden einzuäschern, mit allem was sich gerade da aufhält.
Winfried J. schrieb: > der broccken soll ein Energäquivalent von 30 Hiroshimaabomben freigesetz > haben. Selbst wenn das stimmt: Wenn das über 30 Sekunden und ein paar hundert km verteilt ist dann hält sich die Wirkung insgesamt doch stark in Grenzen.
Michael S. schrieb: > Wieso kommst du da nicht hin? Brauchst doch nur in den See fahren. > Nur, wie du deine Karre dann wieder raus kriegst, da musste die > Feuerwehr oder das technische Hilfswerk fragen. Auch das ist in Russland alles kein Problem: http://www.youtube.com/watch?v=HrSaLSVQAsc (man mag auf 1:50 skippen ist sonst bissel langatmig) :-)
Ben _ schrieb: > Du solltest Dich mal über das Tunguska-Ereignis belesen bevor Du das > Unsinn nennst. Da hat nämlich ein evtl. gar nicht so viel größerer > Brocken etliche Quadratkilometer Wald einfach niedergemäht als er beim > Eintritt explodierte. Wenn ein großer Schwarm von überschallschnellen Brocken daher kommt, dann gibt es eine ordentliche Druckwelle. Dagegen war das Ding von gestern aber eine Kleinigkeit.
@Uhu, >> Wenn das Ding in einer Höhe von vielleicht 1km über der Stadt >explodiert wäre, hätte es dort ähnlich ausgesehen wie 1945 in Hiroshima. >Das ist Unsinn. Die Hiroshima-Bombe wurde 580m über Grund gezündet: "Am 6. August 1945 gegen 08:15 Uhr Ortszeit warf der B-29-Bomber „Enola Gay“ unter dem Kommando von Colonel Paul Tibbets die Bombe auf Hiroshima ab. 580 Meter über dem Boden explodierte die Bombe mit etwa 13 Kilotonnen TNT-Äquivalent Sprengkraft, tötete 20.000 bis 90.000 Menschen sofort und zerstörte 80 Prozent der Stadt. Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Little_Boy Du kannst jetzt mal die Fläche von Hiroshima ermitteln.
Offensichtlich ja eben nicht. Es war eine einzige Schockwelle, die diese flächendeckenden Schäden verusacht hat. Sie enthielt vielleicht nicht die komplette freigesetzte Energie, aber einen recht großen Teil davon. Die Bombe von Hiroshima soll zwischen 13 und 15 kt Sprengkraft gehabt haben und explodierte etwa 600 Meter über der Stadt. Der Brocken gestern explodierte zum Glück in einer Höhe von 30 bis 50 Kilometern. Wie ich schon sagte, wenn man sich die Schäden von gestern und die Wirkung einer mittelgroßen Atombombe in 30-50km Entfernung anschaut dann passt das irgendwie überraschend gut zusammen.
Die Auswirkungen scheinen noch harmloser gewesen zu sein, als es durchaus möglich erschien. Einige der Videos erinnerten mich spontan stark an Lehrfilme welche ich über Atombombenexplosionen zu sehen bekam. Insebsondere der Lichtblitz und die Druckwelle, sowie deren zeitlicher Verasatz von mehreren Sekunden sprechen dafür das das Ereignis in großer Höhe und einiger Entfernung statt fand und somit sich nicht noch schlitmmer auswirkte.
Es gab Meteoriteneinschläge, die Erdhügelwellen mit 200km Durchmesser in die Erde prägten. Aus dem All sah man per Satellitenfotos erst die Ringbildung um den ehemaligen Geschehensort. Ich habs mir nicht gemerkt, weil ich mal just for fun danach surfte.
Winfried J. schrieb: > Die Auswirkungen scheinen noch harmloser gewesen zu sein, als es > durchaus möglich erschien. Einige der Videos erinnerten mich spontan > stark an Lehrfilme welche ich über Atombombenexplosionen zu sehen bekam. > Insebsondere der Lichtblitz und die Druckwelle, sowie deren zeitlicher > Verasatz von mehreren Sekunden sprechen dafür das das Ereignis in großer > Höhe und einiger Entfernung statt fand und somit sich nicht noch > schlitmmer auswirkte. Was wäre wohl gewesen, wenn der Einschlag im kalten Krieg stattgefunden hätte?
