Ich stehe auf Kriegsfuss mit Navigationsgeräten - mit schöner
Regelmässigkeit fallen die Typen gut 2 Jahre nach dem Kauf aus - alles
kurz nach der Garantie.
TomTom 2006 - 2008
Falk 2008 - 2011
Garmin Nüvi 1490 , 2011 bis 2013
Jemand änhliche Erfahungen?
Was kann man mit den Dingern anfangen?
Beim Garmin hatte ich "lebenslanges" update dabei - natürlich
gerätegebunden.
Alle Dinger sind praktisch nicht auzumachen - der Akku schien es
jedenfalls bei den letzen beiden nicht gewesen zu sein: Die Dinger
fielen alle schlagartig aus und zeigten seltsame Effekte.
Mirco schrieb:> Die Dinger fielen alle schlagartig aus und zeigten seltsame Effekte.
Was heißt "schlagartig"?
Ist während der Fahrt der Bildschirm dunkel geworden oder funktionierten
sie nach einem Mittagsstündchen in der prallen Sonne auf dem
Armaturenbrett nicht mehr?
Hast Du mal das Becker Revo1 ausprobiert
(http://www.navigationsgeraetetest.com/becker-revo-1-test) ? Das hab ich
mir letztens geholt - und ist richtig gut. Ob es nach 3 jahren
allerdings immer noch so gut ist sei mal dahingestellt..
Mark schrieb:> Ob es nach 3 jahren> allerdings immer noch so gut ist sei mal dahingestellt..
Warum sollte die geplante Obsoleszenz ausgerechnet Navis verschonen? ;-)
<verschwoerungsmdus>
Die Dinger kennen die aktuelle Zeit und das Datum.
Warum sollte da nichts einprogrammiert sein, was sich das Datum des
ersten Einschaltens merkt und 735....800 Tage danach die Routine:
Mirco schrieb:> seltsame Effekte
aufruft?
</verschwoerungsmdus>
fonsana
Mein Tomtom GO 700 ist 6 Jahre alt und läuft prima. Ausserdem habe ich
gerade noch ein 5 Jahre altes PNA200S geschenkt bekommen (Aldi), geht
auch gut, ist bloss bei der Satellitensuche langsam.
Tja, da gabs mal äußerst zuverlässige Navi's zum Aufklappen und selbst
nachdenken. Aber entweder kann die heute niemand mehr bedienen oder
nicht mehr denken.
Ben _ schrieb:> Tja, da gabs mal äußerst zuverlässige Navi's zum Aufklappen und selbst> nachdenken. Aber entweder kann die heute niemand mehr bedienen oder> nicht mehr denken.
Die gibt es immer noch und sind auch ungemein praktisch.
Jedoch bringen die nichts, wenn man alleine in einer unbekannten Stadt
unterwegs ist. Wenn man in der glücklichen Lage ist, einen Stadtplan zu
haben (A0-Format), ist dieser während der Fahrt recht kompliziert zu
handhaben.
Ich ziehe daher in solchen Fällen ein Navi vor (oder man hat einen
verlässlichen Beifahrer).
Christian H. schrieb:> einen Stadtplan
Ein wesentlicher Vorteil von Papierplänen war, daß sie keinen
Akkubrauchten.
Bei 50% der alten Navis habe ich den Verdacht, daß der eingebaute Akku
nicht mehr so gesund wie am 1. Tag ist. Erst Akkulaufzeit testen und
dann entscheiden ob sich der Aufwand noch lohnt, frische Kartendaten und
Akkus zu suchen. Wahrscheinlich liegt in vielen Fällen ein
"wirtschaftlicher Totalschaden" vor?
TomTom 2006 - 2008
Falk 2008 - 2011
Garmin Nüvi 1490 , 2011 bis 2013
Wer spart zahlt halt doppelt. Kaufe Dir einfach ein vernüftiges Navi.
Ich fahre nun meinen sechsten Porsche und hatte noch nie ein Problem mit
dem PCM.
NichtSparen schrieb:> Kaufe Dir einfach ein vernüftiges Navi.
Ein Schraubendreher und ein frischer Akku (15€) sind wahrscheinlich
billiger als ein Cayenne mit Navi, der zu breit für das Parkhaus ist?
Also mit TomTom habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht.
Max. den Akku nach 3-4 Jahren tauschen.
Ich habe 4 davon und 2 mit Linux als Videoplayer laufen, bis heute
keine Probleme.
Becker kann ich nicht Empfehlen wenn es im Radio Eingebaut ist, war
eine Katastrophe zu bedienen.
hh
Thomas der Bastler schrieb:> Ich habe noch sogar einen FALK N-Serie, locker 5 Jahre alt
Ja genau, Falk N Serie, das war es. 2008 gekauft, kommt zeitlich hin.
Die Bordspannung ist es weniger wahrscheilnich, habe ja die Navis in
verschiedenen Autos.
Akku? Man hängt das Ding über den Zigarettenanzünder ans Bordnetz, dann
ist der Akku völlig Wurst.
Habe ein Becker, keine Ahnung welches, war dmals das zweit kleinste, das
ist gerade rund 10.000km von mir entfernt deshalb kann ich nicht
nachschauen welches es ist. Tut nach > 5 Jahren immer noch.
Ich habe hier ein
TomTom Go 730, läuft seit ca. 2008 einwandfrei.
Akku ist schon lange defekt aber wenn ich im Auto keine Bordspannung
habe brauch ich auch kein Navi mehr.
Und die Preise für Kartenupdates sind IMHO unverschämt hoch.
Bernd T. schrieb:> Akku? Man hängt das Ding über den Zigarettenanzünder ans Bordnetz, dann> ist der Akku völlig Wurst.
