Guten Morgen!
Also wie man lesen kann ist 3D Druck absolut im kommen.Es gibt aber auch
immer mehr die eine Druckservice anbieten.Interessant wäre das allemal
dabei denke ich an maßgeschneiderte Gehäuse usw.Man muß denen eigentlich
nur die "Datei" liefern womit dann gedruckt wird ...und da fängt das
Problem an.Wie macht man das und welches Programm kommt zum einsteigen
in Frage? Gibt es auf diesem Sektor etwas was zb,so einfach zu bedienen
ist wie Sprint Layout um einfach zu einer Leiterplatte zu kommen? Es
sollte etwas sein das man auch nach einer längeren Nichtbenutzung noch
bedienen kann.
Das erstellen von kleinen Gehäusen mit Durchbrüchen für die
Bedienelemente steht dabei im Vordergrund keine komplizierten
"Funktionsteile".Ich denke ,wenn das mit dem Druckservice auf breiter
Ebene ein Erfolg werden soll dann
darf die Konstrucktion am PC im Wohnzimmer kein Revier für CAD
Spezialisten sein.
Danke erstmal!
Man braucht Leerzeichen nach Satzzeichen. Das steigert die Lesbarkeit.
Ursprünglich wurden Leerzeichen zur Trennung einzelner Wörter
eingeführt, das hast Du ja schon ganz gut verinnerlicht. Jetzt versuch
noch, die Dinger nach (aber auf keinen Fall vor!) Satzzeichen
unterzubringen.
--
Zum eigentlichen Thema kann ich auf die in der letzten Zeit in der c't
erschienen Artikel verweisen, die sowohl verschiedene 3D-Druckdienste
getestet haben als auch verschiedene 3D-Drucker, und in dem Zusammenhang
auch auf die verschiedenen Varianten der Gestaltungssoftware eingegangen
sind.
Hier mal auf die c't-Tochterpublikation "Hardware Hacks" beschränkte
Suchergebnisse:
http://www.heise.de/suche/?sort=d&rm=search&q=3d%20druck&channel=hardware_hacks
>Was barucht man
Zitat Gunther Gabriel:
Du brauchst ein Huhn im Topf
und 'n Dach überm Kopf.
und 'ne Frau, die Dich bei guter Laune hält.
Du brauchst Benzin im Tank, 'n Kasten Bier im Schrank
und.....-ne Hand voll Kleingeld!
http://www.frequency.com/video/gunter-gabriel-/59428141
MfG Paul
Hallo Herbert,
in der Selbstbauszene wird hauptsächlich Software verwendet, die die
CAD-Dateien im stl-Format einliest um daraus gcode für den Drucker zu
erzeugen.
stl-Dateien kannst Du mit ziemlich vielen 3D CAD-Programmen erzeugen
(Google ist Dein Freund ;) ), z.B. FreeCad, OpenSCAD, SketchUp, Turbo
CAD, ...
Ob das stl-Format auch ein gängiges Austauschformat im kommerziellen
Umfeld ist, kann ich Dir nicht sagen.
herbert schrieb:> Wie macht man das und welches Programm kommt zum einsteigen> in Frage? Gibt es auf diesem Sektor etwas was zb,so einfach zu bedienen> ist wie Sprint Layout um einfach zu einer Leiterplatte zu kommen? Es> sollte etwas sein das man auch nach einer längeren Nichtbenutzung noch> bedienen kann.
Einfach zu bedienen, das kannst du vergessen.
Jedes Maß, jeden Radius, jeden Durchbruch usw. mußt du selbst gestalten.
3D macht sich eben nicht mit links.
Und erkundige dich nach dem Preis, der wird nach Volumen abgerechnet.
Danke schon mal für euere Antworten.
@ yea-it´s me
Ich denke , dass Modellbauer verstärkt davon Gebrauch machen werden. Da
gibt es sicher einschlägige Foren. Wenn das ein Geschäft werden soll
dann darf das erstellen von Projekten keine "Eagleweg"sein, sonst gehen
die Leute bekannte Wege. Mit komplett vorgekauten Dateien wird ja
niemand arbeiten wollen, aber teiweise gekaute die man dann anpassen
kann (Gehäuse zb.)wäre ein Weg.