Kara Benemsi schrieb: > Die Hiroshima-Bombe wurde 580m über Grund gezündet: Bei einem Meteoriten wird die Energie aber nicht, wie bei einer Bombe schlagartig freigesetzt. Der Brocken fliegt durch gut 100 km (vertikal gemessen) Luft und legt bei seiner Reise durch die Atmosphäre i.d.R. ein Vielfaches dieser Strecke zurück. Auf diesem Weg und über die Flugzeit wird die Energie freigesetzt. Das ist wirklich kein Vergleich mit einer Atombombe. Die Hiroshima-Bombe hat schlagartig und punktuell so viel Energie freigesetzt, wie ein 1 MW Kraftwerksblock in 560 Vollast-Tagen.
M. M. schrieb: > Was wäre wohl gewesen, wenn der Einschlag im kalten Krieg stattgefunden > hätte? http://einestages.spiegel.de/s/tb/27843/in-sikhote-alin-gab-es-1947-den-groessten-meteoritenhagel-aller-zeiten.html
>Auf diesem Weg und über die Flugzeit wird die Energie freigesetzt.
Ach so, dann sind Einschläge also eher harmlos.
Yep ich denke diese Theorie kann man nach dem Gegenbeweis von gestern wirklich ins Reich der Mythen verbannen. Die gesamte Energie wird natürlich nicht auf einen Schlag frei, allerdings ist es wie man sieht durchaus möglich, daß ein großer Teil davon auf einen Schlag frei wird. Wenn man sich die Rauchspur genauer anschaut erkennt man auch einen Bereich, wo die Wolke besonders groß ist und danach deutlich kleiner weitergeht. Auf Bildern, die die Rauchspur aus größerer Entfernung zeigen erkennt man auch, daß sich dieser Bereich deutlich mehr hebt als die anderen Teile. Daher würd ich mal sagen an dieser Stelle ist punktuell besonders viel Energie freigeworden, was wahrscheinlich auch diese gigantische Schockwelle erzeugt hat. Man muß auch probieren, die Dimensionen dieser Rauchspur einzuschätzen, die befand sich in 30-50 Kilometern Höhe und sah aus als wäre sie direkt vor einem. Schwer zu schätzen wie breit sie war, aber das werden einige Kilometer gewesen sein. Die Pilzwolke einer Kernwaffe mit vergleichbarer Stärke ist auch nicht größer. Das helle Licht wird von nichts anderem als Plasma erzeugt. Das passiert bei elektrischen Lichtbögen, bei Blitzen von Gewittern, bei Atombomben und auch bei Meteoriten. Das Licht sieht überall genauso aus. Die Druckwelle all dieser Dinge ist auch immer ein rein thermischer Effekt des Plasmas, was eine immense Ausdehnung der Luft verursacht. Bei Gewittern ergibt das den Donner, Lichtbögen verurachen je nach Stärke einen leisen Knacks oder auch einen ansehnlichen Knall und die von Kernwaffen und Meteoriten erzeugten Druckwellen können ganze Städte wegfegen. Die typische Pilzwolke bei Kernwaffenexplosionen ist übrigens auch ein rein thermischer Effekt. Wenn man eine so hohe Temperatur auf einem anderen Weg erzeugen könnte, würde man genauso eine Wolke erhalten - und auch eine genauso starke Druckwelle. Zwischen dem Eintritt bzw. der Lichterscheinung und dem Auftreffen der Schockwelle auf dem Boden vergingen etwa drei Minuten... Ist schon krass, man rechnet gar nicht mehr mit sowas und plötzlich fliegt einem alles um die Ohren. Hmm so ein Ereignis zu Zeiten des kalten Krieges? Alles rein spekulativ, aber ich denke da wäre auch nicht mehr passiert als so. Meine, ein einzelner Knall hätte strategisch nicht viel bewirkt. Beide Seiten rechneten mit einem massiven Einsatz von Kernwaffen, wobei viele Ziele nahezu zeitgleich getroffen würden. Außerdem hätte man keinerlei Starts von Interkontinentalraketen oder Trägerflugzeuge auf dem Radar beobachtet, keine Mobilmachung der Flotte und von Truppen... Trotzdem wäre nicht auszuschließen, daß irgendein Befehlshaber die Nerven verliert und die Russen hätten schnell aufklären müssen, daß es ein Meteorit war und keine US-Kernwaffe. Das wäre meiner Meinung nach auch recht schnell erfolgt, zum einen wegen der für Kernwaffen absolut unpassenden Höhe der Explosion und zum anderen wegen des schnellen Vorbeiziehens der Lichterscheinung. Bei Kernwaffen gibt es nur einen einzigen ortsfesten Blitz und man muß sie dicht über dem Boden zünden damit die Druckwelle das Ziel ausradiert, oder in großer Höhe (paar hundert km) um mit den EMP-Effekten rumzuspielen. Auch allein anhand der Form der Rauchspur wäre den Russen klar gewesen, daß es keine Kernwaffe war.
