Hallo, ich habe bisher die Relativitätstheorie noch nicht ganz vollständig verstanden. Nun habe ich mir überlegt, wie man den Kram mal anschaulich verstehen kann. Ein Beispiel: Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit entlang der x-Achse und wird nun entlang der y-Achse beschleunigt. Die Diagonalgeschwindigkeit beträgt weiterhin Lichtgeschwindigkeit. Es bewegt sich entlang der x-Achse nach Pythagoras entsprechend langsamer. Nun muss man die Zeitachse ebenfalls als Raumachse Interpretieren. D. h. alle klassische Materie ist auch nur Licht, dass sich mit Lichtgeschwindigkeit entlang der Zeitachse bewegt. Wird die Materie beschleunigt, kann auch nur die "diagonale" Geschwindigkeit der Lichtgeschwindigkeit entsprechen, also muss die Zeit zwangsläufig langsamer gehen. Materie ist also auch eine elektromagnetische Welle. Weil wir aber alle aus Materie bestehen und alles mit Lichtgeschwindigkeit entlang der Zeitachse fliegt, sieht man immer nur den selben Wellenberg. Die Elektronen und Protonen sind die Ausprägung dieser Felder. Der Äußerelichtelektrische Effekt kann auch als Wellenphänomen beschrieben werde. Beim Zusammenstoß von Licht mit Materie kommt es zur Interferenz. Die elektrischen und Magnetischen Felder von Licht und Materie verursachen eine Lorenzkraft aufeinander. Diese Kraft hat eine Summen- und eine Differenzfrequenz der beiden Wellen (Licht, Materie). Ist das Licht kurzwellig genug, ist die Differenzfrequenz 0. Es entsteht ein Gleichanteil, d. h. ein Elektronen-Loch-Paar, wobei sich das Elektron vom bestrahlten Körper löst. Wie sich Materie auch zusätzlich entlang einer Raumachse bewegen kann, kann sich auch Licht entlang einer Zeitachse bewegen. Ist die Wellenlänge des auftreffenden Lichtes kürzer, wird die Differenzfrequenz negativ. Wenn das Licht allerdings eine Geschwindigkeit entlang der Zeitachse hat, trifft es nicht mehr senkrecht auf die Materiewelle, wodurch sich die Frequenz wieder verschiebt (z. B. auf 0). Diese Geschwindigkeit entlang der Zeitachse wird dann als Geschwindigkeit des freigesetzten Elektrons in Richtung einer Raumachse umgesetzt. Kann man das Ganze so ungefähr erklären?
Stefan Helmert schrieb: > Kann man das Ganze so ungefähr erklären? Ja, und nun Schluß mit dem Thread!
Alles Quatsch :
>Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit entlang der
x-Achse und wird nun entlang der y-Achse beschleunigt.
Und wie wird das Licht in y bescheunigt ?
Indem man dem Licht einen Tritt gibt ?
Es ehrt jeden Ingenieur wenn er sich auch über den Tellerrand seines Berufsfeldes mit den Naturwissenschaften, deren Anwendung ja die Grundlage seines Berufs bilden, beschäftigt. Und gerade die Beschäftigung mit der Relativitätstheorie ist ein gutes Trainingsgebiet für geistige Flexibilität, denn hier muß man Abschied nehmen von geliebten Denkkrücken, wovon die Existenz einer universialen Zeit und eines bloßen R^3-Raums zu den bekanntesten gehört. Auch das Teilchenmodell an sich ist m.E. eine Denk-Krücke, deren zwangshafte Beibehaltung auch nach der Entdeckung der Welleneigenschaften von Elementarteilchen durch Experimente an Spaltblenden zu solch quasi-esoterischen Zauberwerk geführt hat wie dem Welle-Teilchen-Dualismus, wo in geheimnisvoller Art und Weise das Teilchen ahnen soll ob es nun als Welle oder als Teilchen beobachtet wird und sich dann in magischer Weise eben in ein Teilchen oder in eine Welle verwandelt. Auch die Interpretation der Schrödinger-Gleichung als Wahrscheinlichkeitsverteilung des Aufenthalts der liebgewonnenen kleinen Billardkugel kommt etwas bemüht daher - ist es denn nicht sinnvoller anzunehmen, daß Elementarteilchen Wellencharakter haben, wobei gewisse Interaktionen sich durch das Stoßverhalten von idealisierten Billardkugeln