@Michael
Technisches zeichnen am Reisbrett habe ich im Zuge einer Ausbildung mal
gelernt. Ich habe es lange nicht mehr gemacht und von den Normen her hat
sich sicher einiges verändert,aber so ganz black vor den Augen bin ich
nicht auch wenn es damals nur Teile in drei Ansichten und eventuell noch
Schnitte gewesen sind.
Gut, du mußt aber ganz anders herangehen.
Du solltest das räumliche Denken trainieren und sofort dein Teil aus
Körpern zusammensetzen.
Ganz am Ende kannst du dann deine 2D-Zeichnungen ausdrucken.
Für so eine Schachtel braucht man kein besonderes Programm.
Es muß nur Echte Körper machen und das entsprechende Ausgabeformat
haben.
Ab ACAD-13 ging das, hab damals feine Sachen damit gemacht.
Jetzt geht wohl SketchUp. Werde es demnächst auch testen.
http://www.sketchup.com/intl/de/
translate([0,0,0.2]) cube([2.8,1.8,1], center = true);
4
}
5
translate([1.2,0.8,0]) cylinder(h=0.8,r=0.11, $fn=30, center = true);
6
translate([1.2,-0.8,0]) cylinder(h=0.8,r=0.11, $fn=30, center = true);
7
translate([-1.2,0.8,0]) cylinder(h=0.8,r=0.11, $fn=30, center = true);
8
translate([-1.2,-0.8,0]) cylinder(h=0.8,r=0.11, $fn=30, center = true);
ich spiele seit 2 Tagen mit openSCAD Programm.
Primär um stl-Modelle für Z88Aurora zu erzeugen.
Der code oben liefert ein simples Box-Gehäuse mit Bolzen für Verklebung.
Wie man sieht ist code trivial.
Gruß,
Daniel
Für Leute die sich nicht mit CAD beschäftigen wollen oder können kann
ich nur Google Sketchup empfehlen. Kostenlos und bedienbar für Leute mit
einem IQ der mit der Temperatur einer Gefriertruhe vergleichbar ist. Ist
wie Eagle unter den EDA-Tools. Einfach, wenig Funktionen und darum
relativ umständlich. Erfodert dafür keine / kaum Einarbeitungszeit.
Tutorials gibt es hauptsächlich in Videoform zu tausenden auf Youtube.
Die Googlehilfe ist ebenfalls sehr annehmbar. Keine klare Empfehlung für
jemanden der sich nicht einarbeiten möchte / kann.
daniel (root) schrieb:> Wie man sieht ist code trivial.
Schaut fürs erste schon mal nicht schlecht aus ...aber geht das auch im
rechten Winkel? Die Form einer Box kann mann schon erkennen aber meine
geübten Augen lassen das Teil aussehen wie meinen Monitor ...wenn ich
die Lesebrille abnehme. Ich habe stark unterschiedlich Augen und ohne
Brille kann mein Gehirn die differenzen nicht mehr kompensieren und
liefert mir einen nach Rechts immer schmäler werdenden
Monitor....zumindest im Nahbereich;-) Bei mir ist deine Box ziemlich
schief.
Michael schrieb:> Für Leute die sich nicht mit CAD beschäftigen wollen oder können kann> ich nur Google Sketchup empfehlen.
Hallo Michael!
Ich habe im schnelldurchgang nach dem Video die Rechtbelehrung
überflogen. Das Teil kommt von Google ,da habe ich mich noch nie
besonders wohl gefühlt.... obwohl man an der Suchmaschine kaum
vorbeikommt.
Michael schrieb:> Keine klare Empfehlung für> jemanden der sich nicht einarbeiten möchte / kann.
Naja ohne einarbeiten geht das nicht. Aber wenn man den roten Faden erst
mal gefunden hat und sich Erfolserlebnisse einstellen setzt das Kräfte
frei...sofern die Bedienung nicht total "adlermäßig" daherkommt.
herbert schrieb:> Schaut fürs erste schon mal nicht schlecht aus ...aber geht das auch im> rechten Winkel? Die Form einer Box kann mann schon erkennen aber meine> geübten Augen lassen das Teil aussehen wie meinen Monitor ...wenn ich> die Lesebrille abnehme.
hi herbert,
hier mein 2-ter Wurf mit runden Ecken. Sieht nach ext. Festplatte aus :)
Anbei auch stl Datei. Kannst du im beliebigen stl-viewer perspektivisch
für dich günstig drehen und anschauen.
