Hallo, ich suche für eine galvanische Trennung einen passenden Optokoppler. Ich möchte eine Spannung überwachen ,die an einem Superkondensator abfällt. Diese variiert zwischen 2.6 V (geladen) und 0.3 V (entladen). Ich suche einen Optokoppler, der einen möglichst kleinen Eingangsstrom benötigt und trotzdem sicher durchschaltet. Auch bei der unteren Spannungsgröße (0.3 V). Oder gibt es etwas besseres als Optokoppler? Danach soll das Signal auf einen µC geführt werden, wo ich die Spannungsüberwachung programmiere und dann einen Ausgang schalte. Was muss ich bei der Auswahl des µC beachten? Vielen Dank!
Markus Engelhofer schrieb: > Auch bei der unteren Spannungsgröße (0.3 V). Das kann kein Optokoppler können. Denn der besteht zuallererst aus eine LED. Und die muss leuchten. Und das kann sie bei 0,3V sicher nicht mehr. > Oder gibt es etwas besseres als Optokoppler? Du brauchst einen Komparator. BTW: Ein Optokoppler kann eigentlich keine Analogwerte übertragen. Warum muss das Ganze potentailfrei sein? Was ist dein eigentliches Problem? > Was muss ich bei der Auswahl des µC beachten? Dass du ihn programmieren kannst...
Markus Engelhofer schrieb: > Danach soll das Signal auf einen µC geführt werden, wo ich die > Spannungsüberwachung programmiere und dann einen Ausgang schalte. Dann solltest Du den Kondensator direkt an einem AD-Wandler-Eingang anschliessen. > Was muss ich bei der Auswahl des µC beachten? Das er einen AD-Wandler-Eingang hat. Gruss Harald
Ich könnte mir also den Optokoppler sparen und direkt an den Kondensatoren die Spannung abgreifen, und an den AD-Wandler des µC führen. Kennt ihr zufällig fertiges Boards mit einem µC? Dieser sollte möglichst viele Eingänge besitzen, da ich 132 Kondensatoren in Serie überwache. Der Spannungsbereich eines Eingangs sollte 0-5 V abdecken. Die Auflösung sollte schon 10-Bit betragen. Danke!
Danke für die Info, 132 oder 1 Kondensator ist n klitzekleiner Unterschied. Ich würde vorschlagen das Ding mit Spannungsteilern vollzustopfen und dann über min 18(!) 8-1 Muxer das auf den ADC eines Mega legen. Sicher nicht ganz einfach, aber nicht unmöglich!
Ach ja, wenn du deine 0...5V willst, musst du einen Verstärker zwischen häkeln oder du nimmst eine 2,5V Ref, da sparste den Verstärker!
Ingo schrieb: > Ach ja, wenn du deine 0...5V willst, musst du einen Verstärker zwischen > häkeln oder du nimmst eine 2,5V Ref, da sparste den Verstärker! Versteh ich nicht! Refspannung 2,5V und messen bis 5V? Ich würden den ADC mit einer genauen 5VSpannung betreiben und AVCC als Ref verwenden. Einen Multiplexer wirst Du auch noch brauchen.
Hallo, ich hab mich im Internet informiert, ob es schon fertige Chips gibt, die die Überwachung ausführen. Ich bin dabei auf den Bq33100 von Texas Instrument gestoßen. http://www.ti.com/product/bq33100&DCMP=analog_power_mr&HQS=DataSheet+PR+bq33100-preu Jetzt hab ist meine Frage, ob jemand Erfahrung mit diesem Chip hat. Laut Datenblatt (Seite 3) braucht dieser Chip ein gemeinsames Bezugspotential, welches bei meiner Serienschaltung von 132 Ultracaps ja nicht gegeben wäre, und so nur in Parallelschaltung von Ultracaps verwendbar ist. Vielen Dank für die Antworten.
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