U-I Kennlinie

Gast #3100106
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Hallo,

In Elektrotechnik wird öfter Kennlinie und Arbeitspunkte betrachtet .
für mich U- I Kennlinie ist nicht anderes als mathematischer Ausdruck 
"U=f(i)oder i= f(u) " je nach Variable .
Ein Beispiel : ein vom Strom durchgeflossener Widerstand U= R * I dh
 I(U)=U* 1/R die math Darstellung ist eine Gerade ohne Offset
wird die Widerstandsgerade öfter ( zb in  Kennline von Transistor  ) als 
eine Gerade mit zwei Punkte :
1. Punkt (0A , Vcc)
2. Punkt (Vcc, 0A )

Gruß
Moderator #3100196
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Basic.Ohm schrieb:
> als eine Gerade mit zwei Punkte :
> 1. Punkt (0A , Vcc)
> 2. Punkt (Vcc, 0A )

Du meinst sicher

> 1. Punkt (0V , Vcc/R)
> 2. Punkt (Vcc, 0A   )

Auf der Abszisse ist die Spannung am Transistor aufgetragen, auf der
Ordinate der Strom durch Transistor und Widerstand. Die Spannung am
Widerstand ist die Versorgungsspannung minus der Spannung am Transistor.
Deswegen muss die Widerstandskennlinie horizontal gespiegelt werden.

Vielleicht hast du jetzt genauso wenig verstanden wie die Leute hier
deine Frage. Das liegt daran, dass ich auch die Schnelle kein passendes
Bildchen gefunden habe. Du aber offensichtlich auch nicht ;-)
Moderator #3100212
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Fortsetzung zu meinem letzten Beitrag:

Hier ist so ein Bildchen zur Arbeitspunkteinstellung eines Transistors
in Emitterschaltung:

  http://www.didactronic.de/TS2EProjekt/transarb.htm

Auf der Abszisse ist UCE (also die Spannung am Transistor) aufgetragen,
die Versorgungsspannung ist UB. Die Spannung am Widerstand Ra ist

  URa = UB - UCE

Der Kollektorstrom des Transistors ist gleich dem Strom durch
den Widerstand:

  Ic = IRa = URa / Ra = (UB - UCE) / Ra

Das ergibt die gezeigte fallende Gerade.

Insbesondere ist

  Ic(0V) = UB / Ra

und

  Ic(UB) = 0A

Das sind die beiden o.g. Punkte, die den Geradenverlauf bestimmen.

Mit dieser Methode kann man grafisch den Arbeitspunkt, also für gegebene
Betriebsspannung, Arbeitswiderstand, Transistortyp und Basisstrom den
Kollektorstrom und die Ausgangsspannung bestimmen.
Gast #3100218
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>In Elektrotechnik wird öfter Kennlinie und Arbeitspunkte betrachtet .
für mich U- I Kennlinie ist nicht anderes als mathematischer Ausdruck
"U=f(i)oder i= f(u) " je nach Variable .

Schoen wenn man das so sehen kann. Fuer einen Gerade ist der 
Zusammenhang auch noch einfach. Sonst ist der Schritt von einem Graphen 
zur Gleichung nicht ganz so einfach. Speziell wenn man mehr punkte als 
Parameter hat. Dann ist das system ueberbestimmt und man muss eine 
Approximation machen.
Gast #3100318
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Viktor N. schrieb:
> Speziell wenn man mehr punkte als Parameter hat. Dann ist das system
> ueberbestimmt und man muss eine Approximation machen.

Umgekehrt. Eine Approximation muss man machen, wenn man ein Modell mit 
weniger Parameter verwenden möchte, als die Anzahl der Punkte hergibt, 
z.B. weil man weiss, dass die Punkte Messfehler/Rauschen enthalten.
Gast #3104424
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Vielen Dank ! mein Internet war für 2 Tage gesperrt :(
war ein sehr guter Beispiel (mit dem Transistor )

in diesem Beispiel war einfach . man hat ein Widerstand Gerade.eine 
Gerade besteht mindestens aus 2 Punkte . man betrachtet quasi den 
Transistor als Schalter : Zwei Zustände :

a)  der Transistor nicht leidend (Schalter Offen ) ic=0, U_CE = U_B
b)  der Transistor leitet volle Kanne  (Schalter zu ) ic=I_R, U_CE = 0

Ich will ein U I Kennlinie von einem DC-Motor aufzeichnen und auch 
aufnehmen.
U_n = 36 V , P_n = 1000 W , Wirkungsgrade im Nennpunkt 80%
dh P_el = 800 W also I_N =23 A

mathematisch gesehen : U_anker = Ra *i +La * di/dt+U_i
Unter Vernachlässigung der La , U(i)= Ra i + Kn*n ; Kn :mech Konst [Vs], 
n ist Drehzahl oder  Ui = (2*PI*n*M)/ i .man Setzt gl 2 in 1 bekommt man 
U in fkt von i ,n,M .wobei M~i
von der U-i Kennlinie würde ich gern sehen wie die Spg und Strom 
verlaufen bis der Motor den Nenndrehmoment erreicht, wird diese erreicht 
bleiben spg und Strom konstant (36 V , 23 A ).
ist meine Denkweise , so wie die mathematische Darstellung richtig ? 
oder bin ich voll daneben ?

mein Messkonzept bzw Vorgehensweise zu U I Kennlinie Messung  :

die Spannung auf 36 V und last einstellen dass der Motor in Nennbtrieb 
arbeitet und dann die Spannung runterdrehen und dabei die Spg und Strom 
Oszillographieren und dann als Messwerte exportieren und in einem 
Auswertungsprogramm auf einander ploten. oder soll ich anderes rum 
vorgehen Start bei 0A , OV  ende bei 36 V , 23 A ?

ich freue mich auf eure Meinungen.

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