300 € Logikanalyzer 34 Kanäle / 500 Mhz - kann das was se

Gast #396093
Lesenswert?

Hi, ich habe gerade in der neuen Elektor eine Anzeige entdeckt:
Logikanalyzer für 310 Euro: www.pctestinstruments.com/deutsch

Ich wollte mir eigentlich einen gebrauchten LA bei Ebay zulegen, aber
wenn ich mir die Daten durchlese, dann sind die 300-500 Euro LAs bei
Ebay ja nur ein müder Abklatsch, vor allem, da dort dann oft auch noch
die Proben fehlen.
Ich bin jetzt echt verunsichert. Kennt jemand diesen LogicPort? Hält er
wirklich was er verspricht? Für schlappe 300 Euro ist das ja dann ein
echter Schnapper oder was?
Bitte helft mir bei der Entscheidung.
Volker
Gast #396095
Lesenswert?

Wir haben diesen LA und er ist wirklich nicht schlecht!

Die Aussage dass das Ding Schrott sei ist absoluter Muell. Wir haben
auch etwas teurere Geraete wie den Ant16 (ueber 550 Euro) probiert. Der
Logicport ist definitiv besser.

Lade dir doch mal die Software herunter und siehe nach, ob du damit
klar kommst.

Wir sind hochzufrieden mit dem Geraet. Was micht allerdings stoert: Es
gibt die Software nur fuer Windows.
Gast #396098
Lesenswert?

Also wir haben das Ding bei uns in der Firma und jeder der es gerade
braucht, leiht es sich aus. Das ist einfach nur SUPERGEIL.Von wegen
Schrott. Wer das behauptet, hat es nicht selber im Einsatz. Ich weiß
gar nicht, wie ich die letzten Jahre ohne Logikanalyser auskommen
konnte. Die 300 Euro haben mir schon massenhaft Stunden Arbeit
erspart.
Einfach mal die Software laden und ausprobieren. Dann siehst du es
selbst.

Andi
Gast #396102
Lesenswert?

Wir hatten bis vor einigen Monaten einen etwas älteren Logicanalyzer von
HP benutzt.
Jetzt haben wir den Logicport und er ist einfach nur geil!

Wir arbeiten sehr viel mit FPGAs. Meistens auch mit höheren
Taktfrequenzen. Der Logicport hat sich bei uns schon so oft bewährt.

Wir statten unsere Prototypen-PCBs immer mit Stiftleisten für den LA
aus. So schmerzt uns das fehlen vor "Grabbern" nicht sonderlich.
Ehrlich gesagt finden wir die Pfostenstecker sogar besser. Die
Handhabung mit den relativ grossen Probes des HP war immer ein Krampf.

Uns fehlt leider auch eine Linux-Version der Software sehr. Nur
desshalb wurde bei uns ein Windowsrechner (der einzige im ganzen
Betrieb) angeschafft.
Gast #396104
Lesenswert?

Ich hatte folgendes direkt auf www.pctestinstruments.com bestellt:

LogicPort 370.00 USD
Spare Probe 39.00 USD
Shipping 34.00 USD
-----------------------
Total 452.00 USD


Das ganze kam dann mit DHL, der Zoll wurde per Nachnahme bezahlt:

LogicPort (laut Zoll "ANDERE EINHEIT FUER DATENVERARBEITUNGSMASCH.")
Zollwert: 317,16 EUR, 16% EUSt: 50,75 EUR

SpareProbe (laut Zoll "ANDERE ELEKTR. LEITER > 80 V") Zollwert: 61,09
EUR (enthaelt Versandkosten), 16% EUSt: 10,10 EUR + ZOLLEU 10100 3,30%
(2,02 EUR)

Also insgesamt musste ich 62,87 EUR Zoll bezahlen
Gast #396105
Lesenswert?

Solche PC-basierten Sachen sind nicht generell schlecht. Wir haben hier
im Institut z.B. einen MS-32 Digital logog Pod von LeCroy (war beim
Oszi dabei), kann 32 Kanäle mit max. 500MS/s erfassen und hat 1MWorte
Speicher. Ist echt ein super Arbeiten mit dem Teil, vor allem, weil es
so klein ist und auf unseren überfüllten Entwickler-Schreibtischen Pltz
hat. Jedes mal den riesigen HP16550 herkarren ist auch beknackt. Die
Software ist sehr ausgereift und ziemlich fix, geht alles über USB 2.0

Also nicht gleich alles schlecht reden...
#396106
Lesenswert?

Also ich habe das Teil vor ner Woche (kannte das schon vor der Anzeige)
am Mittwoch Abend um 8 bestellt. Freitag morgen um 10:30 hat DHL
geklingelt ;)

Die Interpreter sind richtig geil. Habe schon ein bisschen mit dem
RS232 rumgetestet und das hat wunderbar funktioniert. Hat eine
Übertragung (so um die 100 Zeichen) bei 500kBaud problemlos
aufgezeichnet und dekodiert dargestellt.

I2C und SPI teste ich demnächst mal sobald ich dazu komme.

Bis jetzt finde ich den Logicport schonmal super!

Die Software ist ganz nett, aber es wäre wirklich schön, wenn die noch
ein wenig erweitert würde um diverse andere Interpreter. CAN, 1Wire
oder sowas wäre schon nicht schlecht.
Aber ich glaube da kommt leider so schnell nix mehr in der Richtung.


Habe eine zweite Probe und 20 Grabber mitbestellt. Waren dann insgesamt
ca. 74 Euro an Zoll (8 Euro nochwas Zollgebühr, der Rest Steuern)...
Gast #396108
Lesenswert?

Hi Dominik,
wg. Deiner Rechnung: das sind dann aber nicht 62,87 Euro Zoll, sondern
hauptsächlich Einfuhrumsatzsteuer und die bekommt man vom Finanzamt
zurück - wenn man ein Gewerbe hat .... oder einen Kumpel, der eines hat
;-)
Zoll ist beim Logicport vielleicht 6 oder 7 Euro.
Für den Preis des kompletten Logicports bekommst du bei HP oder
Textronix etc. noch nicht mal eine einzelne Probe zu kaufen.
Gast #396109
Lesenswert?

Mike: Du fragst nach Distris und Händlern zum Kaufen. Ein solch
niedriger Preis ist nur unter Umgehung des Fachhandelskanals per
Direktverkauf möglich. Ich kenne mich da ein wenig aus und prophezeihe:
sobald der Fachhandel dieses Gerät vertreiben möchte, wird der Preis auf
598,- Dollar / 498 Euro steigen (netto!) und der Direktverkauf wird
eingestellt. Die üblichen verdächtigen wie Distris und Händler werden
jeweils mind. 100 Euro für sich abzwacken wollen und drauf drängen,
dass der Preis generell angehoben wird. Ist doch für Europa viel zu
billig - für 498 Dollar im Direktvertrieb würde der in Europa kein
Stück weniger verkaufen. Ich denke mal, der kommt schnell auch auf den
Trichter und wird die Preise erhöhen. Die aktuell 300 Euro für den
Logicanalyser sind ja wirklich fast geschenkt. Ich bin schon ganz
kribbelig - Ich schätze ich werde mir auch einen bestellen müssen. Ich
habe die Soft schon downgeloaded und schaue sie mir heute abend an.
Gast #396113
Lesenswert?

Ich habe es per Paypal bezahlt. Geht auch per Ueberweisung.
Du Ueberweist das Geld auf das deutsche Bankkonto von Paypal und die
leiten das Geld weiter. Soweit ich noch weiss kostet das dich nichts
extra (der Verkaeufer bezahlt dafuer).
Bei Paypal hast du sogar einen Kaeuferschutz. Kommt das Paket nicht an,
dann bekommst du von Paypal bis zu 500,- EUR wieder.

Du musst das Ding dann halt nur per eBay kaufen.
Gast #396116
Lesenswert?

Holla, hier hat sich ja viel getan seit meiner Frage von Dienstag Abend.
Danke an alle Beteiligten!

Eines ist mir jetzt schon klar - eine alte Möhre über Ebay werde ich
mir jedenfalls nicht mehr kaufen. Wahrscheinlich würde ich mich nur
über so ein Monster ärgern, das nicht vernünftig bedient werden kann
und meinen Arbeitsplatz vollstellt.
Aus meiner alten Firma kenne ich so ein Agilent Analyzer - das ist auch
nur ein PC mit Windows XP und spezieller Software drin ... und natürlich
ein bisschen zusätzlicher Hardware ;-). Aber ich kann nun mal nicht
etliche 1000 Euro ausgeben und habe die Grenze bei max. 500 Euro
gezogen - lieber weniger. Da käme mir der Logicport mit 300 Euro gerade
recht.

Hab' mir gestern mal die Software unter
http://www.pctestinstruments.com/deutsch/downloads.htm runtergeladen
und mit den Demodaten gespielt. Alleine an den komplexen
Triggermöglichkeiten sieht man, das das kein Spielzeug mehr ist.
Habe dann auch zum Vergleich die Soft vom Ant16 gezogen
http://www.usb-instruments.com/soft_ant16.html: uhhhh grausam und
außerdem seit 2003 nicht mehr weiterentwickelt worden - die Logicport
Soft dagegen sieht (soweit man das im Demomodus beurteilen kann)
wirklich durchdacht und anwenderfreundlich aus.

Was mich nun von aktuellen Besitzern interessiert: Der Logicport kann
ja doch Hardwarekompression - das erscheint mir äußerst praktisch,
vergrößert dies doch den Sample-Puffer um ein mehrfaches. Aber wir
wissen ja: grau ist alle Theorie .... kann jemand der Benutzer hier
etwas über den Kompressionsgrad in der Praxis sagen?
Danke Danke Danke
Volker
Gast #396117
Lesenswert?

Das mit dem Kompressionsgrad ist nicht pauschal zu beantworten. Das
kommt auf die Datenstruktur an.
Grundsätzlich sorgt die Kompression dafür, das es egal ist mit welcher
Geschwindigkeit du sampelst. Wenn du zu schnell bist macht dies nichts,
da die Kompression dies auffängt. Das ist schon mal ein großer Vorteil.

