Forum: Offtopic Interpretation der speziellen Relativitätstheorie


von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Hallo,

ich habe bisher die Relativitätstheorie noch nicht ganz vollständig 
verstanden. Nun habe ich mir überlegt, wie man den Kram mal anschaulich 
verstehen kann.

Ein Beispiel: Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit entlang der 
x-Achse und wird nun entlang der y-Achse beschleunigt. Die 
Diagonalgeschwindigkeit beträgt weiterhin Lichtgeschwindigkeit. Es 
bewegt sich entlang der x-Achse nach Pythagoras entsprechend langsamer.

Nun muss man die Zeitachse ebenfalls als Raumachse Interpretieren. D. h. 
alle klassische Materie ist auch nur Licht, dass sich mit 
Lichtgeschwindigkeit entlang der Zeitachse bewegt. Wird die Materie 
beschleunigt, kann auch nur die "diagonale" Geschwindigkeit der 
Lichtgeschwindigkeit entsprechen, also muss die Zeit zwangsläufig 
langsamer gehen.

Materie ist also auch eine elektromagnetische Welle. Weil wir aber alle 
aus Materie bestehen und alles mit Lichtgeschwindigkeit entlang der 
Zeitachse fliegt, sieht man immer nur den selben Wellenberg. Die 
Elektronen und Protonen sind die Ausprägung dieser Felder.

Der Äußerelichtelektrische Effekt kann auch als Wellenphänomen 
beschrieben werde. Beim Zusammenstoß von Licht mit Materie kommt es zur 
Interferenz. Die elektrischen und Magnetischen Felder von Licht und 
Materie verursachen eine Lorenzkraft aufeinander. Diese Kraft hat eine 
Summen- und eine Differenzfrequenz der beiden Wellen (Licht, Materie). 
Ist das Licht kurzwellig genug, ist die Differenzfrequenz 0. Es entsteht 
ein Gleichanteil, d. h. ein Elektronen-Loch-Paar, wobei sich das 
Elektron vom bestrahlten Körper löst. Wie sich Materie auch zusätzlich 
entlang einer Raumachse bewegen kann, kann sich auch Licht entlang einer 
Zeitachse bewegen. Ist die Wellenlänge des auftreffenden Lichtes kürzer, 
wird die Differenzfrequenz negativ. Wenn das Licht allerdings eine 
Geschwindigkeit entlang der Zeitachse hat, trifft es nicht mehr 
senkrecht auf die Materiewelle, wodurch sich die Frequenz wieder 
verschiebt (z. B. auf 0). Diese Geschwindigkeit entlang der Zeitachse 
wird dann als Geschwindigkeit des freigesetzten Elektrons in Richtung 
einer Raumachse umgesetzt.

Kann man das Ganze so ungefähr erklären?

von Dirk J. (dirk-cebu)


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Stefan Helmert schrieb:

> Kann man das Ganze so ungefähr erklären?

Ja, und nun Schluß mit dem Thread!

von (prx) A. K. (prx)


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von Purzel H. (hacky)


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Alles Quatsch :

>Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit entlang der
x-Achse und wird nun entlang der y-Achse beschleunigt.

Und wie wird das Licht in y bescheunigt ?
Indem man dem Licht einen Tritt gibt ?

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Siebzehn zu Fuenfzehn schrieb:
> Und wie wird das Licht in y bescheunigt ?

Spiegel?!

von Rüdiger K. (sleipnir)


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Es ehrt jeden Ingenieur wenn er sich auch über den Tellerrand seines 
Berufsfeldes mit den Naturwissenschaften, deren Anwendung ja die 
Grundlage seines Berufs bilden, beschäftigt. Und gerade die 
Beschäftigung mit der Relativitätstheorie ist ein gutes Trainingsgebiet 
für geistige Flexibilität, denn hier muß man Abschied nehmen von 
geliebten Denkkrücken, wovon die Existenz einer universialen Zeit und 
eines bloßen R^3-Raums zu den bekanntesten gehört.

Auch das Teilchenmodell an sich ist m.E. eine Denk-Krücke, deren 
zwangshafte Beibehaltung auch nach der Entdeckung der 
Welleneigenschaften von Elementarteilchen durch Experimente an 
Spaltblenden zu solch quasi-esoterischen Zauberwerk geführt hat wie dem 
Welle-Teilchen-Dualismus, wo in geheimnisvoller Art und Weise das 
Teilchen ahnen soll ob es nun als Welle oder als Teilchen beobachtet 
wird und sich dann in magischer Weise eben in ein Teilchen oder in eine 
Welle verwandelt. Auch die Interpretation der Schrödinger-Gleichung als 
Wahrscheinlichkeitsverteilung des Aufenthalts der liebgewonnenen kleinen 
Billardkugel kommt etwas bemüht daher - ist es denn nicht sinnvoller 
anzunehmen, daß Elementarteilchen Wellencharakter haben, wobei gewisse 
Interaktionen sich durch das Stoßverhalten von idealisierten 
Billardkugeln in bestimmten Grenzen verständlich modellieren lassen?

