Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsteiler Parallelschaltung


von Ludwig (Gast)


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Hallo,

mit einem Transformator 3 KV 15 mA möchte ich eine Ionisationsröhre 
(Verbrauch 3 Watt) betreiben.

Die Röhre soll aber mit 2850 Volt 3 Watt betrieben werden, da sonst bei 
3000 V Ozon entsteht,
weshalb ich mit 2 hohen Widerständen parallel  zwischen den Ausgängen 
des Trafos die Spannung entsprechend reduzieren möchte, also etwas 
kurzschliesen.
Hier komme ich aber bei der Berechnung nicht weiter und mit 
online-Berechnern komme ich nicht ganz klar.
Ich habe es  schon mit einer Serienschaltung versucht, aber das bringt 
nichts, wahrscheinlch deswegen weil ja die Röhre die Ladungen durch Glas 
trennt und es nur zu einer stillen Entladung kommt.

Kann mit Jemand weiter helfen, so daß ich weiß welche Werte die 
Widerstände haben müssen?

von Reinhard #. (gruebler)


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Armer Ludwig
Gleich geht hier los.

von M. K. (sylaina)


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Wieso bringt ne Serienschaltung nix? Wenn die Röhre bei 3000V 3W verbrät 
kennst du doch den Strom, den sie braucht. Dann kannst du doch den 
Widerstand ausrechnen, den du vorschalten musst um nur 2850V an der 
Röhre zu haben. Simpler Dreisatz + Ohmisches Gesetz. Ein Problem seh ich 
da nicht.

von Harald W. (wilhelms)


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Ludwig schrieb:

> mit einem Transformator 3 KV 15 mA möchte ich eine Ionisationsröhre
> (Verbrauch 3 Watt) betreiben.

Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird Deine Röhre, wie fast alle
Gasentladungsröhren, mit einem festen Strom betrieben. Den musst
Du aus Deinem Datenblatt ermitteln. Die Spannung stellt sich dazu
passend ein, wenn Du einen passenden Vorwiderstand nimmst.
Grundsätzlich ist es sowieso keine gute Idee, konstante Spannungen
über belastete Spannungsteiler einzustellen. Das Verfahren ist viel
zu ungenau.
Gruss
Harald

von Harald W. (wilhelms)


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Michael Köhler schrieb:

> Simpler Dreisatz + Ohmisches Gesetz.

Leider halten sich Gasentladungsröhren nicht an das ohmsche Gesetz.
:-(
Gruss
Harald

von Ludwig (Gast)


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Also ich habe  R: 1MOHM in Reihe zu der Röhre geschaltet ,aber es war 
kein Unterschied am Ozongeruch festzustellen.Darum meine Frage.

von Harald W. (wilhelms)


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Ludwig schrieb:

> Also ich habe  R: 1MOHM in Reihe zu der Röhre geschaltet ,aber es war
> kein Unterschied am Ozongeruch festzustellen.Darum meine Frage.

Wenn man mit Hochspannung arbeitet, misst man nach und probiert
nicht irgendwie rum. Dazu sind leider spezielle Meßgeräte und
spezielle Fachkenntnisse nötig. Wenn man die selbst nicht hat,
sollte man sich vor Ort Menschen suchen, die sich damit auskennen!
Gruss
Harald

von amateur (Gast)


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Mit der Nase nachgemessen?
So genau wie möglich?

von Harald W. (wilhelms)


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amateur schrieb:

> Mit der Nase nachgemessen?
> So genau wie möglich?

Noch nie etwas vom "Nasometer" gehört?
Gruss
Harald

von Ludwig (Gast)


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Mit meinem Multimeter kann ich leider keine Hochspannung messen,
aber der Geruch sagt eindeutig nach Hersteller der Röhre, daß trotz 
Widerstand immer noch mehr als 2850 Volt anliegen und ich weiß wie Ozon 
riecht.

von Harald W. (wilhelms)


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Ludwig schrieb:

> Mit meinem Multimeter kann ich leider keine Hochspannung messen,
> aber der Geruch sagt eindeutig nach Hersteller der Röhre, daß trotz
> Widerstand immer noch mehr als 2850 Volt anliegen und ich weiß wie Ozon
> riecht.

Ich denke, Du solltest Deine gefährlichen Experimente so schnell wie
möglich einstellen und Dir fachkundige Hilfe vor Ort suchen!
Gruss
Harald

von Ludwig (Gast)


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Ich habe noch mal nachgerechnet und werde mal 2,7 MOhm als Vorwiderstand 
probieren.

von Ludwig (Gast)


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Wahrscheinlich ist das das beste, denn bisher konnte mir hier niemand 
ausreichend meine Frage beantworten.

von M. K. (sylaina)


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Harald Wilhelms schrieb:
> Michael Köhler schrieb:
>
>> Simpler Dreisatz + Ohmisches Gesetz.
>
> Leider halten sich Gasentladungsröhren nicht an das ohmsche Gesetz.
> :-(
> Gruss
> Harald

Ans Ohmische Gesetz hält sich jedes Bauteil, auch ein nichtlinearer 
Widerstand. Das ohmische Gesetz setzt keinen linearen Widerstand voraus 
;)

von Ludwig (Gast)


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Hier

http://www.kienzlers-world.de/Unterricht/downloads/Technik_9/Spannungsteiler/Spannungsteiler.htm

konnte mir durch den Spannungsteiler-Rechner meine Anfangs gestellte 
Frage beantwortet werden.

Vielen Dank

von M. K. (sylaina)


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Ludwig schrieb:
> konnte mir durch den Spannungsteiler-Rechner meine Anfangs gestellte
> Frage beantwortet werden.

Yo, Dreisatz und Ohmisches Gesetz, sagte ich ja schon.

von Harald W. (wilhelms)


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Michael Köhler schrieb:
> Ludwig schrieb:
>> konnte mir durch den Spannungsteiler-Rechner meine Anfangs gestellte
>> Frage beantwortet werden.
>
> Yo, Dreisatz und Ohmisches Gesetz, sagte ich ja schon.

Falsches wird auch durch Wiederholung nicht richtiger. :-(
Gruss
Harald

von M. K. (sylaina)


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Na dann Harald, erkläre doch dem TE wie er es richtig macht. Ich denke 
schon, dass man hier das Ohmisches Gesetz anwenden kann. Das ∆U mit 150V 
gegenüber den 3000V kann man, IMO, schon als vernachlässigbar ansehen 
oder ändert sich der Stromfluss hierbei wirklich so dermaßen, dass man 
nicht mehr von Proportionalität reden kann?

von Harald W. (wilhelms)


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Michael Köhler schrieb:
> Na dann Harald, erkläre doch dem TE wie er es richtig macht.

Das habe ich bereits. Er scheint aber beratungsresistent zu sein.
Deshalb EOD.
Gruss
Harald

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