Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Laie braucht Hilfe bei uraltem Kopfhöreranschluss


von Lutz N. (just4funac)


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Hallo zusammen

Eines zuerst, ich habe keine Ahnung von irgendwas hier. Ich habe nur 
eine Wunsch und der sieht so aus.

Ich habe hier einen uralten Kopfhörer aus Holz liegen der damals im 
Labor genutzt wurde. Der alte Anschluss ist hier (1) zu sehen. Nun 
möchte ich da gerne einen 3,5 Klinkenstecker (3) dran haben um den 
Kopfhörer an einem Walkman zu betreiben.

Ich also Kabel und ab und ENDE. Null Ahnung was ich jetzt hier machen 
muss. Wie kann ich die Kabel (2) richtig anschliessen so das ich damit 
auf dem Walkman hören kann?

Es wäre nett wenn ihr auch einem Laien helfen könntet.

Gruss
just4funAC

von Ottmar K. (wil1)


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Hallo Lutz,
Offensichtlich führen zu jeder Hörerkapsel Je 2 isolierte Litzen. Um 
ohne Ohmmeter herauszufinden welches Litzenpaar zu welcher Kapsel 
gehört, nimmst Du eine alte 1,5V-Zelle und probierst mit je 2 Litzen ob 
aus einer Kapsel ein Krach- oder Knackgeräusch zu hören ist. Dann 
markierst Du die zusammengehörigen Drähte.
Dann schaust Du hier [http://de.wikipedia.org/wiki/Klinkenstecker] wie 
Dein Stecker (Mono, bzw. Stereo) anzuschließen ist.

mfG Ottmar

von Teo D. (teoderix)


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Kannst Du irgendwie auf Durchgang testen?

von Lutz N. (just4funac)


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@Ottmar

Das werde ich mal so versuchen. Danke vorerst.



@Teo

Ja, die Möglichkeit hätte ich. Wie gehe ich da genau vor?

von Teo D. (teoderix)


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Lutz Neulen schrieb:
> a, die Möglichkeit hätte ich. Wie gehe ich da genau vor?
Das is jetz nich dein ernst?

Beitrag "Re: Laie braucht Hilfe bei uraltem Kopfhöreranschluss"

von eine lampe (Gast)


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Teo Derix schrieb:
> Lutz Neulen schrieb:
>> a, die Möglichkeit hätte ich. Wie gehe ich da genau vor?
> Das is jetz nich dein ernst?

Wenn er schon schreibt er hat keine Ahnung von der Materie muss man auch 
davon ausgehen dass er kein Ohmmeter hat. Seine Lösung ist also absolut 
gerechtfertigt. Wie würdest du es ohne Messgerät machen?

von Rene H. (Gast)


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Hmmmm ..... Das linke Paar scheint zusammengefasst zu sein, das wird 
dann wohl GND sein (vermute ich mal).

Grüsse,
R.

von Mik (Gast)


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Wichtig ist aber das du die Phase beachtest, sonst klingt er nicht.
Also wenn du die 1,5V anschließt gucken ob der Membran raus oder raus 
kommt.
Wenn er rauskommt, die beiden Kabel an Minus zusammenlegen.

von Georg A. (georga)


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> Wichtig ist aber das du die Phase beachtest, sonst klingt er nicht.

Das kann man auch per Hören rausfinden. Einfach ein Monosignal 
abspielen. Wenn es in der "Mitte vom Kopf" hörbar ist, passt die Polung. 
Wenn es irgendwie räumlich klingt, ist die Polung eines Hörers falsch.

von Lutz N. (just4funac)


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Uhhh, ich meinte das wirklich ernst das ich davon keine Ahnung habe. 
Kommt jemand von euch vielleicht aus der Städteregion Aachen und könnte 
mir das machen?

von Teo D. (teoderix)


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eine lampe schrieb:
> Wenn er schon schreibt er hat keine Ahnung von der Materie muss man auch
> davon ausgehen dass er kein Ohmmeter hat. Seine Lösung ist also absolut
> gerechtfertigt. Wie würdest du es ohne Messgerät machen?
Du hast da was völlig falsch verstanden :)

Lutz Neulen schrieb:
> @Ottmar
>
> Das werde ich mal so versuchen. Danke vorerst.
>
>
> @Teo
>
> Ja, die Möglichkeit hätte ich. Wie gehe ich da genau vor?

Teo Derix schrieb:
> Lutz Neulen schrieb:
>> a, die Möglichkeit hätte ich. Wie gehe ich da genau vor?
> Das is jetz nich dein ernst?
>
> Beitrag "Re: Laie braucht Hilfe bei uraltem Kopfhöreranschluss"
Das ging an den TO

von J. A. (gajk)


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Mik schrieb:
> Wichtig ist aber das du die Phase beachtest, sonst klingt er nicht.
> Also wenn du die 1,5V anschließt gucken ob der Membran raus oder raus
> kommt.
> Wenn er rauskommt, die beiden Kabel an Minus zusammenlegen.

