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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Logic Analyzer bauen, die 2.


Autor: Willie (Gast)
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Hi,

und schon wieder ein neues LA-Projekt...
Das werd ich mir wahrscheinlich jetzt anhören müssen.
Ich hab mir den bisherigen LA Thread in aller Ruhe zu Gemüte geführt
und bin mit mir einig ( ja ich bin eine multiple Persönlichkeit ;-)),
das das Projekt für mich einfach eine Nummer zu groß ist.
Warum ?
1. von CPLD unf FPGA hab ich keine Ahnung und ich hab auch keine Lust
nur für einen LA mir da die benötigten Kenntnisse samt Hardware
anzueignen.
2. Kosten. Selbst die bisher zusammengetragenen Kosten von ca. 100€
sind mir noch zu hoch. Da ist der Abstand zum Ant8 nicht mehr gross.
3. Termine. Ich will den LA jetzt und nicht erst in 10 Monaten.

Trotzdem möchte ich das Dingen hier mal vorstellen und eure Meinung
einholen. In der PDF ist der SChaltplan und ein paar kurze Worte dazu
enthalten.

So und nun könnt ihr über mich herfallen... :-)

und Tschoe
Willie

PS: Rechtschreibung war noch nie meine Stärke.

: Gesperrt durch User
Autor: A.K. (Gast)
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Wozu die Steuerung vom OE der Adresszähler?
Auf welchem Weg landet der Inhalt im PC?

Autor: Benedikt (Gast)
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Schau mal ins Datenblatt des SRAM:
Vor jeder Adressänderung muss entweder WE\ ode CE\ deaktiviert
werden, oder OE\ aktiviert werden.
Es reicht also nicht, einfach nur die Adresse hochzuzählen. Lässt man
WE\ auf Low, mag das bei vielen SRAMs funktionieren, jedoch nicht bei
allen. Insgesamt wird das ganze daher sicherlich nicht besonders
schnell.

Andere Frage:
Wie willst du die Daten auf dem PC anzeigen ?

Ich suche nämlich noch jemand, der eine geeignete Software hat, mit der
mein Logikanalyser funktioniert.

Autor: A.K. (Gast)
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Latch oder Register statt '244 - wär besser wenn sich die Daten nicht
mittem im Schreibvorgang ändern.

Soll der Samplevorgang softwaremässig gesteuert werden, oder durch
Timer-Ausgang?

Wenn Software, dann sollten alle Pins, die dafür gebraucht werden
(Adresstakt, WE, ...), auf dem gleichen Port liegen. Spart Zeit.

Wenn Hardware: WE kann nicht einfach auf low bleiben wenn sich die
Adresse ändert - lässt sich aber in Zusammenhang mit dem Adress- und
Registertakt (s.o.) bringen (bei steigender Flanke von WE die Adresse
und das Input-Register takten).

Autor: Hartmut Gröger (Gast)
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Hi

Ich habe mir deine Schaltung mal angesehen:

1.Als Adresse A0 solltest du den Takt nehmen. Bei 20MHz kannst du eine
maximale Frequenz von 10MHz erzeugen. bei deiner Schaltung wird die
Frequenz durch die erste Zählerstufe durch 2 geteilt. Damit hast du
maximal 5MHz.

2. /WR musst du aus dem Takt ableiten.Ständig auf L funktioniert mit
Sicherheit nicht und softwaremäßige Erzeugung klappt mit grosser
Wahrscheinlichkeit auch nicht.

3. Was machst du wenn die Daten gespeichert sind. Über die Ausgabe
solltest du dir noch mal Gedanken machen (RS232/LCD).

Evtl. kanns du die Wahl des RAM noch mal überdenken. Es gibt sog. FIFO
Rams ,die den Adresszähler schon drin haben. Vor einiger Zeit gab es im
ELEKTOR ein entsprechendes Projekt.

MfG HG

Autor: Benedikt (Gast)
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>Evtl. kanns du die Wahl des RAM noch mal überdenken. Es gibt sog.
FIFORams ,die den Adresszähler schon drin haben.

Aber die kosten >20€ das Stück.
Da kann er gleich den aufwendigen nehmen, mit variablen Eingangspegel,
FPGA usw.

Autor: Willie (Gast)
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Merci vielmals an euch,

ich werd dann mal die Schaltung etwas überarbeiten.
Stimmt das mit /WE bzw. /OE des RAM's hab ich übersehen.

@Benedikt
Eine ähnliche Software hab ich schon mal geschrieben. Allerdings für
einen ganz speziellen Einsatzzweck optimiert. Dort wurde der
Parallelport als Eingang missbraucht. Leider sind damit nur max. 1MHz
zu erreichen. Hab die Software bei E-LAB (AVRco) im Forum deponiert.
Zum reinschnuppern reichts.