Ben _ schrieb: > Auf Bildern, die die Rauchspur > aus größerer Entfernung zeigen erkennt man auch, daß sich dieser Bereich > deutlich mehr hebt als die anderen Teile. Daher würd ich mal sagen an > dieser Stelle ist punktuell besonders viel Energie freigeworden, was > wahrscheinlich auch diese gigantische Schockwelle erzeugt hat. Wieso das? Die Rauchentstehung ist doch nicht proportional zur Menge der freigesetzten Energie, sondern hängt vor allem von dem Material ab, das da gerade in Rauch aufgeht. Und die Mineralien, aus denen solche Brocken bestehen, sind bestenfalls ganz bescheidene Energieträger. Die Energie, die freigesetzt wird, stammt aus der kinetischen Energie, die der Brocken mitgebracht hat. Denkbar wäre auch, daß der sicher nicht schön kugelförmige Brocken sich so gedreht hat, daß er der Luft mal einen größeren, mal einen kleineren Querschnitt geboten hat und dadurch mal mehr, mal weniger kinetische Energie verheizt wird. Der Brocken enthält mit Sicherheit nichts, was eine Detonation verursachen könnte. > Das helle Licht wird von nichts anderem als Plasma erzeugt. Wieso? Es reicht doch, wenn Materie auf 2000°, oder so aufgeheizt wird, daß sie leuchtet.
Vor allem der letzte Satz zeigt deutlich wieviel Ahnung du davon hast. 2.000 Grad C sind ein Fliegenschiss im Vergleich zu dem wie heiß in so einer Detonation wird. Diese Plasmablitze haben sogar die Space Shuttles beim Wiedereintritt geschafft, das ist also nichts Neues - und die waren dabei lange nicht so schnell wie das Ding gestern. Wenn man sich die Rauchspur anschaut erkennt jeder, wie sich die Mitte aufgrund der enormen Hitze hebt. Deswegen entstehen diese beiden nebeneinanderliegenden Walzen. Natürlich ist das alles kinetische Energie. Und umso mehr solch ein Brocken an einem Punkt zerfällt, umso größer wird seine Oberfläche, umso größer wird die Reibung und umso größer ist die Energiemenge, die an diesem Punkt freigesetzt wird - und umso größer die Temperatur, je mehr Materie wird auch verdampft bzw. geht in die Rauchspur über.
Ben _ schrieb: > Vor allem der letzte Satz zeigt deutlich wieviel Ahnung du davon hast. > 2.000 Grad C sind ein Fliegenschiss im Vergleich zu dem wie heiß in so > einer Detonation wird. Einer Detonation, die es nicht gegeben hat...
Nööö, hat es nicht gegeben. Hat gar nicht gerummst, nööö... :D Eule, Du bist echt lustig!
Wie gesagt, die Druckwelle kam überwiegend vom Überschallknall. Und wenn du keine Argmente mehr hast, wirst du persönlich... Lies mal nach, was man unter einer Detonation versteht: http://de.wikipedia.org/wiki/Detonation
Ich sags jetzt nochmal, das was da diese Druckwelle ausgelöst hat die in 30-50km Entfernung Scheiben samt Rahmen und ganze Tore aus den Gebäuden rausgehauen hat war definitiv kein Überschallknall!