Ich würde drauf tippen, dass die beiden linken Enden (s. Bild) die 
beiden Massen darstellen und die beiden dünnen Strippen die 
Signalleitungen sind.

Wenn man die Kabel glatt abschneidet, wird man auch erkennen, dass es 
wohl 2 Koax-Leitungen sind, eine für links und eine für rechts.

Problem beim TO dürfte sein, dass sich so ein 3,5-er-Stecker auch etwas 
kniffelig löten lässt. Damit man etwas länger daran Freude hat, muss man 
schon sehr sorgfältig abisolieren, die Längen abstimmen, alles gut 
fixieren etc. etc.

Vielleicht doch an Fremdvergabe im technischen Bekanntenkreis denken.

von fonsana (Gast)


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Wenn der wirklich uralt ist, dann hat der KH eine viel zu hohe Impedanz. 
Da wird mit einem Walkman wohl kaum was zu hoeren sein.

fonsana

von dolf (Gast)


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J. Ad. schrieb:
> Vielleicht doch an Fremdvergabe im technischen Bekanntenkreis denken.

wenn man das löten beherrscht ist sowas pillepalle.
auf ausreichende zugentlastung ist zu achten.

von fonsana (Gast)


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dolf schrieb:
> wenn man das löten beherrscht ist sowas pillepalle.
> auf ausreichende zugentlastung ist zu achten.

Stimmt, aber:

Lutz Neulen schrieb:
> Eines zuerst, ich habe keine Ahnung von irgendwas hier.


fonsana

von Wusel D. (stefanfrings_de)


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>> Wichtig ist aber das du die Phase beachtest, sonst klingt er nicht.

> Das kann man auch per Hören rausfinden. Einfach ein Monosignal
> abspielen. Wenn es in der "Mitte vom Kopf" hörbar ist, passt die
> Polung. Wenn es irgendwie räumlich klingt, ist die Polung eines
> Hörers falsch.

Ich bin ziemlich sicher, dass in der Welt von Mono und Stereo (nicht 
Surround) ein verpolter Lautsprecher keine Rolle spielt.

Phasenverschiebunghen von mehr oder weniger als 180 Grad nimmt man wahr, 
aber nicht exakt 180 Grad.

Tatsächlich ist bei vielen Mono Radios der GND Anschluss der 
Kopfhörerbuchse unbeschaltet, so dass das die beiden Lausprecher in 
Reihe geschaltet wirken, eine davon "falsch" herum gepolt.

von Stefan M. (derwisch)


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Stefan Frings schrieb:

>Ich bin ziemlich sicher, dass in der Welt von Mono und Stereo (nicht
>Surround) ein verpolter Lautsprecher keine Rolle spielt.

Doch, ist auch beim Kopfhörer wichtig.
Gerade neulich hatte ich versehtlich eine KH Buchse falsch beschaltet, 
so dass die Kapseln nicht gleich gepolt waren.
Das war ein dermassen eigenartiger Höreindruck, das ich den KH nach 5 
Sekunden abnehmen musste.
Einfach mal ausprobieren und staunen. War bei mir ein Beyerdynamik 
DT990.

von J. A. (gajk)


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Stefan Frings schrieb:

> Ich bin ziemlich sicher, dass in der Welt von Mono und Stereo (nicht
> Surround) ein verpolter Lautsprecher keine Rolle spielt.
>

Das phasenrichtige Anschließen der LS gehört selbst bei einer 
0815-Sterogurke zu den grundlegenden Dingen. Ist ein LS verpolt, klingen 
die Bässe ingesamt dünner.

von Andreas D. (rackandboneman)


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Warum nicht ein Klinkensteckerkabel kaufen und Krokostrippen kaufen, die 
Drähte auch beim neuen Kabel freilegen, den Klinkenstecker in eine 
Audioquelle stecken und ausprobieren?

Tipp: Wenn es an einer Stereoquelle seltsam hohl und an Mono gar nicht 
kling ist der Masseanschluss falsch oder fehlend.

von J. A. (gajk)


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Stefan Frings schrieb:

>
> Tatsächlich ist bei vielen Mono Radios der GND Anschluss der
> Kopfhörerbuchse unbeschaltet, so dass das die beiden Lausprecher in
> Reihe geschaltet wirken, eine davon "falsch" herum gepolt.

Auch bei der Reihenschaltung von LS spielt die Phase eine Rolle.

von Peter D. (peda)


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Wenn das ein echtes Kopfhörerkabel ist, dann ist das Lahnlitze, die kann 
man nicht löten, nur crimpen.

Auch ist das viel zu dick für 3,5mm Stecker.
Besorg Dir einen Klinkenstecker 6,35mm zum Crimpen und einen Adapter 
6,35 auf 3,5mm.

von Peter D. (peda)


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Stefan Frings schrieb:
> Phasenverschiebunghen von mehr oder weniger als 180 Grad nimmt man wahr,
> aber nicht exakt 180 Grad.

Dann bist Du aber auf einem Ohr taub.
Die Falschpolung hört jeder.

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