@A.K.
Der Samplevorgang erfolgt bis auf die Taktgenerierung komplett durch
die Hardware. Ich hab e mit Absicht kein Latch verwendet. Das müste ja
dann wieder mit dem Takt syncronisiert werden. Ausserdem was kann
passierenm, wenn sich Daten mitten im Schreibvorgang verändern.
Entweder es kommt eine 0 oder eine 1 im RAM an. :-) OK, die Genauigkeit
wird etwas leiden, aber im Prinzip ist es meiner Meinung nach wurscht.

@Harmut
Jetzt wo du's sagst (5MHz), fällts mir auch auf. Werd ich im nächsten
Desing ändern.

Die Daten landen auf dem PC mit SPI. Dafür ist der K3 vorgesehen.
Man kann zwischen Programmiermodus und und SPI (im Slavebetrieb)
wählen.
Als PC Interface soll dann mein alter paraller Programmieradapter
dienen.
Als alter Pascal Freak verwende ich ARVco (E-LAB). Die haben einen
Treiber für SPI als Mininetzwerk. Ich hab speziell dafür bereits eine
Delphi-Komponente entwickelt, die mit dem AVR komunizieren kann.
Soll wohl für 32KB reichen.

Wenn ich 'ne neue Schaltungsversion habe, stell ich die natürlich
wieder zur Verfügung.

Autor: Willie (Gast)
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2. Versuch.
Jetzt mit WE\ Generierung. Ja ich benutze noch2 zusätzliche Gatter als
Verzögerung, weil der 590 ca. 17 ns benötigt und das WE/ Signal aber
bereits nach 10 ns anstehen würde. Also noch 2 Inverter und schon sind
wir bei 30 ns. (Denk ich mir, mein Digitale Schaltungstechnik Kurs ist
schon 15 Jahre her ;-))

Achja, ich hab das mit den 5MHz noch mal durchgerechnet. Es sind doch
10MHz, weil das Signal an A0 hat 5 MHZ allerdings werden ja sowohl 0
als auch 1 für die Addressierung benutzt,-> 10 MHz.

Ich werd auch Platinen dafür machen lassen. Hat wer interesse? DIP oder
SMD?

Autor: Benedikt (Gast)
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Hast du die Schaltung schonmal ausprobiert ?
Oder lässt du einfach mal so eine Ladung Platinen machen ?

Autor: A.K. (Gast)
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Warum einfach wenn's auch kompliziert geht.

Der 590-er zählen auf der positiven Flanke. Wenn also WE=CLK, dann
zählt die Adresse genau dann, wenn sie sowieso nicht mehr gebraucht
wird. Keine Verzögerungsleitung und -rechnung nötig.

Man muss halt nach dem Löschen des Counters einmal per Software
durchtakten, damit das erste Sample da landet wo es hin soll.

Autor: ope (Gast)
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> 2. Kosten. Selbst die bisher zusammengetragenen Kosten von ca. 100€
> sind mir noch zu hoch. Da ist der Abstand zum Ant8 nicht mehr gross.
> 3. Termine. Ich will den LA jetzt und nicht erst in 10 Monaten.

dieses Konzept wurde ja auch schon angesprochen und ist auch ein
gangbarer Weg mit den besagten Vor/Nachteilen.

Allerdings ist der preisliche Unterschied nur der CPLD!; AVR und SRAM,
FTDI245 oder vergleichbares bleibt ja bestehen, die paar 74HCxx fallen
nicht in's Gewicht, sofern man auf einen Comparator Eingang verzichtet
und 74AC14 nimmt (das Problem ist noch immer offen mit der Comp. Input
Stage - aber in Arbeit und [hoffentlich] demnächst auch in Hardware -
eagle Testboard).

Schwerer wiegt da Punkt 3 und da muss ich Dir recht geben. Es ist aber
auch eine Investition (VHDL, CPLD/FPGA) für künftige Projekte, die dann
(hoffentlich) schneller realisiert sind. Evtl. wird es ja ein
Weinachtsgeschenk, da einige im Sept. zudem im Urlaub sind und das
Projekt in der Freizeit betrieben wird.

Sinnvoll wäre nur ein einfaches Kommunikationsprotokoll und sehr
flexible Visualisierungs und Ctrl Software - insbesondere für die PC
Software, damit nicht jeder seine eigene stricken muss (es existieren
ja mind. 4 verschiedende Implementierung derzeit hier im Forum). Bei
mir sind zB die Trigger für Level und Edge in VHDL fertig und getestet,
Dirk arbeitet fleissig am SRAM. Wie weit Hans mit seiner Software ist,
weiss ich leider nicht - evtl. hat er ja Urlaub gerade. Imo ist die
Comp. Front End Software genau der Knackpunkt aller LA Konzepte
derzeit!
Da bei den hier vorgestellten Konzepten bei der Kommunikation mit dem
Compi immer ein AVR werkelt, dürfte das eigentlich nicht das Problem
sein.

Viele Grüße
Olaf

Autor: Jens (Gast)
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@Willie

Ich würde die Schaltung erstmal auf Lochraster fädeln, dürfte ja
frequenzmäßig noch problemlos gehen.

Autor: Willie (Gast)
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@A.K.