Üblicherweise komme ich immer auf eine Rate von ca. 1:4 oder 1:5;
manchmal ist es 1:1000 aber ich habe auch schon nur 1:2 gehabt. Die
doppelte Menge ist es eigentlich immer, in der Regel mehr.
Grundsätzlich: wenig Datenänderungen: riesige Kompression. So kannst
due den LogicPort z.B. zum protokollieren stundenlang an eine I2C oder
RS232 Verbindung hängen und ihn mitlaufen lassen - durch die
Kompression ist die Zeitdauer praktisch unbeschränkt und nur durch den
Puffer beschränkt.
Andi
Gast #396119
Lesenswert?

Hallo!

Wir benutzen diesen LA in der Uni und ich muss sagen der ist absolut
top!
Hat uns ne Menge Stunden bei der Fehlersuche erspart.

Unser Projekt: Ein neuronales Netz auf mehreren FPGAs, Debugging direkt
am Bus zwischen den FPGAs

Die Software ist super leicht zu bedienen. Auch der support stimmt. Wir
hatten am Anfang Probleme (der LA wurde nicht erkannt). Der Support hat
innerhalb einer Stunde auf unsere Mail geantwortet.
Gast #396121
Lesenswert?

Hi Martin und Dominik,
ich habt das Teil doch bestellt. Das müsste dann ja -wenn das wirklich
in 2-3 Tagen geliefert wird- spätestens Montag bei euch sein. Ich bin
schon fast überzeugt und würde am liebsten sofort ordern aber bevor ich
das bestelle, hätte ich noch gerne euren ersten Eindruck. Wäre schön,
wenn ihr den kurz posten könntet. 300 Euro kommt mir bei der gebotenen
Leistung so verdammt billig vor, ist aber wiederum zuviel Geld um es in
den Sand zu setzen. Die Software hat mich schon überzeugt, hoofentlich
euch dann auch die Hardware.
volker
Gast #396122
Lesenswert?

So,

ich bekenne mich auch schuldig, am Fr. morgen einen bestellt zu haben!
Ach ja, ich habe einen DLI zur Verfügung, der aber nicht mehr gepflegt
wird, ein Riesen-Trümmer ist, sonst aber perfekte Messungen liefert.

AAAAber ich entwickle gerade sehr viel in Bezug auf ser.Schnittstelle,
Umsetzung auf SPI, Weitergabe an I2C!!
Ich habe meinen Augen bei der sehr schönen Software kaum getraut, hier
könnte ich Stunden, wenn nicht Tage von Messungen einsparen..

Die Versandbestätigung ist schon da, bin mal gespannt wann er kommt.

Gruß Wolfram
#396123
Lesenswert?

@Volker:

Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-404686.html#405101

Habe ich doch alles schon geschrieben. (und ich habe das Teil vorletzte
Woche Mittwoch abend geordert und es war am Freitag morgen (also nach
weniger als 2 Tagen) schon da.)


Bin leider noch nicht dazu gekommen den I2C etc. zu testen. Muss erst
noch viele andere Dinge erledigen.
Gast #396126
Lesenswert?

Jo - hätte wohl besser richtig nachgelesen. Sorry
Wg. Zoll: für die 6 oder 8 Euro Zoll lohnt sich wohl nicht der Aufwand
mit Sample oder so. Aber 14 Tage beim Zoll...nicht zu fassen. Bestimmt
hat einer der Beamten Elektronik als Hobby und musste erstmal für 2
Wochen das Ding zu Hause "testen", ob es denn wirklich eingeführt
werden darf ;-)
Volker
Gast #396127
Lesenswert?

Ich hatte mir mal zwei Mousepads und ein paar Aufkleber (die
quadratischen die vorne in die PC-Gehaeuse passen) in Amiland bei
freebsdmall.com bestellt.

Der Brief brauchte sechs Wochen. Der lag fast sechs Wochen beim Zoll.
Die wussten nicht, wie sie die Aufkleber deklarieren sollten!

Das beste dabei: Ich musste den Brief persoenlich beim Zollamt abholen!
33 Dollar gesamtwert und 13 Euro Zoll/ EuSt!

Dazu kamen dann noch einige Seiten Papier:

-Der Brief wurde von beiden Seiten fotokopiert
-Alle drei Rechnungskopien wurden fotokopiert
-Der Brief wurde geoeffnet und der Inhalt wurde einzeln in ein Formular
eingetragen (eine Seite Zollanmeldung, zwei Seiten Positionsteil)
-Dann eine Seite wo erklaert wird, dass beim oeffnen nichts abhanden
gekommen ist (inkl. Unterschrift eines Zeugen)
-Ein Zusatzblatt ALFA/DOUANE Zollbefund
-Eine Seite Anrechnungsantrag
-Eine Seite Bescheid ueber Einfuhrabgaben
-Zwei Seiten Kassenteil
-Eine Kopie des Briefes nach dem verschliessen durch den Zoll


Auf dem Zollamt musste ich den Brief dann nochmals oeffnen und ich
bekam (nach 60 Minuten Wartezeit) noch eine Zollrechnung und eine
Quittung und meine Ware durchte ich auch noch mitnehmen ;) Toll wie
Weihnachten!

Ich habe nachgefragt, warum ich soviel Zoll zahlen muss und warum das
solange dauert, aber solche Fragen werden nur in der anderen Abteilung
beantwortet und die hatte schon Feierabend (es war ja immerhin Freitag
13 Uhr!)...


Etwas spaeter hatte ich bei Mouser-Elektronik in den USA ein paar
Stecker bestellt und musste trotz 63 Euro Gesamtwert kein Zoll oder
sogar EuSt zahlen.


Vor einem Jahr habe ich etwas bei Digikey bestellt und musste 16% EuSt
auf 83 Euro Vesandkosten zahlen, obwohl die realen Versandkosten nur 12
Euro waren.
Begruendung vom Zoll: Versandkosten werden nach Liste bestimmt. Egal
was in der Rechnung steht...


Ich hasse den Zoll langsam mehr als ander Behoerden!
Gast #396128
Lesenswert?

mmh - komisch - ich denke, dass kommt auch auf den Versender an. Ich
bestelle öfters mal Platinen in Bulgarien und habe sie früher immer mit
der billigsten Versandart schicken lassen (kamen dann bei mir mit der
Post an). Da haben die Dinger tatsächlich immer 2-3 Wochen am Zoll
rumgelegen zusätzlich zum Transport von 1-2 Wochen. Seit ich die von
Bulgarien mit Aramex transportieren lasse (Zustellung zu mir nach Hause
per GLS) braucht das insg. nur 4-5 Tage. Vermutlich sind die Kuriere wie
Aramex, UPS, DHL, Fedex einfach besser was den Zoll angeht. Ich hab mal
was in Taiwan per UPS schicken lassen, das war nach 3 tagen bei mir -
inkl. Verzollung. In der Firma kommen auch öfters Bestellungen per
Kurierdienst an, da haben wir nie Ärger oder Probleme mit dem Zoll.

@Popdog: Hast du deinen Logicport direkt aus Amerika per DHL
Kurierdienst bekommen?
Gast #396129
Lesenswert?

Hier mal meine Daten, hatte den LA Anfang Februar gekauft:

Preis LA incl. Satz von Klemmen: $ 468,30

Geliefert mit DHL express in 5 Tagen (übers Wochenende).

Zoll: 9,37 EUR
Einfuhrumsatzsteuer: 75,56 EUR

Den Verlauf der Lieferung konnte man online sehr schön verfolgen.

Das Gerät ist Klasse, einzig der 2k Samplespeicher pro Kanal könnte
etwas grösser sein.
Gast #396133
Lesenswert?

Ich war ja doch ein wenig verunsichert über den ersten Kommentar von
Pete Nerlinger zur Eingangsfrage von Volker.
Dann habe ich mal "Pete Nerlinger" in der Suchfunktion eingegeben und
ein paar seiner anderen Postings gelesen - unglaublich....  daher kann
ich wohl mit Fug und Recht behaupten: wenn hier einer Schrott ist, dann
ist es dieser Pete Nerlinger oder zumindest doch seine Ergüsse in diesem
Forum. Vermutlich hat er nichts besseres zu tun.
Karl
Gast #396141
Lesenswert?

Sooooo,
ich habe meinen auch heute bekommen.
385 Euronen mit 38 Pinprobes. Incl. Versand.
Ich schau mich noch ein bisschen in der Soft um.
Kenne noch nicht alle möglichkeiten.
Der Interpreter ist geil.
Wäre schön, wenn er DMX auch könnte.
Ich habe denen mal eine Anregung geschickt, und auch prompt eine Mail
bekommen, mit der Frage ob ich Infomaterial darüber habe.
Hab denen mal alles rübergebeamt.
Gast #396142
Lesenswert?

Hab mich entschieden. Ich werde jetzt auch meinen Logicport bestellen.
Hab mal wieder ein Problem, bei dem ich nicht weiterkomme und habe
jetzt die Schn.... voll. Wenn ich mir überlege, wieviele Stunden ich
schon vergeblich mit der Fehlersuche verbracht habe, wo mir
(hoffentlich) ein 300-400 Euro Teil binnen Minuten die Ursache
zeigt.... Jetzt oder nie.... hoffentlich werde ich nicht enttäuscht.

@ ein anderer Volker:
Die Daten dieses Elab80 habe ich mit angesehen. Danke für den Tipp.
Fand ich zuerst cool, aber irgendwie kamen mir das techn. Daten doch
recht spanisch vor .... Ich habe das Datenblatt mal einen Freund
gemailt. Seiner Meinung nach ist das Elab80 eher ein Spielzeug und ich
sollte lieber was vernünftiges nehmen. Seine Kommentare zum Elab80:

LA:
· Nur 80 Mhz
· Nur 16 Kanäle
· Kann anscheinden nur auf 4 der 16 bit triggern und auch überhaupt
nicht auf "Edges". Trigger sind seiner Meinung nach im Grunde
unbrauchbar.
· Keine einstellbaren Eingangslevel und verträgt nur -0,5 bis 7V

DSO:
· Komisch: Eingangskapazität ist 11pF und ist inkompatibel mit üblichen
Standardprobes mit 20pF. Aber vielleicht liefern die ja eigene mit.
· 10mv/div to 500mv per Div - sehr limitiert (wenn ich das richtig
verstehe:  5mv/div bei reduzierter Auflösung).

