Hi, ich hab ne kleine Solaranlage und würde gerne wissen, ob es etwas gibt, wo ich die Energie bei viel Sonnenschein speichern und dann später verbrauchen kann - zeitversetzt? Es sollte nicht so riesig sein, günstig, unbegrenzt haltbar, umweltfreundlich und man sollte damit z.B. 4-5 Waschmaschinengänge mit schaffen oder eine Woche Fernsegucken. Wo krieg ich sowas her?
Energiespeicher schrieb: > Es sollte nicht so riesig sein, > > günstig, unbegrenzt haltbar, umweltfreundlich Wenn du da eine Lösung findes, sofort vermarkten. Da ist Bill Gates dann ein armer Schlucker gegen dich.
5 WaMa-Gänge sind mindestens 5KWh, Real solltest du eher mit 8-10KWh rechnen.
> ... 4-5 Waschmaschinengänge ...
Die Wahrscheinlichkeit, dass du ein Troll bist - ist 1.
Davis schrieb: > Die Wahrscheinlichkeit, dass du ein Troll bist - ist 0,4. nicht ganz, ich würde 0,121 als Wahrscheinlichkeit nehmen.
Energiespeicher schrieb: > Davis schrieb: >> Die Wahrscheinlichkeit, dass du ein Troll bist - ist 0,4. > > nicht ganz, ich würde 0,121 als Wahrscheinlichkeit nehmen. Ertappt: Das Fälschen meines Beitrages, deutet eindeutig darauf hin, dass du ein Troll bist.
Energiespeicher schrieb: > Hi, ich hab ne kleine Solaranlage.... Eine "kleine" kann das wohl kaum sein.....denn das: > 4-5 Waschmaschinengänge mit schaffen oder eine Woche Fernsegucken. Wo Ist schon nicht ohne. Das sind schon mal 5kWh fues Waschen. Und eine Woche Fernsehschauen koennen je nach Gewohnheiten und Fernsehapparat 0.5 .... 14 kWh. Wie "klein" ist denn Deine Solaranlage? Wieviele Wochen darf denn Dein Energiespeicher laden, bevor er die Energie fuers TV-Schauen und Waschen aufbringen muss? Gruss Michael
Düsendieb schrieb: > Wird dann in etwa so wie auf dem Foto aussehen. Ist das unter den Batterien auf dem Foto eine Auffangwanne? Gibts eigentlich für Batterieräume Vorschläge, wie man die gut und sicher gestaltet die Räume? Der Raum dort ist gefliest.
Pappelbaum schrieb: > http://www.kolibri-ag.com/de/kolibribigblock.html Wer löscht sowas eigentlich, wenn es mal in Brand geraten ist?
Größe der Anlage: Max.-Peak 55kW Am besten wäre tagsüber aufladen und abends/nachts den Strom dann selbst verbrauchen.
Klaus Kaiser schrieb: > Pappelbaum schrieb: >> http://www.kolibri-ag.com/de/kolibribigblock.html > > Wer löscht sowas eigentlich, wenn es mal in Brand geraten ist? Die Flughafenfeuerwehr?
Klaus Kaiser schrieb: > Wer löscht sowas eigentlich, wenn es mal in Brand geraten ist? Gar nicht. Kontrolliert niederbrennen lassen und restliche Umgebung schützen.
Dödel schrieb: > Gar nicht. Kontrolliert niederbrennen lassen und restliche Umgebung > schützen. eine Energie von 5MWh brennt aber bestimmt nicht kontrolliert nieder.
Nehmen wir mal an man würde an einem Hang wohnen. Und man hätte oben einen Swimmingpool und unten einen und der Hang wäre 100 Meter Höhendifferenz. Da bräuchte man nur eine Pumpe und eine Turbine gebraucht bei ebay kaufen. Würde das gehen ? Wie groß müßte der Swimmingpool sein ? Kriegt man sowas durch den TÜV ?
Energiespeicher schrieb: > Ist das unter den Batterien auf dem Foto eine Auffangwanne? Ja. > Gibts eigentlich für Batterieräume Vorschläge, wie man die gut und > sicher gestaltet die Räume? Nicht nur Vorschläge - es gibt knallharte Vorschriften. Siehe z. B. Bauordnung (Brandschutz, Explosionsschutz, Grundwassergefährdung, Lebensgefahr durch Ausgasung etc.). > Der Raum dort ist gefliest. Ja.
Energiespeicher schrieb: > Ist das unter den Batterien auf dem Foto eine Auffangwanne? > Gibts eigentlich für Batterieräume Vorschläge, wie man die gut und > sicher gestaltet die Räume? Der Raum dort ist gefliest. Ist schon aus den 70er Jahren. Sollte auf jeden Fall gut belüftet sein. Aber was soll der ganze Aufwand? Das Foto war eigendlich dazu gedacht, Dich von diesem seltsamen Vorhaben abzubringen. Die Akkus haben vieleich 500 bis 800 Ladezyklen dann sind die kaputt. Frag dich mal was solch eine Menge Akkus kosten. Dafür sind Dieselgeneratoren erfunden worden. Axel
Düsendieb schrieb: > ber was soll der ganze Aufwand? Das Foto war eigendlich dazu gedacht, > Dich von diesem seltsamen Vorhaben abzubringen. scheinbar sehen das Hersteller ein wenig anders: http://www.kolibri-ag.com/de/kolibripack.html 5kWh ist eine kleiner Box.
