Mal so ganz dumm gefragt, Wäre es möglich Saatgut mobil auf Sortenreinheit zu testen? Optisch wäre eine möglich keit aber sicher nicht ausreichend. Der Hintergrund ist schnell erklärt. Demnächst soll der Handel und die Weitergabe von Saatgut neu reguliert werden (siehe EU-Saatgutverordnung). Da wäre es doch nützlich Stichproben ohne Aufwendige Labortechnik bewerten zu können und Abweichungen von der notwendig werdenden Zertifiezurung erkennen zu können. Ein entsprechendes Gerätli sollte nützlich sein möglichst sollte es eine Sorte einlernen können und und Vergleichsproben testen Z.B. um unerwüschte Saat identifizieren und aussotieren zu können. Namaste
Du willst jetzt aber nicht diese Verbrecher noch mit Meßverfahren unterstützen, oder? Wenn ich dich falsch verstanden habe, dann sorry. Man sollte denen lieber das Handwerk legen, wie es schon einzelne Landwirte geschafft haben. Sie wurden von Mons*** & co verklagt und haben einen jahrelangen Rechtsstreit durchgestanden und dann gewonnen. Aber nur, weil sie durchhalten konnten. Die meisten anderen waren nach der Klage einfach pleite. Solche "Verordnungen" im Auftrag von Konzernen müssen verhindert werden. Das mußte einfach mal gesagt werden. Wie gesagt, ich hoffe, daß ich dich falsch verstanden habe ;-)
Hallo Bernd Das Gerät soll ja den Guten helfen sich gegen Vorwürfe der Konzerne zu wehren. In dem, dass das eigene Saatgut überwacht und von unerwünschten patentierten Saat gut befreit wird, falls es zu Fremdbestäubungen kommt. So könnte Guter Bauer sogar den Verunreiniger seines genetisch naturbelassenen Saatgutes haftbar machen. Keine Waffe die sich nicht früher oderspäter gegen ihren Verursacher richtet. Die geplante Verordnung ähnelt allerdings eher der beliebten RoHS irgend wie sind die Großen dabei sukzessive durch Eingriff in die Gesetzgebungen den Markt von unliebsamen Mitessern(Unkraut, Ungeziefer?) zu säubern. Ob du mich misverstanden hast könntest du erfahren wenn mann hier offen diskutieren dürfte. Aber weil das kompliziert ist möchte ich mich auf die Technischen Fragen beschränken, denke sich jeder seinen Teil. Namaste
Es geht um Wein und die "Sortenreinheit" und nicht um Genetik ;-). > Du willst jetzt aber nicht diese Verbrecher noch mit Meßverfahren > unterstützen, oder? Warum Verbrecher? Wir wissen doch alle das die Menschheit schneller wächst als das es die Evolution schaffen würde für uns Nahrung in den Massen bereit zu stellen. Es ist natürlich dir überlassen ob du die "alten" Sorten selbst anbaust. Ich würde mich aber nicht auf dich verlassen wollen, da du hier deine Zeit im Netz verbrennst. ---
Hallo Winfried (oder Namaste), na dann bin ich beruhigt. Ich hatte das aus deinem ersten Post nicht richtig rausgehört und vermutet, daß da jemand auf den Zug aufspringen will, um Kohle mit einer "Marktlücke" zu machen. Aber um mal zur eigentlichen Frage zu kommen. Das halte ich für schwierig. Dazu müßte man erstmal die genauen Unterschiede zwischen den Sorten kennen. Wenn es offensichtliche Unterschiede gibt. Die genetischen Unterschiede wird man mit unseren bescheidenen Mitteln nicht rausfinden können. Und erst recht nicht automatisch und schnell. Optisch oder vom Gewicht oder Abmessungen sähe das schon anders aus. Also im Moment hätte ich hier keine Lösung... Gruß Bernd
Mathias K. schrieb: > Es geht um Wein und die "Sortenreinheit" und nicht um Genetik ;-). > >> Du willst jetzt aber nicht diese Verbrecher noch mit Meßverfahren >> unterstützen, oder? > > Warum Verbrecher? Wir wissen doch alle das die Menschheit schneller > wächst als das es die Evolution schaffen würde für uns Nahrung in den > Massen bereit zu stellen. Es ist natürlich dir überlassen ob du die > "alten" Sorten selbst anbaust. Ich würde mich aber nicht auf dich > verlassen wollen, da du hier deine Zeit im Netz verbrennst. > > > --- Sorry, aber du glaubst auch noch an den Klapperstorch, oder? ;-) Ich will dir ja keine Naivität vorwerfen, aber so lange noch weltweit über 60% aller produzierten Lebensmittel weggeworfen werden, nur um den Preis hochzuhalten und so lange mit Lebensmittel-Spekulationen Milliarden "verdient" werden, während viele Menschen an Hunger sterben, brauchst du mir nicht erzählen, daß die Genetik dem Wohle der Menschheit dient und nicht dem Gewinn der Konzerne. Und wenn Landwirte von großen Konzernen verklagt werden, weil ihre Felder mit den benachbarten Gen-Saaten kontaminiert wurden, hat das auch nichts mit Menschlichkeit zu tun. Das veränderte Saatgut gibt selbst keine neue Saat mehr, so daß jedes Jahr neues Saatgut von den Konzernen gekauft werden muß, natürlich auch wieder "patentiertes". Und wenn jemand sein eigenes Saatgut vermehrt, wird er verklagt, bis er pleite ist. Und das alles nur zum Wohle der Menschen. Glaubst du das wirklich?