Frequenzgenerator: Ganz OK, aber maximal nur  +/-3v (bzw. +/-1.5v an 50
Ohm Last)

Also ich hab mich entschieden und werde den Logicport bestellen sobald
ich zu Hause bin. Hoffentlich habe ich ihn dann Montag schon und eine
Stunde später mein Problem gelöst. Das wäre megacool. In die Software
habe ich mich schon gut eingearbeitet, da sollte ich schnell mit klar
kommen.

@andere Besteller: Sind die Grabber qualitativ OK und sollte ich sie
mitbestellen? Die kamen mir eigentlich recht teuer vor, bis ich mal
hier in Deutschland gesucht habe und gesehen habe, was solche Teile
hier kosten, fängt bei 8 Euro pro Stück an (und ich musste lange
suchen, bis ich überhaupt welche gefunden habe).

ein schönes Wochenende
Volker
Gast #396143
Lesenswert?

Habe ich das im Helpfile richtig gelesen, dass die Eingangsspannung bis
zu 40 (!) Volt betragen kann? Dann kann man ja auch direkt 24V Signale
(zB. SPS) anschliessen, oder? Beziehen sich diese 40 Volt auf Masse und
wie ist das mit negativen Spannungen? Die Einstellung des LogicLevels
kann ja auch bis -6V gehen. Heisst das nun, dass insgesamt ein
Eingangsspannungsbereich von +/- 40 Volt oder +/-20 Volt möglich ist?
Gast #396144
Lesenswert?

Hi,

mein LogicPort hat schon ein 'paar Minuten' hinter sich gebracht und
mir Stunden, - wenn nicht Tage - Arbeit erspart.

Mal eben das SPI Protokoll aufzeichnen, auf 12Bit Modus einklinken und
einfach ablesen. Wirklich gut, einfach und intuitiv gelöst.
Das macht einfach Spaß!

@HighVoltage
Das mit den 40V habe ich auch gelesen, allerdings ist die Meßspannung
auf +-10V begrenzt, meine ich.
Würde mir aber auch sehr helfen, denn wenn ich das Timing einer
H-Brücke    ohne Umwege damit auch erfassen kann, -noch besser.
Werde es mal testen.

Gruß Wolfram
#396147
Lesenswert?

Meiner ist innerhalb von 3 Arbeitstagen angekommen, direkt auf der
US-Seite bestellt.

Das Teil ist in etwas das, was ich davon erwartet habe: ein
Midrange-Gerät, das im Allgemeinen für einfachere Mess-Aufgaben (bis
ca. 50MHz durchaus brauchbar ist, für komplexere Dinge aber doch an
seine Grenzen stösst.

Alles in allem genau das, was ich wollte: ein relativ kostengünstiges
Gerät, mit dem sich 95% der Probleme lösen lassen.
Für die richtig schwierigen Dinge muss dann halt der alte HP her oder
ein Mietgerät.

Ich bereue den Kauf bisher in keiner Weise.
Gast #396148
Lesenswert?

Supi,
meiner ist auch heute morgen per DHL geliefert worden. Freitag Abend
bestellt (sicherheitshalber mit 10 Grabbern).
Habe ihn gerade getestet: funktioniert. Jetzt werde ich ihn gleich mal
produktiv einsetzen. Habe direkt 2 Projekte die nur darauf warten den
Logikport zu füttern. Hoffentlich bringt es was....

Das mit den 40 Volt ist übrigens ein interessanter Aspekt.
Eines meiner Projekte hat 24 Volt Signale (gegen Masse), das teste ich
heute einfach mal. Meine Einschätzung; +40 gegen Masse OK; -40 gegen
Masse auch OK, aber +40 gegen -40 Volt (das wären ja 80 Volt) werde ich
sicher nicht ausprobieren. Schade das es nicht so einen 10x
Tastkopfvorsatz wie beim Oszi gibt.
.... melde mich später oder morgen nochmal.
Volker
#396149
Lesenswert?

> Schade das es nicht so einen 10x Tastkopfvorsatz wie beim Oszi gibt.


Hmm - wir könnten ja mal eine kleine Zusatzplatine entwerfen die direkt
über nen 40pol. Flachbandkabel da drangehangen wird - dachte da so an
nen paar Optokoppler Eingänge und so Geschichten.
Und ein paar kleinere Anschlüsse - so nen paar 10 oder 14pol
Wannenstecker wären für kleinere Debug Geschichten doch optimal - dann
kann man da immer nen kleinen Port für ins eigene Projekt einbauen...
Gast #396150
Lesenswert?

Juchu
Problem 1 ist schon mal gelöst: hatte 4050er in der Schaltung und die
waren nicht schnell genug da nur mit 3,3 Volt betrieben.
Habe zuerst die Signale direkt am Controller geprüft und die waren
natürlich OK. Erst beim Prüfen der gleichen Signale hinter den 4050 war
das Problem ersichtlich: kein korrektes Timing der Signale mehr.
Da wäre ich ohne Logicanalyzer nie im Leben hinter gekommen (ich doktor
da ja auch schon 4 Wochen dran rum). Habe die Chips nun gegen 74hc4050
getauscht und alles ist perfekt.

Heute Abend nun wartet ein anderes Projekt auf den Analyzer.... mal
sehen, ob er hier auch hilft. Aber erstmal gehe ich jetzt das schöne
Wetter genießen....

Ach ja, habe übrigens festgestellt dass ich mir mehr Grabber hätte
bestellen sollen. Sind schon sehr praktisch und auch gute Qualität.
Weiß jemand, wo ich so kleine Grabber in Deutschland her bekommen kann
(für weniger als 7-8 Euro pro Stück)?
Volker
#396151
Lesenswert?

Hallo,

bitte noch mehr von solchen Erfahrungsberichten. Ich überlege nämlich
immer noch, ob sich solch ein Teil auch für den kleinen Hobby-Bastler
sinnvoll ist. Bisher haben meine µC-Schaltungen eigendlich immer
funktioniert (sind aber auch keine Eigenentwicklungen). Aber der
Analyser würde ja wohl auch bei Softwareproblemen (z.B. I2C) helfen.

Dirk
#396152
Lesenswert?

Ich hab mir jetzt für meine Hobbyprojekte einen bestellt. Bei
Hardwareproblemen hilft er eher nicht, aber zum Software-Debugging ist
das Ding schon hilfreich. Wenn ich dran denke, wie lange ich gebraucht
habe, um sämtliche Bugs meiner LCD-Ansteuerung zu fixen...

Und die Ansteuerung einen Netzwerkchips versuche ich ohne lieber
garnicht erst.
Gast #396154
Lesenswert?

Hallo,

Dienstag in Phoenix bestellt, Donnerstag mittag in meinen Händen.
Sagenhaft...
Für meine alltäglichen Entwicklerproblemchen dürfte es wohl
uneingeschränkt geeignet sein.
Schade ist das ich aktuell kein Debugproblem für den LA auf dem Tisch
habe. Habe jetzt gekauft aus Angst das in Zukunft ein deutscher
Distributor die Sache für Deutschland abwickelt und dann kräftig
mitverdienen will.
Hat jemand das Kästchen schon geöffnet? Was mag da wohl alles drinnen
sein?
Tippe auf einen FPGA, Fast-SRAM, USB-Controller von FTDI, DA-Wandler
und Komparatoren für die Logik-Schaltschwellen.
Das USB-Kabel ist etwas seltsam. Im Logicport müsste doch wohl eine
Buchse Typ 'B' installiert sein. Ist das so wie es ist zulässig?

Frohes Analysieren noch,
Dirk
Gast #396155
Lesenswert?

ja, das geht wirklich fix. Was mich vor allem wundert: 29,95$ für eine
DHL Sendung von USA nach Deutschland. Das sind unter 24 Euro!!

DHL in Deutschland nimmt für eine 200-750 Gramm Sendung von Deutschland
in die USA 61 Euro!

Ich bin sicher DHL USA macht schon keinen Verlust, wie muss dann erst
die Marge bei DHL Deutschland aussehen.
#396158
Lesenswert?

Hallo,

bin leider nicht so firm in der Interpretation, was 500 MHz denn nun
eigentlich in der praxis bedeuten, kann mir da jemad mal helfen ?

500 MHz heisst doch erst einmal, dass ich max. 250 MBit
(theoretisch)nach Shanon verarbeiten kann, und die verteilt auf 34
Kanäle (oder etwa paralell - kann ja wohl nicht)

Ich denke, ich habe da noch einen Denkfehler. Wieviel kann denn nun der
obige LA maximal an Bit/s bei gleichzeitiger Aufzeichung aller Kanäle ?

(Bit sei der Wechsel von 0 auf 1 oder 1 auf 0).

Und was kann ich pro Kanal aufzeichnen - ich gehe davon aus, dass erst
eine Zwischenspeicherung erfolgt und dann die Übertragung an den PC.
Oder ist auch der Bitstrom Steady State auf dem PC triggerbar ? Mit
welchem Durchsatz pro Kanal ?

Viele Fragen, sorry- aber ich bin Autodidakt (habe leider nur
Maschinenbau) studiert.

Grüsse
Gast #396160
Lesenswert?

Genau, die 500 Mhz zeichnet er wirklich parallel auf allen 34 Kanälen
gleichzeitig auf. Die Kompression sorgt dafür dass
a) es dabei egal ist, ob deine Schaltung nur mit 8 Mhz Takt läuft, er
nimmt dann also dann mind. die 62,5 fache Menge (500/8) auf (also dann
125 KB pro Kanal), denn dazwischen kann es ja keine Änderungen geben
(also von den 500 Millionen Samples pro Sekunden kann es max. 8
Millionen Änderungen geben, also kann er super komprimieren). Die 500
Mhz sind dann trotzdem sehr praktisch, denn dann bleiben keine
Störungen (Glitches) unerkannt.
b) Wenn die Daten sich nicht permanent ändern, kann er sogar noch mehr
komprimieren.