in bestimmten Grenzen verständlich modellieren lassen? Zur dargelegten Theorie der SRT: man kommt ziemlich schnell auf die Kernaussage der SRT, wenn man annimmt, daß die Geschwindigkeit der Fortbewegung in der durch die Koordinaten (x,y,z,i*c*tau) bestimmten vierdimensionalen Raumzeit konstant ist. Durch Vergleich mit der "klassischen" Form (x,y,z,t) ergibt sich, daß diese Geschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit sein muß. Was wir als Zeit empfinden, ist die zurückgelegte Strecke t=v_t*tau entlang der vierten Dimension, wobei für im R^3 ruhende Objekte v_t=c gilt. Bewegt sich das Objekt zusätzlich im R^3 mit der Geschwindigkeit v_r, so muß mit der obigen Annahme gelten
Die Fortbewegungsgeschwindigkeit entlang der Zeitdimension ist somit geringer, somit ist auch die zurückgelegte "Zeitspanne" im Bezugssystem des im R^3 ruhenden Objekts kleiner. Während dieses die Strecke t=c*tau zurücklegt, ist die "Zeitstrecke" für das bewegte Objekt
woraus mit der Substitution tau=t/c die bekannte Zeitdilationsformel
wird. Die ART läßt sich ebenso schnell erklären. Gravitation läßt sich als örtlich auftretende "stationäre" Beschleunigung a(x,y,z) beschreiben. Wenn man die obige vierdimensionale Raumzeit als Basis annimmt, dann bekommt diese Aussage eine geometrische Bedeutung. Eine Beschleunigung ist die zweite Ableitung der Ortskoordinaten x,y,z nach der Zeit. Wenn die Zeit nur eine weitere Koordinate ist, dann beschreibt eine zweite Ableitung nach dieser Koordinate ungleich Null umgangssprachlich eine Krümmung der Raumzeit. Somit erklärt sich die Gravitation als physikalisches Phänomen durch die Geometrie der Raumzeit.
>Siebzehn zu Fuenfzehn schrieb: >> Und wie wird das Licht in y bescheunigt ? > >Spiegel?! Ein Spiegel lenkt nur um, beschleunigt aber nicht.
Rüdiger Knörig hat meine Beschreibung noch mal etwas ausführlicher dargestellt. Siebzehn zu Fuenfzehn schrieb: >>Siebzehn zu Fuenfzehn schrieb: >>> Und wie wird das Licht in y bescheunigt ? >> >>Spiegel?! > > Ein Spiegel lenkt nur um, beschleunigt aber nicht. Doch, er bremst in Richtung der x-Achse ab und beschleunigt in y-Richtung. Das ist das Spiegeln.
Stefan Helmert schrieb: > Rüdiger Knörig hat meine Beschreibung noch mal etwas ausführlicher > dargestellt. > > Siebzehn zu Fuenfzehn schrieb: >>>Siebzehn zu Fuenfzehn schrieb: >>>> Und wie wird das Licht in y bescheunigt ? >>> >>>Spiegel?! >> >> Ein Spiegel lenkt nur um, beschleunigt aber nicht. > > Doch, er bremst in Richtung der x-Achse ab und beschleunigt in > y-Richtung. Das ist das Spiegeln. Das ist aber jetzt eine etwas 'freie' Defintion von Beschleunigen, die physikalisch natürlich nicht falsch ist. Da Geschwindigkeit ein Vektor ist (in diesem Fall eben ein 4-D Vektor) hat er einen Betrag und eine Richtung. Sagst du ja selber: > Es bewegt sich entlang der x-Achse nach Pythagoras entsprechend langsamer. Beim Spiegeln wird die Richtung verändert, aber der Betrag des Vektors bleibt derselbe. D.h. der Strahl ist nach der Spiegelung derselbe wie vorher. Natürlich ändert der Strahl nicht einfach so seine Richtung, dazu braucht es eine Beschleuigung. Aber gemeinhin wird unter "Beschleunigung" ein Vorgang verstanden, der den Betrag des Vektors verändert. Wie gesagt: physiklisch gibt es daran nichts auszusetzen, auch eine Richtungsänderung ist eine Beschleunigung. Wenn es aber um eine anschauliche Beschreibung geht, wäre eventuell ein anderer Begriff besser geeignet.
Der Ansatz mit Beschleunigung am Spiegel ist fuer ein Teilchen passend, fuer eine Welle aber nicht. Eine Welle hat Randbedingungen am Spiegel, der Betrag des Wellenvektor bleibt konstant. Wenn man nun bewegte Spiegel, hat, so kriegt man Seitenbanden, wenn man ein AOM hat, moduliert man den Wellenvektor geometrisch.