Bernd S. schrieb: > Ich will dir ja keine Naivität vorwerfen, aber so lange noch weltweit > über 60% aller produzierten Lebensmittel weggeworfen werden, nur um den > Preis hochzuhalten und so lange mit Lebensmittel-Spekulationen > Milliarden "verdient" werden, während viele Menschen an Hunger sterben, > brauchst du mir nicht erzählen, daß die Genetik dem Wohle der Menschheit > dient und nicht dem Gewinn der Konzerne. Die Preise sind durch die Genetik in den Keller gesunken und ein Recycling "lohnt" sich nicht immer. > Und wenn Landwirte von großen > Konzernen verklagt werden, weil ihre Felder mit den benachbarten > Gen-Saaten kontaminiert wurden, hat das auch nichts mit Menschlichkeit > zu tun. > Das veränderte Saatgut gibt selbst keine neue Saat mehr, so daß > jedes Jahr neues Saatgut von den Konzernen gekauft werden muß, natürlich > auch wieder "patentiertes". Und wenn jemand sein eigenes Saatgut > vermehrt, wird er verklagt, bis er pleite ist. Und das alles nur zum > Wohle der Menschen. Glaubst du das wirklich? Du willst mir doch nicht erzählen das ein Bauer nichts vom "Heterosis-Effekt" (F1-Hybriden etc.) weiß. Wie du schon sagtest, die Konzerne sind durch die Geldgier der Bauern stark geworden und nun sind sie halt abhängig von ihnen. Ist halt der Lauf der Dinge. ---
Mathias K. schrieb: > Warum Verbrecher? Wir wissen doch alle das die Menschheit schneller > wächst als das es die Evolution schaffen würde für uns Nahrung in den > Massen bereit zu stellen. Und Lizensierung und Patentierung von Saatgut schafft da Abhilfe. Klar. Bernd S. schrieb: > nur um den > Preis hochzuhalten Aber nun wirklich nicht. Getreide, Fleisch und Co. sind heute bei uns billig wie nie (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157125/umfrage/durchschnittliche-arbeitszeit-fuer-lebensmittel-in-westdeutschland/). Was natürlich dazu führt, dass Bauern tendenziell weniger einnehmen, während weiterverarbeitete Lebensmittel inflationsbereitnigt mindestens gleich viel kosten (bei oft minderer Qualität). Das Problem sind nicht etwa zu hohe Preise im allgemeinen, sondern dass die Preise bei uns gleich hoch sind wie in der 3. Welt, bei unterschiedlichem Wohlstand. Mathias K. schrieb: > Wie du schon sagtest, die > Konzerne sind durch die Geldgier der Bauern stark geworden Und du glaubst auch noch daran. Mathias K. schrieb: > Die Preise sind durch die Genetik in den Keller gesunken Die Preise sind im Keller, weil die Konzerne am längeren Hebel sitzen und einfach drohen können, Lebensmittel aus einem Schwellenstaat deiner Wahl billig zu importieren, wenn der Bauer nicht folgt und billig verkauft. Intensivstlandwirtschaft und Bauernsterben sind viel eher Folgen. Die Politik hat lange zugesehen, heute darf sie als Folge die heimische Landwirtschaft durch Sbventionen am Leben erhalten. Was wiederrum die Konzerne freut, da sie nun erst recht nicht mehr genug zum überleben zahlen müssen, sondern der Staat das übernimmt.
vn nn schrieb: > Die Politik hat lange zugesehen Nee, die Politik hat leider nicht zugesehen, sondern im Gegenteil durch großzügige Subventionen diese Situation noch verschlimmert. Für den Test müsste man das Saatgut genetisch analysieren. Eine einfache Mustererkennung nach Farbe, Form und Größe dürfte nur bei wenigen auffälligen Abweichungen funktionieren. Man könnte natürlich schauen, ob es einen Marker gibt, den man gezielt mit in genetisch verändertem Saatgut vorhandenen DNA-Abschnitten ansprechen kann. Es gab vor Jahren mal Versuche, ein Protein? an einen Transistor zu binden, so dass beim Vorhandensein eines bestimmten Stoffes der Sensor ein elektrisches Signal abgibt. Ich hab das aber nicht weiter verfolgt...
