Hallo Leute,
kann mir jemand helfen das Teil in kleinster Stk.zahl (1-3) irgendwo her
zu bekommen?
Der Hersteller der Platine lehnte schon dankend ab, oder mit einer
Kostennote die das ganze hätte gleich in die Tonne befördert werden
können.
Hersteller ist VOGT , verkauft selber natürlich nichts, schon gar nicht
in den Stkzahlen und verwies auf Rutronik, der natürlich auch nur
"palettenweise" abgibt.
Für eure Hilfe schon jetzt Dank.
Tjo, das ist Pech.
Entweder defekte Platinen suchen wo sowas enthalten ist und den
Übertrager recyclen (sowas geht eigentlich selten kaputt) oder einen
ausmessen und zerlegen, Windungszahlen und Kernmaterial ermitteln, mit
diesen Werten kann man die Dinger dann nachbauen.
Pech ist, dass das Bild von einer funktionierenden Platine ist, und auf
der Schrottplatine dieses eine, dazu noch passive Bauteilchen fehlt,
abgesehen von zwei RJ45-Buchsen.
Den Aufwand mit Nachbauen tu ich mir dann aber wirkl. nicht noch an, wer
weiß was dann in Folge von Fehlkostruktionen da hinten bei rauskommt und
zusätzl. zerstört.
Also werd ich dann doch mal in DD bei Rutronik anrufen müssen!
Aber danke für den Hinweis
@ Rene Schube, danke für den Hinweis, nur wird man dort sicherlich
genauso reagieren wie bei Rutronik > Mindestabnahme-Stk.zahl über 1000
Stk. !
Also muß ich das entweder vergessen, oder mir was anderes einfallen
lassen.
Also dem muss ich wiedersprechen. Bisher habe ich bei denen nur gute
Erfahrungen gemacht. Und mir (als Firma) wurden auch kleine Mengen ohne
Aufschläge verkauft.
Hast du es denn versucht?
Ja Rene, habe ich gerade versucht, nur ist Würth Elektronik selbst
Hersteller, und hat damit dann natürlich genau dieses Bauteil nicht im
Programm.
Wie ich gerade schmerzlich erfahren mußte.
Oh. Richtiges Pech... Kannst Du denn erkennen wozu der Übertrager in
dieser Schaltung gut sein soll? Also ist das Ding Teil eines
Schaltnetzteils oder ist das ein Ausgangsübertrager für irgendwelche
Anschlüsse? Was das für eine Baugruppe ist willst Du uns ja nicht
verraten.
Btw. vielleicht gibts die Dinger in Ü-Eiern? **fg** ;)
Wenn schon klar ist welcher Übertrager von Rutronik das ist, dann
bekommt man doch sicher das Datenblatt und kann sich von Würth oder
Minicircuits was ähnliches besorgen. Aber: Ist denn klar dass der
fehlende Übertrager das einzige Problem ist? Und ist die Baugruppe teuer
genug dass sich der ganze Aufwand lohnt? Bei Minicircuits bekommt man
über die Distris auch Kleinmengen, aber mit Versand und
Mindermengenzuschlag kommt man auf jeden Fall auf eine mittlere
zweistellige Summe bis 3 Übertrager im Haus sind...
Was ist das? Ein Schaltnetzteil für 2 Ausgangsspannungen? Dann könnte
das ein Sperrwandler sein. Du brauchst dann Kernbausätze aus dem für
die Arbeitsfrequenz passenden Material und Luftspalt. Da dir die Daten
scheinbar bekannt sind kannst du einen auslöten, die Induktivitäten
messen und die Windungszahlen berechnen. Fehlt nur noch der
Wicklungssinn, aber der ist ja klar wenn meine Spekulation zutrifft.
---
Würth hat nur fertige Übertrager von der Stange.
Georg W. schrieb:> Du brauchst dann Kernbausätze
Da kommt man vielleicht mit einem billigen Ringkern mit verteiltem
Luftspalt hin. Die Parameter des Übertragers sollten sich doch einem
Datenblatt entnehmen lassen. Dann einfach genug CuL geeignet
draufwickeln und ab damit.
Bmax des Kerns kann man mit der "Transduktormethode" rausfinden. Dazu
eine (evtl. zusätzlich aufzubringende) Wicklung mit Gleichstrom(jip, es
kommt auf den Strom an) beaufschlagen. Nicht übertreiben oder ab und
zu wegen Hitzeentwicklung Pausen einlegen. An einer anderen Wicklung die
Induktivität messen. Den Gleichstrom in mehreren Schritten erhöhen. Wenn
die Induktivität irgendwann sichtbar abnimmt, kommt man ans Ende des
linearen Bereichs des Übertragers und kennt über die Windungszahl der
Gleichstromwicklung gaaanz ungefähr das Bmax des Kerns.
mfg mf
@ Ben_____
> Kannst Du denn erkennen wozu der Übertrager in dieser Schaltung gut sein> soll?
