Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LED Treiber 0-20V, 0-5A


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von Bernd (Gast)


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Liebes Forum,
seit drei Monaten verfolge ich verschiedene Ansätze die allesamt wenig 
befriedigend sind und nun brauche ich Eure Hilfe.

Ich möchte einen Universal LED-Treiber bauen mit regelbarer 
Ausgangsspannung (0-20V) und regelbarem Stromfluss (0-5A), das ganze mit 
einem 5V Spannungspuls (max 50mA) on/off Schaltbar (100µs ist ok) - kein 
PWM. Das ganze sollte High-Side geschehen d.h. zur keiner Zeit im 
Off-State liegt Spannung an der LED an. Zudem sollen KEINE teuren 
riesigen Leistungspotis zum Einsatz kommen. Strom/Spannungsversorgung 
bleibt außen vor.

Ich habe zuerst an einen dieser schönen High Power High Current OPAMPS 
(e.g. OPA548 etc.) gedacht die eine eigene Current-Limiting Funktion 
haben, diese führt aber zu einem Spannunsabfall.
Das einzige was mir also bliebe wären Transistorschaltungen und man 
müsste mit dem engen Spannungsbereich arbeiten in dem eine 
Stromregulierung möglich ist mit eben dem entsprechendem Vorbau - was 
aber wiederum sehr genaues Arbeitem beim Layout (keinerlei Kriechströme) 
etc. vorraussetzt und den einfachen Jedermann-Nachbau behindert.

Vielleicht habt Ihr ein paar Ideen.
Vielen Dank und beste Grüße,
Bernd

von Erich (Gast)


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>Universal LED-Treiber
>(0-20V) und regelbarem Stromfluss (0-5A

Das ist nicht sinnvoll, selbst wenn es technisch wäre.

Denn: Die Hochleistungs LEDs sind ruckzuck hinüber, einmal falsch 
eingestellt, vorbei.

Daher gehen selbst gute Labornetztgeräte DANN NICHT, wenn sie z.B. einen 
1000 uF Kondensator am Ausgang haben, selbst wenn der Sense korrekt von 
dort rückgeführt ist, mit dem C sind deíne LEDs futsch.
Bei üblicher Serienschaltung von Powerled kann nur 1 defekt gehen, oder 
eine beliebige Anzahl der der seriengeschaltetet. Die, die noch gehen 
können trotzdem vorgeschädigt sein.

Gruss

von Bernd (Gast)


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Dank Dir.
Ich verwende verschiedene LED Typen die allesamt unterschiedliche 
Betriebsspanungen haben. Auch kommt es mal vor, das zwei in Serie 
hängen. Somit wäre ein Einstellen der Spannung doch nützlich nicht? 
Schon mal daran gedacht?

Ich weiß das man gut und gerne mit den ewig gleichen Forumsfloskeln 
"LEDs werden nicht mit Spannung sondern mit Strom reguliert ...zum 
1000sten Mal" sein Selbstbewusstsein polieren kann - wie wäre es noch 
wenn ich Wiederstand schreiben würde? Also erst nachdenken und dann die 
Stammtischflagge hissen ... bei Zeiten.

Grüße,
Bernd

von Bernd (Gast)


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Der zynische Kommentar war für Penegger - nicht für Dich Erich.

Ja ich weiß dass die Dinger teils sensibel sind. Die Stromversorgungs 
sollte auch kein Problem sein. Ich habe recht viele 1.2F 50mOhm 
Kondesatoren von CAP-X. Ein paar in Serie und man hat auch die nötigen 
Reserven bei der Spannung.

Grüße,
Bernd

von Bernd (Gast)


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@Erich
Ach so Du meinst dass es Sromspitzeb gäbe? Gut das kann sein. Aber ein 
T-Filter mit 2mal 47nH und ein 1-10uF Kondensator sollte sowas 
rausnehmen.

Die Treiberschaltung soll auch nichts perfekt können aber eben etwas 
variabler einsetzbar. Klar, dass man z.B bei der Genauigkeit oder den 
Schaltzeiten (Spannungsspitzen vs. Zeit für Stromregulierung) Abstriche 
machen muss.

Grüße,
Bernd

von Bernd (Gast)


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Gut ich gebe zu das wir wahrcheinlich bei genauerer Betrachtung über 
eine stinknormale Power Supply Unit reden ... danke dafür Penegger ... 
so schwer's mir fällt.

