Hallo zusammen,
mit einer vorhandenen Steuerspannung (1-10 V) möchte ich gerne eine 230
V Wechselstrom-Leitung (Belastung sehr gering: Max. 0,1 A) schalten -
genauer gesagt:
Liegt an der Steuerleitung kein Strom (< 1 V) an, soll auch auf der 230
V Leitung kein Strom fließen. Wenn mehr als 1 V anliegt (max. 10 V),
soll die 230 V Leitung geschaltet sein.
Falls erforderlich, stünde noch 24 V Dauergleichspannung zur Verfügung.
Ich hatte mir überlegt mit der Steuerspannung zunächst einen Transistor
zu schalten, der dann wiederum 24 V an ein Relais anlegt, welches
schließlich die 230 V Leitung schaltet.
Ist das eine sinnvolle Herangehensweise oder was wäre für dieses
Szenario die geeignetste/einfachste Lösung?
Viele Grüße und herzlichen Dank im Voraus für eure Tipps
Andreas
Hallo Ayk,
zunächst vielen Dank für deine schnelle Antwort!
Die 1-10 V Leitung ist eben nur eine Steuerspannung mit ganz wenig
Leistung: ca. 30-40 mA. Das wird daher wohl direkt nicht für ein Relais
reichen.
Deswegen hatte ich die Idee mit einem vorgeschalteten Transistor:
Aber ehrlich gesagt tue ich mir schwer einen Transistor zu finden, der
24 V schalten kann, aber selbst bereits ab ca. 1 V (notfalls wäre auch
ab 2 V noch OK) schaltet. Hat da jemand eine Idee dazu?
Oder gibt es hier vielleicht noch eine andere, bessere Lösung?
Grüße und nochmals vielen Dank
Andreas
Das kann im Prinzip jeder Bipolartransistor. Ab ca. +0,7 V
Basis-Emitterspannung leitet ein npn Transistor. Den Basisstrom mit
einem Widerstand begrenzen, sagen wir mal 1k. Dann kann der Kollektor
ein 24 V Relais treiben. Freilaufdiode nicht vergessen.
Andreas schrieb:> Die 1-10 V Leitung ist eben nur eine Steuerspannung mit ganz wenig> Leistung: ca. 30-40 mA. Das wird daher wohl direkt nicht für ein Relais> reichen.
10V reichen schon. Schau Dir mal die Datenblätter verschiedener
Relais an.
> Deswegen hatte ich die Idee mit einem vorgeschalteten Transistor:> Aber ehrlich gesagt tue ich mir schwer einen Transistor zu finden, der> 24 V schalten kann, aber selbst bereits ab ca. 1 V (notfalls wäre auch> ab 2 V noch OK) schaltet.
Das kann jeder normale NPN-Transistor.
Gruss
Harald
Wie hoch soll die Steuerspannung sein, damit das Relais anzieht?
Du kannst jeden x-beliebigen nehmen. Z.B. einen BC547. Vorwiderstand an
die Basis, Emitter an Masse und das Relais klemmst du Zwischen Kollektor
und +24V.
Das geht auch mit einem MOSFET.
Hallo zusammen,
erst einmal herzlichen Dank für die vielen Antworten!
>Wie hoch soll die Steuerspannung sein, damit das Relais anzieht?
Das Relais soll bereits ab 1 V Steuerspannung schalten. Wenn ein BC547
bereits ab 0,7 V schaltet sollte das ja kein Problem sein.
Dann sähe also das Schaltbild etwa so aus, wenn ich das richtig
verstehe:
24V => BC547-Emitter
Steuerspannung => Schutzdiode => 1k Widerstand => BC547-Basis
BC547-Kollektor => Relais
Habe ich das so richtig verstanden? Entschuldigt bitte die vermutlich
sehr einfachen Fragen.
Ich würde mich noch über einen Tipp zu den richtigen Bauteilen für die
Schutzdiode und das Relais freuen. Welche würdet ihr hier empfehlen?
