reverse mount ?

OP #3091517
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ähh... ok so meinte ich das auch mit nach unten durch ein loch... aber 
was meinst du denn mit

>Ne du kannst die LEDs in beide Richtungen einlöten, ist also eher
>gedacht, wenn mal ein Design auf einer LP in die Hose ging o.ä.

das versteh ich nicht... die led also rueckwaerts betreiben? oder wie 
ist das gemeint
#3091577
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Electronics'nStuff schrieb:
> Ich meine so.. so kann man sie in beide Richtungen einlöten.

kompletter Unsinn!
Die sind dazu gedacht, über einer Bohrung auf der jeweiligen Unterseite 
montiert zu werden und durch die Bohrung zur jeweiligen Oberseite hin zu 
strahlen.

Electronics'nStuff schrieb:
> sina anargo schrieb:
>> also so, dass die led nach unten zeigt?
>
> Ich muss dir nicht wirklich sagen, dass das keinen Sinn macht, oder :)?
Tu doch nicht so elendig klug, wenn du doch keine Ahnung hast...
Gast #3091580
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Electronics'nStuff schrieb:
> Ach, Quatsch..
>
> So

Beides Quatsch.
Hättest Du bei der Google Bildersuche das Bildchen mal angeklickt, was 
wäre da zu Vorschein gekommen? Ein Datenblatt, ja ein Datenblatt! Und 
nu? Bi-Color LED? Klingelts? 4 Pins?
Und Reversemount heisst genau das, was du für so sinnlos hälst: Die LED 
verkehrt herum dur ein Loch im PCB leuchten lassen. Deswegen sind die 
Pads der LED ensprechend grösser und beidseitig.
Anwendungen? Folientastaturen, Touchsensoren, Platzmangel, 
Kostenersparnis, etc pp.
Gast #3091602
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Wir nutzen solche Reverse-Mount-LEDs.

Wenn man sich beidseitige Bestückung ersparen will ziemlich praktisch, 
falls die Leiterplatte mit der Bestückungsseite nach unten ins Gehäuse 
kommt (wg. Steckverbindern) man aber eine optische Anzeige nach oben 
benötigt...
Persönliche Seite #3091619
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sina anargo schrieb:
> dieser begriff "reverse mount" ist beim suchen von leds aufgetaucht...

Das geht auch oft unter dem Begriff "reverse gullwing"


Electronics'nStuff schrieb:
>> also so, dass die led nach unten zeigt?
> Ich muss dir nicht wirklich sagen, dass das keinen Sinn macht, oder :)?
> Ne du kannst die LEDs in beide Richtungen einlöten,

Musst du wirklich so einen Unsinn verbreiten? Wenn man keine Ahnung hat 
sollte man einfach die Klappe halten.
#3092150
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Ich kenne den Ausdruck von ICs, die für eine einseitige Leiterplatte 
günstiger spiegelbildlich montiert werden.

Beispiel das Digitalvoltmeter ICL7106:
http://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/pdf/177753/INTERSIL/ICL7106.html
"“R” indicates device with reversed leads for mounting to PC board 
underside."
Philips/NXP hat sogar Hochfrequenztransistoren der BFR...-Serien 
spiegelbildlich im Programm, aus demselben Grund.
#3092758
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Kai Klaas schrieb:
>>dieser begriff "reverse mount" ist beim suchen von leds aufgetaucht...
>
> Bin gespannt, welche Frage als nächstes kommt: "Gibt es reverse-mount
> Kabel?"...

...auch ich habe viele Bauelemente, die ich reverse mount verwende.
Das sind zum Beispiel fast alle Widerstände, Induktivitäten, Kerkos. Die 
alle sind extra so gebaut, daß man sie auch verkehrt herum einlöten 
kann.
Da hat sich doch tatsächlich der Hersteller ein Herz gefaßt für die 
Fälle,

> wenn mal ein Design auf einer LP in die Hose ging

Ich finde es genial, daß es mitfühlende Hersteller gibt. ;-)

So, genug Witze gemacht. Ich denke, der eigentliche Zweck ist durch 
viele richtige Beiträge jetzt bekannt...
#3092793
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Bernd S. schrieb:
> Die
> alle sind extra so gebaut, daß man sie auch verkehrt herum einlöten
> kann.

Gilt übrigens auch für ICs.
Die funktionieren dann aber meistens nicht mehr.
(naja, manchmal dann als Diode)


> Ich finde es genial, daß es mitfühlende Hersteller gibt. ;-)

Ein Beileidstelegramm habe ich bisher aber noch nie bekommen...
;-)


> So, genug Witze gemacht.
Warum?
Find ich nicht.
:-)
Gast #3093070
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sina anargo schrieb:

> dieser begriff "reverse mount" ist beim suchen von leds aufgetaucht...
> sind das einfach smds, die man beidseitig verlöten kann... also so, dass
> die led nach unten zeigt?

Richtig.

Reverse Gullwing zeigt nach unten und leuctet durch ein Loch in der 
Platine (ein Via, also mit versilbertem Rand). Die nutzt man z.B. um 
durch Schnappscheiben hindurchzuleuchten, für flacht Tastaturen. 
Kartenleser, Medizintechnik, etc.

PointLED kann man in beide Richtungen bestücken. Regulär nach oben, oder 
in ein Loch in der Platine eingelegt nach unten. Das Loch ist dann ein 
bisschen größer als die LED, so wie man früher diese flachen 
HF-Transistoren verbaut hat.
Gast #3093116
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Ich würde mal sagen der TL074 ist für "reverse mount" besonders gut 
geeignet. Wenn ihr den mal verkehrt herum eingelötet habt braucht ihr 
nur am Netzteil Plus und Minus vertauschen und schon läuft alles wieder.

Disclaimer: gilt nur für Audio-Schaltungen ohne sonstige gepolte 
Bauteile.
Persönliche Seite #3093122
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A-Freak schrieb:
> Ich würde mal sagen der TL074 ist für "reverse mount" besonders gut
> geeignet. Wenn ihr den mal verkehrt herum eingelötet habt braucht ihr
> nur am Netzteil Plus und Minus vertauschen und schon läuft alles wieder.

So habe ich das noch gar nicht betrachtet.

Allerdings sollten dann alle Spannungsteiler 1/2 sein, sonst 
funktioniert es nicht gut.

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