Hallo,
vorab gleich ... ich hab die anderen 6 Beiträge des TL081 in der suche
schon gelesen allerdings komm ich trotzdem nicht weiter..
Ich hab ein ATX Netzteil das mir 12,5 V und -11,8V liefert.
Nun wollte ich den TL081 Offset abgleichen .
N1 und N2 sind mit einem 10k Ohm Poti verbunden der Schleifer liegt auf
-11,8V.
Allerdings geht der Tl081 immer voll in die begrenzung
dreh ich am Poti erhalt ich ein mal Ub+ und ab einem gewissen punkt
(wirklich ohne spielraum am poti) erhalt ich -9,.. V
wo liegt hier der Fehler??
Gerald schrieb:> Allerdings geht der Tl081 immer voll in die begrenzung> dreh ich am Poti erhalt ich ein mal Ub+ und ab einem gewissen punkt> (wirklich ohne spielraum am poti) erhalt ich -9,.. V>> wo liegt hier der Fehler??
Du solltest dazu den -IN auf den OUT klemmen und den +IN auf GND.
Mit offenen Eingängen macht der OPA was er will.
hab nur das Bauteil grad dran also keine anderen Bauteile...
In- und In+ habe ich auf Masse gelegt.
das 100k Poti hab ich im Datenblatt schon gesehen hatte allerdings
gerade keins da... liegt das nur am falschen poti?
Gerald schrieb:> wo liegt hier der Fehler??
Ich hatte so eine Schaltung mit vier TL081 schon mal, und machte die
Offset-Abgleiche auch mit jeweils einem Poti, wie im Datenblatt
beschrieben.
Die Randbedingungen zum Abgleich sind natürlich zu beachten, z.B. beide
Inputs für die Einstellung kurz schließen.
HildeK schrieb:> Du solltest dazu den -IN auf den OUT klemmen und den +IN auf GND.Gerald schrieb:> In- und In+ habe ich auf Masse gelegt.
Ohne Gegenkopplung arbeitet der OP mit seiner maximalen Verstärkung (ca.
200000 - grob aus dem Diagramm im Datenblatt abgelesen). Eine sehr
geringe Verstellung des Offsets reicht da schon für eine große Änderung
der Ausgangsspannung. Und mit dem zu kleinem Poti (10kΩ statt 100kΩ) ist
die Einstellung dazu noch gröber.
John schrieb:> Und mit dem zu kleinem Poti (10kΩ statt 100kΩ) ist> die Einstellung dazu noch gröber.
Man sollte schon den Poti-Wert nehmen, der im Datenblatt vorgeschlagen
ist. Zur Feineinstellung kann man sich ein Poti aber gelegentlich mal
mit Festwiderständen links und rechts davon teilen, wenn es mehr um die
Mittelstellung geht.
Ich weiß es nicht mehr genau, ob die Potistellungen bei meiner Schaltung
vor 20 Jahren um die Mitte herum lagen, kann es aktuell nicht
nachschauen. Ich bekam den Offset aber nur mit einem Poti alleine hin.
Sonst wählt man lieber einen moderneren Baustein mit weniger Offset.
HildeK schrieb:> Du solltest dazu den -IN auf den OUT klemmen und den +IN auf GND.
Damit ist die Verstärkung auf 1 eingestellt.
Um den Eingangsoffset einzustellen ist es vielleicht besser eine höhere
Verstärkung einzustellen. Der Offsetfehler wird dann mit diesem Faktor
verstärkt. Und es ist eine genauere Einstellung möglich.
John schrieb:> HildeK schrieb:>> Du solltest dazu den -IN auf den OUT klemmen und den +IN auf GND.>> Damit ist die Verstärkung auf 1 eingestellt.>> Um den Eingangsoffset einzustellen ist es vielleicht besser eine höhere> Verstärkung einzustellen. Der Offsetfehler wird dann mit diesem Faktor> verstärkt. Und es ist eine genauere Einstellung möglich.
Gerald kann es auch genau so machen, wie er es getan hat (beide Eingänge
auf GND). Dann muss er nur wissen, das das Umschlagen des Ausgangs kein
Fehler ist, sondern genau an dieser Stelle der Abgleich richtig ist :-)
HildeK schrieb:> Einverstanden. Aber nicht Open-Loop!