Du vielleicht. Aber es gibt noch andere Anwendungsgebiete, wo man gerade
keinen Zigarettenanzünder zur Verfügung hat, wie z.B. Geocaching, zum
Wandern oder auch am Fahrrad.
Ausserdem finde ich es erwähnenswert zu betonen, dass der Akku nach 4
Jahren noch gut arbeitet. Das ist immerhin ein Hinweis darauf, dass der
Hersteller nicht die billigsten Bauteile verwendet hat.
Chr. Messener schrieb:> Und die Preise für Kartenupdates sind IMHO unverschämt hoch.
In der Tat. Habe ich bei meinem auch noch nie gemacht. Die größte
Frechheit dabei ist vor allem, dass einem die Geräte schon mit einer
leicht veralteten Version verkauft werden. Als ich mein Gerät gekauft
habe, lag das Herstellungsdatum nach dem des aktuellen Kartenupdates.
Aber das war nicht drauf. Dazu dann die komische
online-update-flash-software mit der man Garmin Zugriff auf Datenträger
erlauben soll ... da habe ich dann die Finger von gelassen ... und das
ist auch der Grund, warum ich mir kein Gerät mehr von denen zulegen
werde, obwohl ich damit eigentlich recht zufrieden bin.
Gruß
Jobst
Wer benutzt denn noch ein Navi? Smartphones sind der Stand der Dinge.
Die Navigation von Google ist top und immer auf dem neuesten Stand und
dank den Luftaufnahmen kann man sich viel besser orientieren. Dank der
Sprachein- und Ausgabe muss man aber auch nicht ständig draufschauen.
Gleichzeitig filmt es auch noch in Full HD und speichert den Film bei
einem Crash automatisch. Kann auch mal nützlich sein.
Freisprechen und SMS vorlesen ist ja auch Standard inzwischen.
Musik spielt es natürlich auch noch über Bluetooth und A2DP.
OK, zugegeben, für "draußen" hab ich ein Garmin Outdoor GPS. Das ist
wasserdicht und läuft mit 2 AA Batterien 16 Stunden lang. Das kann auch
mal auf einen Stein fallen ohne das was passiert. Da ist ein Smartphone
nicht so toll.
Wieder ganz schön viele Abwege und Vermutungen in diesem Thread, die dem
To nicht helfen...
Bei der Sammlung von Navis wäre es sehr interessant heraus zu finden,
woran sie starben. Dazu müsste man halt den eigentlichen Fehler finden
und sie quasi reparieren. Dazu wird man aber auf eigenes KnowHow
angewiesen sein. Denn wenn der Hersteller das Gerät selber repariert,
kann er ja schreiben was er will, ob es stimmt weiß man nicht. Außerdem
wird der einfache Reparaturdienst nur das 'Mainboard' tauschen, was
ebenfalls der Analyse nicht dient. Mit ein bisschen Glück und
funktionierender QS wird der Hersteller Stichproben der Boards auf die
wirkliche Ursache prüfen lassen.
Ob er das dann dazu nutzt, den Fehler abzustellen, oder zu erkennen,
dass der viel zu spät eintritt und man doch ein noch preiswerteres
Bauteil verwenden kann, ist ebenfalls nicht bekannt.
Oder er setzt die Reparaturpauschale so hoch an, dass es sich erst
garnicht lohnt.
Fazit:
Hier gibt es User mit Navis unterschiedlicher Hersteller, die genauso
und länger halten, als die von Dir Beschriebenen. Ohne detaillierte
Beschreibung, was kaputt gegangen ist, und gemeinsamer Erörterung ob das
eine Sollbruchstelle ist, kann man nur vermuten... Was dann dazu führt,
dass diese Vermutungen irgendwo hin abgleiten, weit ab von der
ursprünglichen Frage...
Also, zerlege die Dinger, messe Spannungen, suche die Serielle, hacke
die Dinger und poste Deine Analysen. Dann haben wir Fakten über die man
reden/schreiben kann.
Gruß
Ulrich
Ulrich P. schrieb:> Navis unterschiedlicher Hersteller, die genauso> und länger halten, als die von Dir
Das Auseinandernehmen wird nicht unbedingt einen größeren
Erkenntnisgewinn bringen, wenn sich als Ursache herausstellt, daß der
Akku erbarmungslos geknechtet wurde bis die 1.Zelle tiefentladen war.
Gewöhnlich funktionieren Geräte nur, WENN sie ausreichend Spannung
bekommen. :-) Also bitte auch mal Batteriespannung bei Belastung messen
bevor mit blindem Aktionismus der Lötkolben angeheizt wird.
Man darf halt auch nicht vergessen: Die tolle Kapazität von Lipo oder
NiMH erkauft man sich mit einer kürzen Lebensdauer.
Metabo beispielsweise hat für einen grob 6 Jahre alten Akkuschrauber die
NiMH-Akkus aus dem Ersatzteilbezug gestrichen, und verkauft jetzt
nurnoch die NiCd-Alternative.
Naja, vielleicht war die Formulierung erneut zu ungenau :)
Wenn ich von Messen rede, dann meine ich natürlich in einer sinnvollen
Reihenfolge. Natürlich wäre die Versorgung der erste Messpunkt, wenn man
systematisch vorgeht.
Bei LiPo kann man sogar vor dem Multimeter erst einmal das Lineal nehmen
und schauen ob der Akku wellig oder aufgewölbt ist. Ist das der Fall,
braucht man wahrscheinlich, bevor man einen neuen Akku hat, nicht weiter
machen, oder man nimmt ein Labornetzteil um den Rest weiter zu testen.
Gruß
Ulrich