Grüße,
Bernd

von Erich (Gast)


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1.) Nachtrag zu meinen Beitrag von 18.02.2013 17:08
>Das ist nicht sinnvoll, selbst wenn es technisch wäre.
 Das ist nicht sinnvoll, selbst wenn es technisch MÖGLICH wäre.

2.) zu deinem Text 18.02.2013 17:32
>über eine stinknormale Power Supply Unit reden
Ja, probier' das so aus, wenn du meinst.
Und wenn du dann genug von deinen unterschiedlichen LED unterschiedlich 
kaputtgemacht hast,
dann kannste ja nochmals meinen o.g. Beitrag lesen und VERSUCHEN zu 
verstehen.
Wobei ich da inzwischen auch meine Zweifel habe.

Gruss

von Bernd (Gast)


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Danke Erich.

von Udo S. (urschmitt)


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Dater Penegger schrieb im Beitrag #3051026:
> Dater Penegger

Findest du es eigentlich toll den Namen eines hier regelmäßig fundiert 
postenden zu verballhornen?
Zu faul sich einen eigenen Namen auszudenken und zu feige den richtigen 
zu benutzen?

von Udo S. (urschmitt)


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Bernd schrieb:
> seit drei Monaten verfolge ich verschiedene Ansätze die allesamt wenig
> befriedigend
Werde bitte konkret.
Welche Ansätze, was ist daran wenig befriedigend?

Wenn du eine eierlegende Wollmilchsau willst dann kauf für jede Led ein 
Labornetzteil. Genau das ist es was du willst. Strom und Spannung in 
einem großen Bereich regeln können.

Das ist aber völlig unnötig, man baut das was für die konkrete 
Problemstellung am besten passt.
Wenn du eh 20V hast, dann dürfte das mit einem stromgeregelten 
Abwärtswandler am besten gehen.
Wie das geht steht in Konstantstromquelle, weiter unten
Ansonsten gibt es in ebay für 3 Euro prima kleine Abwärtswandler zu 
kaufen. Dafür kannst du es nicht selber machen.
Also wo ist dein Problem?

von Harald W. (wilhelms)


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Erich schrieb:

> Daher gehen selbst gute Labornetztgeräte DANN NICHT, wenn sie z.B. einen
> 1000 uF Kondensator am Ausgang haben,

Ein Labornetzgerät mit 1000µF am Ausgang ist kein Gutes. :-(
Ansonsten wären die Forderungen von Bernd wohl wirklich mit
einem guten Labornetzgerät zu erfüllen.
Gruss
Harald

von Harald W. (wilhelms)


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Udo Schmitt schrieb:

> Findest du es eigentlich toll den Namen eines hier regelmäßig fundiert
> postenden zu verballhornen?
> Zu faul sich einen eigenen Namen auszudenken und zu feige den richtigen
> zu benutzen?

Es gibt anscheinend eine Menge Menschen, die sich für Ihren
eigenen Namen schämen. Irgendwann verlieren die dann den
Überblick über Ihre ganzen "Alias".
Gruss
Harald

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd schrieb:
> Ich verwende verschiedene LED Typen die allesamt unterschiedliche
> Betriebsspanungen haben.
Eine LED hat keine "Betriebsspannung". Eine LED hat lediglich eine 
Vorwärtsspannung, die sich bei einem bestimmten Betriebsstrom 
einstellt.

> Auch kommt es mal vor, das zwei in Serie hängen.
Ja, das ist normal. LEDs werden in Abhängigkeit vom Strom in 
Helligkeitsklassen einsortiert. Die Spannung ist nur ein 
temperaturabhängiges Abfallprodukt.

> Somit wäre ein Einstellen der Spannung doch nützlich nicht?
Nein. LEDs leuchten ausschließlich wegen des Stromes. Es stellt sich 
dabei lediglich irgendeine Spannung über der LED ein. Ein Einstellen der 
Spannung ist bestenfalls nützlich, wenn der Stromregler zu langsam ist. 
Denn im Leerlauf wird sich am Stromregler die maximale Spannung 
einstllen, die dann sofort auf Uf zusammenbrechen muss! Tut sie das 
nicht, wirds der LED kurz mal zu warm...

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