Erst wenn der Puffer voll ist oder wenn das Sampling abgebrochen wird
werden die Daten aus dem Puffer an den PC übertragen. Das geht aber
ganz fix, keine merkliche Wartezeit.
Es gibt einen Modus, dass er den Puffer automatisch vollschreibt, die
Daten an den PC überträgt und dann weiter aufzeichnet - währenddessen
speichert der PC die Daten in einer Datei ab. Das Ganze wiederholt sich
automatisch. Nach einiger Zeit hat man also massenweise Daten auf seiner
Festplatte (aber natürlich mit dem Nachteil, dass während der
Datenübertragung an den PC Daten nicht aufgezeichnet werden können).

Martin
Gast #396177
Lesenswert?

mmmmmmmm - das Logicport Ding sieht ja echt interessant aus. Und ich war
schon einige Zeit dabei, mir die diversen Threads zum Selberbauen
intensiv anzusehen. Aber irgendwie kommen diese Projekte nie zum
Abschluss oder aber bieten nicht genug Möglichkeiten. Und so ein 15
Jahre altes Monsterteil von Ebay wollte ich mir auch ersparen.

Ich habe mir eben mal die Software downgeloaded (blödes Wort):
http://www.pctestinstruments.com/deutsch/downloads/logicport_2346.exe

Wenn ich das richtig verstehe, kann ich den 2. Clock Eingang dazu
nutzen, vom Bus eines Prozessors tatsächlich nur die Daten auszulesen
und die Adressdaten auf dem gleichen Bus zu ignorieren? Kann das jemand
bestätigen?
Dankeschön für die Hilfe
Gast #396178
Lesenswert?

Ja, das verstehe ich aus den Unterlagen auch so und heisst “Qualified”
state mode.
(Habe hier die englische Version installiert)

Menü: Setup, Sample Mode, State Mode, Sample only when qualifier CLK2
is High/Low.

Das Gerät bietet leider aber keinen weiteren verknüpften Bedingungen,
ausser eben CLK2.
Also, das Zielsystem soll genau das Signal für den gewünschten
"qualifier" Bedingung(en) zur verfügung stellen.

Siehe auch Menü: Help, Contents, Index, State Mode.

Understanding Timing and State modes
.
.
A variation on state mode is “Qualified” state mode. When the
LogicPort’s qualified state mode is enabled, data is only sampled when
the external clock’s specified edge occurs while the qualifier input is
in its specified active state. This advanced feature is useful for
de-multiplexing address/data buses or for capturing data directed
toward a specific device. For example you could use the ALE signal from
an Intel processor to qualify the sample clock, thereby capturing only
the addresses from the multiplexed address/data bus. You could also use
the CE signal for a particular device to capture only the data which is
directed toward that device.
.
.

Die Samplegeschwindigkeit vom LogicPort in State Mode ist 200 MHz
(nicht 500 MHz).

Ich habe aber (noch) keinen LogicPort weil ich mehrere Verbesserungen
abwarten möchte und bis dahin mein HP54620 benutzen kann.
Gast #396179
Lesenswert?

@Peter - NL: du hast es gut: so ein HP Analyser würde mir auch reichen,
aber ich habe eigentlich gar keinen Platz für ein solches Monster
-außerdem ist es zu teuer.

Danke für die Tipps mit der Onlinehilfe: Beim Lesen des engl. Textes
aus der Hilfe kommt mir ja direkt die Idee, dass ich damit ja bei einem
Projekt damit super den SPI Bus (3 getrennte Displays, SD_Karte, ADC)
demuxen kann - ich connecte Clock2 einfach an den jeweiligen CS Port
und bekomme die Daten nur für dieses Gerät aufgezeigt. In der Software
habe ich schon die Interpreter gesehen, kann man ja easy auf 8 Bit, 9
Bit etc. einstellen.
Ich halte ja schon lange nach einem Logikanalyser ausschau aber habe
kein vernünftiges Produkt für meinen Geldbeutel gefunden. Und selber
bauen - naja die Software würde wohl nie fertig :-)
So long
Gast #396180
Lesenswert?

@Datensammler

> ich connecte Clock2 einfach an den jeweiligen CS Port und bekomme die
Daten nur für dieses Gerät aufgezeigt.

1. Mit dem Gerät kann man Daten aufzeichnen, aber es ist kein
Datenlogger! (Der Speicher im Gerät ist dazu ziemlich klein)

2. Wie bereits erwähnt gibt es einen einzigen "qualifier" CLK2. Also,
werden ALLEN Daten für dieses Gerät (CS Pin) aufgezeichnet -und der
Speicher gefüllt-.

Abhängig von der Datenmenge wird, der Teil der Daten den Du untersuchen
möchtest, vielleicht gar nicht gespeichert und nicht angezeigt.

Trotzdem meine ich, das Gerät bietet ein gutes
Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ich finde auch dass die Interpreter gut aussehen.
Gast #396181
Lesenswert?

@Peter - NL
ja, ist mir schon klar, stundenlanges Datenloggen will ich ja auch
nicht. Ich glaube, das ist schon was ich brauche: Zum einen hat das
Gerät ja Datenkompression, so das die Zeiten zwischen Signaländerungen
keinen Speicher verbrauchen (also könnte ich auch stundenlang
aufzeichnen, wenn ich nur wenig Datenverkehr auf diesem Device habe)
und zum anderen kann ich ja entsprechend triggern (also zum Beispiel
erst die Aufzeichnung starten, wenn 2000 clocks auf diesem Gerät
eingegangen sind).
Gast #425361
Lesenswert?

So, habe jetzt auch zwei!

Hast Du Komprimierung eingeschaltet?
Hast Du die Zeit vor und nach dem Trigger begrenzt?
Setup  |  Sample Mode

Du musst schon ein wenig Zeit einplanen für das Kennenlernen, die 
Funktionen sind ja nicht so ganz trivial.


@Volker (Gast) Datum: 06.09.2006 16:34
Wenn Du  oder jemand anders  diese Grabber  oder  Input-Probes braucht, 
ich habe genügend bestellt, einfach hier melden.
Gast #435056
Lesenswert?

Sehe ich das richtig, dass bei 500 MHz die Kompression nicht 
funktioniert,
erst bei <=200MHz ?

500MHz = 2ns    2ns * 2048 = 4,096µs maximale Aufzeichnungsdauer

In der Simulation (ohne Hardware) ist das nicht so, da sind die 
dargestellten Signale unabhängig von der eingestellten Sample-Frequenz.

Oder muss man hier noch was anderes einstellen?


Wer will noch ein so tollen Analyzer? Ich verkaufe meinen zweiten:
Beitrag "V Intronix LogicPort LA1034  &  verleihe meinen eigenen"
#441011
Lesenswert?

> Ich habe meinen auch nach 4 Tagen bekommen. Der DHL-Bote hat ihn mir
>einfach gegen Unterschrift ausgehändigt. Kein Wort über Zoll oder MwSt.
>Da habe ich wohl Glück gehabt, dass das Paket beim Zoll durchgeschlüpft
>ist - hoffe ich.

Das habe ich auch gedacht ;-)

DHL hat einen Monat später die Rechnung zugestellt.
Da geht wohl kein Weg dran vorbei !
Gast #515184
Lesenswert?

Geil. Habe mir das Ding letzte Woche bestellt - Montag kam er an und 
heute habe ich endlich meine sporadisch auftretenden Problem mit einer 
Verbidnung per CAN-BUS gelöst, an dem ich schon seit Monaten rumhänge.
Oh mann, sowas hätte ich mir schon vor 2 Jahren kaufen sollen. Wenn ich 
nur daran denke, wieviel Arbeit mir so'n Ding erspart hätte.

OK, zugegeben: eigentlich ist so ein 34 Kanal Analyser mit einer simplen 
CAN-BUS Analyse völlig unterfordert und langweilt sich, aber bei dem 
Preis konnte ich nicht nein sagen .... <ggg> hat sich direkt bezahlt 
gemacht. Außerdem warten da nun schon andere anspruchsvollre Aufgaben - 
man glaubt gar nicht, wie schnell man sich an einen LA gewöhnen kann.

Fazit bislang: ein Knaller, toller Trigger-Features, mit intergrierter 
Datenkomprimierung und einer Super Software! Speicher könnte etwas 
größer sein, aber da wirkt die Komprimierung wirklich Wunder und 
normalerweise nutzt man da ja dann auch die Triggerung.
Ich kanns empfehlen.

Martin.
P.S. Achso ein Tipp: ruhig ein paar mehr von diesen Greifern (heißen 
eigentlich anders, fällt mir nur gerade nicht ein) mitbestellen - eine 
Extra-Probe muss nicht sein. Ich habe mir direkt eine eigene Probe aus 
einem alten Festplattenflachbandkabel (gleicher Stecker wie die 
Originalprobe) mit von mir angelöteten Greifern gebaut. So kann man sich 
dann auch günstig eine feste Verbinder von einem Testsystem zum Analyser 
bauen.
Gast #543600
Lesenswert?

Also: ich habe mir vor kurzem auch eines gekauft.

Ich kann nur sagen:
Genial und für diesen Preis quasis geschenkt.

Ich könnte mich in den Hintern beißen, dass ich das nicht schon früher 
gemacht habe. Beim jetzigen Dollarkurs gerade mal 308 Euro inkl. DHL 
Versand (zzgl. 19% Einfuhrumsatzsteuer).

Wegen dem Preis: auf alle Importe außerhalb Europas fallen immer 19% 
Einfuhrumsatzsteuer an; in diesem Fall kein Zoll! Die 19% bekommt man 
als Gewerbetreibender oder als Firma ganz normal mit der monatlichen 
(oder quartalsweisen) Umsatzsteuererklärung vom Finanzamt komplett 
zurück. Als Privatmann sollte man also besser jemanden kennen, der ein 
Gewerbe hat; das spart über 50 Euro!