Viele Grüße und danke nochmals
Andreas
Wenn du von deiner Anforderung, dass bereits ab 1V geschaltet werden
muss, ein wenig nach oben abweichen kannst, dann könnte auch ein
Solid-State-Relais in Frage kommen. Da müsstest du deine Steuerspannung
nur mit einem Vorwiderstand an den Steuereingang klemmen und wärst
fertig.
Sind allerdings nicht ganz billig, die Teile. Aber der Bastelaufwand
geht gegen Null ;-)
Die einfachste Lösung zum Selberbauen ist vermutlich ein MOC3063
Optokoppler und ein kleiner Triac der 1 Ampere Klasse. Das ganze sind
dann 5 Bauteile inklusive dem OK Vorwiderstand. Da der Optokoppler
allerdings eine LED als Eingang hat, die erst bei ca. 1,3-1,5V leuchtet,
reichen 1 V hier nicht aus.
Hallo zusammen,
>Wenn du von deiner Anforderung, dass bereits ab 1V geschaltet werden>muss, ein wenig nach oben abweichen kannst, dann könnte auch ein>Solid-State-Relais in Frage kommen. Da müsstest du deine Steuerspannung>nur mit einem Vorwiderstand an den Steuereingang klemmen und wärst>fertig.>Sind allerdings nicht ganz billig, die Teile. Aber der Bastelaufwand>geht gegen Null ;-)
Nachdem ich die Schaltung nur genau einmal benötige, ist mir eigentlich
egal, ob die nun 5, 10 oder 20 € kostet. Ich gehe mal davon aus, dass
wir uns in diesen Größenordnungen bewegen, zumal mein Schaltstrom wie
oben geschrieben bei 230 V~ nur ganz minimal ist: Max. 0,1 A.
Welches Solid-State-Relais würdest du denn empfehlen und ab wann
schaltet das?
Das wäre sicherlich eine gute Lösung, da dies bestimmt auch den konstant
benötigen Strom für die Schaltung der 230 V Leitung stark reduziert (ein
Relais benötigt da sicherlich deutlich mehr als so ein SSR).
Daher wäre es super, wenn du mir schreiben könntest, welche Bauteile ich
genau benötige:
Also welches SSR, welchen Vorwiderstand dazu und wird dann auch noch
eine Schutzdiode benötigt, da die Steuerspannung ja bis 10 V hochgehen
kann? Oder ist das dem SSR egal?
Viele Grüße und nochmals herzlichen Dank
Andreas
Andreas Breitschopp schrieb:> ... da dies bestimmt auch den konstant>> benötigen Strom für die Schaltung der 230 V Leitung stark reduziert (ein>> Relais benötigt da sicherlich deutlich mehr als so ein SSR).
Nein, da irrst Du eindeutig.
Hallo,
>> ... da dies bestimmt auch den konstant>>>> benötigen Strom für die Schaltung der 230 V Leitung stark reduziert (ein>>>> Relais benötigt da sicherlich deutlich mehr als so ein SSR).>>>Nein, da irrst Du eindeutig.
Das überrascht mich:
Wieviel mA zieht denn so ein SSR und wie viel ein Relais?
Viele Grüße
Andreas
Andreas schrieb:> Dann sähe also das Schaltbild etwa so aus, wenn ich das richtig> verstehe:> 24V => BC547-Emitter> Steuerspannung => Schutzdiode => 1k Widerstand => BC547-Basis> BC547-Kollektor => Relais
Es sieht etwas anders aus:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Relais_mit_Logik_ansteuern
Wenn Du eine harte Schwelle benötigst (unter genau 1V aus, über
genau 1V ein) brauchst Du statt des Transistors einen Komparator.
Gruss
Harald
Andreas Breitschopp schrieb:> Das überrascht mich:>> Wieviel mA zieht denn so ein SSR und wie viel ein Relais?
Für diese von skizzierten Anwendungen: ca. 10mA.
Beide Varianten (24V Relais mit 0.1 A Kontakt vs. Kleinstrom-SSR).
Somit: Kein deutlicher Unterschied im Strom.
Vorteil beim Relais: Im Zustand "Kontakt offen" beessere Trennung des
230V Kreises.
Vorteil beim SSR: Kein "Klick"
Hallo Harald,
es muss keine ganz exakte Schelle sein:
Nochmalerweise ist die Schaltspannung 0 V => 230 V Leitung muss aus
sein.
Sobald etwas auf der Schaltspannung kommt, soll eben die 230 V Leitung
geschaltet werden.
Es reicht also aus, wenn die Schaltung irgendwo zwischen 0,5 und 1,5 V
Steuerspannung erfolgt. Hierzu müsste doch ein Transistor ausreichen,
oder?
Viele Grüße
Andreas
Hallo,
>Für diese von skizzierten Anwendungen: ca. 10mA.>Beide Varianten (24V Relais mit 0.1 A Kontakt vs. Kleinstrom-SSR).>Somit: Kein deutlicher Unterschied im Strom.
10 mA klingen sehr gut, das ist völlig OK.
>Vorteil beim Relais: Im Zustand "Kontakt offen" beessere Trennung des>230V Kreises.>Vorteil beim SSR: Kein "Klick"
Dann würde ich eigentlich das Relais bevorzugen, da mich ein "Klick"
nicht stört.
Ich hatte ja oben schon mal einen Schaltplan skizziert, wie ich es
verstanden habe:
24V => BC547-Emitter
Steuerspannung => Schutzdiode => 1k Widerstand => BC547-Basis
BC547-Kollektor => Relais
Stimmst du dem so zu oder habe ich etwas vergessen?
Welche Bauteile muss ich hierbei als Schutzdiode und vor allem als
Relais verwenden?
Viele Grüße und herzlichen Dank für eure Mühe
Andreas
Hallo tex,
ehrlich gesagt weiß ich nicht was ein "(D-)EVG" ist? :-)
Ich vermut jetzt mal einfach ein "(digitales) elektronisches
Vorschaltgerät". Aber was meinst du damit?
Viele Grüße
Andreas
Andreas Breitschopp schrieb:> Ich hatte ja oben schon mal einen Schaltplan skizziert, wie ich es> verstanden habe:> 24V => BC547-Emitter> Steuerspannung => Schutzdiode => 1k Widerstand => BC547-Basis> BC547-Kollektor => Relais>> Stimmst du dem so zu oder habe ich etwas vergessen?
Nein, hast Du Dir den obigen Link mit Schaltplan nicht angesehen?
Es gibt übrigens keine besonderen Anforderungen an die Bauelemente.
D.h. Du nimmst das, was Dein Lieblingshändler dahat. Wo würdest
Du denn kaufen?
Gruss
Harald
Hallo Harald,
zunächst nochmals vielen Dank für deine Mühe!
>D.h. Du nimmst das, was Dein Lieblingshändler dahat. Wo würdest>Du denn kaufen?
Da bin ich ehrlich gesagt völlig flexibel. ;-)
Spontan würde ich Conrad (weil bei mir eine Filiale in der Nähe ist)
nehmen, aber alternativ auch Voelkner oder Reichelt.
Viele Grüße
Andreas
Andreas schrieb:> mit einer vorhandenen Steuerspannung (1-10 V) möchte ich gerne eine 230> V Wechselstrom-Leitung (Belastung sehr gering: Max. 0,1 A) schalten -> genauer gesagt:> Liegt an der Steuerleitung kein Strom (< 1 V) an
Kannst du nicht einfach mal Ross und Reiter nennen?
Woher kommen diese 1-10V?
Was bedeutet da dann "ausgeschaltet"? Kommen da dann definierte 0V
oder kommt da einfach "gar nichts" im Sinne einer offenen Leitung?
> Liegt an der Steuerleitung kein Strom (< 1 V) an
Strom => Ampere => fließt
Spannung => Volt => fällt ab, liegt an
Hallo Lothar,
klar, kein Problem:
Die Steuerspannung kommt von einem Gira-Dimmeinsatz.
Das Datenblatt zu diesem Modell findest du hier:
http://download.gira.de/data2/08601310.pdf
Viele Grüße
Andreas
Wenn du deine 24V-Masse auf die Masse dieses Dimmers schalten darfst,
dann geht es so:
1
o 24V
2
| .-------------Lampe---
3
HL-Relais V --> -
4
(3-30V) - --> W Netz
5
| -
6
| '---------------------
7
1-10V___ |/
8
o--|___|-o-|
9
2k2 | |>.