Mathias K. schrieb: > Wie du schon sagtest, die > Konzerne sind durch die Geldgier der Bauern stark geworden und nun sind > sie halt abhängig von ihnen. Wie immer: die Betrogenen sind schuld. Und die Wadenbeißer (Zähne statt Hirn) bringen nichts anderes zuweg, als den Verbalmüll der Betrüger auch noch kostenlos weiter zu verbreiten...
Winfried J. schrieb: > Wäre es möglich Saatgut mobil auf Sortenreinheit zu testen? > Optisch wäre eine möglich keit aber sicher nicht ausreichend. Möglichkeit? Eher nicht. Die patentierten Sorten werden mit Hilfe von Markergenen erkannt und das geht nur mit genetischen Methoden. Früher enthielten die gentechnisch veränderten Sorten irgend ein Antibiotika-Resistenzgen. Das wurde eingebaut, damit dijenigen Pflanzen, die das Gen nicht haben, selektiv mit dem entsprechenden Antibiotikum abgetötet werden können. Eventuell könnte man sich diesen Mechanismus zu Nutze machen - so er denn noch benutzt wird. Man müßte dazu eine Stichprobe auskeimen lassen und sie dann mit dem entsprechenden Mittel behandeln. Alles, was eingeht, war "sauber".
vn nn schrieb: > Mathias K. schrieb: >> Warum Verbrecher? Wir wissen doch alle das die Menschheit schneller >> wächst als das es die Evolution schaffen würde für uns Nahrung in den >> Massen bereit zu stellen. > > Und Lizenzierung und Patentierung von Saatgut schafft da Abhilfe. Klar. Ja, die Konzerne verdienen an ihrer Arbeit. Würdest du genmanipuliertes Saatgut kostenfrei zur Verfügung stellen? Es werden Lizenzen vergeben und die Bauern zahlen dafür, damit die Ernte ordentlich Kohle in die Kasse spült. > > Bernd S. schrieb: >> nur um den >> Preis hochzuhalten > > Aber nun wirklich nicht. Getreide, Fleisch und Co. sind heute bei uns > billig wie nie > (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157125/umfrage/durchschnittliche-arbeitszeit-fuer-lebensmittel-in-westdeutschland/). > Was natürlich dazu führt, dass Bauern tendenziell weniger einnehmen, > während weiterverarbeitete Lebensmittel inflationsbereitnigt mindestens > gleich viel kosten (bei oft minderer Qualität). > Das Problem sind nicht etwa zu hohe Preise im allgemeinen, sondern dass > die Preise bei uns gleich hoch sind wie in der 3. Welt, bei > unterschiedlichem Wohlstand. > > Mathias K. schrieb: >> Wie du schon sagtest, die >> Konzerne sind durch die Geldgier der Bauern stark geworden > > Und du glaubst auch noch daran. Du scheinst als erster das Henne/Ei-Problem gelöst zu haben, herzlichen Glückwunsch! > > Mathias K. schrieb: >> Die Preise sind durch die Genetik in den Keller gesunken > > Die Preise sind im Keller, weil die Konzerne am längeren Hebel sitzen > und einfach drohen können, Lebensmittel aus einem Schwellenstaat deiner > Wahl billig zu importieren, wenn der Bauer nicht folgt und billig > verkauft. Intensivstlandwirtschaft und Bauernsterben sind viel eher > Folgen. Die Politik hat lange zugesehen, heute darf sie als Folge die > heimische Landwirtschaft durch Sbventionen am Leben erhalten. Was > wiederrum die Konzerne freut, da sie nun erst recht nicht mehr genug zum > überleben zahlen müssen, sondern der Staat das übernimmt. Du hast die Regulierung der EU vergessen. Wir leben z.Z. in einer Überschussgesellschaft, da haben Leute wie du, in aller Form der Höflichkeit, nicht wirklich viel zu sagen. Und durch den Bevölkerungswachstum sehe ich ehrlich gesagt schwarz für euch(uns), was die Lebensmittel angeht. > > Wie du schon sagtest, die > > Konzerne sind durch die Geldgier der Bauern stark geworden und nun sind > > sie halt abhängig von ihnen. > Wie immer: die Betrogenen sind schuld. Und die Wadenbeißer (Zähne statt > Hirn) bringen nichts anderes zuweg, als den Verbalmüll der Betrüger auch > noch kostenlos weiter zu verbreiten... Und das Geld das die Konzerne und die Bauern verdienen wächst auf Bäumen. Ja, so ist es recht so ist es gut ..... ---
Uhu Uhuhu schrieb: > Wie immer: die Betrogenen sind schuld. Und die Wadenbeißer (Zähne statt > Hirn) bringen nichts anderes zuweg, als den Verbalmüll der Betrüger auch > noch kostenlos weiter zu verbreiten... Vornehm nennt man das "Opportunismus" :-) Andere Worte sage ich jetzt hier nicht... Irgendwann merken auch die, daß sie für ihre Hörigkeit noch selbst über die Klinge springen. Aber die dürfen sie sich wegen ihrer Verdienste selbst auswählen...
