Servus , ich versuche gerade den An- bzw Ausschaltvorgang von Induktivitäten . für diesen Zweck habe ich den Strom und die Spannung an einem DC Motor beim Ausschaltvorgang aufgenommen siehe Anhang , wenn die Spannung abfällt muss der strom auch linear abfallen , sind diesen Peaks die gespeichte Energie an der Wicklung ? (UL=di/dt * L ) wie vermeidet man solchen Peaks ? Freilaufdiode ? was man bei KFZ Relais kennt ? siehe Anhang . was muss ich bei der Auswahl der Diode berücksichtigen ? Gruß
Costa.M schrieb: > wenn die Spannung abfällt muss der strom auch linear abfallen , Warum? > sind diesen Peaks die gespeichte Energie an der Wicklung ? (UL=di/dt * L ) Im Prinzip - Ja. Genaugenommen das Induktionsgesetz, so wie du es da stehen hast. > wie vermeidet man solchen Peaks ? Indem man verhindert, dass di/dt groß wird. Der Strom muss dazu nach dem Abschalten eines Steuerelements irgendwo weiter fließen können, z.B. durch eine Freilaufdiode.
Werner schrieb: >> wenn die Spannung abfällt muss der strom auch linear abfallen , > Warum? Ja , öfter in der theorie wird die Induktivität vernachläßigt also man kann sagen i=(u-u_i)/R. wie kann ich die U_L messen ? bzw sehen was muss man bei der Auswahl der Diode beachten? ich würde gern die U-I Kennlinie aufnehmen , wie sollte ich denn vorgehen (messungstechnisch) ?
Costa.M schrieb: > für diesen Zweck habe ich den Strom und die Spannung an einem DC Motor > beim Ausschaltvorgang aufgenommen siehe Anhang ... > wenn die Spannung abfällt muss der strom auch linear abfallen Ein Motor ist eine überaus komplexe Last, die über die Induktivität hinaus auch noch generatorisch wirkt. Und wenn der Motor dann seinen "letzten" Ruck macht, kann es durchaus sein, dass dort nochmal mehr Energie und damit Strom generiert wird. Die Zeiten (Stromabfall dauert ca. 2 sec), die du mit deinem Oszilloskop gemessen hast, sind auf jeden Fall weit jenseits dem, was die Induktivität des Motors allein erzeugen könnte. Und du kannst nicht die einfachen Formeln für einen Widerstand oder eine Induktivität auf sowas wie einen Motor/Generator übertragen... Costa.M schrieb: > Ja , öfter in der theorie wird die Induktivität vernachläßigt > also man kann sagen i=(u-u_i)/R. In welcher Theorie? Du verknüpfst da Halbwissen mit Unwissen und baust dir ein eigenes kleines Universum, indem du vereinfachte Formeln auf eine Anwendung überträgst, deren Komplexität gerade durch diese Vereinfachungen nicht mehr abgebildet wird. > ich würde gern die U-I Kennlinie aufnehmen , wie sollte ich denn > vorgehen (messungstechnisch) ? Du willst die UI-KL eines Motors aufzeichnen? Das ist naja, sagen wir mal etwas vereinfacht: Unsinn, solange du keine definierte Last hast. > abfallen , sind > Wicklung ? (UL=di/dt * L )> > Peaks ? Freilaufdiode ? was > kennt ? siehe Anhang . was > berücksichtigen ? Nur als Tipp: vor einen Satzzeichen kommt in der deutschen Sprache kein Leerzeichen. Und auch in den meisten anderen Ländern ist das bei sehr vielen Satzzeichen so. Ein solcher mit Leerzeichen zerklüfteter Text liest sich extrem holprig und unschön. Es gibt sogar ein Wort dafür: Plenken http://de.wikipedia.org/wiki/Plenk
Ich nahm das ESB eines DC-Motor als Referenz . oder lügt die Literatur ? Wegen der UI-KL des Motors, er hat eine definierte Last (KFZ Generator +Lampenlast) wie würdest du das erklären ?