Jag
Gast #551047
Lesenswert?

Mmmm - habe mir mal die Software runtergeladen 
(http://www.pctestinstruments.com/deutsch/downloads.htm) und kann nur 
sagen: cooles Teil. Ich frage mich allerdings: wo ist da der Haken?
Kann doch eigentlich gar nicht sein für diesen Preis.....
Oder andersherum: warum kosten vergleichbare Geräte immer mind. das 
doppelte oder noch viel mehr ? Ist der Logiport mal irgendwo getestet 
worden? Ich habe nix gefunden.

Otto
Gast #551081
Lesenswert?

Das ist ja das tolle an dem Gerät (das ich auch selbst habe):
es gibt keinen Haken.

Die haben das nur so günstig geschafft, weil sie alle Funktionen in ein 
IC gequetscht haben.
Und weil sie einen erstklassigen Programmierer haben, der weiß, worauf 
es ankommt.

Doch, zwei kleine Haken gibt es:
- in der Einstellung 500Ms/s kann er nicht komprimieren, nur bei 200 und 
darunter.
- man kann den Speicher nicht genutzter Kanäle nicht als Verlängerung 
der genutzten verwenden.

Da können sich die anderen Hersteller (HP, Tek, Yoko, LeCroy ...) 
schonmal warm anziehen.
Gast #551343
Lesenswert?

@Otto Kernig

Ich verstehe Deine Frage nicht:
>>Ist der Logiport mal irgendwo getestet
>>worden? Ich habe nix gefunden.

Hast Du den Thread nicht gelesen?
Was erwartest Du außer den Erfahrungsberichten?
Einen TÜV-Prüfbericht? oder ein 100 seitiges Testzertifikat der 
Physikalisch Technischen Bundesanstalt aus Braunschweig?

Mir haben damals die ersten paar Beiträge gereicht und ich habe das Teil 
gekauft. Der Analyzer ist jeden einzelnen Cent dreifach wert!
#551994
Lesenswert?

Hallo,
in der Help zur Software fand ich:
Sample buffer:  34 x 2048 samples
Das wird auf der Webseite verschwiegen.
Wie weit kommt man damit eigentlich? Die Aufzeichnung in den Buffer 
startet man mit dem zu definierenden Triggerereignis? Aber wenn man die 
Samplerate recht hoch hat (wegen schneller oder häufiger Signale) , ist 
der Buffer schnell voll wenn ein anderes Signal erst weit später kommt.
Aus diesen Bedenken heraus war meine Euphorie erst mal in Skepsis 
gewandelt.
Für mich wäre die Arbeit mit einem LA neu. So hoffe ich hier auf Eure 
Erfahrung.

    Hans-Jürgen
Gast #552018
Lesenswert?

es gibt die Möglichkeit, mit Datenkomprimierung zu arbeiten.
Dann werden die Zustandswechsel mit entsprechendem Zeitstempel gesampelt 
und man kann wesentlich mehr Daten aufzeichnen, als es auf dem 
klassischen Weg möglich ist.
Dass der Datenspeicher trotzdem nie groß genug sein kann, merkt man bei 
annähernd jedem Projekt.
Durch geschicktes Einstellen der Triggerbedingungen kann man aber sehr 
wohl hocheffiziente Datenaufzeichnungen zustande bringen!
Gast #553316
Lesenswert?

Genau, Punktrichter hat es erkannt: Wem 2048 Samples nicht ausreichen, 
der versteht entweder nichts vom Triggern (dafür gibt es doch zig 
Optionen, um genau den Bereich aufzuzeichnen, den man braucht) oder er 
braucht einen Datalogger und keinen Logikanalyzer.

Und in der Tat: die Datenkomprimierung wirkt wahre Wunder. Damit könnte 
man auch stundenlang aufzeichnen - wichtig ist nur, dass eben nur max. 
2048 Signaländerungen in den Speicher passen - ob die nun binnen 1 µS 
oder 10 Minuten auftreten, ist egal.

Mehr Speicher ist nur bequemer, weil man nicht über das Triggern 
nachdenken muss = einfach erst mal alles einsaugen.

Abter trotzdem kommt es vor, dass man wirklich einen großen Datenstrom 
aufzeichnen möchte, und dann kann man das, wenn die Daten reproduzierbar 
sind, auch durch Triggern erledigen: einfach auf die ersten 2000, die 
zweiten 2000, die dritten 2000 ...... Samples triggern und dann die 
Datei jeweils abspeichern - davor das abzulauschende Gerät immer mit 
Reset neu Starten - dann ist der Output auch immer identisch. Dann kann 
man sich durch Einladen der Dateien der Reihe nach den kompletten 
Datenstom ansehen.

Einen kleinen Nachteil (ja ja, auch wenn man alles hat, findet man 
trotzdem irgendwas zu mäkeln) hat allerdings die Software vom Logicport: 
sie erlaubt es nicht, zwei oder mehrere solcher einzeln aufgezeichneter 
Datenströme miteinander zu verbinden um sie auf einmal in der Software 
betrachten zu können. Man kann die Daten zwar in Excel exportieren (man 
kann die LPF-Dateien im Editor sogar im Klartext lesen) aber leider kann 
man sie nach dem Zusammenbasteln nicht mehr importieren. Wenn es diese 
Option noch gäbe, wäre ich wunschlos glücklich.
Anbei mal einen Screenshot und die dazugehörige LPF-Datei - wie gesagt, 
kann man einfach in einem Editor öffnen. Da müsste man doch mal ein Tool 
zum zusammenfassen mehrerer Dateien schreiben können. Aber die Zeit 
........ Vielleicht gibt es ja auch mal ein neues Release - das gute 
ist, das der Programmierer immer mal neue Updates nachschiebt. Ich hoffe 
mal darauf.

So long
Wolfgang
Angehängte Dateien:
Gast #563954
Lesenswert?

@Ingo: WEEE für den Import ist sch.... egal, denn du brauchst das Ding 
ja für dich. Er würde erst dann ein Problem werden, wenn du sie 
einführen und hier verkaufen willst. Aber für den Eigenbedarf erlaubt.
ROHS: die gleichen Gründe - außerdem für Messgeräte sowieso egal, da 
noch erlaubt.

Wie das allerdings Demotech in Dänemark mit dem WEEE macht, ist mir 
schleierhaft. Vermutlich nach dem Motto: wo kein Kläger, da kein 
Richter.

Stefan
Gast #633144
Lesenswert?

Das preiswerte Geräte ist dazu nicht vorgesehen und nicht ausgerüstet.

Nach der Datenaufzeichnung (Logicanalyzer Hardware) erzeugt der 
Interpreter (im PC) die Darstellung auf dem Bildschirm. Auf eine 
Bildschirmdarstellung kannst du, in diesem Sinne, gar nicht Triggern.

Machbar ist es, schaue ein entsprechendes Profi-Gerät an, z.B. Agilent 
(HP Hewlett Packard).

Anwendungsbedingt könnte eventuell ein geeignetes Triggersignal gesucht 
bzw. gebildet und benutzt werden.
Gast #663292
Lesenswert?

Hallo,

Ich habe mir eben diesen Logic-Analyzer von 3 Wochen gekauft. Nach 5 
Tagen hatte ich das Gerät Zuhause. Ich persönlich finde den Analyzer 
absolut TOP. Ich habe übrigends keine Triggerproblemme Lässt sich mit 
der Software doch prima Konfigurieren. Zu den Kaufpreis (inkl. Versand) 
kamen bei mir nochmal 80 Euro Zoll MWST. etc.
Gast #799654
Lesenswert?

Hallo,

vielen Dank an alle, die hier über ihre Erfahrungen berichtet haben. 
Erst dadurch bin ich auf den Intronix aufmerksam geworden.

Am vorigen Dienstag habe ich mir dann auch einen LA1034 mit 38 Klemmen 
bestellt. Geliefert wurde das Ding schon 3 Tage später! Nach Zahlung von 
knapp 65 Euro (Zoll 1.21 Euro und 63.45 Euro Einführumsatzsteuer) hat 
mir der freundliche DHL-Mann das Päckchen überreicht.

Nach ersten Messungen an meinem Bastelprojekt, ein Hausbussystem für 
eine Alarmanlage mit Rauchmeldern und ein paar Temperaturfühlern bin ich 
von dem Gerät begeistert. Durch die Datenkomprimierung ist es kein 
Problem einen kompletten Durchlauf mit 1Wire-Bus, SPI und die serielle 
Kommunikation aufzuzeichnen.

Positiv für mich ist, dass das Programm über deutsche Hilfetexte 
verfügt.

Alex
#803126
Lesenswert?

Hallo Frank,

Frank wrote:
> Hallo,
>
> ich würde mir gern so ein Teil bestellen, gibt es jemanden der daran
> ebenfalls interessiert ist? Würde so Versandkosten sparen - vielleicht
> bekommt man auch noch ein paar Prozent Rabatt.

ich wollte genau diese Frage auch schon im Forum stellen. Bin auch am 
überlegen, mir so ein Teil zuzulegen. Vielleicht sollte man dann aber 
einen neuen Thread aufmachen.


MfG Manuel
Gast #803381
Lesenswert?

Hallo,

schaut mal auf der Seite:
http://www.sump.org/projects/analyzer/

Dort gibt es eine kostenlose JAVA-Software, die die beiden 
Xilinx-entwicklungsboard für Spartan 3 und Spartan 3E unterstützen.
Soweit ich weiss, kostet das Xilinx-Entwicklungsboard max. 150€.
Man bekommt dafür, mit der obigen Software, einen Logikanalyzer mit 32 
Kanälen.
Spartan 3 Starter Kit nennt sich das ganze.

Es geht in der Zwischenzeit sogar auf den "grösseren" Xilinx-Board
Spartan 3E Starter Kit.

Tja, und oberdrein lernt man auch noch dabei FPGA's zu programmieren.
Mir hat es sehr viel gebracht.

