Ich berechne mit LTSpice das Drehmoment eines Motormodells. Dazu verwende ich eine BV-Quelle mit der Formel 3 * idt( I(Rsr1)**2) /time * Rr /s /314. Das klappt ganz gut. Nun möchte ich den Parameter s mit einer Step-Anweisung verändern und eine .AC-Analyse machen. (Das Drehmoment über den Schlupf darstellen) Dabei kommt aus der Formel aber nix mehr raus bzw. würde auch nicht dargestellt, weil ja DC. Wie kann ich die Formel in einer AC-Analyse darstellen?
Du solltest dafür deine Bv-Quelle durch eine H-Quelle ersetzen. Die
geschweiften Klammern sind wichtig.
Verstärkung der H-Quelle: {Konstante/s}
Irgend etwas mit "time" gibt es in der AC-Simulation auf keinen Fall.
Hallo Helmut, wahrscheinlich stelle ich mich gerade etwas blöd an. Ich habe eine H-Quelle verwendet, so wie ich es verstanden habe. Das geht jetzt noch nicht mal mehr in der Transienten-Simulation und ich stehe etwas auf dem Schlauch. Vielleicht erklärt ja das asc-File was ich vorhabe.
V={3 * I(Rsr1)**2 * Rr /s /314}
Das ist keine Syntax für eine H-Quelle.
Bei einer H-Quelle spezifiziert man eine Spannungsquelle. Deren Strom
wird genommen und mit dem konstanten Faktor multipliziert. Mit **2 geht
da gar nichts. Bei der .AC-Analyse wird alles linearisiert und nur noch
Kleinsignalmäßig betrachtet.
Helmut S. schrieb: > Das ist keine Syntax für eine H-Quelle. Hmm, hab ich gemerkt. Ich suche eine Möglichkeit um I^2 * R /s in der Kleinsignalanalyse zu berechnen. Dabei wird s als Parameter variiert. I und R sind abhängige Variablen. Es geht bestimmt, ich weiß nur noch nicht wie...
SINE(0 325V 50Hz) Diese Quelle hat immer 0V für die Berechnung des Arbeitspunktes in dem die Schaltung linearisiert wird.
Ja, ich weiß. Deshalb steht darunter auch AC 230V. Ich habe den Schaltplan wahlweise für die Simulation von AC und Transient verwendet.
Ehrlich gesagt: nein Ich verstehe überhaupt nicht, was dieses Beispiel tut. Da steht doch eine Spannungsquelle mit Namen V1 und mit einer AC-Amplitude von 1. Wie wirkt sich dann das .step V1 1 10 .5 aus? Irgendwie widerspricht sich das. Ich komme mir vor wie bei einem Hütchenspiel... Helmut, was wolltest Du mir sagen?
Wann darf man eigentlich die geschweiften Klammern weglassen und wann nicht? Und wo kann ich das nachlesen?
> Ich komme mir vor wie bei einem Hütchenspiel... > Helmut, was wolltest Du mir sagen? An dem Beispiel siehst du, was mit deinen nichtlinearen B-Quellen bei der Linearisierung passiert.
Marc schrieb: > Wann darf man eigentlich die geschweiften Klammern weglassen und wann > nicht? Und wo kann ich das nachlesen? In Zeilen mit ".param" kannst du die geschweiften Klammern weglassen. .param .... Bei Bauteilewerten und in Formeln von B-Quellen brauchst du die geschweiften Klammern für die mit .param definierten "Konstanten".
Helmut S. schrieb: >> Ich komme mir vor wie bei einem Hütchenspiel... >> Helmut, was wolltest Du mir sagen? > > An dem Beispiel siehst du, was mit deinen nichtlinearen B-Quellen bei > der Linearisierung passiert. Ich seh nix :-)) Wie ich schon oben geschieben hab, verstehe ich den Anfang gar nicht. Du verwendest eine Spannung V1 mit einer Amplitude von 1. Und dann schreibt Du an anderer Stelle .step V1 1 10 .5 was sich ja irgendwie beißt. Ist V1 nun eine Referenz für die Spannungsquelle oder eine Variable. Oder hast Du das nur gemacht um mich zu testen? Ich geh jetzt trinken. Morgen mehr..
Das ist ein Beispiel das ich für Yahoo Group vor Jahren gemacht habe.
Es soll dir zeigen, dass die Linearisierung bei B-Quellen schwer zu
verstehen ist und man deshalb so etwas vermeidet.
".step" hat Vorrang vor .param
.param x=1
.step param x 10 20 1
".step" hat Vorrang vor dem 1V an V1.
.step V1 1 10 .5
> Ich geh jetzt trinken. Morgen mehr..
Ziemlich spät ... :-)
Moin,
danke für die Erklärungen!
Dein Beispiel ist anstrengend!
Ich hätte erwartet, daß man das so schreiben muß:
ac {x}
.step param x 10 20 1
Das funktioniert scheints auch wenn ich es nicht verstanden habe.
Was ich jedoch gar nicht raffe:
wenn doch I(V1) = I(R1)=I(L1) (Reihenschaltung)
und I(R1)*I(R1) = I(L1)*I(L1)
wieso liefen dann die B-Quellen unterschiedliche Werte?
Das wird ein anstrengender Tag...
Eigentlich sollte man am besten nur Ströme von Spannungsquellen nehmen. Wenn an der Stelle(Zweig) keine ist, dann einfach eine Spannunsgquelle mit 0V einfügen. Dies ist die Standardmethode in SPICE um zu einem "Strommesser" zu kommen.
Hallo Helmut, danke für den Tip, das scheint zu klappen. Ist aber schon schräg wie sich diese Software verhält. Wirkt irgendwie zufällig.
Ich hab mich gerade vertan. Klappt nicht! Die Quelle mit V=I(V2) geht, die mit V=I(V2)*I(V2) nicht!? Was hab ich denn nun wieder falsch gemacht?
Du solltest nicht versuchen in der .AC-Analyse das AC Signal zu quadrieren. Gib doch einfach im Plotfenster die Funktion I(V2)*I(V2) ein.
Helmut S. schrieb: > Du solltest nicht versuchen in der .AC-Analyse das AC Signal zu > quadrieren. Das hast Du doch in deinem Beispiel auch gemacht? Ich erkenne das Schema nicht. Ich wollte mir genau die Eingabe der Formeln im Plotfenster ersparen. Die Quellen kann man anklicken, das geht schneller. Nun gut. Danke für die Hilfe!
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