Und warum? Es ist höchstens etwas schwieriger, den Abgleichpunkt zu
finden. Aber dann hat man ihn sehr genau.
Gruß Dietrich
>hab nur das Bauteil grad dran also keine anderen Bauteile...
Geht so natürlich garnicht! Du mußt den Offsetabgleich schon mit
fertiger Schaltung machen. Zeig mal einen Schaltplan.
Dietrich L. schrieb:> HildeK schrieb:>> Einverstanden. Aber nicht Open-Loop!>> Und warum? Es ist höchstens etwas schwieriger, den Abgleichpunkt zu> finden. Aber dann hat man ihn sehr genau.
Du weißt nicht ob sich beim Abziehen des Schraubendrehers das Poti
wieder verstellt hast. Und wenn ja, um wie viel. Der Abgleich ist dann,
wenn auch nur zu einem kleinen Teil, Glücksache.
John schrieb:> Du weißt nicht ob sich beim Abziehen des Schraubendrehers das Poti> wieder verstellt hast. Und wenn ja, um wie viel. Der Abgleich ist dann,> wenn auch nur zu einem kleinen Teil, Glücksache.
Das ist Nonsens. Wenn eine Sache vom Abziehen des Schraubendrehers
abhängig ist, ist sie Mist.
Der kleinere Wert für den Poti vergrößert den Einstellbereich - der
Abgleich wird also um einiges schwieriger. In Grenzen könnte man das
ggf. durch einen größeren Widerstand am Schleifer (z.B. 10-47 K statt
1,5 K) ausgleichen.
Besser ist aber in der Regel der Wert aus dem Datenblatt.
Wilhelm Ferkes schrieb:> John schrieb:>>> Du weißt nicht ob sich beim Abziehen des Schraubendrehers das Poti>> wieder verstellt hast. Und wenn ja, um wie viel. Der Abgleich ist dann,>> wenn auch nur zu einem kleinen Teil, Glücksache.>> Das ist Nonsens. Wenn eine Sache vom Abziehen des Schraubendrehers> abhängig ist, ist sie Mist.
Du widerspricht dich.
Es sind nicht überall hochwertige Potis eingebaut. Und Du kannst auch
nicht davon ausgehen, dass jeder, immer genau den, für das Poti
passenden Schraubendreher, zur Hand hat. Es kommt vor, dass sich der
Wert des Potis beim Abziehen des Schraubendrehers verstellt. Und Du hast
vollkommen recht, das ist Mist. Aber genau deshalb ist es kein Unsinn.
Wilhelm Ferkes schrieb:
> John schrieb:>>>> Du weißt nicht ob sich beim Abziehen des Schraubendrehers das Poti>>> wieder verstellt hast. Und wenn ja, um wie viel. Der Abgleich ist dann,>>> wenn auch nur zu einem kleinen Teil, Glücksache.>>>> Das ist Nonsens. Wenn eine Sache vom Abziehen des Schraubendrehers>> abhängig ist, ist sie Mist.> Du widerspricht dich.> Es sind nicht überall hochwertige Potis eingebaut. Und Du kannst auch> nicht davon ausgehen, dass jeder, immer genau den, für das Poti> passenden Schraubendreher, zur Hand hat. Es kommt vor, dass sich der> Wert des Potis beim Abziehen des Schraubendrehers verstellt. Und Du hast> vollkommen recht, das ist Mist. Aber genau deshalb ist es kein Unsinn.
Dann nimm einen Spindeltrimmer und das Problem ist beseitigt.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Das ist Nonsens. Wenn eine Sache vom Abziehen des Schraubendrehers> abhängig ist, ist sie Mist.
Solche Potis hatte ich auch mal. Die kamen dann gleich in die Tonne.
:-)
Gruss
Harald
John schrieb:> Du weißt nicht ob sich beim Abziehen des Schraubendrehers das Poti> wieder verstellt hast. Und wenn ja, um wie viel. Der Abgleich ist dann,> wenn auch nur zu einem kleinen Teil, Glücksache.
Nun, genauen Abgleich kann man lernen. Ich musste z.B. mechanische
Aufbauten auf besser als eine Winkelminute genau einstellen.