Die Boards gibt es bei:
avnet und
Nuhorizon. (Die biten sogar ab und zu kostenfreie Schulungen auf den 
Boards an !)

Hier ein Link:
http://www.xilinx.com/products/devkits/HW-SPAR3E-SK-US-G.htm

noeppkes ...
#803405
Lesenswert?

noeppkes wrote:
>
> schaut mal auf der Seite:
> http://www.sump.org/projects/analyzer/

> Es geht in der Zwischenzeit sogar auf den "grösseren" Xilinx-Board
> Spartan 3E Starter Kit.
>
> Tja, und oberdrein lernt man auch noch dabei FPGA's zu programmieren.
> Mir hat es sehr viel gebracht.

Ich hab letztes Wochenende genau das gemacht, mit der gleichen 
Motivation. Nach ein paar Experimenten mit dem multiplexen von 
LED-Matrizen habe ich das LogicAnalyzer-Projekt von sump.org 
runtergeladen und es hat fast auf Anhieb funktioniert.

Auch die Client-Software lief gut und der I2C-Analyzer funktioniert auch 
einwandfrei. Nicht schlecht.

Hätte nicht gedacht dass ich das als absoluter FPGA-Neuling zustande 
kriege. Ist schon ein magischer Moment wenn man zum ersten Mal die 
Kommunikation zwischen Mikrokontroller und Peripherie auf dem Bildschirm 
verfolgen kann.

Grüsse,

Michael E.
Gast #803623
Lesenswert?

Jo, aber der macht ja nur 50 MHz im State Mode. Und keine 
Hardware-Datenkomprimierung. Die Software, noch im Betastadium, 
entwickelt sich ziemlich langsam weiter (seit einem Jahr schon nix 
neues). Und dafür ca. 150 Euro .... mmmh.

Versteht mich nicht falsch: Grundsätzlich ist die Idee ja super und 
lobenswert. Gäbe es den Logicport nicht, wäre das eine Alternative.
Aber ganz ehrlich, da würde ich lieber die knapp 275 Euro (inkl. Versand 
aus den USA) für den Logicport ausgeben und habe was professionelles, 
von dem ich mehrere Jahre was habe. Ich habe ihn seit einem Jahr und er 
ist für mich nicht in Gold aufzuwiegen. Habt Ihr Euch mal die Logicport 
Software auf deren Seiten runtergeladen: 
http://www.pctestinstruments.com/deutsch/downloads.htm
Das ist schon ein anderes Kaliber als die Java-Software von dem 
genannten Kit.

Denkt dran, wer billig kauft, kauft immer zweimal. Beim dem FPBA Projekt 
wird i.d.R. das passieren - ganz nett, aber irgendwann reicht er nicht 
mehr und man kauft doch was vernünftige.
Beim Logicport jedoch gilt dieser Spruch ausnahmsweise mal nicht - er 
ist locker das doppelte wert. Alleine die Software ist super ausgereift. 
Man vergleiche ihn mal mit dem anderen Schrott auf dem Markt, der 
teilweise sogar das dreifache kostet (ich will hier mal lieber keine 
Namen nennen).

Peter
#803636
Lesenswert?

Klar kann der sump.org LA von der Leistung her nicht mit dem Logicport 
verglichen werden. Wer wirklich einen LA braucht sollte sich wohl den 
Logicport kaufen.

Ich als Hobbybastler empfinde den Logicport als overkill für meine 
bescheidenen AVR-Projekte.

Die FPGA-Starterkit-Variante eignet sich dagegen vorzüglich für 
gelegentliches I2C-debugging und bietet wie gesagt auch einen Einstieg 
in die Welt der FPGA.

Grüsse,

Michael E.
#803671
Lesenswert?

Frank wrote:
> ich würde mir gern so ein Teil bestellen, gibt es jemanden der daran
> ebenfalls interessiert ist? Würde so Versandkosten sparen - vielleicht
> bekommt man auch noch ein paar Prozent Rabatt.

Zum Thema Rabatt hat ein Kommolitone von mir mal ne Mail an Intronix 
geschickt. Hier die Antwort:

Thank you for your inquiry. We do have a volume pricing program starting
with the purchase of 5 LogicPort units. This same discount also applies
to Spare Input Probes. However, we are unable to discount the XKM
grabbers because we do not manufacture them. Please see the following
breakdown:

5+ units: -5% (US$369.55 each)
10+ units: -10% (US$350.10)
25+ units: -15% (US$330.65)
50+ units: -20% (US$311.20)

Best regards,

Farrell
Intronix Test Instruments
+1 602-493-0674
+1 602-493-2258 Fax
Gast #804227
Lesenswert?

bevor jetzt jemand denkt: super ich kaufe mir ein paar und verhöker die 
hier in Europa: die Dinger sind nicht Wee (ElektroG) registriert, d.h. 
man darf natürlich eines für sich kaufen und auch wieder verkaufen, aber 
wer mehrere verkauft muss diese vorher registrieren,  sonst hat er 
sicher schnell div. Abmahner und Behörden am Ars.. . Das wird dramatisch 
teuer !
Otto
#804622
Lesenswert?

Hallo zusammen,

ich habe mir den LA am Anfang der Woche bestellt. Wurde innerhalb von 3 
Tagen geliefert.
Ist wirklich ein feines Gerät. Super Preis/Leistungsverhältnis.
Hat mich gleich auf den Fehler in einer I2C-Kommunikation gebracht.

Leider habe ich mir zu wenig von den EZ-Clips bestellt. Falls sich 
jemand den LA auch bestellt - bestellt genug Clips mit, zu dem Preis 
gibts die sonst nicht in D.
Wenn mir jemand bei so einer Bestellung einige Clips mitbestellen könnte 
wäre das prima - 20e Versandkosten sind dann doch etwas viel für eine 
erneute Bestellung in den USA.

Lorenz
Persönliche Seite #815404
Lesenswert?

> und damit keinen zoll etc. bezahlt

Nee. Aber indirekt schon, und Du hast einer Firma in Dänemark auch 
Gewinn beschert:

Das Gerät kostet in den USA 389 USD, dazu kommen 29.50 USD Versand, also 
in Summe 418.50 USD.

Das sind beim derzeitigen Dollarkurs etwa 265.50 EUR.

Auf die schlagen wir mal großzügig 25% für Zoll und Einfuhrumsatzsteuer 
drauf, dann landen wir bei etwa 332 EUR.

Die Firma in Dänemark gibt einen Preis von 365 EUR an, das ist aber ohne 
Mehrwertsteuer; kauft man als Privatperson bei ihr, muss man die 
dänische Mehrwertsteuer in Höhe von 25% berappen, was dann schon einen 
Preis von 456.25 EUR ausmacht - dann kommen noch 15 EUR Versand dazu, in 
Summe also 471.25 EUR.

Selbst wenn Zoll und Einfuhrumsatzsteuer 50% betrügen, kostete der 
Direktimport unter 400 EUR.

Nö, ich glaube, da zahle ich den Zoll lieber direkt. Dänemark ist zwar 
ein nettes Land, aber man muss das auch nicht übertreiben.
Gast #816020
Lesenswert?

Zoll braucht man aus den USA keinen zahlen. Ich habe nur die 
Einfuhrumsatzsteuer von 19% berappen müssen. Das sind dann schon 
ziemlich genau 315 Euro inklusive Steuer und Superfix-Versand. Wers 
heute bestellt hat es Donnerstag schon; das kann man kaum glauben für 
schlappe 29,50 Dollar;  das sind gerade mal 18,50 Euro mit DHL Express. 
Geht mal zum Postamt und fragt was ein Expresspaket nach München per DHL 
kostet - das ist innerhalb Deutschlands schon teurer als die aus den USA 
senden.

Umrechner hier: 
http://de.finance.yahoo.com/waehrungsrechner/convert?amt=389&from=USD&to=EUR

P.S. Ach so ein Tipp: lieber ein paar mehr von den Greiferchen 
mitbestellen - davon kann man nie genug haben und billiger bekommt man 
die nirgends.
Gast #900766
Lesenswert?

Nachdem das Thema immer wieder aktuell ist, kann ich gleich mal meinen 
Erfahrungsbericht schreiben.

Wegen einem aktuellen Problem beim Anschluss einer SD-Karte an ein 
älteres 6802-System via SPI habe ich in der Nacht von Donnerstag auf 
Freitag in Phoenix/AZ den LogicPort bestellt. Die Bestätigungsmail (in 
deutsch!) gab als Preis für 1 LogicPort und 38 XKM-Grabbern 455,50 $ 
plus 29,50 $ Versandkosten an. Vierzig Minuten später (!) kam eine 
Auslieferungsmail mit Tracking-Nummer und einer ausdruckbaren Rechnung. 
Am Montag wäre die Lieferung angekommen, aber weil ich nicht da war, 
holte ich das Päckchen bei DHL ab. Dabei zahlte ich Zoll und 
Einfuhrumsatzsteuer (die ich wieder zurück bekomme, da gewerblich). 
Insgesamt hat mich das Gerät gekostet:

LogicPort plus Grabber: 315,10 € (Kurs 1,53920)
1% Auslandseinsatzentgelt 3,15 € für die VISA-Karte
Zoll 1,35 €
Einfuhrumsatzsteuer 58,76 €

Zusammen 378,36 €
(wobei ich die Umsatzsteuer wieder zurück bekomme, also bleiben 319,60 € 
netto).

Die Installation, die Bedienung und die Auswertung ist problemlos und 
praxisnah, in die Software hat man sich im Nu eingearbeitet. Das 
Gerätchen gehört ab sofort zu meiner Standardausstattung.

Ach ja, mein aktuelles SPI-Problem ist inzwischen gelöst: ich habe die 
MISO-Daten nach der fallenden Clock-Flanke gelesen, statt nach der 
ansteigenden. Das herauszufinden hat keine halbe Stunde gedauert, vorher 
habe ich blind im Nebel herumgestochert...
Gast #2032980
Lesenswert?