10
- |
11
22k | | |
12
| | |
13
- |
14
| |
15
o--------o---o--- GND
Anstelle des HL-Relais kannst du auch ein "normales" Relais nehmen, es
könnte dann aber etwas trickreich mit dem Strom und der Stromverstärkung
werden...
Hallo Lothar,
würdest du da ein Problem sehen die 24V-Masse auf die Masse des Dimmers
zu schalten? In dessen Datenblatt finde ich nur den Hinweis, dass der
Steuerstrom maximal 50 mA betragen darf. Mehr Infos gibt's hier zu der
Steuerleitungsschnittstelle nicht.
Bzgl. deines Schaltbildes - vielen Dank hierfür! -:
Als Transistor käme dann dieser BC547 zum Einsatz, oder?
Und wegen des HL-Relais wäre ich sehr über einen Link z. B. zu einem
geeigneten Conrad-Artikel dankbar. Ich bin da etwas verloren bei der
Auswahl. ;-)
Bzgl. HF-Relais oder normales:
Wie oben schon geschrieben spielen da ein paar Euro hin oder her keine
Rolle. Brauche das Ganze ja nur genau einmal. Also gerne ein HF-Relais,
wenn das besser geeignet ist.
Viele Grüße und nochmals herzlichen Dank für deine Mühe
Andreas
Andreas Breitschopp schrieb:> würdest du da ein Problem sehen die 24V-Masse auf die Masse des Dimmers> zu schalten?
Das kommt darauf an. Aber so aus der Ferne: Ja, sonst hätte ich es nicht
erwähnt... ;-)
Beim Conrad gibt es z.B. sowas: 504889
Hallo Lothar,
vielen Dank für den Relais-Link!
>> würdest du da ein Problem sehen die 24V-Masse auf die Masse des Dimmers>> zu schalten?>Das kommt darauf an. Aber so aus der Ferne: Ja, sonst hätte ich es nicht>erwähnt... ;-)
Gäbe es denn eine Alternative, bei welcher die 24V-Masse nicht auf die
eigene Masse des Dimmers geschaltet werden muss, sondern einfach auf die
Masse der 24V-Stromquelle?
Viele Grüße
Andreas
Hallo Ayk,
>Ja, dann kannst du beide galvanisch mit z.B. einem Optokoppler trennen.
Entschuildige bitte die vermutlich etwas "dumme" Frage, aber wo genau
käme dann der Optokoppler hin und welches Bauteil würdest du dazu
vorschlagen?
>Woher kommt denn die Spannung des Dimmers? Aus dem Netz oder aus einer>Batterie?
Aus dem Netz.
>Das Relais, das Lothar zeigte war ein HL-Relais, wenn du ein Print oder>"normales" Relais nehmen möchtest wäre das hier geeignet:
Lothar schrieb oben dazu Folgendes:
>Anstelle des HL-Relais kannst du auch ein "normales" Relais nehmen, es>könnte dann aber etwas trickreich mit dem Strom und der Stromverstärkung>werden...
Was wäre also der Vorteil eines "normalen" Relais oder was spricht gegen
das von Lothar vorgeschlagene HL-Relais?
Viele Grüße and danke dir für deine Mühe
Andreas
Wenn ich das richtig sehe hat diese Steuerspannung Netzpotenzial, daher
solltest du mal die Spannung zwischen Masse des Dimmers und Masse der 24
V Spannungsquelle messen.
Ich kann mich auch irren. Ich habe das Datenblatt nicht komplett
gelesen.
Denn wenn das so sein sollte, kann dir eins von beiden oder beide um die
Ohren fliegen.
Ich möchte dir keine Angst machen, aber wenn es um Netzspannung geht,
sollte man schon wissen, was man tut.
Ein Optokoppler sieht so aus:
http://www.conrad.de/ce/de/product/187038/Optokoppler-mit-Transistor-Ausgang-Sharp-PC-817-DIP-4-Ausfuehrung-1-KanalDouble-transfer-mold-package
Bei dem "normalem" Relais hast du einen Elektomagnet, der einen Schalter
betätigt und bei einem HL-Relais schaltet eine LED, mit Hilfe des
Lichtes, einen Fototriac.
