Liebes Forum,
seit drei Monaten verfolge ich verschiedene Ansätze die allesamt wenig
befriedigend sind und nun brauche ich Eure Hilfe.
Ich möchte einen Universal LED-Treiber bauen mit regelbarer
Ausgangsspannung (0-20V) und regelbarem Stromfluss (0-5A), das ganze mit
einem 5V Spannungspuls (max 50mA) on/off Schaltbar (100µs ist ok) - kein
PWM. Das ganze sollte High-Side geschehen d.h. zur keiner Zeit im
Off-State liegt Spannung an der LED an. Zudem sollen KEINE teuren
riesigen Leistungspotis zum Einsatz kommen. Strom/Spannungsversorgung
bleibt außen vor.
Ich habe zuerst an einen dieser schönen High Power High Current OPAMPS
(e.g. OPA548 etc.) gedacht die eine eigene Current-Limiting Funktion
haben, diese führt aber zu einem Spannunsabfall.
Das einzige was mir also bliebe wären Transistorschaltungen und man
müsste mit dem engen Spannungsbereich arbeiten in dem eine
Stromregulierung möglich ist mit eben dem entsprechendem Vorbau - was
aber wiederum sehr genaues Arbeitem beim Layout (keinerlei Kriechströme)
etc. vorraussetzt und den einfachen Jedermann-Nachbau behindert.
Vielleicht habt Ihr ein paar Ideen.
Vielen Dank und beste Grüße,
Bernd
>Universal LED-Treiber>(0-20V) und regelbarem Stromfluss (0-5A
Das ist nicht sinnvoll, selbst wenn es technisch wäre.
Denn: Die Hochleistungs LEDs sind ruckzuck hinüber, einmal falsch
eingestellt, vorbei.
Daher gehen selbst gute Labornetztgeräte DANN NICHT, wenn sie z.B. einen
1000 uF Kondensator am Ausgang haben, selbst wenn der Sense korrekt von
dort rückgeführt ist, mit dem C sind deíne LEDs futsch.
Bei üblicher Serienschaltung von Powerled kann nur 1 defekt gehen, oder
eine beliebige Anzahl der der seriengeschaltetet. Die, die noch gehen
können trotzdem vorgeschädigt sein.
Gruss
Dank Dir.
Ich verwende verschiedene LED Typen die allesamt unterschiedliche
Betriebsspanungen haben. Auch kommt es mal vor, das zwei in Serie
hängen. Somit wäre ein Einstellen der Spannung doch nützlich nicht?
Schon mal daran gedacht?
Ich weiß das man gut und gerne mit den ewig gleichen Forumsfloskeln
"LEDs werden nicht mit Spannung sondern mit Strom reguliert ...zum
1000sten Mal" sein Selbstbewusstsein polieren kann - wie wäre es noch
wenn ich Wiederstand schreiben würde? Also erst nachdenken und dann die
Stammtischflagge hissen ... bei Zeiten.
Grüße,
Bernd
Der zynische Kommentar war für Penegger - nicht für Dich Erich.
Ja ich weiß dass die Dinger teils sensibel sind. Die Stromversorgungs
sollte auch kein Problem sein. Ich habe recht viele 1.2F 50mOhm
Kondesatoren von CAP-X. Ein paar in Serie und man hat auch die nötigen
Reserven bei der Spannung.
Grüße,
Bernd
@Erich
Ach so Du meinst dass es Sromspitzeb gäbe? Gut das kann sein. Aber ein
T-Filter mit 2mal 47nH und ein 1-10uF Kondensator sollte sowas
rausnehmen.
Die Treiberschaltung soll auch nichts perfekt können aber eben etwas
variabler einsetzbar. Klar, dass man z.B bei der Genauigkeit oder den
Schaltzeiten (Spannungsspitzen vs. Zeit für Stromregulierung) Abstriche
machen muss.
Grüße,
Bernd
Gut ich gebe zu das wir wahrcheinlich bei genauerer Betrachtung über
eine stinknormale Power Supply Unit reden ... danke dafür Penegger ...
so schwer's mir fällt.