Genau. Thomas hat Recht.
Was soll denn da noch weiterentwickelt werden? Der Logicport kann alles 
was man braucht. Durch die wirklich super funktionierende Kompression 
vermisst man noch nicht mal mehr Speicher.
Lediglich eine offene Schnittstelle für eigene Interpreter wäre wirklich 
eine schöne und sinnvolle Option. Denn dann gabe es aus der Community 
mittlerweile haufenweise zusätzliche Interpreter und der Logicport die 
den Logicport noch unschlagbarer machen würden.

G.
#2033031
Lesenswert?

Ich hatte vor ein paar Jahren ein paar Probleme mit der Software unter 
Windows und ich habe mit dem Email-Support etliche Mails ausgetauscht 
gehabt. Mir kamen sie dabei sehr freundlich und hilfsbereit vor.

Man könnte deshalb ja mal bei dem Hersteller nach der Implementierung 
einer Interpreter-Schnittstelle anfragen. Ansonsten scheinen sie ja 
nicht viel zu tun zu haben. Zumindest ist es das einzige Produkt auf 
deren Homepage. ;)

Ciao,
     Rainer
Gast #2033050
Lesenswert?

Fox Mulder schrieb:

> Man könnte deshalb ja mal bei dem Hersteller nach der Implementierung
> einer Interpreter-Schnittstelle anfragen.

es haben schon einige nachgefragt, bis jetzt ohne ergebniss.

> Ansonsten scheinen sie ja nicht viel zu tun zu haben.
> Zumindest ist es das einzige Produkt auf deren Homepage. ;)
>

irgendwie traurig das da drin immer noch ein Cyclone I sitzt. 
Mittlerweile sind grossere FPGAs faktor 4 günstiger, auch eine USB galv. 
trennung könnte platz in der gehäuse finden - neuerungen fehlanzeige, es 
wird immer noch das alte teil verkauft.
Gast #2092223
Lesenswert?

danke gerhard fuer das mitdenken sowie Vorschlag.

Man moechte aber nicht auf "Value of", sondern auf Pattern triggern.
Level A conditions wird benoetigt fuer Pattern A und "NOT in Range" 
sollte innerhalb Level A conditions ablaufen.

Level B conditions wird anderweitig benoetigt.

Neben Auswahlmoeglichkeit Seconds werden Milliseconds und Microseconds 
sehr gewuenscht, z.B. "25 Microseconds" anstatt "2.500E-5 Seconds".
Angehängte Dateien:
#2394055
Lesenswert?

Thomas K. schrieb:
> Vermisst du was?

Hallo

Also ich hätte gern noch die Möglichkeit, wenn ich z.B. nur 8 Kanäle 
nutze, daß der Speicher der restlichen Kanäle nicht brach liegt, sondern 
dann auch den 8 genutzten Kanälen zur Verfügung steht.
Das zweite, daß ich echt schon vermißt habe ist, schon aufgezeichnete 
Daten mit in die Anzeig zu bringen. Wenn man unbekannte serielle 
Datenströme analysieren will, wäre das sehr hilfreich dei direkt 
vergleichen zu können.
Dann vielleicht noch die Möglichkeit im "Übersichtsbalken" oben dei 
Zoom-Stufe und Position der Daten einstellen zu können.

Also da ginge schon noch so einiges, was die Bedienfreundlichekeit 
weiter erhöhen könnte. Das soll jetzt nicht heisen, daß die bestehende 
SW schlecht ist, aber das Bessere ist eben des Guten Feind ;-).

Gruß Ulf
#2394734
Lesenswert?

Ulf L. schrieb:
> Also ich hätte gern noch die Möglichkeit, wenn ich z.B. nur 8 Kanäle
> nutze, daß der Speicher der restlichen Kanäle nicht brach liegt, sondern
> dann auch den 8 genutzten Kanälen zur Verfügung steht.

Lustigerweise habe ich mir vor ein paar Wochen das gleiche gedacht und 
den Support diesbezüglich mal angeschrieben. Bis heute habe ich noch 
keine Antwort auf meine Email bekommen.
Ich habe so langsam das Gefühl, dass bei Intronix nicht mehr allzuviel 
passiert. Die letzte Software Aktualisierung (v2353) liegt auch schon 
über 1,5 Jahre zurück und weitere Produkte gibt es auch nicht. :(

Ich habe vor kurzem mal den Logicport aufgeschraubt und gesehen, dass 
die gesamte Hardware aus nicht mehr als einem FPGA und einem FTDI USB zu 
RS232 Chip besteht. Dementsprechend wird bei jedem Start der FPGA 
seriell mit der Firmware geladen. Leider gibt es aber noch keine 
Implementierung einer alternativen Software, welche den FPGA einfach 
selber programmiert.

Ciao,
     Rainer
Gast #2413428
Lesenswert?

Hallo,

ich bin auch am Überlegen mir das Teilchen zu holen. Bei meiner Websuche 
bin ich auch auf folgendes gestossen:
http://www.deditec.de/de/logikanalysatoren/prod.html

Achtung, der 500er kann zwar 500Msps, hat aber wie der 100er "nur" 4k 
Speichertiefe, der 250er hat "nur" 250Msps, aber 512k Speichertiefe pro 
Kanal.

Ich bin noch nicht dazu gekommen die technischen Daten zum LA1034 
LogicPort zu vergleichen, aber der Hauptgrund warum ich das hier 
reinschreibe: Da es wie oben von einigen erwähnt schön wäre, eigene 
Interpreter schreiben zu können, wird das vom Deditec-Analyser wohl 
unterstützt, der Sourcecode des SPI-Interpreters ist wohl offen und kann 
als Basis dienen.

Ich hoffe, jemand kann mit der Infos was anfangen :)

@Fox Mulder:
Hast du zwischenzeitlich evtl. doch Feedback vom Support bekommen?

Ralf
#2413466
Lesenswert?

Hallo Ralf

Der USB-LOGI-250 kostet aber schon mal einen ganzen Packen mehr. Sehr 
interessant wäre noch, ob der USB-LOGI-250 auch nur den Signalwechsel 
mit dem dazugehörigen Zeitstempel speicher kann, oder stur im 
eingestellten Zeitraster speichert. Dann könnten auch 512k Speicher 
schnell sehr wenig sein.
Ich hatte übrigens auch schon Intronix angschrieben. So wie es aussieht 
wird da leider nicht mehr an der SW weiter gearbeitet.

Gruß Ulf
#2413509
Lesenswert?

Ralf schrieb:
> @Fox Mulder:
> Hast du zwischenzeitlich evtl. doch Feedback vom Support bekommen?

Leider nicht.
Dabei hatte ich vor ein paar Jahren noch richtig guten Email Support mit 
Intronix gehabt, als ich Probleme mit der Software unter Vista hatte.

Ulf L. schrieb:
> Ich hatte übrigens auch schon Intronix angschrieben. So wie es aussieht
> wird da leider nicht mehr an der SW weiter gearbeitet.

Hast du eine Antwort erhalten oder ist das deine Interpretation?

Mich wundert es aber wirklich, dass anscheinend kein Support mehr von 
Intronix erfolgt. Nachdem man den Logicport immer noch kaufen kann, 
müsste die Firma ja immer noch existieren. Da Frage ich mich nur, was 
die so treiben, nachdem der Logicport deren einziges Produkt ist.

Ciao,
     Rainer
#2413661
Lesenswert?

Das ist wirklich sehr schade zu hören. Vielleicht sollte man Intronix 
wirklich mal anschreiben und Fragen ob sie bereit sind, den Quellcode 
der Software als OpenSource freizugeben.
Ich befürchte leider nur, dass dies nie passieren wird, wie so oft in 
der Industrie. Da wird die Firma vermutlich eher vorher pleite gehen, 
als dass man den Quellcode zu Gesicht bekommt.

Ciao,
     Rainer
Gast #2413709
Lesenswert?

Hat jetzt wenig mit dem Thread zu tun, aber ich habe einen LA gemacht 
auf
Xmos Basis. Für serielle Schnittstellen ist er nicht schlecht, hat aber 
nur
eine begrenzte Anzahl der Pins, kann max 60Mhz mit externem Clock sowie
120Mhz mit internem clock bei 6 Pins + 2 Takt/Trigger. Bin zwar noch an
SW schreiben, da gibt es noch gewisse Baustellen, ansonsten recht 
brauchbar. Reine Hw-Kosten ca 25€, dauert aber noch bis es fertig ist.
Persönliche Seite #2414937
Lesenswert?

Ralf schrieb:
> @Fox Mulder:
> Hm... man könnte anfragen, ob die Jungs wenigstens das
> Kommunikationsprotokoll offenlegen würden, dann könnten wir die GUI
> nachschreiben.
> Wer fragt die Jungs mal? =)

Nicht nötig, ich bin einer der sigrok-Entwickler und lese hier mit :)

sigrok besteht ja aus einer Library (libsigrok) für die 
Hardware-Unterstützung, die API dafür ist natürlich offen, und diese 
Library unterstützt jetzt schon diverse Hardware.

Dann ist noch eine libsigrokdecode geplant die generische Protocol 
Decoder bereitstellt (ist aber noch nicht brauchbar oder fertig).

Derzeit gibt es zwei (Beta-)GUIs (und eine Kommandozeilenapplikation) 
die libsigrok benutzen, eine mitgelieferte in Qt geschrieben, und vor 
kurzem ist eine GTK+ GUI von jemand anderem geschrieben worden 
(ebenfalls basierend auf libsigrok). Was ja genau Sinn und Zweck der 
Library ist, dass jeder nach herzenslust eigene GUIs schreiben kann die 
für den jeweiligen Zweck besser passen oder was auch immer.

Solange für einen Logic Analyzer der Hardware-Support in libsigrok drin 
ist, kann man von allem weiteren Zeugs profitieren ohne weitere 
Änderungen (Ausgabe in diversen Formaten wie VCD, CSV, gnuplot, 
wasauchimmer), Anzeige in diversen verfügbaren GUIs oder (später) 
Verwendung aller unterstützten Protocol Decoder usw. usw.