Klar, ich könnte einfach das Clock mit auf den CE/ und das WE/ dann auf
den Port. Nur OE/ müste ich dann fest auf GND legen. Damit hätt ich aber
dann nicht mehr die Möglichkeit einen 2. 62256 Huckepack drauf zu
setzten, um z.B. eine 2 Bank, 16 Bit oder 64K Samples zu ermöglichen.
Mir fehlt da ein Chip-Enabler (OE/ funktioniert ja nur im
Lesemodus...)

Ich werd's erst mal auf 'nem Testboard aufbauen, bevor ich 'ne
Platine mache.

Autor: Willie (Gast)
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Nö, ich wollt eigentlich nur mal vorab fragen, ob ich mir die Mühe eines
Layouts machen soll oder nicht. Für mich alleine würd's auch 'nen
Prototyp tun. (Lochraster)

Autor: Wilfried Klaas (willie)
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Hi all,
nur damit keiner denkt, das Projekt ist tot. Anbei die Aktualisierung
der Doku.
Der Bauteileaufwadn liegt z.Z. bei ca 8€ (ohne Platine) :-)
Ich geh jetzt aber erst mal in Urlaub.

Autor: fred (Gast)
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eine Palm lösun ist auch am entstehen:

http://www.mikrocontroller.net/articles/Palm-Logicanalyzer

Autor: dirk (Gast)
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gibts was feriges - Fotos von der Platine?

Autor: Ich Bin (ichbin)
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Genau, funktioniert hier schon was? :-)
Ich bin auf der suche nach einem minimal-LA Projekt mit AVR zum
Nachvollziehen und -bauen .. finde aber ständig nur angefangene,
unfertige Projekte.
Eine Hand voll Kanäle reicht mir, mehr als einen 8-Bit Display
Bus/SPI/I2C wird in absehbarer Zeit sowieso nicht auf dem Tisch
liegen.
Was brauche ich dafür, welche Möglichkeiten gibt es, dahin zu kommen.

Ist es sinnvoll, wenn ich im Wiki mal einen Eintrag à la 'Laborgeräte
selbstgebaut' als Übersicht über Möglichkeiten und Projekte anlege?

Autor: Myscha (Gast)
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Lebt der LA noch bzw. schon?

Autor: Peter (Gast)
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Myscha: Vergiß es - das ist wie bei allen anderen Projekten hier eine 
Totgeburt.

Geh mal lieber hier schauen: www.pctestinstruments.com/deutsch

Für schlappe 300 Euro (plus Versand und Märchensteuer) bekommst du ein 
wirklich ausgereiftes Gerät mit einer Supersoftware (kann man auch zum 
Testen Downloaden). Und die Software ist mehr Arbeit als die 
Hardwareentwicklung. Für den Preis lohnt es sich nicht, was eigenes 
Bauen zu wollen.

Irgendwo gibt es da noch einen eigenen Thread zu. Mal sehen ob ich den 
finde, dann poste ich ihn noch.

Peter

Autor: Robert Weber (rweber)
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Autor: Willie (Gast)
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Nur so zur Information.

Läuft, aber ohne Platine (war mir für die erste Version zu teuer) 
sondern auf Lochraster. Da ich zur Zeit gesundheitlich extrem 
eingeschränkt bin, komm ich kaum noch zu meinen Hobbies. :-(

Aber wie gesagt das Dingen funktioniert bei mir schon. Nur die AVR 
Software ist noch nicht ganz so fertig, wie ich sie gerne hätte. Ich 
erweitere sie aber nur noch pro Test-Projekt um die Funktionen, die ich 
brauche.

und Tschoe
Willie

Autor: Werner A. (homebrew)
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Stell doch deine Daten einfach online, vielleicht hilft dir ja jemand 
dabei...

Autor: Tim Riemann (octoate)
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Interesse haette ich auf jeden Fall auch an deinem Projekt. Ich bin 
schon laenger auf der Suche nach einem guenstigen LA und fuer meine 
Zwecke waere das mehr als ausreichend und ich bin mir sicher, dass der 
ein oder andere bei so einem Projekt auch mithelfen wuerden.

Autor: Murka (Gast)
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Gibt es irgendwelche Neuigkeiten?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Gibt es irgendwelche Neuigkeiten?
Lass den alten Thread doch in der Tüte, was willst du mit HW, die vor 5 
Jahren geplant wurde?

Zum Thema Zeitplanung bei unüberlegten Bastelprojekten:
>>>> 27.08.2005  Ich will den LA jetzt und nicht erst in 10 Monaten.

>>> 03.05.2007   Aber wie gesagt das Dingen funktioniert bei mir schon.
>>>              Nur die AVR Software ist noch nicht ganz so fertig,
>>>              wie ich sie gerne hätte.

Autor: ado (Gast)
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Für 34 Euro gibt es hier doch den "Open Workbench Logic Sniffer".
Ein openSource LA mit Software und allem Pipapo.


http://www.seeedstudio.com/depot/preorder-open-wor...

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