Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik USV oder PicoUPS


von Tim T. (Gast)


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Hallo

habe einen Webserver mit ner PicoPSU 90W (ATOM ATX). 12V gehen direkt 
durch und 5V werden generiert. Dank nem guten 12V Netzteil liegt der 
Wirkungsgrad ausreichend hoch!
-> Das sollte jetzt durch die UPS nicht ganz zerstört werden!

230V UPS:

Wollte das ganze jetzt absichern und finde keine Daten was eine normale 
UPS im "Standbye" an Leistung kostet, wenn die Akkus voll sind. 
Wirkungsgrad beim Spannungsausfall ist relative egal, da ich nur 20W 
brauche...
Was kosten die 100W bis 200W PSU aber im Regelbetrieb?

12V UPS:

Hatte hier die PicoUPS gefunden, aber die 12V gehen bei mir direkt aufs 
ATX und sollten daher stabil sein. Im Datenblatt steht dazu nicht 
wirklich was und nur mehrbereich pico werden zum Anschluss empfohlen...

von Wusel D. (stefanfrings_de)


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Ich bezweifle, dass man so allgemein gestellte Fragen allgemein korrekt 
beantworten kann.

Nicht jedes Gerät ist gleich. Du wirst nicht umhin kommen, die 
Produktbeschreibungen der Geräte zu vergleichen und offene Fragen an 
deren Hersteller zu richten.

von Tim T. (Gast)


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Ok, dann evtl. zunächst, gibt es überhaupt bezahlbare UPS für 
Netzspannung, die kleiner als <5W Eigenverbrauch im Standbye haben bei 
wie gesagt 100W Leistung...

Was ich bis dato gefunden habe, sind es oft 20-50W !!!

von Ben _. (burning_silicon)


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Also eine Siemens Masterguard 3kVA USV gönnt sich 90W im 
Doppelwandlerbetrieb... Dafür kriegt man dahinter ein besseres Netz als 
davor und wenn der Strom ausfällt merkt der Rechner nicht das kleinste 
Zucken.

Diese ganzen kleinen Offline-USVs kann ich alle nicht empfehlen, weil 
ihnen oft eine brauchbare Ladeschaltung für die Akkus fehlt. Heißt nach 
spätestens zwei Jahren ist der Akku tot.

Ich hab mal was ähnliches gebaut: Solaranlage hat einen 12V Akku 
geladen, Server (12V Atom Board ohne externe 5V-Versorgung) und einige 
andere 12V-Geräte wurden von dieser 12V-Schiene gespeist. Bei einem 
gewissen Ladestand wurde ein ATX-Netzteil gestartet und auf dessen 
12V-Schiene umgeschaltet. Der Akku blieb mit seiner Restkapazität als 
Reserve, bei einem Stromausfall wurde immer auf Akkubetrieb geschaltet.

von Tim T. (Gast)


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Hallo

danke das hatte erwartet, das eine UPS 230V bei low power systemen kaum 
sinnvoll sind.

Kannst du die Schaltung mal posten, denke das geht in die richtige 
Richtung.
Das heisst dein Akku wird nur auf ca. 12V geladen und hängt dann einfach 
an den 12V des Netzteils? Leistung zieht das ganze ja dann nicht nur 
sollte der Ladestrom geregelt werden.
Wenn der Akku ausreicht gross ist, würden die 12V nur leicht absinken 
und den PC bei Überwachung unter 11,xxV runterfahren...

von Ben _. (burning_silicon)


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Ich hatte mich nicht groß um die Stabilität der 12V gekümmert. Das Board 
hat problemlos alles gefressen was es bekommen hat... 14,2V Ladespannung 
genauso wie 11,5V wenn der Akku fast erschöpft war.

von optimist (Gast)


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Ben _ schrieb:
> genauso wie 11,5V wenn der Akku fast erschöpft war.

Kritisch bei allen USVs ist der Moment, wenn der Strom ein paar Stunden 
länger weg ist. Solche Tiefentladungen sind der blanke Akku-Tod wenn man 
nicht aufpasst.

Ob 230V oder die 12V? Man sollte auch den "Opfermodus" bei 
Blitzeinschlag oder anderen Überspannungen betrachten. Eine 
vorgeschaltete USV ist oft einfachen zu erneueren als ein ganzer 
Rechner.

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