Die Beschleunigung, welche durch die kontinuierliche Richtungsänderung des Geschwindigkeitsvektors eines auf einer Kreisbahn rotierenden Massepunktes entsteht, macht sich trotz konstanten Betrags des Geschwindigkeitsvektors doch zuweilen deutlich als Zentripetalkraft bemerkbar ;-) Zudem ist eine Beschleunigung im obigen Ansatz gar nicht vorhanden!
Für Herrn Helmert könnte auch die Beschäftigung mit der Heim'schen Theorie recht fruchtbar sein - sie ist allerdings aufgrund der Tensormathematik ein ganz schöner Happen: http://www.rodiehr.de/g_01_heim_droescher.htm
Von der Quantenfeldtheorie zur Quantenmedizin... toent nach Scharlatanerie. Erst etwas Wischi-waschi zur Vernebelung, und nachher einen Muell aus dem Hut ziehen, und als die Letzte Weisheit verkaufen...
Ein ganz netter Happen sind auch einige Aussagen aus obigem Artikel: Im Gegensatz zur allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins sind Geometrie und physikalische Größen in Heims Theorie nicht gleich sondern nur äquivalent. Heim kann sämtliche physikalische Größen richtig berechnen. Nach Heim geht die Gravitation nicht von einer punktförmig gedachten Quelle aus, sondern von einer Verteilung elementarer Massen und deren Feldern. Die Einsteinsche Gleichung E = Mc2 gilt für sie nicht, da w > c ist. Aus Heims polyvalenter Logik folgt, daß es mindestens vier voneinander unterscheidbare Seinsschichten mit eigener Logikstruktur gibt, die hierarchisch geordnet sind und untereinander in Wechselwirkung stehen: Physis, Bios, Psyche und Pneuma. Heims Theorie stimmt mit den Vorstellungen über Ontologie (Seinslehre) von I. Kant und vielen anderen Philosophen nicht überein, wohl aber mit der des Philosophen Nicolai Hartmann (6), der eine anorganische, eine organische, eine seelische und eine geistige Seinsschicht unterschied Etwas mehr Theorie dazu gibt es hier: http://psiram.com/ge/index.php/Quantenmedizin
Für Heims Theorie spricht, das sie die Eigenschaften der Elementarteilchen so genau berechnen kann, daß sich die mit den später gebauten größeren Beschleunigern exakter gemessenen Werte auf seine Werte zubewegt hatten. Zudem experimentiert auch die ESA mit Aufbauten, die sich exakt so in den Artikeln von Heim wiederspiegeln: http://www.zeit.de/2007/21/T-Antigravitation
Rüdiger Knörig schrieb: > Zudem experimentiert auch die ESA mit Aufbauten, die .... Bitte richtig zitieren. Martin Tajmar experimentierte. Siehe Gravitomagnetischer Effekt: http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Tajmar Das meint die Fachwelt dazu: "Tajmar hat auch eine Theorie des behaupteten Effekts entwickelt;[19][20] diese wurde an der University of Canterbury, Neuseeland, in einem ähnlichen Experiment mit einem rotierenden Zylinder aus supraleitendem Blei und Laser-Gyroskopen widerlegt; eine von Tajmar später behauptete Paritätsverletzung [21] oder andere Theorien[22] können dadurch jedoch nicht ausgeschlossen werden.[23][24][25][26][27] Neuere Arbeiten von Tajmar deuten auf eine Fehlinterpretation seiner Messresultate hin. Möglicherweise beeinflusste das zur Kühlung verwendete flüssige Helium die Messapparatur.[28]"
Garavitation ist Eigenbeschleunigung von Materie. Darum ist auch keine Abschirmung möglich weil die vermeintliche Anziehgung nicht existiert. Die Materie, ihre Basisteilchen(BT), schwingen. Ist ihr Schwingen nicht komplett ausgeglichen/auskompensiert kommt es zu der sichtbaren Eigenbeschleunigung. Die Stärke und Richtung hängt einzig von den Umständen ab die am Ort des Schwingens herrschen, sind diese, aufgrund von Einwirkungen von anderer Materie, nicht symmetrisch, bleibt ein kraftbildender Betrag übrig der zur Eigenbschleunigung führt. Gelingt es diese Ortsumstände zu beeinflussen zeigt sich das in einer anderen Gravitationsstärke der beobachten Materie. Kurt
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