Hallo, ich lese schon den ganzen Tag Beiträge, finde aber nichts oder nur wenig Brauchbares.. Ich habe einen Holzofen der von Hand befeuert wird. Umgewälzt wird das Wasser von einer normalen Wasserpumpe. Das Problem ist das wir die Heizung nur an kalten Tagen oder abends befeuern. Wenn die Pumpe immer läuft braucht das Wasser ewig zum warm werden. Also besser erst Wasser erwärmen und dann ab einer bestimmten Temperatur die Pumpe einschalten. Zudem verbraucht die Pumpe auch immer Strom wenn die läuft.. Messen möchte ich mit einem Rohranlegefühler wie hir: http://www.sensorshop24.de/Temperaturfuehler/Rohranlegefuehler/ habe mir gedacht den PT1000 zu nehmen und ihn an eine Konstantstromquelle anzuschließen und die Spannung drüber zu messen. Ich habe eine Konstantstromquelle in einem anderen Beitrag gefunden (Anhang). Jetzt habe ich einige Probleme bzw Fragen: 1.ist die angegebene Stromquelle geeignet? im Datenblatt des PT1000 steht Messtrom von ca. 1mA. Was heist ca. 1mA? 2. Ist dei Stromquelle Temperaturunabhängig? Da die Schaltung in ca. 1m entfernung zur Heizung sitz, kann es in der Umgebungsluft bis ca. 60°C steigen. 3.Ist die Schaltung am Schluss zuverlässig? Wenn die Pumpe nicht anläuft zerreist es die Rohre bei ca. 110°C. -> nicht erstrebenswert. Zur Schaltung: Die Messung habe ich oben beschreiben. Der Messwert wird über einen ADC aufgenommen. Benutzt wird ein Attiny 84A. Als Versorgung hällt ein Steckernetzteil her mit 5V 1000mA. Bei 100°C wird ein Summer ausgelöst. Ab ca. 60°C wird ein Relais eingeschaltet das mir die Pumpe ansteuert. Die Auflösung sollte kleiner 5°C sein freue mich auf eure Meinungen
> Also besser erst Wasser erwärmen und dann ab einer bestimmten Temperatur > die Pumpe einschalten. > > Messen möchte ich mit einem Rohranlegefühler wie hir: > Ab ca. 60°C wird ein Relais eingeschaltet das mir die Pumpe ansteuert. Nee, besser die Pumpe beim Erwärmen laufen lassen, um Siedeverzug zu vermeiden, sonst fliegt dir womöglich der ganze Kessel um die Ohren. Dein Rohranlegefühler kann das nicht verhindern, denn bei 60°C am Rohr kocht die Brühe über der Flamme längst.
ArnoR schrieb: >> Also besser erst Wasser erwärmen und dann ab einer bestimmten Temperatur >> die Pumpe einschalten. >> >> Messen möchte ich mit einem Rohranlegefühler wie hir: >> Ab ca. 60°C wird ein Relais eingeschaltet das mir die Pumpe ansteuert. > > Nee, besser die Pumpe beim Erwärmen laufen lassen, um Siedeverzug zu > vermeiden, sonst fliegt dir womöglich der ganze Kessel um die Ohren. > Dein Rohranlegefühler kann das nicht verhindern, denn bei 60°C am Rohr > kocht die Brühe über der Flamme längst. ok eine andere Möglichkeit wäre es einen anderen Sensor zu benutzen der vom Wasser umströmt wird, like: http://www.sensorshop24.de/Temperaturfuehler/Einschraubfuehler-mit-Kabel/ oder die Temperatur niedriger setzen.. Die Rohre sind aus Kupfer werden also auch schnell mit dem Wasser warm.
Hallo, mit einem einfachen Thermoschalter ist dein Problem einfacher gelöst und da die meisten 10A schalten können fällt auch dein Relais weg (das braucht nämlich auch Strom). Stefan U. schrieb: > Das Problem ist das wir die > Heizung nur an kalten Tagen oder abends befeuern. Wenn die Pumpe immer > läuft braucht das Wasser ewig zum warm werden. Das Wasser braucht immer die gleiche Menge an Energie um warm zu werden. Wenn die Pumpe nicht läufst machst du dir höchstens den Kessel kaputt, da die kleine Menge im Kessel schnell das kochen anfängt und Wasserdampf produziert. Wenn das ganze nicht bewegt wird kann es zu Dampfschlägen kommen und dann gibt die schwächste Stelle nach. Als Faustregel kannst du den Betriebsdruck mal 1000 nehmen, um den Druck eines Dampfschlages abzuschätzen. Selbst bei Anlagen, die auf Dampf ausgelegt sind fliegt dabei gerne mal eine Dichtung davon oder geht sonst was kaputt. Was in einem Kessel oder Heizungsanlage, die auf maximal 6 bar ausgelegt ist passiert, wenn da auf einmal ein Druckstoß mit 1000 bar+ ankommt kannst du dir selbst ausrechnen. Das Problem scheint eher das Heizverhalten zu sein. Moderne Wohnungen sollte durchgängig geheizt werden, da man anders die Feuchtigkeit nicht aus den Räumen bekommt und die Wohnung sonst zu schimmeln anfängt. Bei einem zugigen Altbau mag das noch gehen. Gruß Kai
Ein zuverlässiger Temperaturschalter mit Tauchrohr ist sicher die beste Lösung. Gibt es in allen Varianten von 1 Euro Teil für Waschmaschinen bis zu 200 Euro im Design-Gehäuse und blauem Display. Solltest dich aber nicht verrückt machen lassen. So ein Ofen hat ein Überdruckventil, darf ohne Pumpe nicht kaputt gehen.
hab mich glaube ich nicht deutlich genug ausgedrückt. Das Haus ist Altbau. Dauernd zu heizen ist nicht möglich bzw. unrealistisch da das Haus über extrem schlechte Dämmung verfügt.. Deswegen heizen wir es nur wenn es zu kalt ist bzw. wenn wir schlafen gehen. Nach dem geheizt wurde, ist die Wärme leider sehr schnell wieder weg.. Was sind Temperaturschalter? Hab ich noch nie gehört. Der Name ist zwar selbsterklärend aber kenne das Bauteil nicht. Wie mache ich den am Rohr fest? Hat er die Bauform wie der PT1000 den ich oben zeigte? Ich wollte das mit dem PT1000/PT100 machen damit ich das Relativ genau, also das Einschalten, einstellen kann. @ Kein Name: ich weis leider nicht ob das Überdruckventil richtig funktioniert.. da wir einmal zuviel geheizt haben und meine Frau die besagte Pumpe nicht eingescahltet hat, zeriss es einige Leitungen und das ganze Haus stand im Wasserdampf.. Seid dem läuft die Pumpe rund um die Uhr, was auf die Rechnung geht. also werde ich mich nicht auf dieses Ventil verlasse;)
Hallo, die Schalter nennen sich offiziell glaube ich Bimetallschalter. So einer z.B. http://de.mouser.com/ProductDetail/White-Rodgers/3F11-140/?qs=sGAEpiMZZMusbZ2pNxAMx%2f729FK%252btZH%2fwu0gs7HZLjE%3d Den müsstest du im Prinzip nur in die Zuleitung der Pumpe einbauen und natürlich die Kontakte entsprechen vor Berührung schützen, z.B. mit nem kleinen Kunststoffgehäuse drum herum. Den Schalter dann entweder direkt mit zwei Schlauchschellen auf das Rohr montiert, oder für eine besser thermische Ankopplung noch ein passendes Stück Alu dazwischen und fertig ist das ganze. Vermutlich gibt es die Schalter auch noch in anderen Bauformen, war ich jetzt zu faul zu suchen. Gruß Kai
Nanu, Leitungen repariert, aber Überdruckventil nicht in Gang gesetzt? Moderne Ventile sehen so aus: http://www.ew-haustechnik.com/public/catalog_xmlxslproducts.aspx?art=viewproduct&suid=7980&productid=1012871986 Solltest auf jeden Fall reparieren, bevor die Pumpe ausfällt. Einfache Schalter findet Google unter "Bimetallthermostat". Die edlen unter "Temperaturschalter mit Anzeige". Müsste noch einen Bimetallschalter haben, der sich auf ein Heizungsrohr klemmen lässt. Wenn du so etwas suchst -- da müsste sich Hersteller und Bezeichnung herausfinden lassen.