Bin zwar absoluter Laie was Schaltungsdesign angeht, aber auf den
Bildern ist doch deutlich erkennbar, dass es sich um eine SV-Komponente
handeln muss?
> Was das für eine Baugruppe ist willst Du uns ja nicht verraten.
Hilft es dir weiter, wenn du weißt wo drinnen das Teil werkelt?
Ob das der einzigste und offensichtl. Fehler auf der Platine eines
Systemtelefones ist, kann ich bisher nicht sagen.
@ asd
> Wenn schon klar ist welcher Übertrager von Rutronik
das ist kein Übertrager von Rutronik, die sind nur der Vertrieb,
Hersteller ist Vogt.
> dann bekommt man doch sicher das Datenblatt und kann sich von Würth oder> Minicircuits was ähnliches besorgen.
was ähnliches, wo man nicht mal für das Teil das Datenblatt beim
Original-hersteller bekommt?
> Und ist die Baugruppe teuer genug dass sich der ganze Aufwand lohnt?
wenn dir über 160,- Euro Netto zu wenig sind, allein für Material und
Reparatur als Kostennote (Pauschale), ohne Versand?
Trotzdem möchte man den weiteren Aufwand nicht bis ins Detail
(Selbstbau, Umwickeln) in die Höhe treiben.
Neupreis eines solchen Telefones liegt bei 275,- Euro Brutto!
Im Bild ganz oben links ist der benötigte Typ zu sehen, die obere Reihe
ist wohl die Typenbezeichnung, darunter kommt mit der 132 die
Arbeitsfrequenz (?) der Rest wird wohl Herstellungs- und Chargen-Nr.
sein?
Elo schrieb:>> Kannst Du denn erkennen wozu der Übertrager in dieser Schaltung gut sein>> soll?> Bin zwar absoluter Laie was Schaltungsdesign angeht, aber auf den> Bildern ist doch deutlich erkennbar, dass es sich um eine SV-Komponente> handeln muss?
SV = Stromversorgung? Woher sollen wir das wissen? Das erste Bild ist
komplett unscharf und auf dem zweiten ist nur der "Trafo" scharf. Weder
sehen wir was das für ein Dreibeiner im SOT-23 ist, noch zu welchem
14-beinigen Käfer es weitergeht.
>> Was das für eine Baugruppe ist willst Du uns ja nicht verraten.> Hilft es dir weiter, wenn du weißt wo drinnen das Teil werkelt?Jede Information hilft.
Aber ok, auf dem dritten Bild kann man sehen, daß tatsächlich alle 8
Pins beschaltet sind. Ist also schon mal keine simple Gleichtaktdrossel,
sondern wohl der Trafo eines Schaltnetzteils. Also aufmachen,
Wickelschema und Anzahl Windungen herausfinden. Kernparameter messen
(oder schätzen) und dann irgendwo nachbauen lassen. Oder Kern & Zubehör
besorgen und selber wickeln.
> das ist kein Übertrager von Rutronik, die sind nur der Vertrieb,> Hersteller ist Vogt.>> dann bekommt man doch sicher das Datenblatt und kann sich von Würth oder>> Minicircuits was ähnliches besorgen.> was ähnliches, wo man nicht mal für das Teil das Datenblatt beim> Original-hersteller bekommt?
Nun wenn dir der Original-Hersteller das Teil weder verkaufen will noch
dir überhaupt sagen will was es ist - wie sollen wir dir dann
weiterhelfen? Kristallkugel? Oder was?
>> Und ist die Baugruppe teuer genug dass sich der ganze Aufwand lohnt?> wenn dir über 160,- Euro Netto zu wenig sind, allein für Material und> Reparatur als Kostennote (Pauschale), ohne Versand?
Wen interessiert denn, was wir teuer finden? Du brauchst das Teil.
> Trotzdem möchte man den weiteren Aufwand nicht bis ins Detail> (Selbstbau, Umwickeln) in die Höhe treiben.> Neupreis eines solchen Telefones liegt bei 275,- Euro Brutto!
Na eben. Dann rechne das mal mit deinem Brutto-Stundensatz gegen. Da
bist du wahrscheinlich jetzt schon in den Miesen im Vergleich zu einem
simplen Neukauf.
> Im Bild ganz oben links ist der benötigte Typ zu sehen, die obere Reihe> ist wohl die Typenbezeichnung, darunter kommt mit der 132 die> Arbeitsfrequenz (?) der Rest wird wohl Herstellungs- und Chargen-Nr.> sein?
Das sind alles herstellerspezifische Nummern. Die korrespondieren
vermutlich mit der Auftragsnummer im ERP-System von Vogt.
XL