Timm Thaler schrieb: > Nee, die Politik hat leider nicht zugesehen, sondern im Gegenteil durch > großzügige Subventionen diese Situation noch verschlimmert. Darauf ging ich danach ja auch noch ein. Man hat halt versucht, mit Subventionen dem Preisverfall entgegenzuwirken, erreicht hat man das Gegenteil. Wie weit Lebensmittelkonzerne da ihre Finger im Spiel hatten, ist fraglich, dass sie Interesse daran hatten, wiederrum nicht. Uhu Uhuhu schrieb: > Wie immer: die Betrogenen sind schuld. Und die Wadenbeißer (Zähne statt > Hirn) bringen nichts anderes zuweg, als den Verbalmüll der Betrüger auch > noch kostenlos weiter zu verbreiten... Dass ich den Tag noch erleben durfte, an dem ich mit dir einer Meinung bin... Timm Thaler schrieb: > Für den Test müsste man das Saatgut genetisch analysieren. Eine einfache > Mustererkennung nach Farbe, Form und Größe dürfte nur bei wenigen > auffälligen Abweichungen funktionieren. Ja. Dazu kommt noch, dass es wohl einfacher sein sollte, aus einer einzelnen gekauften Sorte (sei sie genmanipuliert oder nicht) fremdes Getreide zu entfernen. Wenn du als Saatgut einen Teil der vorigen Ernte nimmst, wird durch Fremdbestäubung das Saatgut bald nicht mehr annähernd sortenrein sein. Du hast also nicht mehr eine bestimmte Sorte mit gerimgem Anteil von fremden Getreide, sondern eine Mischung mehrere Sorten, die trotzdem nicht als Fremdgetreide ausgeschieden werden sollen.
Soweit ich mitbekommen habe produziert Monsantos BT Mais ja BT-Toxine Ließen sich diese oberhalb eines normalen Schwellwertes nachweisen ..... Aber zum sortieren ist das natürlich aufwendig außerdem ist fraglich ob die Saat das auch schon beinhaltet/freisetzt. Cool wäre Korn für Korn zerstörungsfrei zu testen und wie beim Glassortieren auszublasen. denn genaugenommen ist jedes Korn einzeln ein genetisches Unikat da theoretisch jedes anders berfuchtet werden kann.
Winfried J. schrieb: > Soweit ich mitbekommen habe produziert Monsantos BT Mais ja BT-Toxine > Ließen sich diese oberhalb eines normalen Schwellwertes nachweisen ..... > Aber zum sortieren ist das natürlich aufwendig außerdem ist fraglich ob > die Saat das auch schon beinhaltet/freisetzt. Cool wäre Korn für Korn > zerstörungsfrei zu testen und wie beim Glassortieren auszublasen. > denn genaugenommen ist jedes Korn einzeln ein genetisches Unikat da > theoretisch jedes anders berfuchtet werden kann. Pflanze wachsen lassen, 1 Korn testen und 99 Körner "Sortenrein" gewinnen. http://www.mpg.de/4668150/pflanzensamen_ergbutschutz ---
Mathias K. schrieb: > > Pflanze wachsen lassen, 1 Korn testen und 99 Körner "Sortenrein" > gewinnen. Pflanze wachsen lassen, feststellen, daß die Körner nicht mehr keimen. Alles wegschmeißen und auf die Klage von Monsanto warten, weil man selbst versucht hat, Saatgut zu vermehren. Keine Fiktion, sondern schon tausendfach genauso passiert.
