Diese A/D-Wandler erfordern im Datenblatt eine UNVERBUNDENE
Versorgungsspannung, also bei Netzteilen aus einer gesonderten
Trafowicklung oder mittels DC/DC-Wandler.
Denn ihre Referenzspannungsquelle von 2,8 V liegt zwischen U+ und
Analog-Common. (Ref+ und Ref- sind Referenz-Eingänge, an denen 0,1 V
Differenz erwartet wird.)
Es funktioniert allerdings auch, den ICL7106 mit +/-5V gewaltsam gegen
Analog-Common zu speisen. Was dann das Referenzelement an Extra-Strom
frisst ist schwer zu sagen, war im Versuch unwichtig. Wenn diese von
integrierten Festspannungsreglern 78L05/79L05 kommen, muss man nur den
Referenzspannungsteiler auf ~49:1 (statt ~27:1) ändern. Sonst werden zu
kleine Werte angezeigt.
Ganz richtig geht man bei einer verbundenen +/-5V, indem man die übliche
Verbindung von Analog-Common und -In(!) auftrennt und so die zu messende
Spannung von der Referenzspannung abkoppelt. Die +/-5V werden gegen -In
(oder bei gewünschter Invertierung an +In) angelegt, an Analog-Common
müsste sich 2,2 V einstellen.
Mit nur einer unsymmetrischen Versorgungsspannung wie beim C520
(DDR-Typ) ist da nichts zu machen. Das geht dann wieder mit
Mikrocontrollern.