Peter II schrieb: > eine Energie von 5MWh brennt aber bestimmt nicht kontrolliert nieder. Eben. Darum gehört es zum vorbeugenden Brandschutz, den Standort des Containers richtig zu wählen. Zudem werden dort bestimmt Sicherungen verbaut sein, die die einzelnen Zellen elektrisch voneinander trennen. Weiter kann man die Zellen thermisch unterteilen. Das Ding wird schon genug Eigensicher sein - Wer stellt sich eine 5MWh Bombe aufs Gelände?
Düsendieb schrieb: > Dafür sind Dieselgeneratoren erfunden worden. Ich habe eine ähnliche Akkuanlage mal in Verbindung mit einem Dieselgenerator gesehen. Das war in einem Krankenhaus. Ich glaube die Akkus wurden auch irgendwie zum Anlssen des Diesels gebraucht.
Jürgen D. schrieb: > Ich habe eine ähnliche Akkuanlage mal in Verbindung mit einem > Dieselgenerator gesehen. Das war in einem Krankenhaus. > Ich glaube die Akkus wurden auch irgendwie zum Anlssen des Diesels > gebraucht. nein ein Diesel braucht auch nur einen kleinen Akku zu starten. Wenn dort viele Akkus rumstehen dann dienen die der überbrückung bis der Diesel die Last übernehmen kann. Dauert keine 20sekunden. Damit geht das Licht überhaupt nicht aus.
Yep, derartige USV-Anlagen für lebenswichtige Systeme (Operationsräume und Intensivstationen, aber auch Rechenzentren) arbeiten in zwei Stufen. Die direkte USV arbeitet mit Akkus (kümmert sich auch um deren Ladung) und ein Dieselgenerator nimmt den langfristigen Betriebsstrom auf. Dadurch merkt man den Stromausfall in solchen Anlagen überhaupt nicht, auch wenn der Start und Hochlauf großer Dieselgeneratoren bis zu 45 Sekunden dauert. Ansonsten, ich wüßte nichts was dagegen spricht, Dein eigenes Pumpspeicherkraftwerk zu bauen. Da ist nichts dran was genehmigungspflichtig wäre solange Du nicht genug Wasser auf Deinen Berg pumpst, um bei einem Dammbruch das gesamte Dorf an eine andere Adresse zu verschiffen. Ansonsten, große Wassertanks darfst Du haben. Einen 300 Meter Berg auf einem genügend großen Grundstück auch. Pumpen darfst Du betreiben, was Dein Netzanschluß hergibt. Und daß es verboten wäre eine Pumpe rückwärts zu betreiben habe ich auch noch nie gehört. Bliebe der Betriebsdruck von 30 bar bei 300 Metern, aber ein Kärcher macht mehr... Ein wenig unpraktisch weil riesengroß, aber geht. Ich würde trotzdem zu einer akkugepufferten Lösung raten, oder zur Netzeinspeisung.
Warte noch bis Mai und lass dir dann ein nicht-ausgereiftes Akku-System vom Steuerzahler über das neue KfW Programm bezahlen und gut ist.
Ben _ schrieb: > Start und Hochlauf großer Dieselgeneratoren bis zu 45 > Sekunden dauert. In 2 Krankenhäusern habe ich auch schon die Variante gesehen dass der vorgewärmte Diesel mittels Schwungmasse in Bereitschaft mitläuft. Anlaufzeit liegt im einstelligen sec Bereich. Die Speichervariante mit Schwerkraft-kraftwerk habe ich mir auch schon ein paarmal überlegt, leider mangelt mir es an einem passenden Grundstück :( und einen paar tausend Liter Tank auf Stelzen in 10m Höhe aufzustellen wird sich nicht lohnen.. Hat auch noch den Vorteil dass es durch Regen umsonst befüllt wird. Darauf dass da nicht genehmigungspflichtiges dran ist würde ich mich nicht verlassen, falls es noch nichts gibt wird sich bestimmt was finden. Hier war schon mehrmals jemand der einfach aufs Grundstück kam und unsere Regentonnen insipziert hat, leider habe ich ihn nicht selbst gesehen und konnte ihn daher noch nicht mit einen Einbrecher "verwechseln" und entsprechend "behandeln"...
Werner Schubert schrieb: > Nehmen wir mal an man würde an einem Hang wohnen. > Und man hätte oben einen Swimmingpool und unten einen und der Hang wäre > 100 Meter Höhendifferenz. > Da bräuchte man nur eine Pumpe und eine Turbine gebraucht bei ebay > kaufen. > Würde das gehen ? > Wie groß müßte der Swimmingpool sein ? Rechne es aus. 1m³ Wasser wiegt eine Tonne. Um eine Tonne einen Meter anzuheben benötigt man 9,81kJ. 9,81kJ sind 0,002725kWh. Um eine kWh zu speichern, sind also ~367m³ Wasser bei 1m Höhenunterschied notwendig oder 3,67m³ bei 100m. Wirkungsgrade nicht berücksichtigt.