Es geht. :-)
Gruss
Harald
Ja
schon verstanden ;)
ist logisch, da der OPV ja dann als komparator arbeitet und dann sind
die Ausgangswerte logisch ;)
deshalb wär ein Impedanzwandler oder ein nichtinv. Verstärker besser
angebracht um den Offset auf 0 zu bringen...
Was ich mich nur noch frage...
Als das Poti werde ich auf jeden fall austauschen aber könnte man da vll
auch ein 1M einsetzten um den abgleich zu erleichtern?
Gerald schrieb:> Allerdings geht der Tl081 immer voll in die begrenzung> dreh ich am Poti erhalt ich ein mal Ub+ und ab einem gewissen punkt> (wirklich ohne spielraum am poti) erhalt ich -9,.. VGerald schrieb:> In- und In+ habe ich auf Masse gelegt.
Dann passt das doch. Was soll der OP sonst machen?
Gerald schrieb:> wobei ich dann nicht mehr weis ob ich im passenden bereich liege oder ?!
Mach das so, wie ich es einst machte, nimm den Vorschlag aus dem
Datenblatt. Ein Spindelpoti brauchte ich gar nicht. Ein gutes Trimmpoti
hat eine schwergängigere Achse als ein normales Poti, da verstellt sich
nach der Trimmung auch nichts.
>deshalb wär ein Impedanzwandler oder ein nichtinv. Verstärker besser>angebracht um den Offset auf 0 zu bringen...
Einen Offsetabgleich macht man immer nur in der Originalschaltung!
>Als das Poti werde ich auf jeden fall austauschen aber könnte man da vll>auch ein 1M einsetzten um den abgleich zu erleichtern?
Wenn das Datenblatt 10k vorschreibt, dann würde ich auf gar keinen Fall
1M dort einsetzen. Das zerstört doch das ganze Zusammenspiel mit der
internen Schaltung.
Nimm einen "multiturn cermet trimmer" für den Abgleich. Alle mir
bekannten Schaltungen lassen sich so zufriedenstellend abgleichen. Wenn
das bei dir nicht funktioniert, dann stimmt etwas mit deiner Schaltung
nicht. Dann mußt du die Schaltung ändern und/oder den OPamp.
Kai Klaas schrieb:> Einen Offsetabgleich macht man immer nur in der Originalschaltung!
Dort muß man etwas vorsehen, um den positiven und negativen Eingang des
OP kurzzuschließen.
Das ist aber meistens kein Problem.
> Wenn das Datenblatt 10k vorschreibt, dann würde ich auf gar keinen Fall> 1M dort einsetzen. Das zerstört doch das ganze Zusammenspiel mit der> internen Schaltung.
Auf jeden Fall.
>Dort muß man etwas vorsehen, um den positiven und negativen Eingang des>OP kurzzuschließen.
Muß man in der Regel doch garnicht.
Vielleicht zeigt uns Gerald ja mal seinen Schaltplan??
Für den Offsetabgleich muss man einen definierten Nullpunkt haben, das
muss aber nicht unbedingt ein direkter Kurzschluss zwischen den
Eingängen des OPs sein. Gerade bei einem OP mit FET Eingängen kann man
mit dem Poti auch andere kleine Offsets kompensieren - bei OPs mit BJT
Eingängen ist das allerdings eher ungünstig weil dann die Drift oft
größer wird.
Schaltplan ist ein Differenzverstärker der über einen Shunt den
Motorstrom misst.
Was sagt denn eig. das CH oder CN am ende aus? ich kanns nicht genau
lesen
Gerald schrieb:> das CH oder CN am ende
An welchem Ende von was?
Wenn Du die Typenbezeichnung des OP meinst, solltest Du in das
Datenblatt schauen, und zwar des Herstellers, dessen TL081 Du
verwendest.
Gruß Dietrich
>Schaltplan ist ein Differenzverstärker der über einen Shunt den>Motorstrom misst.
Dann stellst du den Offset an der fertigen Schaltung mit nicht laufendem
Motor ein.
Viel besser ist es aber, einen OPamp oder "Instrumentation OPamp" zu
verwenden, der schon einen vernachlässigbaren Offset mitbringt. Mit
einem TL081 tust du dir in einer solchen Schaltung keinen Gefallen.
