pcDuino und Co

OP #3130780
Hallo Leute,

Die Idee des pcDuino finde ich klasse. Nur leider stört mich die Größe 
etwas. Kann man nicht diese Mini-PC-Sticks - wie MK802 - mit Android 
auch als Microkontroller benutzen? Könnte mir vorstelle das dann direkt 
auf dem Stick mit Java programmiert werden kann. Hat sich da einer von 
euch schon einmal mit beschäftigt oder ähnlich hilfreiches?

Ich danke euch schonmal.

Grüße Philipp
"wie MK802 - mit Android auch als Microkontroller benutzen?"

Ist Unsinn.
Völlig unterschiedliche Auslegung und ganz andere 
Anwendungsmöglichkeiten.
Ich glaub auch nicht das ein MK802 irgendwelche nennenswerten I/O Ports 
hätte (ich meine GPIOs).


Und Du kannst sogar auf einem AVR (eingeschränkt) Java laufen lassen!
(such nach "nanovm").
Macht zwar nicht viel Sinn, geht aber.
OP
Das habe ich auch schon gesehen, aber wie sieht es denn mit der 
hardwaremäßigen Erweiterbarkeit aus? Es ist ja nichts wie beim raspberry 
pi nach draußen geführt. Und eine Erweiterung über USB wäre wieder zu 
eingeschränkt. Dann muß ich ja auch auf der Gegenseite einen 
Microkontroller haben. Gibt es mehr Informationen über das Layout aus 
denen man was ableiten kann?

Grüße Philipp
OP
Hi Mac,

Ich habe mit AVRs schon meine Erfahrungen gemacht. Ich denke bei den 
Sticks mehr an Geschwindigkeit und den Speicher den man nutzen kann. 
Welche Sprache das dann am Ende wird wäre erstmal Wurst. Sehe nur 
erstmal die Möglichkeiten. Man müsste sich nicht erstmal ein Grundsystem 
zusammenbauen.

Grüße Philipp
Mikrocontroller sind sogar SCHNELLER wenn es darum geht
Steuerungsaufgaben durchzuführen.

Die dicken Brummer sind im Vergleich dazu sehr träge.
Wie Sattelschlepper versus VW Polo (AVR) bzw. Ferrari (Cortex-M4)
;-)

Wie ich schon sagte - völlig unterschiedliche Einsatzbereiche.
OP
Erstmal nur allgemein. Ich hätte mir gedachte für jedes Projekt einfach 
das gleiche Grundgerüst zu nehmen und mit den selben Vorrausetzungen zu 
starten. Bei den AVRs habe ich mich mit der Anzahl an Timern immer sehr 
schwer getan, da was richtiges drauß zu zaubern. Der Vorteil wäre für 
mich auch das die Programmiersprache eine Standard PC Sprache wäre.
??
Du kannst jeden Timer dazu verwenden beliebig viele weitere 
Softwaretimer zu erzeugen.
So ein dicker klopper hat übrigens auch nicht mehr Timer - oft werden da 
sogar nur einer oder zwei davon überhaupt verwendet.
Du verlagerst das Problem da nur dahin das Du Dich dann mit 
Multithreading rumschlagen musst.

Wenn Dir Schwankungen im Bereich von Millisekunden (das wäre auf nem 
Mikrocontroller dramatisch viel) nichts ausmachen, magst Du damit 
auskommen können.
Wenn Du über USB gehst ist ja eh alles verloren  ;-)
OP
Das mit den Timern habe ich auch teilweise so gemacht, aber wenn dann 
gleichzeitig noch eine Frequenz gemessen und eine PWM erzeugt werden 
soll, wirds richtig ungenau. Das auf den Großen nur ein Timer läuft, 
hatte ich erwartet, das dieser aber deutlich schneller ist, erhoffe ich 
mir durchaus Vorteile.
Gast
Philipp S. schrieb:
> Das mit den Timern habe ich auch teilweise so gemacht, aber wenn dann
> gleichzeitig noch eine Frequenz gemessen und eine PWM erzeugt werden
> soll, wirds richtig ungenau. Das auf den Großen nur ein Timer läuft,
> hatte ich erwartet, das dieser aber deutlich schneller ist, erhoffe ich
> mir durchaus Vorteile.

Kehr um, dein Weg führt ins verderben. Und dann auch noch mit Android 
und Jave genauer Frequenzen messen wollen?

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