Icke ®. schrieb: > Werner Schubert schrieb: >> Nehmen wir mal an man würde an einem Hang wohnen. >> Und man hätte oben einen Swimmingpool und unten einen und der Hang wäre >> 100 Meter Höhendifferenz. >> Da bräuchte man nur eine Pumpe und eine Turbine gebraucht bei ebay >> kaufen. >> Würde das gehen ? >> Wie groß müßte der Swimmingpool sein ? > > Rechne es aus. 1m³ Wasser wiegt eine Tonne. Um eine Tonne einen Meter > anzuheben benötigt man 9,81kJ. 9,81kJ sind 0,002725kWh. Um eine kWh zu > speichern, sind also ~367m³ Wasser bei 1m Höhenunterschied notwendig > oder 3,67m³ bei 100m. Wirkungsgrade nicht berücksichtigt. Solche Aufgaben rechnen sie in der 8. Klasse Gymnasium in Physik. Da könnte man auch Fragen stellen, etwa wie viele Anschlussbeine ein Widerstand hat.
Da wäre ich vorsichtig, gibt auch welche mit 4. ;) > In 2 Krankenhäusern habe ich auch schon die Variante gesehen dass der > vorgewärmte Diesel mittels Schwungmasse in Bereitschaft mitläuft. > Anlaufzeit liegt im einstelligen sec Bereich. Das ist aber auch ein spezielles Schnellstart-System, welches idR nicht gebraucht wird. Oder wenn man auf Krampf die Akku-USV einsparen wollte, dann nimmt man so einen Schwungradspeicher mit angekuppeltem Diesel. Hauptsache, der startet dann auch zuverlässig, sonst ist nach ein paar Sekunden schon der Strom weg.
J. Ad. schrieb: > Solche Aufgaben rechnen sie in der 8. Klasse Gymnasium in Physik. Wahrscheinlich schon in der 6.Stufe Mittelschule. Wenn es da schon hängt, was wird wohl erst aus der betriebswirtschaftlichen Rechnung? Die nötigen Pumpen, Generatoren, Rohre usw. finden sich bestimmt nicht in der Bastelkiste und auch nicht beim Schrotthändler. Und das alles nur, um den Strom aus einer ökonomisch bereits negativ bilanzierten Solaranlage zu parken...
>Größe der Anlage: Max.-Peak 55kW >Eine 1 kWp-Anlage in Deutschland produziert ca. 800 Kilowattstunden (kWh) >Strom pro Jahr und nimmt ca. 8 Quadratmeter Fläche ein. der TO hat also 440 qm natürlich... (vielleicht doch einfach unter tags die wäsche waschen ;-)
Icke ®. schrieb: > Werner Schubert schrieb: >> Nehmen wir mal an man würde an einem Hang wohnen. >> Und man hätte oben einen Swimmingpool und unten einen und der Hang wäre >> 100 Meter Höhendifferenz. >> Da bräuchte man nur eine Pumpe und eine Turbine gebraucht bei ebay >> kaufen. >> Würde das gehen ? >> Wie groß müßte der Swimmingpool sein ? > > Rechne es aus. 1m³ Wasser wiegt eine Tonne. Um eine Tonne einen Meter > anzuheben benötigt man 9,81kJ. 9,81kJ sind 0,002725kWh. Um eine kWh zu > speichern, sind also ~367m³ Wasser bei 1m Höhenunterschied notwendig > oder 3,67m³ bei 100m. Wirkungsgrade nicht berücksichtigt. Die Fallhöhe kann auch nach unten gehen ... dann fange mal an zu graben.
@ Markus Müller (mmvisual)
>Die Fallhöhe kann auch nach unten gehen ... dann fange mal an zu graben.
-> Kavernenkraftwerk ...
Markus Müller schrieb: > Die Fallhöhe kann auch nach unten gehen ... dann fange mal an zu graben. Im Ruhrgebiet will man stillgelegte Bergwerkschächte als Energiespeicher nutzen. Die Pumpen/Generatoren wären dann am tiefsten Punkt vom Schacht, oder so. Dabei wird natürlich erst mal wieder jede Menge Kohle versenkt bis das dann mal zuverlässlich funktioniert.;-)) Andere Ideen mit Pumpenspeicherwerke sollen noch kühner sein wie mal kürzlich im Fernsehen zu sehen war. Weil uns in einigen Jahrzehnten die fossilen Brennstoffe ausgehen, die wir lieber für andere Erzeugnisse gebrauchen sollten, als die zu verbrennen, werden diese Ideen wohl zum Teil verwirklicht werden. Da haben wir vermutlich ohnehin keine Wahl.
> Kavernenkraftwerk
Das hat mit der Art der Speicherung nicht allzu viel zu tun. Das heißt
nur, daß die Maschinenanlagen im Berg verborgen untergebracht sind. An
der Oberfläche sieht man dadurch nur die Freileitung und die
Übergabestation dafür, sowie die beiden Speicherbecken (eines oben,
eines unten).
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