Ein HL-Relais produziert durch den Triac einen kleinen Spannungsabfall,
der auch zur Wärmeentwicklung führen kann, allerdings nicht bei 100mA.
Allerdings brauchst du weniger Leistung um es zu steuern, da reichen
auch deine 50mA.
Der Schalter im Printrelais hat nur einen sehr geringen Widerstand und
produziert nur sehr geringe Spannungsabfälle, aber man benötigt größerer
Leistungen um es zu schalten.
Hallo Ayk,
>Wenn ich das richtig sehe hat diese Steuerspannung Netzpotenzial, daher>solltest du mal die Spannung zwischen Masse des Dimmers und Masse der 24>V Spannungsquelle messen.
Kann ich leider aktuell noch nicht messen.
>Ich kann mich auch irren. Ich habe das Datenblatt nicht komplett>gelesen.>Denn wenn das so sein sollte, kann dir eins von beiden oder beide um die>Ohren fliegen.>Ich möchte dir keine Angst machen, aber wenn es um Netzspannung geht,>sollte man schon wissen, was man tut.
Aber das Problem sollte sich doch durch den erwähnten Optokoppler lösen
lassen, oder?
>Bei dem "normalem" Relais hast du einen Elektomagnet, der einen Schalter>betätigt und bei einem HL-Relais schaltet eine LED, mit Hilfe des>Lichtes, einen Fototriac.>Ein HL-Relais produziert durch den Triac einen kleinen Spannungsabfall,>der auch zur Wärmeentwicklung führen kann, allerdings nicht bei 100mA.>Allerdings brauchst du weniger Leistung um es zu steuern, da reichen>auch deine 50mA.>Der Schalter im Printrelais hat nur einen sehr geringen Widerstand und>produziert nur sehr geringe Spannungsabfälle, aber man benötigt größerer>Leistungen um es zu schalten.
Dann scheint wohl das HL-Relais das geeignetere zu sein, da ich eben nur
sehr wenig Leistung auf der zu schaltenen 230 V~ Leitung ziehen werde.
Folgendes Diagramm hatte Lothar ja schon netterweise gezeichnet, wo ich
nun noch die genaue Bezeichnung des Relais sowie des Transistors ergänzt
habe:
1
o 24V
2
| .-------------Lampe---
3
HL-Relais V --> -
4
AQG22224 - --> W Netz
5
| -
6
| '---------------------
7
1-10V___ |/
8
o--|___|-o-| BC547A
9
2k2 | |>.
10
- |
11
22k | | |
12
| | |
13
- |
14
| |
15
o--------o---o--- GND
Passt das Schaltbild nun so?
Wo genau käme hier der Optokoppler rein?
Viele Grüße und nochmals danke
Andreas
Hallo Ayk,
zunächst herzlichen Dank für deine Mühe!
Was mir bei deinem Schaltbild noch nicht ganz klar ist:
Der Optokoppler schaltet nun 24 V auf den Transistor (mit
Vorwiderstand). Wann tut er das? Egal wie viel Steuerspannung anliegt
oder ab welcher Grenze?
Könntest du vielleicht mal einen Link zu einem Optokoppler posten, der
hierfür geeignet wäre?
Viele Grüße und danke nochmals
Andreas
Ayk N. schrieb:> Andreas Breitschopp schrieb:>> Aber das Problem sollte sich doch durch den erwähnten Optokoppler lösen>> lassen, oder?>> Ja.
...aber nicht mit 1V!
Gruss
Harald
Hallo Harald,
genau, deswegen gerade meine Nachfrage an Ayk.
Denn das Ganze soll ja bereits ab ca. 1 V (etwas darüber ist auch OK)
schalten.
Wie ließe sich das lösen?
Bzw. ist dieser Optokoppler aus deiner Sicht tatsächlich nötig?
Viele Grüße und danke
Andreas
Andreas Breitschopp schrieb:> Bzw. ist dieser Optokoppler aus deiner Sicht tatsächlich nötig?
Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist die 1...10V Spannung potential-
getrennt, sodas eine weitere Trennung nicht nötig ist. Was ist das
denn für eine 24V-Spannung? Ist die nicht auch potentialgetrennt?
Gruss
Harald
Hallo Ayk und Harald,
>Die Spannung an der LED des OK sollte bei etwa 4-5 V sein. Du kannst>auch bis 10 V hochgehen.
Das ist leider zuviel:
Wie oben geschrieben muss bereits ab ca. 1 V (etwas mehr wäre noch OK)
geschalten werden.
>Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist die 1...10V Spannung potential->getrennt, sodas eine weitere Trennung nicht nötig ist. Was ist das>denn für eine 24V-Spannung? Ist die nicht auch potentialgetrennt?
Bei der 24V-Spannung handelt ich sich um ein simples Netzteil "RS-50-24"
von MeanWell:
http://www.meanwell.com/search/rs-50/default.htm
Viele Grüße
Andreas
Andreas Breitschopp schrieb:> Das ist leider zuviel:> Wie oben geschrieben muss bereits ab ca. 1 V (etwas mehr wäre noch OK)> geschalten werden.
Gut, das wusste ich nicht. Ich habe auch gerade gesehen, dass es schon
viel weiter oben stand. Das werde ich wohl überlesen haben.
Hallo Ayk,
>Gut, das wusste ich nicht. Ich habe auch gerade gesehen, dass es schon>viel weiter oben stand. Das werde ich wohl überlesen haben.
Kein Problem.
Wäre denn so ein Optokoppler überhaupt noch nötig, wenn die 24V-Spannung
von dem erwähnten Netzteil "RS-50-24" von MeanWell stammt oder ist das
dann schon potentialgetrennt?
Viele Grüße
Andreas
Andreas Breitschopp schrieb:> Benötigt man zusätzlich noch irgendeine Schutzdiode oder verkraftet der> BC547A bis zu 10V?
Unbedingt Diode antiparallel zum Relais.
Kathode an 24V
Anode an Kollektor
Andreas Breitschopp schrieb:> Wäre denn so ein Optokoppler überhaupt noch nötig, wenn die 24V-Spannung> von dem erwähnten Netzteil "RS-50-24" von MeanWell stammt oder ist das> dann schon potentialgetrennt?
Nicht unbedingt. Da du mir nicht sagen konntest, ob dein Dimmer
Potentialgetrennt ist, wollte ich lieber auf Nummer sicher gehen und
dir, als Nicht-Spezialist, eine Schaltung erstellen, bei der ich mir
sicherer sein kann, dass dir nichts passiert.
Eine Wahrnung vor der Netzspannung habe ich dir schon geschrieben.
Ich kenne das selber. Wenn man noch nicht viel gebaut hat ist man Stolz,
dass es funktioniert und denkt weniger an die Sicherheit. Ich habe auch
schon oft eine gewischt bekommen, aber noch nicht von der Netzspannung.
Hallo Ayk,
>Nicht unbedingt. Da du mir nicht sagen konntest, ob dein Dimmer>Potentialgetrennt ist, wollte ich lieber auf Nummer sicher gehen und>dir, als Nicht-Spezialist, eine Schaltung erstellen, bei der ich mir>sicherer sein kann, dass dir nichts passiert.
Das werde ich dann bevor ich die Schaltung in Betrieb nehmen zur
Sicherheit noch testen, indem ich die Spannung zwischen Dimmer-Masse und
24V-Masse messe.
Wenn wir nun davon ausgehen, dass der Dimmer poentialgetrennt ist,
funktioniert diese Schaltung...
1
o 24V
2
| .-------------Lampe---
3
HL-Relais V --> -
4
AQG22224 - --> W Netz
5
| -
6
| '---------------------
7
1-10V___ |/
8
o--|___|-o-| BC547A
9
2k2 | |>.
10
- |
11
22k | | |
12
| | |
13
- |
14
| |
15
o--------o---o--- GND
... wie folgt:
- Liegt keine Steuerspannung an, fließt auch auf der 230V~ Seite kein
Strom.
- Liegt eine Steuerspannung > 1V (max. 10V) an, fließt auf der 230V~
Strom (max. 0,1A werden benötigt).