Zur dargelegten Theorie der SRT: man kommt ziemlich schnell auf die 
Kernaussage der SRT, wenn man annimmt, daß die Geschwindigkeit der 
Fortbewegung in der durch die Koordinaten (x,y,z,i*c*tau) bestimmten 
vierdimensionalen Raumzeit konstant ist. Durch Vergleich mit der 
"klassischen" Form (x,y,z,t) ergibt sich, daß diese Geschwindigkeit die 
Lichtgeschwindigkeit sein muß. Was wir als Zeit empfinden, ist die 
zurückgelegte Strecke t=v_t*tau entlang der vierten Dimension, wobei für 
im R^3 ruhende Objekte v_t=c gilt.

Bewegt sich das Objekt zusätzlich im R^3 mit der Geschwindigkeit v_r, so 
muß mit der obigen Annahme gelten
Die Fortbewegungsgeschwindigkeit entlang der Zeitdimension ist somit 
geringer, somit ist auch die zurückgelegte "Zeitspanne" im Bezugssystem 
des im R^3 ruhenden Objekts kleiner. Während dieses die Strecke t=c*tau 
zurücklegt, ist die "Zeitstrecke" für das bewegte Objekt
woraus mit der Substitution tau=t/c die bekannte Zeitdilationsformel
wird.

Die ART läßt sich ebenso schnell erklären. Gravitation läßt sich als 
örtlich auftretende "stationäre" Beschleunigung a(x,y,z) beschreiben. 
Wenn man die obige vierdimensionale Raumzeit als Basis annimmt, dann 
bekommt diese Aussage eine geometrische Bedeutung. Eine Beschleunigung 
ist die zweite Ableitung der Ortskoordinaten x,y,z nach der Zeit. Wenn 
die Zeit nur eine weitere Koordinate ist, dann beschreibt eine zweite 
Ableitung nach dieser Koordinate ungleich Null umgangssprachlich eine 
Krümmung der Raumzeit. Somit erklärt sich die Gravitation als 
physikalisches Phänomen durch die Geometrie der Raumzeit.

von Purzel H. (hacky)


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>Siebzehn zu Fuenfzehn schrieb:
>> Und wie wird das Licht in y bescheunigt ?
>
>Spiegel?!

Ein Spiegel lenkt nur um, beschleunigt aber nicht.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Rüdiger Knörig hat meine Beschreibung noch mal etwas ausführlicher 
dargestellt.

Siebzehn zu Fuenfzehn schrieb:
>>Siebzehn zu Fuenfzehn schrieb:
>>> Und wie wird das Licht in y bescheunigt ?
>>
>>Spiegel?!
>
> Ein Spiegel lenkt nur um, beschleunigt aber nicht.

Doch, er bremst in Richtung der x-Achse ab und beschleunigt in 
y-Richtung. Das ist das Spiegeln.

von Karl H. (kbuchegg)


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Stefan Helmert schrieb:
> Rüdiger Knörig hat meine Beschreibung noch mal etwas ausführlicher
> dargestellt.
>
> Siebzehn zu Fuenfzehn schrieb:
>>>Siebzehn zu Fuenfzehn schrieb:
>>>> Und wie wird das Licht in y bescheunigt ?
>>>
>>>Spiegel?!
>>
>> Ein Spiegel lenkt nur um, beschleunigt aber nicht.
>
> Doch, er bremst in Richtung der x-Achse ab und beschleunigt in
> y-Richtung. Das ist das Spiegeln.

Das ist aber jetzt eine etwas 'freie' Defintion von Beschleunigen, die 
physikalisch natürlich nicht falsch ist.

Da Geschwindigkeit ein Vektor ist (in diesem Fall eben ein 4-D Vektor) 
hat er einen Betrag und eine Richtung.
Sagst du ja selber:
> Es bewegt sich entlang der x-Achse nach Pythagoras entsprechend langsamer.
Beim Spiegeln wird die Richtung verändert, aber der Betrag des Vektors 
bleibt derselbe. D.h. der Strahl ist nach der Spiegelung derselbe wie 
vorher. Natürlich ändert der Strahl nicht einfach so seine Richtung, 
dazu braucht es eine Beschleuigung. Aber gemeinhin wird unter 
"Beschleunigung" ein Vorgang verstanden, der den Betrag des Vektors 
verändert. Wie gesagt: physiklisch gibt es daran nichts auszusetzen, 
auch eine Richtungsänderung ist eine Beschleunigung. Wenn es aber um 
eine anschauliche Beschreibung geht, wäre eventuell ein anderer Begriff 
besser geeignet.

von Purzel H. (hacky)


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Der Ansatz mit Beschleunigung am Spiegel ist fuer ein Teilchen passend, 
fuer eine Welle aber nicht. Eine Welle hat Randbedingungen am Spiegel, 
der Betrag des Wellenvektor bleibt konstant.
Wenn man nun bewegte Spiegel, hat, so kriegt man Seitenbanden, wenn man 
ein AOM hat, moduliert man den Wellenvektor geometrisch.