Gerald schrieb:> mehr sagt das nicht aus?
Mehr als was?
Ich sagte doch: Was es bedeutet steht im Datenblatt! Schau doch einfach
nach!! Und wie gesagt: bei dem Hersteller, von dem das Bauteil ist (beim
TL081 gibt es mehrere!).
Gruß Dietrich
Hallo,
für ein (nicht existierendes) Problem, das 2 Bauteile mit 3 Pins
betrifft und seit rund 40 Jahren in jedem Datenblatt eines OPV völlig
ausreichend abgehandelt wird, nämlich der Offsetabgleich durch das
vorgesehene Potentiometer, sind 33 Posts rekordverdächtig und noch lange
kein Ergebnis in Sicht.
Ich setze als Preis zum Jubiläum des 500. Posts zu diesem Thread eine
Flasche Württemberger Rotwein aus.
Gruss Reinhard
Ich hab ja immer gedacht, mir sei alles klar,
aber das bringt mich jetzt doch ins Grübeln:
Reinhard Kern schrieb:> 2 Bauteile mit 3 Pins
muss man denn 2 Trimmer an den 081 anschliessen?
;-0
Rolf Schneider schrieb:> muss man denn 2 Trimmer an den 081 anschliessen?
Es sind 2 Bauteile betroffen: der OPV und das Potentiometer. Seit wann
sind OPVs keine Bauteile?? Und bevor weiteres Unverständnis um sich
greift: es sind 3 Pins des Potis zu verbinden mit 3 Pins des OPVs.
Bisher habe ich sowas für ein lösbares Problem gehalten, aber man muss
immer wieder feststellen, dass es keine Aufgabe gibt, für die man nicht
unqualifiziert sein kann. Es genügt eben nicht, keinen Plan zu haben,
man muss auch unfähig sein ihn umzusetzen.
Gruss Reinhard
Wenn ich einen Shunt messe, dann verwende ich zb einen MCP616 mit 150uV
offset, oder falls es besser sein muss, den AD8607A mit 50uV Offset.
Aber ganz sicher keinen FET OpAmp mit Abgleich.
Ein OpAmp ist normalerweise pin kompatibel mit einem anderen. Aber wenn
die Zeit draengt ist es natuerlich gelaufen. Eine andere Moeglichkeit
ist mit dem fehler zu leben.
>Allerdings wurde die Platine bereits gefräst... ich hab nur den TL081 da>und nicht die passende zeit um einen neuen zu bestellen
Zwei Anfängerfehler auf einmal: Platine gefräst, bevor die Schaltung
funktioniert und nicht gleich von Anfang an mehrere alternative OPamps
mitbestellt.
> ...nicht gleich von Anfang an mehrere alternative OPamps mitbestellt.
Solange man nicht weiss wo die Probleme liegen kann man hunderte OpAmps
mitbestellen.
>Solange man nicht weiss wo die Probleme liegen kann man hunderte OpAmps>mitbestellen.
Dann sollte man am Anfang vielleicht erst mal gründlich recherchieren
und nachdenken...
Hallo Reinhard
Reinhard Kern schrieb:> Bisher habe ich sowas für ein lösbares Problem gehalten ...
Möglicherweise hast du da ja was übersehen:
Das da:
Rolf Schneider schrieb:> ;-0
bedeutet:
Ironie, Humor, nicht ganz ernst gemeint,
in Verbindung mit großem Staunen.
im Zusammenhang also:
Rolf Schneider schrieb:> muss man denn 2 Trimmer an den 081 anschliessen?> ;-0
Das sagt jemand, der im Laufe der Jahre
bei unterschiedlichsten OP Amp-Typen
einen Offset-Trimmer angeschlossen
und erfolgreich den Offset abgeglichen hat -
ohne jemals irgendein Problem damit gehabt zu haben ...
Ein bißchen Humor hebt die Lebensfreude -
finde ich ...
Rolf Schneider schrieb:> Reinhard Kern schrieb:>> Bisher habe ich sowas für ein lösbares Problem gehalten ...>> Möglicherweise hast du da ja was übersehen:
Das mit dem lösbar war nicht für dich persönlich bestimmt, sondern auf
den ganzen Thread gemünzt - und ausserdem ist nach dem bisherigen
Verlauf durchaus zu befürchten, dass trotz Emoticon jemand die 2 Potis
ernst nimmt und da jetzt endlos weiter drüber diskutiert wird...
