Hallo,
heute habe ich etwas seltsames gesehn, was mir vielleicht jemand
erklären kann:
Ein Luftstrom wird durch einen dünnen Pvc oder Silikonschlauch geleitet.
Dieser ist zwischen einer Gabellichtschranke durchgeführt.
Wenn der Luftstrom abbricht, kann eine angeschlossene Elektronik das
über die Lichtschranke erkennen.
Wie geht das?
max
Vielleicht durch Partikel in der Luft?
Das interessiert mich auch und vor allem wie genau das ginge.
Normalerweise macht man so was mit einem Anemometer und für sehr genaue
Messungen mit einem Hitzedrahtanemometer.
Bist du dir sicher, dass es sich um eine LICHTschranke handelt?
Vlt. ist es ja auch ein Schallsensor, dann könnte es über die Laufzeit
die der Schall braucht, um durch ein fließendes Medium zu gelangen
berechnet werden. So wie bei diesem Bsp.
http://www.acam.de/de/produkte/time-to-digital-converters/anwendungen/durchflussmessung/
Könnte man das auch mit nem Lichtstrahl machen? Wahrscheinlich schwer zu
realisieren, wegen der enorm kurzen Zeit die so ein Lichtstrahl braucht
um durch einen Schlauch zu "wandern".
war es auch ein Sensor, der Luft in einer Flüssigkeit erkennt?
Beispielsweise muß bei flüssigen Infusionen sichergestellt werden, daß
KEINE
Luftblasen im Schlauch sind.
Hallo,
es sieht exakt aus, wie eine Lichtschranke.
der durchführende Schlauch ist übrigens etwa 5mm im Durchmesser.
Ich glaube, auf den Schenkeln stand auf einer Seite ein B, auf der
anderen ein G.
Ich konnte leider kein Foto machen.
Für einen Schallsensor schien mir auch der Versatz zu gering. Es war
einfach eine parallele Gabel.
Zum co2 Anteil: Ändert der sich zwischen stehender und strömender Luft?
Wenn der Sensor Luftblasen erkennen müßte, würde ich es ja verstehen.
Durch den Schlauch fließt aber nur Umgebungsluft. Diese wird von einer
einfachen Membranpumpe aus der Umgebung angesaugt und durch den Schlauch
gedrückt.
max
>Durch den Schlauch fließt aber nur Umgebungsluft. Diese wird von einer>einfachen Membranpumpe aus der Umgebung angesaugt und durch den Schlauch>gedrückt.
Wozu dann checken ob der Luftstrom abbricht? Ich glaube nicht, dass das
eine Lichtschranke ist bzw. Umgebungsluft. Wie sollte irgendein
Absorptionssensor einen Fluss erkennen können? CO2 Messung braucht auch
eine Küvette und geht nicht im Schlauch. 5 mm Luft absorbieren im
Vergleih zum Schlauch nämlich mal gar nicht. Wir brauchen mehr
Hintergründe! Was ist das für ein Gerät? Wozu der Sensor, warum sollte
der Strom abrechen?
weist du ob der Luftstrom durch den Schlauch, mit Hilfe einer Düse am
anderen Ende des Schlauches, einen Druckunterschied innerhalb des
Schlauches erzeugt ? Also so das wenn Luft hineingepumpt wird sich der
Schaluch leicht ausdehnt und so einen anderen Lichtbrechungsindex hat
als ohne den Luftstrom ? Wenn es so wäre dann könnte ich mir vorstellen
das man mit der Lichtschranke quasi die Ausdehnung des Schlauches
ausmisst. Das sollte ziemlich empfindlich machbar sein.
>dicke vom Schlauch gemessen
Wie soll das mit einer Lichtschranke gehen? So ziemlich jedes Störsignal
sollte größer sein als das Signal durch einen, sich im Millimeterbereich
verformenden Plastikschlauch. Für so eine Anwendung ist vermutlich ein
bewegliches Teil im Schlauch besser, was sich bewegt, solange Luft
strömt.
Noch ein paar Antworten:
Weshalb der Luftstrom überwacht werden muß, weiß ich nicht.
Jedenfalls zeigt das Ding an, wenn kein Luftstrom da ist.
Wenn die Pumpe ausfällt ist natürlich auch Luft im Schlauch. nur aber
eben stehende.
Durch den Luftstrom wird wohl eine Venturipumpe angetrieben.
Es ist wohl so eine art Dosiergerät für Flüssigkeit. Die Lichtschranke
sitzt aber definitiv zwischen der Luftpumpe und der Venturipumpe.
In 1-2 Wochen kann ich mir das Teil eventuell etwas näher ansehn.
max
WENN das wirklich eine normale Gabellichtschranke war, könnte das über
die Staubpartikel in normaler Raumluft funktionieren.
Bei einem Durchfluss sollte auf dem Signal des Empfängers ein geringer
Wechselspannungsanteil zu sehen sein, bei Stillstand sollte der
wegfallen.
Jo Kurt schrieb:> WENN das wirklich eine normale Gabellichtschranke war, könnte das über>> die Staubpartikel in normaler Raumluft funktionieren.
Das wäre schon bei einem Glasrohr mehr als problematisch. Aber durch
einen Silikonschlauch hindurch normale Staubpartikel sehen??
Das ist unter Garantie keine Lichtschranke. Oder aber es soll der
Unterschied zwischen Luft und schwarzer Tinte gemessen werden...Eines
von beiden...
Wahrscheinlich sind es ein wärmeerzeugender Widerstand und gegenüber ein
Temperatursensor, der bei Ausbleiben der vorbeistreichenden und damit
kühlenden Luft seinen Wert verändert. Also ganz einfach.
Dirk J. schrieb:> der bei Ausbleiben der vorbeistreichenden und damit> kühlenden Luft seinen Wert verändert. Also ganz einfach.
einfach schon, funktioniert nur nicht. Eine solche Messanordnung muss in
Strömungsrichtung betrieben werden, quer zur Strömung ist das Prinzip
nicht anwendbar. Ausserdem werden weder die Heizung noch der Sensor
durch die Schlauchwand hindurch ausreichend wirken.
Ausserdem ein alter Thread, da laufen wohl alle Vermutungen ins Leere.
Gruss Reinhard
> quer zur Strömung ist das Prinzip nicht anwendbar
Doch, das ginge schon, wenn Widerstand und Sensor von der stroemenden
Luft bestrichen werden. Aber ueblicherweise nimmt man dafuer einfacher
einen temperaturabhaengigen Widerstand in einer Brueckenschaltung.
Die einzige Moeglichkeit mit der Lichtschranke duerfte die Erkennung
vorbei-flitzender Staubteilchen sein, aehnlich wie bei den optischen
Rauchdetektoren.
Aber alles bleibt nur ein Stochern im Dunkeln, solange wir keine Details
wissen und die scheinen vom TO ja nicht mehr zu kommen. Also forget it !
J.