Bernd S. schrieb: > Mathias K. schrieb: >> >> Pflanze wachsen lassen, 1 Korn testen und 99 Körner "Sortenrein" >> gewinnen. > > Pflanze wachsen lassen, feststellen, daß die Körner nicht mehr keimen. > Alles wegschmeißen und auf die Klage von Monsanto warten, weil man > selbst versucht hat, Saatgut zu vermehren. > > Keine Fiktion, sondern schon tausendfach genauso passiert. Immer noch billiger als ein Genlabor.
Mathias K. schrieb: > Pflanze wachsen lassen, 1 Korn testen und 99 Körner "Sortenrein" > gewinnen. Das wir nicht gehen da verschiedene Pollen den gleichen Fruchtstand befruchten und somit jeder Samen ein genetisches Unikat ist. Spätestens an der gekeimten Pflanze lassen sich Nachweise führen, die Frage ist ob ich das Zeug verbannen kann bevor es keimt. und möglichst auch für verschieden Saaten sollt es funktionieren, nach dem Aschenputtelprinzip. Die guten ins Töpfchen, die Schlechten in die Beweismittelsicherung/Feuer. Namaste
vn nn schrieb: > Dass ich den Tag noch erleben durfte, an dem ich mit dir einer Meinung > bin... Du wiederholst dich.
> Ja, die Konzerne verdienen an ihrer Arbeit. Würdest du > genmanipuliertes Saatgut kostenfrei zur Verfügung stellen? > Es werden Lizenzen vergeben und die Bauern zahlen dafür, damit > die Ernte ordentlich Kohle in die Kasse spült. Dagegen hab ich auch nichts. Aber das was Monsanto da rundherum aufführt - dagegen hab ich was. Mach dich mal schlau, was deren Rechtsanwälte den ganzen Tag treiben und aus welchen Gründen die Klage erheben.
Hier. sehe ich eher Handlungsbedarf für die Politik als bei der Flatterrate deren Bremse wird eh per Randomgenerator aktiviert und du kannst kaum reklamieren. dafür aber gut mitzählen. Namaste
Karl Heinz Buchegger schrieb: > Aber das was Monsanto da rundherum aufführt - dagegen hab ich was. Mach > dich mal schlau, was deren Rechtsanwälte den ganzen Tag treiben und aus > welchen Gründen die Klage erheben. http://www.schule-und-gentechnik.de/lehrer/fallbeispiele.html Wobei wir wieder beim TO sind ;-).
Der Traum von der hungerlosen Welt wird immer einer bleiben. Zumindest als Marketing Gag macht er sich gut. Denn es wird immer Leute geben die leben unter dem Regime der Natur. Dh wenn es gut geht haben sie mehr Kinder. Man kann jede Verbesserung der Nahrungssituation durch mehr Kinder auffangen. Wenn man allen diesen Kinderchen helfen will benoetigt man unlimitiertes exponentielles Wachstum. So dann. Dann sterben die eben. So ein Kinderhilfswerk ist schon eine gute Sache, fuer die, die es fuehren. Jöö die armen Kinderchen ... reicht mal die Kohle rueber. Dann beziehe ich einen stolzen Lohn, fuer das Risiko ... verbrate 97% der Spenden fuer Representation, Werbung, einen aufwendigen Lebensstil. Und wenn dann noch etwa uebrigbleibt flieg ich nach Afrika, prasse im 5 Sterne Hotel, gehe ein Projekt besichtigen, filmisch festgehalten natuerlich. Tja. Leider ist das Geld dann schon alle und ich muss zurueck. Der Hammer mit dem genetisch manipulierten Saatgut kommt erst. Der Nachbarsbauer hat Einflug der Gene in seinen Bioacker. Dann kommt der Boese, stellt fest : aha Lizenzen nicht bezahlt. Und der Biobauer ist mit Prozessieren pleite. Deswegen gibt es genau eine Massnahme. Unverzuegliches Abbrennen der Genfelder. Bevor sich das Gen verbreiten konnte. Da gibt es tatsaechlich Leute, die denken Jahrmilionen dauerne Optimierungsprozess verbessern zu koennen. Wenn sich das manipulierte Saatgut ein paar Jahre gehalten hat ist die Verbesserung wirkungslos, aber die genetische Vielfalt hat dramatisch abgenommen.