Nochmal: - Es war nichts da, was chemische Energie freisetzen kann - Der Brocken hat deutlich Überschallgeschwindigkeit - Er ist alles nur nicht stromlinienförmig Er schob eine Druckwelle vor sich her - die erlebt man als Überschallknall. Ansonsten wird Hitze frei, die natürlich lokal die Luft erhitzt, die sich dabei ausdehnt; dabei entsteht viel Lärm, aber keine Detonation. Fenster und schlecht konstruierte Dächer gehen unter einer starken Druckwelle zu Bruch - das ist nichts neues. Ursache ist, daß im Gebäude ein niedrigerer Druck herrscht, als außen. Es muß also ein Knall sein, sonst gibt es den Druckausgleich, der Schäden verhindert. Ich habe 1990 den Absturz zweier kanadischer Kampfflieger über Karlsruhe miterlebt. Die flogen mit Nachbrenner 4700 m über die Stadt. Es war ein wahnsinner Krach - bis urplötzlich himmlische Ruhe einkehrte. Ich dachte mir schon, was da passiert war. Die Leiche des einen Piloten schlug 1200 m von meiner Wohnung entfernt auf. Ein Triebwerk verfehlte in ca. 1800 m Entfernung knapp ein Bürogebäude von Siemens. Die flogen noch unter Schallgeschwindigkeit in Formation, als sie kollidierten und trotzdem war der Krach über gut 4,5 km unerträglich. Was produziert dann erst mit ein unförmiger Brocken, der deutlich über Schallgeschwindigkeit ankommt? In der Luft gibts halt nichts, was den Schall dämpfen würde,
Zeig mir das Kampfflugzeug was es schafft, aus 5km Höhe Tore aus den Wänden zu schmettern ohne eine Rakete drauf abzufeuern oder durchzufliegen. Mir wäre auch neu, daß beim einfachen Überschallflug ein Plasma auftritt, welches aus 30 km Entfernung den Boden heller als die Sonne beleuchtet. Okay, eine Formation Kampfflieger ist laut, aber sie drücken gewöhnlich keine Wände ein und zerschmettern nicht auf einen Schlag Fensterscheiben im gesamten Gebiet einer Millionenstadt! In 30km Entfernung hört man die so gut wie gar nicht mehr. Naja, wahrscheinlich war's gar kein Meteorit, sondern Chuck Norris hat aus Versehen einen fahren lassen ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Meteoriteneinschlag_bei_Tscheljabinsk_vom_15._Februar_2013 Interessant ist, daß die Russen den Brocken auf 10 Tonnen schätzen, während die NASA von 10.000 spricht. Da ist wohl das letzte Wort noch nicht gesprochen...
@ Ben _ (burning_silicon) > Diese Plasmablitze haben sogar die Space Shuttles beim Wiedereintritt >geschafft, das ist also nichts Neues - und die waren dabei lange nicht >so schnell wie das Ding gestern. Doch - was so in 300km um die Erde fliegt, hat irgendwas zw. 25-30km/s drauf. Der Steinklops dagegen war nur mit 18km/s unterwegs. Das Shuttle hätte also das Ding einfangen können. Und wie Uhu schon so andeutet - mit Detonation hat das nix zu tun, und ist mit einer Kernwaffenexplosion, Gewitterdonner usw. nicht zu vergleichen. Denn schließlich "brennt" so ein Meteorit vergleichsweise langsam an und ab, so daß das zwar ordenlich geräuschen dürfte, aber nicht knallen. Er verwandelt sich also nicht schlagartig komplett in Gas. Der Knall dürfte ganz einfach ein Überschallknall sein, denn so ein unförmiges Ding schiebt durchaus ordentlich Luft vor sich her.
Ben schrob:
>....sondern Chuck Norris hat aus Versehen einen fahren lassen ...
Chuck Norris läßt keinen fahren -er fährt selbst.
MfG Paul
> Interessant ist, daß die Russen den Brocken auf 10 Tonnen schätzen, > während die NASA von 10.000kg spricht. SCNR
> Naja, wahrscheinlich war's gar kein Meteorit, sondern Chuck Norris hat > aus Versehen einen fahren lassen ... Dann is aber noch sehr viel mehr "mitgefahren", nicht nur stinkende Luft.
Solch ein Naturereignis ist fuer die betroffenen sicher nicht lustig. Zur Frage der kaputten Fenster bei zu erwartenden -20°C kam mir doch ein Foto in den Sinn. Das habe ich 2009 in Taschkent/Uzbekistan (ehemals Sowjetunion) gemacht. So kann man ebend kurzfristig oder auch langfristig das Problem mit Glas beheben.