Das SUMP-Protocol wird von sigrok schon unterstützt (für Openbench Logic 
Sniffer), ein Treiber für den XMOS-basierten Logic Analyzer sollte also 
relativ wenig Arbeit sein.

Uwe.
#2415037
Lesenswert?

Uwe Hermann schrieb:
> Ralf schrieb:
>> @Fox Mulder:
>> Hm... man könnte anfragen, ob die Jungs wenigstens das
>> Kommunikationsprotokoll offenlegen würden, dann könnten wir die GUI
>> nachschreiben.
>> Wer fragt die Jungs mal? =)
>
> Nicht nötig, ich bin einer der sigrok-Entwickler und lese hier mit :)

Hi,

ich glaube Ralf meinte, bei Intronix nachzufragen, ob sie ihr 
Kommunikationsprotokoll zum LogicPort offenlegen würden. An der 
Offenheit von Sigrok zweifelt hier keiner da der Quellcode opensource 
ist. ;)

Mich würde auch interessieren, auf welchem Weg per USB der FPGA 
Binärcode zum Logicport übertragen wird. Es kommt passive serielle 
Übertragung oder JTAG als Programmierinterface in Frage. Das hängt jetzt 
davon ab, wie der FTDI mit dem FPGA verdrahtet ist.
Wenn wir dann eine Testsoftware hätten um eigene FPGA Konfigurationen zu 
übertragen, könnte man sich dadran machen eine brauchbare VHDL/Verilog 
Implementierung eines Logic Analyzers auf dem FPGA zu implementieren.

Also eigentlich würde es ja schon reichen, wenn wir den Schaltplan 
zwischen dem FTDI Chip umd dem FPGA hätten, um diesen selber 
programmieren zu können. Die Dokumentation zum Programmieren gibt es in 
den offiziellen Altera Datenblättern. :)

Ciao,
     Rainer
Persönliche Seite #2415169
Lesenswert?

> ich glaube Ralf meinte, bei Intronix nachzufragen, ob sie ihr
> Kommunikationsprotokoll zum LogicPort offenlegen würden.
Oops, sorry.  Hab ich falsch verstanden.

Bzgl. Protokoll bin ich mir ziemlich sicher, dass du da keinerlei 
Informationen bekommen wirst, das haben wohl schon mehrere Leute 
versucht soweit ich gehört habe, mit -- gelinde ausgedrückt -- mäßigem 
Erfolg. Details können die betreffenden Leute im #sigrok IRC Channel 
(englisch) vermutlich nennen, falls da Interesse besteht.


> Mich würde auch interessieren, auf welchem Weg per USB der FPGA
> Binärcode zum Logicport übertragen wird. Es kommt passive serielle
> Übertragung oder JTAG als Programmierinterface in Frage. Das hängt jetzt
> davon ab, wie der FTDI mit dem FPGA verdrahtet ist.
> Wenn wir dann eine Testsoftware hätten um eigene FPGA Konfigurationen zu
> übertragen, könnte man sich dadran machen eine brauchbare VHDL/Verilog
> Implementierung eines Logic Analyzers auf dem FPGA zu implementieren.
>
> Also eigentlich würde es ja schon reichen, wenn wir den Schaltplan
> zwischen dem FTDI Chip umd dem FPGA hätten, um diesen selber
> programmieren zu können. Die Dokumentation zum Programmieren gibt es in
> den offiziellen Altera Datenblättern. :)

Ich würde eher dazu raten ein schon offenes System als Basis zu nehmen, 
etwa Openbench Logic Sniffer oder the miniLA hier aus dem Forum.


Uwe.
Gast #2415459
Lesenswert?

Ein EP1C6 oder EP1C12 (18€ oder 36€) für 2.5 oder 6k glaube ich
Buffer und 500Mhz Samplerate, ein Konfigurationsspeicher noch dazu, 
Sigrok,
FT(2)232H, macht ??€ an HW kosten.
Eigentlich könnte man den MiniLA Code einfach mal aufspielen, hat TA 
sowie SA
und würde dann automatisch mit 500Mhz klar kommen, nur das Interface 
sollte
umgestellt werden und natürlich der externe Speicher mit dem internen
von Altera generierten 2.5Kx36bit simple dual port ersetzt werden.
Könnte mir schon vorstellen sowas mitzumachen. Was müsste man machen,um
den Wee Reach /... zu entgehen. Genügt es nicht SMD Bauteile selbst 
auflöten
zu lassen ?
#2415738
Lesenswert?

Uwe Hermann schrieb:
> Ich würde eher dazu raten ein schon offenes System als Basis zu nehmen,
> etwa Openbench Logic Sniffer oder the miniLA hier aus dem Forum.

Es geht in diesem Fall ja nicht dadrum, eine eigene Schaltung zu 
entwickeln, sondern den bestehenden LogicPort besser nutzen zu können.
Denn die bestehende Implementierung ist, gerade was die Speichertiefe 
pro Kanal angeht, ziemlich mager. Man könnten den FPGA problemlos so 
programmieren, dass bei geringerer Anzahl an benutzten Kanälen mehr 
Speicher pro Kanal zur Verfügung stehen würde.
Alleine dafür wäre es schon schön, wenn man den LA selber programmieren 
könnte. :)

Ciao,
     Rainer
Persönliche Seite #2417422
Lesenswert?

Fox Mulder schrieb:
> Es geht in diesem Fall ja nicht dadrum, eine eigene Schaltung zu
> entwickeln, sondern den bestehenden LogicPort besser nutzen zu können.
> Denn die bestehende Implementierung ist, gerade was die Speichertiefe
> pro Kanal angeht, ziemlich mager. Man könnten den FPGA problemlos so
> programmieren, dass bei geringerer Anzahl an benutzten Kanälen mehr
> Speicher pro Kanal zur Verfügung stehen würde.
> Alleine dafür wäre es schon schön, wenn man den LA selber programmieren
> könnte. :)

Naja, das wäre an sich schon interessant und wünschenswert, ja. Aber 
IMHO unrealistisch, da der existierende Code/Bitstream nicht frei ist 
und Infos oder Hilfe vom Hersteller nicht zu bekommen sind. Aber ich 
will da jetzt niemanden von irgendwas abhalten :)

Uwe.
#2417990
Lesenswert?

Uwe Hermann schrieb:
> Naja, das wäre an sich schon interessant und wünschenswert, ja. Aber
> IMHO unrealistisch, da der existierende Code/Bitstream nicht frei ist
> und Infos oder Hilfe vom Hersteller nicht zu bekommen sind. Aber ich
> will da jetzt niemanden von irgendwas abhalten :)

Den existierenden Bitsream für den FPGA brauchen wir auch gar nicht. 
Dafür könnte  man sich einen eigenen erstellen. FPGA Programmierung ist 
kein Hexenwerk. Ich habe selber schon ein Semester damit an der Uni 
verbracht und fand es nicht schwieriger als eine andere 
Programmiersprache nur anderst vom Ansatz her. :)

Ciao,
     Rainer
Gast #2671585
Lesenswert?

Peter -NL schrieb (25.01.2011 15:35) im Beitrag #2032459:
> LogicPort Software build 2353 (7.5MB)
> Alle Inhalte © 2005-2009 Intronix
> http://www.pctestinstruments.com/deutsch/downloads.htm
>
> Sieht leider nicht danach aus dass noch weiterentwicklungen stattfinden.
> ???

Neue Version (habe ich noch nicht mit gespielt):

LogicPort Software build 2361 (5.9MB)
Alle Inhalte © 2005-2012 Intronix
http://www.pctestinstruments.com/deutsch/downloads.htm
Gast #2671651
Lesenswert?

Hallo

Wer hätte das gedacht :-). Hier mal die lezten Änderungen:

*********************************************************
>>>Build 2361, 3/26/2012
Added ISO7816-3  Smart Card  SIM interpreter.
Updated user interface style.
Added more example projects.

>>>Build 2359, 9/15/2011
Added 1-Wire interpreter.
Expanded parameters for serial interpreters.

>>>Build 2357, 3/1/2011
Added Command Line interface for automated test.
Added ASCII format for data groups.
Added Global settings option "Keep App on Top".

>>>Build 2354, 10/5/2010
Added Parallel Synchronous / Quad SPI interpreter.
Miscelaneous bug fixes and performance improvements.

>>>Build 2353, 10/26/2009
Installation package updated for Windows7 compatibility.

>>>Build 2352, 1/23/2009
French help file updated.
Install issue on certain XP SP3 machines resolved.
*********************************************************

Gruß Ulf
Gast #4879942
Lesenswert?

R. W. schrieb:
> Sigrok ist dabei den Support dafür zu integrieren. Aber dafür muss wohl
> einiges Reverse Engineered werden. Kann also wohl noch dauern. :/
>
> http://sigrok.org/wiki/Intronix_Logicport_LA1034
>
> Ciao,
>      Rainer

Scheint sich aber seit Jahren nichts zu tun, hab erst letzte Woche 
danach gesucht. Die gleiche Aussage gabs schon vor paar Jahren...
Persönliche Seite #4880549
Lesenswert?

X2 schrieb:
> R. W. schrieb:
>> Sigrok ist dabei den Support dafür zu integrieren. Aber dafür muss wohl
>> einiges Reverse Engineered werden. Kann also wohl noch dauern. :/
>>
>> http://sigrok.org/wiki/Intronix_Logicport_LA1034
>>
>> Ciao,
>>      Rainer
>
> Scheint sich aber seit Jahren nichts zu tun, hab erst letzte Woche
> danach gesucht. Die gleiche Aussage gabs schon vor paar Jahren...

Korrekt, derzeit arbeitet niemand von dem wir wissen aktiv an sigrok 
Support für LA1034, habe daher auch den Status vor kurzem von "in 
progress" auf "planned" zurückgesetzt.

Es ist zwar einiges an RE Dokumentation und Informationen da, aber 
bisher hat noch niemand einen tatsächlich lauffähigen libsigrok-Treiber 
geschrieben soweit ich weiss.

Patches welcome :)
Gast #4880589
Lesenswert?

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren