Hallo, ich nutze eine kleine Solarzelle um bei schlechten
Lichtverhältnisse ein Schaltung zu betreiben (gesamtverbrauch maximal
2mA).
Nun ist es so, wenn Sonne einfällt oder der Raum sehr hell ist, dann ist
die Zellspannung mit ca 3,5v viel zu hoch.
Wie kann ich die Spannung so begrenzen, das maximal 1,5V am 100uF nach
der Shottky anliegen?
Ich habe das mit 3x 4148 parallel zur Zelle probiert, aber das klappt
nicht, wenn die zelle ca 20mA Kurzschlußstrom hat, dann schaffen es die
3 dioden nicht mehr, die Spannung auf 1,5v zu halten.
Ich habe es auch mit einer roten LED versucht ca 1,6V, die fängt dann an
zu leuchten und die Spannung steigt dann trotzdem.
Ich bräuchte also ein relativ sichere Methode.
Du brauchst also eine "eine relativ sichere Methode" um die Spannung auf
1,5V zu begrenzen?
Wie wäre es dann mit einem stink normalen Spannungsregler?!
Ein Low Dropout Typ sollte es wahrscheinlich schon sein.
Einfach mal Google damit füttern. Es gibt genug Tutorials dazu.
Nein das geht nicht...denke ich, ich darf da keine extra verluste
einbauen.
So ein normaler LM braucht ja erstmal 2v drüber, und damit der
"arbeitet", verbratet er mindestens 5mA ...habe meine LM317 sammlung
schon mal durchgemessen.
Mein Endverbraucher benötigt maximal 100uA zum arbeieten, und wenns
recht dunkel ist, bringt die Zelle maximal 1mA und ca 2v, da würde der
LM erst ganicht merken das er gerade spannung bekommt.
Ich versuche mal folgendes:
Solarzelle + shottky + 10 kohm und dann meine 3 dioden, vielleicht
schaffen die es dann die spannung auf 1,5v zu halten.
Du kannst auch ein 400 Ohm Widerstand in Reihe zu deiner Last und eine
rote LED parallel zur Last schalten. Das dürfte 1,5 bis 1,7 V ergeben.
Du solltest den Widerstand als Poti ausführen damit die Spannung unter
Last nicht zu stark einbricht, wenn das Licht etwas schwächer wird.
Das geht nur mit einer Z-Diode oder so wenn Du etwas mit nahe Null
Verlustleistung brauchst. Wahrscheinlich wirst Du aber nichts finden,
was eine wirklich steile Kennlinie hat wie Du sie möchtest.
Ich würde probieren, einen Transistor mit hoher Stromverstärkung mit
zwei Dioden an der Basis als Parallelregler zu betreiben um den Strom
von den Dioden zu kriegen, aber aufgebaut habe ich sowas noch nicht.
Daniel V. schrieb:> Nein das geht nicht...denke ich, ich darf da keine extra verluste> einbauen.
Warum kannst Du die 2V nicht verheizen?
Diese Anforderungen mag nicht so zum Rest passen....
Daniel V. schrieb:
> Nein das geht nicht...denke ich, ich darf da keine extra verluste> einbauen.
Der LTC3549 verheizt übrigens bloss ca. 50 μA, also selbst wenn die
Zelle nur 1mA @ 2V liefert, hast Du eine stabile 1.5V @ 1.27 mA
==> Iout = 2V*(1mA-50μA)/1.5V = 1.27mA
tobi schrieb:> Warum kannst Du die 2V nicht verheizen?> Diese Anforderungen mag nicht so zum Rest passen....
vielleicht weil auch mal weniger Sonne scheint
Ich habe jetzt 220 ohm in reihe mit der solarzelle und dahinter eine
rote LED auf masse, das geht so einigermasen...bei viel licht läßt die
LED 1,85v durch und bei schlechtem licht sperrt sie bei 1,62v.
Die 0,2 V sind von der tolleranz her ok für mich.
Also ich habe einen Motor, der bei 0,56v anläuft und bei volldrehzahl
(ca 300 u/min) rund 6uA verbraucht.
Er läuft zwar bei 2v auch noch, aber dann so schnell das der rotor
wegfliegt!
??? ähmm ja, der Achsenverlauf ist vertikal und die Achse liegt nur
unten auf, oben wird sie mit einem magnet gehalten und gleichzeitig wird
der
rotor so weit nach oben gezogen das er fast zum magneten
raufspringt....das garantiert minimale reibung.
Wenn ich den Saft abklemme, dann dreht der sich noch rund 5min bis er
stehen bleibt.
Dieser motor läuft jetzt im bastelzimmer mit einer 3x3 cm
glas-zelle/amorph
aus einer 99 cent gartenleuchte bei neonlicht.
Die Zelle liefert im leerlauf bei schlechtem neonlicht 1,52V und
zwischen 10-20 uA, ....das wäre the whorst case...ansonsten kann die
zelle 3,5V und ca 15mA.
Und bei so minimalverbrauch, wäre das ja fast strafbar, für die 1,5v
regelung mehr energie zum verbraten, als der motor überhaubt benötigt:-)
Michael H. schrieb:> Ti Startseite, richtige Werte eingeben, und man hat schon was passendes:> http://www.ti.com/product/tps73101>> Tuts doch, oder?
Ti hat Regler die ab 0.7V arbeiten (tps61220), die sind für solche
Sachen gedacht und gut ist, evtl. haben auch schon andere Hersteller
nachgezogen. Arbeitstbereich liegt bei 0.7V bis Vout. Du kannst vor dem
Regler eine Shottky benutzen und hast dann zwischen 0.7V und 3.5V deine
1.5V Spannung.
Ja dieses bauteil ist recht gut, 0,7 ist zwar etwas hoch aber der
niedrige eigenverbrauch und die low drop ist nicht schlecht.
Ich schau mal ob ich paar samples auftreiben kann.
Ich hab mal ein step-up von denen bestellt ab 0,3v aber ich konnte die
noch nicht einlöten 10 pins auf 3x3mm fläche und die pins sind nur
tupfen auf der unterseite :-(
Meine Lötspitze verdeckt locker 2-3 pins auf einmal:-(
Daniel V. schrieb:> Ja dieses bauteil ist recht gut, 0,7 ist zwar etwas hoch aber der> niedrige eigenverbrauch und die low drop ist nicht schlecht.> Ich schau mal ob ich paar samples auftreiben kann.>> Ich hab mal ein step-up von denen bestellt ab 0,3v aber ich konnte die> noch nicht einlöten 10 pins auf 3x3mm fläche und die pins sind nur> tupfen auf der unterseite :-(> Meine Lötspitze verdeckt locker 2-3 pins auf einmal:-(
Die TPS6120x habe ich auch schon gelötet und benutzt, sind nicht
schlecht aber der "Wirkungsgrad" ist im unteren Bereich nur für low
power Anwendungen gedacht. Ich habe noch eine Frickelschaltung mit dem
TPS6120x die ich dir abgeben könnte.
Also die TI LDO Regler saugen alle schon 400 uA, da ist der LTC3549 mit
seinen 50 uA um Faktoren besser. Hinzukommt noch der bessere
Wirkungsgrad des "Buck Regulator" gegenüber einem banalen Längsregler
der nur Leistung verheizen kann...
Electronics'nStuff schrieb:> @TE warum fragst du überhaupt nach, wenn du sowieso jeden einzelnen> Ratschlag komplett ignorierst und einfach einen Müll bastelst?
Meinst du mich mit @TE ?