Gruß,
Daniel
daniel (root) schrieb:> hier mein 2-ter Wurf mit runden Ecken. Sieht nach ext. Festplatte aus :)> Anbei auch stl Datei. Kannst du im beliebigen stl-viewer perspektivisch> für dich günstig drehen und anschauen.
Moin Daniel!
Auf den ersten Blick nicht schlecht, aber die Schalen sind hinten höher
als vorne und rechts auch höher als links. Die Bohrungen im Deckel
werden nie zu den Säulen am Boden passen. Mit Perspektve hat das nix zu
tun, da stimmt was nicht, da sind einige kanten nicht im rechten Winkel
sonder trapezförmig.Ich schaue mal nach einem stl-Viever, aber ich denke
da wird sich in der Ansicht nichts ändern. Hat jemand eine zweite
Meinung?
herbert schrieb:> Moin Daniel!>> Auf den ersten Blick nicht schlecht, aber die Schalen sind hinten höher> als vorne und rechts auch höher als links.
Nö. Die sind exakt gleich.
> Die Bohrungen im Deckel werden nie zu den Säulen am Boden passen.
Nein, aber vermutlich zu den Bohrungen im Boden.
> Mit Perspektve hat das nix zu tun, da stimmt was nicht, da sind einige> kanten nicht im rechten Winkel sonder trapezförmig.
Auch das ist falsch.
> Hat jemand eine zweite Meinung?
Es wirkt nur so, weil die Darstellung nicht perspektivisch, sondern
parallelprojiziert ist. Der Kasten ist in der Darstellung hinten exakt
gleich groß wie vorne. Da das Auge aber optisch eine Verkleinerung durch
die perspektivische Verzerrung erwartet, wirkt es, als wäre der Kasten
hinten größer, und die Seiten links und rechts sehen aus, als seien sie
nicht parallel. Aber wenn du das mal nachprüfst, wirst du feststellen,
daß sie es doch sind.
Rolf Magnus schrieb:> Es wirkt nur so, weil die Darstellung nicht perspektivisch, sondern> parallelprojiziert ist.
.:-) Man lernt nie aus ...kommt immer was dazu.Lässt sich dieses
menschliche Fehlverhalten nicht herausrechnen?Klar wenn ich das ganze in
eine Drauf oder Seitenansicht bringe dann sind die Verzeichnungen
weg.Gut das ist meine erste berührung mit 3D...außer Kinofilm oder
so...;-)Habe mir einen Viewer (3D-Tool)installiert und mich ein wenig
gespielt.Mal sehen was da noch alles kommt.
herbert schrieb:> Die Bohrungen im Deckel> werden nie zu den Säulen am Boden passen.
die Säulen sind als "Abstandsbolzen" für PCB Auflage gedacht.
Die 2 Schalen können durch 4 Schrauben zusammengeschraubt werden.
Die Modelle dahinter sind geometrisch ideal.
Länge/Breite/Höhe der Schalen müssen gleich sein,
wenn man von aberundeten Ecken absieht.
Leider habe ich keine Möglichkeit 3D zu drucken.
Wäre schon spannend das Teil als "materie-guss" in die Hand zu nehmen
und zu beurteilen. Mit Laser-Cusing aus Stahl wäre noch schöner :)
Gruß,
Daniel
daniel (root) schrieb:> die Säulen sind als "Abstandsbolzen" für PCB Auflage gedacht.> Die 2 Schalen können durch 4 Schrauben zusammengeschraubt werden.
Jo, nachdem ich die Schalen mir in den Viewer geladen hatte habe ich das
sehen können. Ich habe aus dem Stand versucht dein Teil im Viewer zu
vermessen (Spieltrieb) aber ich habe den Faden noch nicht gefunden...den
roten... Komisch in Sprint Layout geht das vermessen von Abständen in
allen zweidimensionalen Achsen recht einfach...Wenigstens habe ich es
schon geschaft es farblich zu gestalten.:-) Sorry da habe ich wohl das
Urheberrecht verletzt und bekomme eine Abmahnung...;-)
Daniel du bist sehr viel weiter als ich.