von Rüdiger K. (sleipnir)


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Die Beschleunigung, welche durch die kontinuierliche Richtungsänderung 
des Geschwindigkeitsvektors eines auf einer Kreisbahn rotierenden 
Massepunktes entsteht, macht sich trotz konstanten Betrags des 
Geschwindigkeitsvektors doch zuweilen deutlich als Zentripetalkraft 
bemerkbar ;-)

Zudem ist eine Beschleunigung im obigen Ansatz gar nicht vorhanden!

von Rüdiger K. (sleipnir)


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Für Herrn Helmert könnte auch die Beschäftigung mit der Heim'schen 
Theorie recht fruchtbar sein - sie ist allerdings aufgrund der 
Tensormathematik ein ganz schöner Happen:
http://www.rodiehr.de/g_01_heim_droescher.htm

von Purzel H. (hacky)


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Von der Quantenfeldtheorie zur Quantenmedizin...  toent nach 
Scharlatanerie. Erst etwas Wischi-waschi zur Vernebelung, und nachher 
einen Muell aus dem Hut ziehen, und als die Letzte Weisheit verkaufen...

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Ein ganz netter Happen sind auch einige Aussagen aus obigem Artikel:

Im Gegensatz zur allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins sind 
Geometrie und physikalische Größen in Heims Theorie nicht gleich sondern 
nur äquivalent. Heim kann sämtliche physikalische Größen richtig 
berechnen.

Nach Heim geht  die Gravitation nicht von einer punktförmig gedachten 
Quelle aus, sondern von einer Verteilung elementarer Massen und deren 
Feldern. Die Einsteinsche Gleichung E = Mc2 gilt für sie nicht, da w > c 
ist.

Aus Heims polyvalenter Logik folgt, daß es mindestens vier voneinander 
unterscheidbare Seinsschichten mit eigener Logikstruktur gibt, die 
hierarchisch geordnet sind und untereinander in Wechselwirkung stehen:

Physis, Bios, Psyche und Pneuma.

Heims Theorie stimmt mit den Vorstellungen über Ontologie (Seinslehre) 
von I. Kant und vielen anderen Philosophen nicht überein, wohl aber mit 
der des Philosophen Nicolai Hartmann (6), der eine anorganische, eine 
organische, eine seelische und eine geistige Seinsschicht unterschied


Etwas mehr Theorie dazu gibt es hier:
http://psiram.com/ge/index.php/Quantenmedizin

von Rüdiger K. (sleipnir)


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Für Heims Theorie spricht, das sie die Eigenschaften der 
Elementarteilchen so genau berechnen kann, daß sich die mit den später 
gebauten größeren Beschleunigern exakter gemessenen Werte auf seine 
Werte zubewegt hatten.

Zudem experimentiert auch die ESA mit Aufbauten, die sich exakt so in 
den Artikeln von Heim wiederspiegeln:
http://www.zeit.de/2007/21/T-Antigravitation

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Rüdiger Knörig schrieb:
> Zudem experimentiert auch die ESA mit Aufbauten, die ....

Bitte richtig zitieren. Martin Tajmar experimentierte. Siehe 
Gravitomagnetischer Effekt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Tajmar

Das meint die Fachwelt dazu:

"Tajmar hat auch eine Theorie des behaupteten Effekts 
entwickelt;[19][20] diese wurde an der University of Canterbury, 
Neuseeland, in einem ähnlichen Experiment mit einem rotierenden Zylinder 
aus supraleitendem Blei und Laser-Gyroskopen widerlegt; eine von Tajmar 
später behauptete Paritätsverletzung [21] oder andere Theorien[22] 
können dadurch jedoch nicht ausgeschlossen werden.[23][24][25][26][27] 
Neuere Arbeiten von Tajmar deuten auf eine Fehlinterpretation seiner 
Messresultate hin. Möglicherweise beeinflusste das zur Kühlung 
verwendete flüssige Helium die Messapparatur.[28]"

von Kurt B. (kurt-b)


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Garavitation ist Eigenbeschleunigung von Materie.
Darum ist auch keine Abschirmung möglich weil die vermeintliche 
Anziehgung nicht existiert.
Die Materie, ihre Basisteilchen(BT), schwingen.
Ist ihr Schwingen nicht komplett ausgeglichen/auskompensiert kommt es zu 
der sichtbaren Eigenbeschleunigung.

Die Stärke und Richtung hängt einzig von den Umständen ab die am Ort des 
Schwingens herrschen, sind diese, aufgrund von Einwirkungen von anderer 
Materie, nicht symmetrisch, bleibt ein kraftbildender Betrag übrig der 
zur Eigenbschleunigung führt.
Gelingt es diese Ortsumstände zu beeinflussen zeigt sich das in einer 
anderen Gravitationsstärke der beobachten Materie.

Kurt

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