Grüße,
Bernd
1.) Nachtrag zu meinen Beitrag von 18.02.2013 17:08
>Das ist nicht sinnvoll, selbst wenn es technisch wäre.
Das ist nicht sinnvoll, selbst wenn es technisch MÖGLICH wäre.
2.) zu deinem Text 18.02.2013 17:32
>über eine stinknormale Power Supply Unit reden
Ja, probier' das so aus, wenn du meinst.
Und wenn du dann genug von deinen unterschiedlichen LED unterschiedlich
kaputtgemacht hast,
dann kannste ja nochmals meinen o.g. Beitrag lesen und VERSUCHEN zu
verstehen.
Wobei ich da inzwischen auch meine Zweifel habe.
Gruss
Dater Penegger schrieb im Beitrag #3051026:
> Dater Penegger
Findest du es eigentlich toll den Namen eines hier regelmäßig fundiert
postenden zu verballhornen?
Zu faul sich einen eigenen Namen auszudenken und zu feige den richtigen
zu benutzen?
Bernd schrieb:> seit drei Monaten verfolge ich verschiedene Ansätze die allesamt wenig> befriedigend
Werde bitte konkret.
Welche Ansätze, was ist daran wenig befriedigend?
Wenn du eine eierlegende Wollmilchsau willst dann kauf für jede Led ein
Labornetzteil. Genau das ist es was du willst. Strom und Spannung in
einem großen Bereich regeln können.
Das ist aber völlig unnötig, man baut das was für die konkrete
Problemstellung am besten passt.
Wenn du eh 20V hast, dann dürfte das mit einem stromgeregelten
Abwärtswandler am besten gehen.
Wie das geht steht in Konstantstromquelle, weiter unten
Ansonsten gibt es in ebay für 3 Euro prima kleine Abwärtswandler zu
kaufen. Dafür kannst du es nicht selber machen.
Also wo ist dein Problem?
Erich schrieb:> Daher gehen selbst gute Labornetztgeräte DANN NICHT, wenn sie z.B. einen> 1000 uF Kondensator am Ausgang haben,
Ein Labornetzgerät mit 1000µF am Ausgang ist kein Gutes. :-(
Ansonsten wären die Forderungen von Bernd wohl wirklich mit
einem guten Labornetzgerät zu erfüllen.
Gruss
Harald
Udo Schmitt schrieb:> Findest du es eigentlich toll den Namen eines hier regelmäßig fundiert> postenden zu verballhornen?> Zu faul sich einen eigenen Namen auszudenken und zu feige den richtigen> zu benutzen?
Es gibt anscheinend eine Menge Menschen, die sich für Ihren
eigenen Namen schämen. Irgendwann verlieren die dann den
Überblick über Ihre ganzen "Alias".
Gruss
Harald
Bernd schrieb:> Ich verwende verschiedene LED Typen die allesamt unterschiedliche> Betriebsspanungen haben.
Eine LED hat keine "Betriebsspannung". Eine LED hat lediglich eine
Vorwärtsspannung, die sich bei einem bestimmten Betriebsstrom
einstellt.
> Auch kommt es mal vor, das zwei in Serie hängen.
Ja, das ist normal. LEDs werden in Abhängigkeit vom Strom in
Helligkeitsklassen einsortiert. Die Spannung ist nur ein
temperaturabhängiges Abfallprodukt.
> Somit wäre ein Einstellen der Spannung doch nützlich nicht?
Nein. LEDs leuchten ausschließlich wegen des Stromes. Es stellt sich
dabei lediglich irgendeine Spannung über der LED ein. Ein Einstellen der
Spannung ist bestenfalls nützlich, wenn der Stromregler zu langsam ist.
Denn im Leerlauf wird sich am Stromregler die maximale Spannung
einstllen, die dann sofort auf Uf zusammenbrechen muss! Tut sie das
nicht, wirds der LED kurz mal zu warm...