Mathias K. schrieb: > Ja, die Konzerne verdienen an ihrer Arbeit. Würdest du genmanipuliertes > Saatgut kostenfrei zur Verfügung stellen? Es werden Lizenzen vergeben > und die Bauern zahlen dafür, damit die Ernte ordentlich Kohle in die > Kasse spült. Eigenartig, die Konzerne konnten auch ganz gut leben, bevor sie auf die glorreiche Idee kamen, Pflanzen zu patentieren und zu Lizenzieren. Schön, dass du offensichtlich nicht erfassen kannst, wie weitreichend die Problematik ist. Der durchschnittliche Bauer ist nebenbei der letzte, für den dieses Geschäftsmodell Vorteile hat. Mathias K. schrieb: > http://www.schule-und-gentechnik.de/lehrer/fallbei... Und trotzdem hälst du dieses Geschäftsmodell für legitim.
Ist euch eigentlich klar, dass eure Beschreibungen nicht auf die EU, insbesondere nicht auf Deutschland zutreffen? Hier wird problemlos Getreide nachgebaut. Hybride kann man natürlich prinzipbedingt nicht nachbauen. Sie sind im Endeffekt aber häufig gewinnbringender als normales Saatgut.
Siebzehn und Fuenfzehn schrieb: > Da gibt es tatsaechlich Leute, die denken Jahrmilionen dauerne > Optimierungsprozess verbessern zu koennen. So völlig abwegig ist das nicht, denn die Gentechnik ist nicht daran gebunden, Optimierungen über eine Kette lebensfähiger Zwischenschritte zu erreichen. Es können Organismen gebaut werden, deren Entstehungs- wahrscheinlichkeit in freier Natur oder unter der Hand eines geschickten klassischen Züchters so gering ist, daß sie - trotz der massiven Parallelität der Evolution - praktisch unerreichbar sind.
Das ist zumindest theoretisch richtig. Bedingt aber ein ein umfassendes Wissen ueber die ausgelassenen Schritte. Das ist nicht der Fall. Unsere Genbastler sind auf Alchemisten Stufe. Wollen aus Blei Gold machen. Der Einbau eines Resistenzgens ist scheint es machbar. Es ist aber ehr unwahrscheinlich, dass man nun saemtliche Kombinationen ohne Funktionale Kosten einbauen kann. Vor allen sollte man nicht die Welt mit einer einzigen Genvariante ueberfluten wollen. Denn wenn das Resistenzgen ausgehebelt wird, steht man mit einer einzigen Sorte da. Und das Resistenzgen wird ausgehebelt. Das nennt sich dann Evolution. Die Evolution kann man nur mit einem breiten Genpool ueberleben. Ich erachte Hybriden als untaugliche Versuche. Denn wenn eine Pflanze nicht weitergezuechtet werden kann ist sie erst mal wertlos, auch wenn sie essbar ist.
Ich ergänze und korrigiere. -Für die Menscheit schädlich da nicht nachaltig positiv verwertbar und alternativen beeinträchigt werden. -Für den Konzern der das Saatgut vertreibt einn Segen, da die Menscheit in Abhängikeit gebracht werden kann Dank Verdrängung von Alternativen. Man kann nur hoffen dass ein Hedgefont das Gebilde als Wertanlage..... dann hääte sowas mal eine evolutionäre Bedeutung und nach ein paar Jahren stirbt der Mist ev. aus, bevor es zu spät für die übrige Welt ist. Verbote hindern zwar aber sie verhindern nicht. Evolution is everywhere. Leider oder auch zum Glück das kommt auf den Aspekt den jeweiligen Betrachtung an. Namaste
Siebzehn und Fuenfzehn schrieb: > Vor allen sollte man nicht die Welt mit einer > einzigen Genvariante ueberfluten wollen. Denn wenn das Resistenzgen > ausgehebelt wird, steht man mit einer einzigen Sorte da. Und das > Resistenzgen wird ausgehebelt. Ist schon, es gibt bereits Unkräuter, die gegen Roundup resistent sind. Und damit ist dieser "Vorteil" für die Bauern im Eimer, aber sie sind trotzdem auf das Roundup-Ready-Saatgut angewiesen. > Ich erachte Hybriden als untaugliche Versuche. Denn wenn eine Pflanze > nicht weitergezuechtet werden kann ist sie erst mal wertlos, auch wenn > sie essbar ist. Da hast Du im Prinzip recht. Harzfeuer schmeckt trotzdem gut. Witzig fand ich immer die Versuche der Kleingärtner, aus den Samen der Harzfeuer wieder Tomaten zu züchten. Da kam alles mögliche raus, nur keine Harzfeuer... ;-) Wen es interessiert: http://kokopelli-semences.fr/?lang=en-us Leider bisher nicht auf Deutsch.
