Costa.M schrieb:
> für diesen Zweck habe ich den Strom und die Spannung an einem DC Motor
> beim Ausschaltvorgang aufgenommen siehe Anhang ...
> wenn die Spannung abfällt muss der strom auch linear abfallen
Ein Motor ist eine überaus komplexe Last, die über die Induktivität
hinaus auch noch generatorisch wirkt. Und wenn der Motor dann seinen
"letzten" Ruck macht, kann es durchaus sein, dass dort nochmal mehr
Energie und damit Strom generiert wird.
Die Zeiten (Stromabfall dauert ca. 2 sec), die du mit deinem Oszilloskop
gemessen hast, sind auf jeden Fall weit jenseits dem, was die
Induktivität des Motors allein erzeugen könnte.
Und du kannst nicht die einfachen Formeln für einen Widerstand oder eine
Induktivität auf sowas wie einen Motor/Generator übertragen...
Costa.M schrieb:
> Ja , öfter in der theorie wird die Induktivität vernachläßigt
> also man kann sagen i=(u-u_i)/R.
In welcher Theorie?
Du verknüpfst da Halbwissen mit Unwissen und baust dir ein eigenes
kleines Universum, indem du vereinfachte Formeln auf eine Anwendung
überträgst, deren Komplexität gerade durch diese Vereinfachungen
nicht mehr abgebildet wird.
> ich würde gern die U-I Kennlinie aufnehmen , wie sollte ich denn
> vorgehen (messungstechnisch) ?
Du willst die UI-KL eines Motors aufzeichnen? Das ist naja, sagen wir
mal etwas vereinfacht: Unsinn, solange du keine definierte Last hast.
> abfallen , sind
> Wicklung ? (UL=di/dt * L )>
> Peaks ? Freilaufdiode ? was
> kennt ? siehe Anhang . was
> berücksichtigen ?
Nur als Tipp: vor einen Satzzeichen kommt in der deutschen Sprache
kein Leerzeichen. Und auch in den meisten anderen Ländern ist das bei
sehr vielen Satzzeichen so. Ein solcher mit Leerzeichen zerklüfteter
Text liest sich extrem holprig und unschön. Es gibt sogar ein Wort
dafür: Plenken
http://de.wikipedia.org/wiki/Plenk