Costa.M schrieb: > Ich nahm das ESB eines DC-Motor als Referenz. Zeichne doch einmal das ESB eines Gleichstrommotors auf. Und erkläre wann man welchen Teil vernachlässigen kann.
Alexander Schmidt schrieb: . > Zeichne doch einmal das ESB eines Gleichstrommotors auf. Und erkläre > wann man welchen Teil vernachlässigen kann. La wird vernachlässigt, da nach kürze Zeit di/dt NULL wird . dann heißt Ua= Ra*I +Ui --> I= (Ua-Ui)/Ra "I=f(U) " das war das Kern meiner Frage , ob man in der Praxis vernachlässigen kann/darf und wie man am bestens die UI Kennlinie misst. was soll man denn erwarten (ein gerade , eine e-fkt ..... )
Ein Motor ist eine undankbare Last, da sich die Ersatzinduktivität mit der mechanischen Last und der Motordrehzahl ändert. Wenn du exemplarische Untersuchungen machen willst um einen Vortrag u halten oder was zu lernen, nimm lieber einen kleinen (Netz)-Trafo, den du auf der Sekundärseite nicht belastest. Das ergibt dann eine schöne große, (fast) ideale Induktivität, deren Ersatzschaltbild bei den betrachteten Frequenzen mit guter Näherung nur aus der Ersatzinduktivität und dem ohmschen Serienwiderstand (= Leitungswiderstand des Wickeldrahtes) besteht.
Hallo ich will ja kein Vortrag halten ^^ ich will nur die UI KL des Motors aufnehmen .
Costa M. schrieb: > ich will nur die UI KL des Motors aufnehmen . Mal angenommen, Du bekommst eine Anleitung hier. Was willst Du dann mit der Kennlinie? fonsana
ich will die Arbeitspunkte des Motors und Last betrachten . noch fragen ?
Hallo, aber die Kennlinien sehen doch alle sehr ähnlich aus und die Hersteller haben stellen die auch meist zur Verfügung. Ala http://www.mabuchi-motor.co.jp/en_US/cat_files/rt_8b7wa.pdf Das Drehmoment== Last ist proportional zum Strom, der Wirkungsgrad nicht :-( Das hat aber nichts mit der Frage nach Abschalten zu tuen. Die Kennlinie oben ist ja auch kein echtes Abschalten/Trennen von der Spannungsquelle, bei dem der Strom an den Klemmen direkt 0 wäre.
es geht darum , dass ich noch einen Verbraucher in ser zu dem Motor Ich Will einfach herausfinden in welcher Arbeitspunkte die beiden sich treffen Nicht mehr nicht weniger
Costa M. schrieb: > in welcher Arbeitspunkte die beiden sich > treffen Ich versteh es nicht. fonsana
siehe Anhang Angenommen: ich betreibe den Motor mit einem Vorwiderstand mein Ziel ist die Rote Kennlinie aufzuzeichnen um den AP graphisch zu ermitteln
Costa M. schrieb: > Angenommen: ich betreibe den Motor mit einem Vorwiderstand > > mein Ziel ist die Rote Kennlinie aufzuzeichnen um den AP graphisch zu > ermitteln Das funktioniert nur, wenn du die am Motor angeschlossene Last kennst.
Und vor allem hat das nichts, aber auch gar nichts mit dem Ausschaltvorgang zu tun. Für die Arbeitspunktbestimmung muss der "eingeschwungene" Zustand bewertet werden.
> Das funktioniert nur, wenn du die am Motor angeschlossene Last kennst.
der Motor ist mit einer KFZ Lichtmaschine mechanisch angekoppelt.
der Generator ist mit einem Lampenlast angeschlossen, sonst zieht der
Antriebsmotor nur den Leerlaufstrom.
> Das funktioniert nur, wenn du die am Motor angeschlossene Last kennst.
der Motor ist mit einer KFZ Lichtmaschine mechanisch angekoppelt.
der Generator ist mit einem Lampenlast angeschlossen, sonst zieht der
Antriebsmotor nur den Leerlaufstrom.
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