Siebzehn und Fuenfzehn schrieb: > Bedingt aber ein ein umfassendes Wissen ueber die ausgelassenen Schritte. Wieso? Ausgelassene Schritte wären kleine Genomveränderungen, die in der Summe zu einer großen Änderung im Genon führen, aber einzeln nicht lebensfähig sind. Die Schritte, die die Evolution durchläuft, um zu einem konkreten Genom zu kommen, sind völlig uninteressant für das Ergebnis. Siebzehn und Fuenfzehn schrieb: > Unsere Genbastler sind auf Alchemisten Stufe. Nein, da tust du ihnen Unrecht. Dieses Niveau haben sie längst hinter sich gelassen. Das Problem ist ein anderes: Die Gentechnik wird nicht "menschheitswirtschaftlich" sinnvoll eingesetzt, sondern nur mit den üblichen (neo-) liberalen Scheuklappen der Betriebswirtschaft und das in einer Wirtschaftsform, in der nach wie vor in riesigem Ausmaß Folgekosten von Technlogien sozialisiert und die Gewinne privatisiert werden. > Ich erachte Hybriden als untaugliche Versuche. Denn wenn eine Pflanze > nicht weitergezuechtet werden kann ist sie erst mal wertlos, auch wenn > sie essbar ist. Wenn sie zur Erlangung von Marktmacht eingesetzt werden, gebe ich dir recht. Allerdings kann man das nicht so verallgemeinern, wie du das tust. Hybriden, die unfruchtbare Samen erzeugen haben z.B. dann ihre Berechtigung, wenn man damit verhindern will, daß sich eine Pflanze unkontrolliert in einem Ökosystem ausbreitet - das ist die Neozoen/Neophyten-Problematik. Auch habe ich nichts gegen die Zucht von Maultieren und Mauleseln, was unsere Vorfahren seit Jahrtausenden gemacht haben.
Uhu Uhuhu schrieb: > Auch habe ich nichts gegen die Zucht von Maultieren und Mauleseln, was > unsere Vorfahren seit Jahrtausenden gemacht haben. Wobei man auch zwischen Zucht und Genveränderung unterscheiden muß. Zucht ist Kreuzung und Auslese, aber im Grunde pure Natur. Genveränderung sagt der Name schon, da werden Gene künstlich verändert, wo man überhaupt nicht absehen kann, was vielleicht in der nächsten oder erst in zehn Generationen passiert. Die Spätfolgen sind unabsehbar. Das ist das Problem. Die Natur ist eben anderer Meinung als der Mensch und sie gewinnt im Endeffekt immer. Aber wenn sie die menschlichen Fehler korrigieren muß, können da eben schlimme Folgen entstehen. Auch wenn schon paarmal die Meldung durch die Medien ging "das Erbgut ist entschlüsselt!", aber man kann eben kein einzelnes Gen betrachten und dann sagen, es hat diese bestimmte Aufgabe. Es ist immer ein komplexes Zusammenspiel des gesamten Organismus. Und das kann kein Mensch, und sei er noch so schlau, überblicken und steuern. Es wird immer nur an wenigen Schrauben gedreht und dann hofft man, daß nichts schlimmes passiert... Gruß Bernd
Es soll sogar schon gelungen sein, Säugetiere miteinander zu kreuzen, die völlig anderen Spezies angehören. Ein Beispiel ist der sogenannte "Schweinehund", der auch hier schon gesichtet worden ist. ;-) MfG Paul
Bernd S. schrieb: > Wobei man auch zwischen Zucht und Genveränderung unterscheiden muß. Wieso? Zucht führt auch zu Genomveränderungen. > Genveränderung sagt der Name schon, da werden Gene künstlich verändert, Zucht ist kein natürlicher Prozeß, sondern ein künstlicher. > wo man überhaupt nicht absehen kann, was vielleicht in der nächsten oder > erst in zehn Generationen passiert. Das kann man bei der Zucht auch nicht. > Die Spätfolgen sind unabsehbar. Beispiel Hunde mit völlig deformierter Schnauze: die Folgen für die Viecher sind schlimm und die Natur würde solchen Mist niemals als was anderes, als Mißbildung ohne Reproduktionschance hervorbringen. Bernd S. schrieb: > Es ist immer ein komplexes Zusammenspiel des gesamten Organismus. Fast immer. Es gibt aber auch Eigenschaften, die auf ein einzelnes Gen zurückzuführen sind, wie man von den Erbkrankheiten gelernt hat. > Und das kann kein Mensch, und sei er noch so schlau, überblicken und > steuern. Jetzt gleitest du in die Theologie ab...