M. M. schrieb: >> Interessant ist, daß die Russen den Brocken auf 10 Tonnen schätzen, >> während die NASA von 10.000kg spricht. > > SCNR Auch die NASA sprach von Tonnen.
Uhu Uhuhu schrieb: > http://de.wikipedia.org/wiki/Meteoriteneinschlag_bei_Tscheljabinsk_vom_15._Februar_2013 > > Interessant ist, daß die Russen den Brocken auf 10 Tonnen schätzen, > während die NASA von 10.000 spricht. > > Da ist wohl das letzte Wort noch nicht gesprochen... Ah, naeben. Es war mir garnicht aufgefallen das die tatsächlich 10 Tonnen schreiben, hatte ich auch als 10 Kilotonnen interpretiert. Naja, bei 17m hat man rund 2500 Kubikmeter. Da wären 10 Tonnen wirklich sowas wie Zuckerwatte. Vielleicht war er auch sehr viel kleiner. Zwar sollen verschiedene Asteroiden wohl Zuckerwatteartige Konsistenz haben, zumindest wird es nicht ausgeschossen, aber die wird kaum anfangs als kompakter Ball mit "Bremsplasma" runterfallen. Ich denke, als derart lockerer Körper würde das Ding schon viel eher zerlegt. Was die ewige streiterei wegen Detonation betrifft: Ja Uhu, es war keine Detonation. Jeder der hier von Detonation spricht meint einfach nur die Stossfront der Druckwelle, wie auch immer diese entstand. Für den Beobachter ist es in jedem Fall einfach ein Knall. Interessant wäre es von verschiedenen Standorten aus Tonaufnahmen zu bekommen. Ich könnte mir vorstellen das der Knall eine Überlagerung von Wellenfronten ist und nur in bestimmten Bereichen so heftig auftrat. Der Überschallknall ist ja ein kontinuierliches Ereigniss, die Geschwindigkeit nimmt ab, der Beobachter in bestimmtem Winkel könnte nun alle Stossfronten zugleich hören. Also eine Interferrenz. Da die Quelle abgebremst wird, ändert sich halt die Kegelöffnung vom Überschallknall. Man müsste direkt mal probieren 500m Sprengschnur gerade ausgelegt, gegen die gleiche Menge des gleichen Sprengstoffs als kompakte Ladung vergleichen. Wie ist ersteres von einem Überschallknall zu unterscheiden? Ich hab den Eindruck das man die Sache beliebig kompliziert angehen kann... ;o))) bye uwe
Jens G. schrieb: > @ Ben _ (burning_silicon) > >> Diese Plasmablitze haben sogar die Space Shuttles beim Wiedereintritt >>geschafft, das ist also nichts Neues - und die waren dabei lange nicht >>so schnell wie das Ding gestern. > > Doch - was so in 300km um die Erde fliegt, hat irgendwas zw. 25-30km/s > drauf. Der Steinklops dagegen war nur mit 18km/s unterwegs. Das Shuttle > hätte also das Ding einfangen können. Vorsicht, WIMRE sind es 25-30.000 km/h. Minimal braucht man wohl ca. 7,8km/s für den niedrigsten Orbit und bei 11,?km/s verlässt man das Gravitiationsfeld der Erde. Bei 25-30km/s liegt etwa die Bahngeschwindigkeit der Erde um die Sonne. Von daher ist es oft nicht ganz uninteressant ob das Teil von vorne oder von hinten kommt. bye uwe
Ich hab auch nicht gesagt, daß es eine chemische oder nukleare Detonation war. Ich habe gesagt, daß diese Schockwelle auf eine andere Art ausgelöst wurde als ein einfacher Überschallknall!
