Benedikt schrieb:
> würde gerne ein paar Sensoren in meinem Haus auswerten. dabei sollte sie
> Spannungsversorgung über die Busleitung erfolgen.
> ethernet hat meines wissens einen große Header außerdem sind pover over
> ethernet switche ziemlich teuer
Für soetwas eignet sich CAN sehr gut. Dafür brauchst Du 4 Adern: Grund,
CANH, CANL (die differentiellen Datenleitungen) und Versorgungsspannung
(am Besten mehr wie 5V, z.B. 12V, dann hast Du auch keine Probleme mit
Spannungsabfall bei langen Leitungen. Du könntest auch RS485 nehmen,
aber die CAN-Controller nehmen Dir einiges an Arbeit ab, was Du bei
RS485 selber programmieren musst.
Microchip hat viele verschiedene 8 und 16 Bit PICs in kleinen Gehäusen
mit integriertem CAN im Angebot. Da brauchst Du nur noch einen passenden
Transceiver (der Analogteil des CAN-Controllers, ist im Allgemeinen ein
8-pin DIL oder SO-08), und das wars. Meine Empfehlung: PIC18F26K80 (8
Bit) oder dsPIC33FJ128GP802 (16 Bit, 40 MHz) plus MCP2551 Transceiver.
Bei den AVRs brauchst Du immer noch einen extra Chip für den Controller,
wenn Du nicht gerade die dicken 90CAN32/64/128 im 64-pin TQFP verwenden
willst. Der extra Controllerchip (entweder ein SJA1000 oder ein
Microchip MCP2515) kostet fast so viel wie der PIC18F26K80 oben, der
aber noch einen kompletten Prozessor mit eingebaut hat. Ist also teurer,
braucht mehr Bauteile und auch mehr Platz. Also warum eine schlechtere
Lösung wählen?
Von NXP gibts die LPC11C24 mit integriertem CAN-Transceiver. Sehr
praktisch, aber nichts für Lochraster. Und: Das erste, was kaputtgeht,
ist der Transceiver, und ein 8 Pinner ist immer leichter gewechselt als
ein 48 Pin TFQP im 0.5mm Raster. Und externe Transceiver sind robuster.
Das wären hier Deine Optionen.
fchk