Danke für die Antwort. Das ist doch der gleiche oder? http://www.conrad.de/ce/de/product/535338/Bimetallschalter-Oeffnungstemperatur-5C-130-C-Schliess-Temperatur-100-C-Max-250-VAC-Max-6-A;jsessionid=CEA238D971A2A0FB7C04A1EA0826B061.ASTPCEN16 verstehe ich das richtig, das der von 0-100°C offen ist, dann von 100°C bis 130°C schließt und ab 130°C wieder öffnet? Denn kann ich ja dann für den Summer benutzen. Aber 30°C bereiche sind ja zu wenig für meine Pumpe. Die soll ja ab ca 30°C anlaufen und bis oben ohne Grenze.
Stefan U. schrieb: > verstehe ich das richtig, das der von 0-100°C offen ist, dann von 100°C > bis 130°C schließt und ab 130°C wieder öffnet? Nein, der ist geschlossen, bis die Temperatur 130°C übersteigt, dann öffnet er und schließt erst wieder, wenn die Temperatur unter 100°C fällt. Der hat einen Öffnerkontakt, was du brauchst ist aber ein Schließerkontakt. Für den Summer würde ich einen mit 90-95°C Auslösetemperatur suchen. Gruß Kai
Ok und für die Pumpe? Da kaufe ich einen der dann bei 30-40 schließt und bei 20 wieder öffnet, oder?
Ich kenne Bilder von herausgerissenen Hauswänden. Will nicht wissen wie dein Altbau aussieht wenn die Sicherungen nicht ansprechen. Tu dir einen gefallen und installier und reparier das. Doof wenn die Versicherung dann nicht zahlt wenn's Haus halb weg ist. Der Warnschuss mit den geplatzten Rohren war doch schon Warnung genug oder? Ansonsten eine schöne Sache.
Ja das Überdruckventil setzte ich auf jeden fall ein! Fehlen nur noch die Druckschalter. Die suche ich mir heut Nachmittag mal raus und stell die hir rein.
Stefan U. schrieb: > Was sind Temperaturschalter? Hab ich noch nie gehört. Der Name ist zwar > selbsterklärend aber kenne das Bauteil nicht. pollin.de http://www.pollin.de/shop/dt/NzE0OTM3OTk-/Bauelemente_Bauteile/Mechanische_Bauelemente/Thermostate_Thermoschalter/Universal_Regelthermostat_TR2_0_120_C.html 14,95teu http://www.pollin.de/shop/dt/OTkzOTM3OTk-/Bauelemente_Bauteile/Mechanische_Bauelemente/Thermostate_Thermoschalter/Temperaturregler_Modul_H_TRONIC_TSM125.html 31,95teu
Stefan U. schrieb: > Hallo, > > ich lese schon den ganzen Tag Beiträge, finde aber nichts oder nur wenig > Brauchbares.. > > Ich habe einen Holzofen der von Hand befeuert wird. Umgewälzt wird das > Wasser von einer normalen Wasserpumpe. Das Problem ist das wir die > Heizung nur an kalten Tagen oder abends befeuern. Wenn die Pumpe immer > läuft braucht das Wasser ewig zum warm werden. > Also besser erst Wasser erwärmen und dann ab einer bestimmten Temperatur > die Pumpe einschalten. > Zudem verbraucht die Pumpe auch immer Strom wenn die läuft.. > vergiß die Rücklaufanhebung nicht. hilft dem Ofen länger zu leben. Grüße MiWi
Stefan U. schrieb: > habe mir gedacht den PT1000 zu nehmen und ihn an eine > Konstantstromquelle anzuschließen und die Spannung drüber zu messen. PT-Widerstände nimmt man für Präzisionsmessungen und nimmt dafür den erhöhten Aufwand in Kauf. Für deine Zwecke wäre ein NTC-Fühler oder ein elektronischer Fühler besser geeignet, weil die Auswerte- schaltung einfacher ist. Gruss Harald
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