Sind die Bauteile (insbesondere der Transistor und die Widerstandswerte)
dafür so korrekt?
Viele Grüße und danke nochmals
Andreas
Ayk N. schrieb:> Norbert schrieb:>> Unbedingt Diode antiparallel zum Relais.>> Das ist ein Halbleiterrelais und demnach nicht notwendig.
Ahhh, ein SSR. Hatte ich übersehen.
Andreas Breitschopp schrieb:> Sind die Bauteile (insbesondere der Transistor und die Widerstandswerte)> dafür so korrekt?
Ja, das sollte funktionieren.
Hallo Ayk,
super, herzlichen Dank!
Für mich noch zum Verständnis:
Bei dem BC547-Transistor gibt es ja unterschiedliche Typen A, B und C je
nach benötigter Stromverstärkung.
Typ A ist wohl die geringste Stromverstärkung:
Genügt das für diesen Anwendungfall, damit wirklich bereits ab möglichst
1V Steuerspannung geschalten wird?
Viele Grüße
Andreas
Der Typ A wird ca. 0,2 V mehr am Eingang benötigen, um komplett
durchzuschalten. Das wirst du nicht merken.
Beim Typ C wirst du eine steilere Einschaltflanke haben.
Im Prinzip ist es egal welchen du nimmst.
Hallo Ayk,
alles klar.
Aber es spielt keine Rolle, dass die Steuerspannung bis 10V hochgeht,
oder?
Nicht, dass der Transistor das dann nicht mehr verträgt.
Grüße
Andreas
Das hält er aus. Der belastete Spannungsteiler an der Basis verhindert
eine zu hohe Spannung. Die max. Basisspannung liegt bei 5V und hier
bleibst du unter 1V.
Hallo Ayk,
sehr gut, herzlichen Dank nochmals!
Dann werde ich die Schaltung so bauen. Sobald's fertig ist, gebe ich
hier natürlich eine Rückmeldung.
Viele Grüße und nochmal danke an alle für die Unterstützung
Andreas
Hallo zusammen,
wollte mich nur nochmals für eure Unterstützung bedanken:
Die Schaltung funktioniert so einwandfrei. Sie schaltet ab ca. 0,7 V,
was sehr gut passt.
Grüße und vielen Dank nochmals für eure Mühe
Andreas
Ich will ja nicht nörgeln aber meiner Meinung nach hätter die
Steuerspannung vom Dimmer an einen Eingang mit Schmitt-Trigger gehört.
Weil so ist der Transistor bei genau 0.7V vom Dimmer ja genau am
Übergang von nicht-leitend zu leitend. Eine kleine Störung auf der
Steuerleitung (Kapazitives Störsignal von Nachbarleitungen, etc.) kann
die Spannung sicherlich um ein paar mV rauf oder runter heben (z.B. 50Hz
ausm Netz) und das Relais würde brummen bzw. weil es sich ja um ein SSR
handelt den Ausgang nicht ganz durchschalten ...
Also wie gesagt: Meiner Meinung nach würde ein Schmitt Trigger (
http://de.wikipedia.org/wiki/Schmitt-Trigger ) direkt nach den Dimmer
gehören. Hysterese halt so dass bei 1V eingeschalten wird und z.B. bei
0.8V wieder aus.
Hallo Bernhard,
das ist in meinem Fall glücklicherweise kein Problem, da der Dimmer
entweder aus ist (= deutlich weniger als 0,5 V liefert) oder an ist (=
immer größer als zumindest 0,9 V (und kleiner 10,5 V) liefert):
Somit tritt das Problem an der Schwelle von 0,7 V praktischerweise nicht
auf. :-)
Grüße und trotzdem vielen Dank für deinen Tipp
Andreas
Auch wenn ich zu spät komme.
Warum die Arbeit über die 1-10V?
Wenn nur Ein/Aus geschaltet werden soll, einfach einen normalen Schalter
einbauen. Oder den vorhandenen Schaltausgang des Dimmers benutzen.
Produkteigenschaften
-
Das Leuchtmittel wird über die Lastleitung ein- bzw. ausgeschaltet und
über die 1-10 V Schnittstelle gedimmt