Kindergartenmodus ein
Also: NEIN, man braucht nur 1 (ein) Potentiometer!
Kindergartenmodus aus
Gruss Reinhard
Wenn einer den nicht idealen OP beherrscht, ist es doch gut, oder?
Den TL081 glich ich vor über 20 Jahren auch mal mit der vorgesehenen
Offsetkompensation ab, und das war hervorragend. Man bekommt ihn so gut
abgeglichen, wie sonst ein viel teureres Bauteil wäre.
Ich baute damals einen ganz einfachen Akkulader mit Stellgröße und
Shunt-Widerständen und Emitterfolger. Ob der Akku jetzt statt 50mA mit
49 oder 51mA lädt, ist auch nicht so exakt wichtig. Aber das waren meine
ersten Erfahrungen mit dem abgleichbaren TL081. Ohne den Abgleich wäre
ich da weiter aus den Bereichen raus gedriftet.
Für vieles verwende ich auch heute die Steinzeitdinger. Sie sind einfach
billig und auch verfügbar. Bei manchen Anwendungen ist der Offset auch
noch völlig Wurst. Nicht umsonst gibt es Tausende OP-Typen, alle für
einen bestimmten Zweck.
>Für vieles verwende ich auch heute die Steinzeitdinger. Sie sind einfach>billig und auch verfügbar.
Sehe ich genau so. Vor allem weiß man bis ins letzte Detail, wie die
Dinger funktionieren, wenn man mit ihnen schon seit über 30 Jahren
arbeiten "durfte".
Häsch Define schrieb:> Für vieles verwende ich auch heute die Steinzeitdinger.
Naja, unter "Steinzeit" würde ich eher 741 verstehen. Da ist der
TL081 doch schon viel fortschrittlicher.
Gruss
Harald
Zum TL081 und Konsorten sollte man vor allem wissen dass die Dinger
nicht phasenumkehrfest sind ... wenn man mit hoher Schleifenverstärkung
(aber nicht Open Loop) arbeitet und den Opamp übersteuert (was man auch
durch einen extrem falschen Offset erreichen könnte) kann der
invertierende Eingang plötzlich einen nichtinvertierenden Charakter
bekommen und die Schaltung scheint zu "hängen"....
Also wenn man sich den Schaltplan vom TL081 anschaut dann ist klar dass
der interne Differenzverstäker sehr "grob" beim 10k ohm poti gearbeitet
hat..
hatte vorher schon Cermet Potis aber danke für den Tipp ;)
habs nun mit einem 100k probiert und es ging ja wirklich einwandfrei...
echt super!
Allerdings frag ich mich dann jetzt immer noch warum mir der TL081 von
einem Elektroniker empfohlen wurde obwohl es da ja scheinbar einige
bessere OPVs für diese Anwendung gibt
Gerald schrieb:> Allerdings frag ich mich dann jetzt immer noch warum mir der TL081 von> einem Elektroniker empfohlen wurde obwohl es da ja scheinbar einige> bessere OPVs für diese Anwendung gibt
Das bessere ist des Guten Feind. Für viele Anwendungen ist der TL081
völlig ausreichend und er ist von vielen Anbietern preisgünstig
erhältlich.
Gruss
Harald
>Allerdings frag ich mich dann jetzt immer noch warum mir der TL081 von>einem Elektroniker empfohlen wurde obwohl es da ja scheinbar einige>bessere OPVs für diese Anwendung gibt
Wahrscheinlich hast du ihm deinen Schaltplan auch nicht gezeigt...
immerhin lässt sich hier der Offest abgleichen... soo schlecht ist der
081er nicht!
Interessant hingegen schient mir ein Auge auf die maximale
Gleichtakteingangsspannung (common mode voltage range) zu werfen. Dürfen
denn die beiden Eingänge an die positive Betriebsspannung heran?
Früher(tm) mussten wir uns den Spannungsabfall am
Lichtmaschinenstrommessshunt beidseitig auf V/2 herunter teilen.
Aber da wir die Schaltung nicht kennen, kann man dazu auch nichts sagen,
nicht wahr?
Gruß
Axelr.