Uhu Uhuhu schrieb: > Wieso? Zucht führt auch zu Genomveränderungen. Mir wäre kein Prozess bekannt, mit dem man durch Zucht z.B. Raps gegen Glyophosphat unempfindlich hätte machen können. Dazu muss man schon das Gen aus den Salmonellen reinprügeln. Übrigens interessant: Bauern lehnen Roundup-Ready-Raps ab, weil sie dann die im nächsten Jahr aufkeimenden Rapspflanzen - die da nicht mehr wachsen sollen - nicht wegspritzen können. Hätte ich denen gar nicht zugetraut, diesen Weitblick... Abgesehen davon, dass es nur eine Frage der Zeit wäre, bis das Glyophosphat-Gen in der allseits beliebten Zackenschote auftaucht. Nochmal zum Topic: Du müsstest also irgendwie das Roundup-Ready-spezifische Gen detektieren. Also DNA extrahieren, aufspalten, mit einem Fluoreszenzmarker, der auf den spezifischen Genabschnitt andockt markieren und die Fluoreszenz detektieren. Das bedeutet auf jeden Fall mehrere Zwischenschritte, in denen mit Chemie gematscht werden muss. Gensequenzierer machen sowas täglich, aber ob man das in tragbare Größe bekommt? Alternativ halt einen Sensor, an den der spezifische Genabschnitt andockt und damit ein elektrisches Signal auslöst. Bleibt bei beiden das Problem, genügend DNA erstmal aus den Zellkernen rauszubekommen und diese aufzuspalten. Und das ist dann nur ein Merkmal, nämlich das Vorhandensein des Roundup-Ready-Gens. Damit hast Du noch nicht die Sorte bestimmt.
Timm Thaler schrieb: > Mir wäre kein Prozess bekannt, mit dem man durch Zucht z.B. Raps gegen > Glyophosphat unempfindlich hätte machen können. Prinzipiell ist das auch durch konventionelle Zucht erreichbar, es wird allerdings sehr umfangreiche und langwierige Zuchtversuche erfordern, aber darauf will sich natürlich kein Saatgutkonzern einlassen. > Also DNA extrahieren, > aufspalten, mit einem Fluoreszenzmarker, der auf den spezifischen > Genabschnitt andockt markieren und die Fluoreszenz detektieren. Das > bedeutet auf jeden Fall mehrere Zwischenschritte, in denen mit Chemie > gematscht werden muss. Gensequenzierer machen sowas täglich, aber ob man > das in tragbare Größe bekommt? Ohne Vervielfältigung der Sequenz durch PCR wirst du damit wohl kaum zu Potte kommen.
ich würde eigentlich ein zerstörungsfreies Testverfahren bevorzugen welches auf äußere merkamale oder ausgasungen setzt. Schließlich will ich eine Verunreinigung im femtobereich wirksam verhindern.
Uhu Uhuhu schrieb: > Ohne Vervielfältigung der Sequenz durch PCR wirst du damit wohl kaum zu > Potte kommen. Ich glaube mich zu erinnern, dass die elektronischen Sensoren genau das nicht benötigen, da im Prinzip eine angedockte Gensequenz ausreicht, um den Sensor ansprechen zu lassen. Ist aber schon eine Weile her, dass ich auf dem Gebiet tätig war, und da ging es um die Detektion der Marker, um den ganzen Kram vorher haben sich andere gekümmert. Winfried J. schrieb: > ich würde eigentlich ein zerstörungsfreies Testverfahren bevorzugen > welches auf äußere merkamale oder ausgasungen setzt. Kannst Du nochmal spezifizieren, was Du nun detektieren willst: Prinzipiell eine Verunreinigung durch eine andere Sorte (also z.B. Roggen durch Triticale - das sieht der Bauer noch so), oder eine Verunreinigung durch eine Sorte mit einem bestimmten Merkmal (also z.B. normaler Raps durch RR-Raps)?
Genau genommen die Wollmilchsauaufgabe Muster anlysieren Kriterien A-Y Probe mit Musterdatenvergleichen, Erebnis:Probe gehört zu gleichen Sorte/Art wie Muster. Kriterien müssen fallbezogen bestimmt werden Alternativ 2 Muster analysieren, Differenz ermitteln und Proben Kategorie A/B zuordnen
Winfried J. schrieb: > Genau genommen die Wollmilchsauaufgabe Und das noch im µs-Takt. Sowas nenne ich bescheiden...
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