Ben _ schrieb: > Ich hab auch nicht gesagt, daß es eine chemische oder nukleare > Detonation war. Ich habe gesagt, daß diese Schockwelle auf eine andere > Art ausgelöst wurde als ein einfacher Überschallknall! Da hast du schon Recht. man kann durchaus von einer Explosion sprechen. Nach Ansicht von Experten basiert die Druckwelle auf dem sogenannten "Airburst". Wenn der Brocken in seine Einzelteile zerfällt erhöht sich die Oberfläche und dadurch die Reibungshitze. Diese Hitze führt dazu, dass die Segmente explosionsartig zerplatzen (das passiert zeitlich sehr begrenzt und schnell). Dieser Airburst erzeugt die besagte Druckwelle. Hier kann man das nochmal schön nachlesen: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2013/02/17/der-meteor-uber-russland-eine-zusammenfassung/ Gruß! Jo
Ist das denn überhaupt noch Reibungshitze. Ich hab da so in meiner Erinnerung das bei solchen orbitalen Eintritten das keine Reibung an sich ist, sondern die Luft vor dem jeweiligen Objekt so stark komprimiert wird das entsprechende Temperaturen entstehen.
Dave B. schrieb: > Ist das denn überhaupt noch Reibungshitze. > Ich hab da so in meiner Erinnerung das bei solchen orbitalen Eintritten > das keine Reibung an sich ist, sondern die Luft vor dem jeweiligen > Objekt so stark komprimiert wird das entsprechende Temperaturen > entstehen. Hmm, das wäre dann die Reibung der Moleküle untereinander, denke ich. Wie beim Komprimieren halt. Bei genug Geschwindigkeit stossen die so stark zusammen das Elektronen ausgetauscht werden und fertig ist das Plasma. bye uwe
Dave B. schrieb: > Ist das denn überhaupt noch Reibungshitze. > Ich hab da so in meiner Erinnerung das bei solchen orbitalen Eintritten > das keine Reibung an sich ist, sondern die Luft vor dem jeweiligen > Objekt so stark komprimiert wird das entsprechende Temperaturen > entstehen. Also ich hatte da in Physik solche Klausuraufgaben. Berechnen Sie die Differenzenergie, wenn ein Flugkörper mit 7000m/s in die Erdatmosphäre eindringt, und auf 6000m/s abgebremst wurde. Na, wohin die Energie wohl gehen mag?
Wilhelm schrub: >Na, wohin die Energie wohl gehen mag? Nach Cottbus. http://www.fcenergie.de/ ;-) MfG Paul
Wilhelm Ferkes schrieb: > Berechnen Sie die Differenzenergie, wenn ein Flugkörper mit 7000m/s in > die Erdatmosphäre eindringt, und auf 6000m/s abgebremst wurde. > > Na, wohin die Energie wohl gehen mag? Das ist dann wohl eine exothermische Reaktion. Die den "explosionsartigen" Temperaturanstieg und die "explosionsartige" ausdehnung des Gases bewirkt. Womit wir ja wieder bei´m "Explosionsknall" waeren. Gruss Asko. PS: auf jedenfall muss es ordentlich geknallt haben. (sprich die Luftmolekuele muessen ordenlich bis extrem beschleunigt worden sein)
Asko B. schrieb: > Das ist dann wohl eine exothermische Reaktion. Nein. An einem schnöden Stein reagiert nichts exothermisch.
Wilhelm Ferkes schrieb: > Asko B. schrieb: > >> Das ist dann wohl eine exothermische Reaktion. > > Nein. An einem schnöden Stein reagiert nichts exothermisch. Ein Ei in der Mikrowelle triffts vermutlich eher.
Wilhelm Ferkes schrieb: > Asko B. schrieb: > >> Das ist dann wohl eine exothermische Reaktion. > > Nein. An einem schnöden Stein reagiert nichts exothermisch. Bisher wird nur vermutet, aus was solche Kosmischen Genossen bestehen, wirklich wissen tut es keiner. Gruss Asko.
Asko B. schrieb: > Bisher wird nur vermutet, aus was solche Kosmischen > Genossen bestehen, wirklich wissen tut es keiner. Das stimmt. Unter Umständen bestehen die auch nur mal aus Eis. Wann gedenkt man mal, das Objekt unter dem Eisloch im See zu begutachten? Gibt es da schon Info?
War der letzte Stand nicht das Angler das Loch in den See gemacht haben?
Jörg S. schrieb: > War der letzte Stand nicht das Angler das Loch in den See gemacht haben? Meinst Du jetzt das "Loch" "Ness" ??
naja... Sportlicher Freizeitvertreib der "Russen" ist und bleibt nun mal das Eisangeln. So koennen sie ohne schwimmen oder abzusaufen ganz einfach dem Fisch "naeher treten", obwohl Sie kein eigenes Boot haben. apropos saufen...das machen die dann auch, aber ueber dem Eis...grins.
Wilhelm Ferkes schrieb: > Unter Umständen bestehen die auch nur mal aus Eis. Meteoriten nicht. Das wären Kometen. Irgendein fingerkuppengroßes Stück Meteorit hat man ja mittlerweile gefunden, und es weist den für Meteoriten typischen hohen Anteil an metallischem Eisen auf. Das Zeug rostet im Weltall so schlecht. :) Asko B. schrieb: > Sportlicher Freizeitvertreib der "Russen" ist und bleibt > nun mal das Eisangeln. Ein kreisrundes Loch von 7 m Durchmesser? Wohin haben sie das rausgesägte Stück eigentlich geschafft? ;-)
Jörg Wunsch schrieb: > Wohin haben sie das > rausgesägte Stück eigentlich geschafft? das haben Sie zerstossen und in den Wodka gemixt. aber ich glaub jetzt kriege ich wirklich bald schlaege von meinen Kollegen... Gruss Asko. PS. aber die surfen zZ sicher auf Internetseiten mit Kyrillischer Schrift.
Jörg Wunsch schrieb: > Ein kreisrundes Loch von 7 m Durchmesser? Wohin haben sie das > rausgesägte Stück eigentlich geschafft? ;-) Dynamit-Fischen! http://www.bz-berlin.de/aktuell/welt/hier-geht-fischen-auf-russische-art-schief-article1512611.html :)
> Ein kreisrundes Loch von 7 m Durchmesser? Wohin haben sie das > rausgesägte Stück eigentlich geschafft? ;-) Oder im Wasser aufgelöst ;-)
Wilhelm Ferkes schrieb: > Das stimmt. Unter Umständen bestehen die auch nur mal aus Eis. Wenn es ein Komet gewesen wäre, hätte man einen Schweif innerhalb des Sonnensystems sehen können. > Wann gedenkt man mal, das Objekt unter dem Eisloch im See zu > begutachten? Gibt es da schon Info? Kommt drauf an wie tief es an der Stelle ist. Wenn es ungünstig liegt kann der Meterorit auch durch eine mögliche Strömung weit abdriften. Ob die Russen da überhaupt so viel Aufwand treiben wollen, wer weiß.
Reibung vs. Kompression Zur Reibung muss ja einer am anderen vorbei-/entlanghuschen. Bei entsprechender Atmospärendichte und Geschwindigkeiten schafft es die luft dann wohl nicht mehr mit dem vorbeihuschen und wird erstmal aus dem Weg gedrückt bzw. eben gegen den Rest der Luft/Atmosphäre direkt vor dem Objekt und wenn man ein Volumen verringert/Druck erhöht dann geht es auch mit der Temperatur hoch.
ist da jetzt eigentlich niemand gestorben? anfänglich wurde ja von 500 Verletzten gesprochen, inzwischen über 1000? aber nie von toten?
>aber nie von toten?
Die werden noch von der B**D-Zeitung interviewt.
Robert L. schrieb: > anfänglich wurde ja von 500 Verletzten gesprochen, inzwischen über > 1000? Ja, ist doch klar: die Leute sehen die seltsame Erscheinung da draußen, und gehen ans Fenster. Hätten wir auch so gemacht, keine Sorge, erst hinterher ist man schlauer. Eine Minute später oder so (bewegt sich ja nur mit Schallgeschwindigkeit) kommt die Druckwelle und schmeißt sackweise Fenster auf die dort Stehenden ...
Jörg Wunsch schrieb: > Robert L. schrieb: >> anfänglich wurde ja von 500 Verletzten gesprochen, inzwischen über >> 1000? > > Ja, ist doch klar: die Leute sehen die seltsame Erscheinung da > draußen, und gehen ans Fenster. Hätten wir auch so gemacht, keine > Sorge, erst hinterher ist man schlauer. Ja, das hat schon etwas von einer Falle und wird wohl die Hauptursache für die vielen Verletzten sein. Zumindest wissen wir jetzt, was man dann lassen sollte. Ebenso, wie man jetzt weiss, was zu tun ist, wenn sich das Meer plötzlich zurückzieht.
Chris D. schrieb: > Zumindest wissen wir jetzt, was man dann lassen sollte. Ja, allerdings wird dieses Wissen wohl vermutlich wieder verblasst sein, bis der nächste derartige Brocken die Erde erreicht. :-( Dem Vernehmen nach sei es wohl der bislang größte dokumentierte Meteorit seit dem Tunguska-Ereignis, und manche bisherige Ungereimtheiten des Tunguska-Ereignisses (kein Krater, kein großflächig verbrannter Bereich) sind ja nun auch besser erklärbar.
Ich vermute aber auch das in Deutschland die Verglasung der Fenster durchweg etwas besser und stabiler ist...In den Videos sieht das alles nach 1-fach Verglasung aus.
Ob einfach-, oder Doppelverglasung dürfte in solchen Fällen keinen all zu großen Unterschied machen. Glas bricht, wenn die Kraft zu groß wird, die darauf wirkt.
Jörg S. schrieb: > In den Videos sieht das alles > nach 1-fach Verglasung aus. Auf den Bildern sieht das so aus, als wären mitunter die Rahmen komplett reingedrückt. Da ist die Verglasung ziemlich egal. Und ich kenne hier einige Schulen, die genau diese Bauform der Fenster - zwar doppelt verglast, aber einfacher Holzrahmen - noch immer haben. Da würde das genauso ausgehen.
Asko B. schrieb: > PS. aber die surfen zZ sicher auf Internetseiten mit Kyrillischer > Schrift. Machen Deine Russen das auch? :p Meiner macht das in einem kleinen Fenster auf Textbasis, was er, wenn jemand ins Büro kommt, schnell zur Seite schiebt. Russen sind halt auch nur Deutsche. :)
Florian schrieb:
> Russen sind halt auch nur Deutsche.
Nicht ganz wirklich. Kommt immer eher drauf an, wo man arbeitet. Ich,
z.B., brauche so was nicht zu tun und lasse es meinem Chef sehen, dass
ich gerade beim Surfen bin.
In dieser Firma wird recht rigide mit der Netznutzung umgegangen. Ein Content Keeper versucht die Mitarbeiter von Facebook, Twitter, Youtube, etc. fernzuhalten. Klappt natürlich nicht. 'Mein' Russe ist gar nicht meiner, wir teilen den gleichen Vorgesetzten. Er spricht nur wenn er selbst angesprochen wird, macht wunderbare Arbeit, ist entsetzlich unterfordert und ich frage mich seit langem, warum er sich diese Position antut. Feiner Kerl.
Soo, mir wurde dann nochmal dazu ein Link mit einer kompetenten Erklärung zugetragen: http://www.scilogs.de/kosmo/blog/go-for-launch/allgemein/2013-02-21/warum_explodiert_asteroid_in_atmosphaere Ist also ordentliche Kompression vorne und keine Reibung an sich.
> und manche bisherige Ungereimtheiten des Tunguska-Ereignisses > (kein Krater, kein großflächig verbrannter Bereich) sind ja nun > auch besser erklärbar. Yep ich sehe das auch so, daß dieser Meteorit das Tunguska-Ereignis erklärt. Wäre der Brocken in einem steileren Winkel eingetreten und hätte es bis auf einen Kilometer oder so an die Oberfläche geschafft, dann hätte es auch gleiche oder angesichts der Bebauung des Gebiets deutlich stärkere Schäden gegeben. Am Ort des Tunguska-Ereignisses gibt es einen See, der überhaupt nicht in diese Gegend passt (Tscheko-See bei 60,964 Nord, 101,860 Ost). Alle Seen in der Umgebung sind sehr flach, dieser eine ist 54 Meter tief, trichterförmig und auf Karten vor 1908 auch nicht verzeichnet (was aber wohl auf viele Seen zutrifft). Er befindet sich genau in einem Flußlauf, etwa 9km nördlich vom Ort der Explosion entfernt und ist "höher" als "breit". Für mich sieht dieser See genau so aus als hätte der Rest des Meteoriten damals diesen Flußlauf getroffen und dabei diesen länglichen Krater in den Boden geschlagen, der dann vom Fluß mit Wasser gefüllt wurde.
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