Spannungsteiler Parallelschaltung

Gast #3139574
Lesenswert?

Hallo,

mit einem Transformator 3 KV 15 mA möchte ich eine Ionisationsröhre 
(Verbrauch 3 Watt) betreiben.

Die Röhre soll aber mit 2850 Volt 3 Watt betrieben werden, da sonst bei 
3000 V Ozon entsteht,
weshalb ich mit 2 hohen Widerständen parallel  zwischen den Ausgängen 
des Trafos die Spannung entsprechend reduzieren möchte, also etwas 
kurzschliesen.
Hier komme ich aber bei der Berechnung nicht weiter und mit 
online-Berechnern komme ich nicht ganz klar.
Ich habe es  schon mit einer Serienschaltung versucht, aber das bringt 
nichts, wahrscheinlch deswegen weil ja die Röhre die Ladungen durch Glas 
trennt und es nur zu einer stillen Entladung kommt.

Kann mit Jemand weiter helfen, so daß ich weiß welche Werte die 
Widerstände haben müssen?
#3139581
Lesenswert?

Wieso bringt ne Serienschaltung nix? Wenn die Röhre bei 3000V 3W verbrät 
kennst du doch den Strom, den sie braucht. Dann kannst du doch den 
Widerstand ausrechnen, den du vorschalten musst um nur 2850V an der 
Röhre zu haben. Simpler Dreisatz + Ohmisches Gesetz. Ein Problem seh ich 
da nicht.
#3139588
Lesenswert?

Ludwig schrieb:

> mit einem Transformator 3 KV 15 mA möchte ich eine Ionisationsröhre
> (Verbrauch 3 Watt) betreiben.

Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird Deine Röhre, wie fast alle
Gasentladungsröhren, mit einem festen Strom betrieben. Den musst
Du aus Deinem Datenblatt ermitteln. Die Spannung stellt sich dazu
passend ein, wenn Du einen passenden Vorwiderstand nimmst.
Grundsätzlich ist es sowieso keine gute Idee, konstante Spannungen
über belastete Spannungsteiler einzustellen. Das Verfahren ist viel
zu ungenau.
Gruss
Harald
#3139644
Lesenswert?

Ludwig schrieb:

> Also ich habe  R: 1MOHM in Reihe zu der Röhre geschaltet ,aber es war
> kein Unterschied am Ozongeruch festzustellen.Darum meine Frage.

Wenn man mit Hochspannung arbeitet, misst man nach und probiert
nicht irgendwie rum. Dazu sind leider spezielle Meßgeräte und
spezielle Fachkenntnisse nötig. Wenn man die selbst nicht hat,
sollte man sich vor Ort Menschen suchen, die sich damit auskennen!
Gruss
Harald
Gast #3139663
Lesenswert?

Mit meinem Multimeter kann ich leider keine Hochspannung messen,
aber der Geruch sagt eindeutig nach Hersteller der Röhre, daß trotz 
Widerstand immer noch mehr als 2850 Volt anliegen und ich weiß wie Ozon 
riecht.
#3139666
Lesenswert?

Ludwig schrieb:

> Mit meinem Multimeter kann ich leider keine Hochspannung messen,
> aber der Geruch sagt eindeutig nach Hersteller der Röhre, daß trotz
> Widerstand immer noch mehr als 2850 Volt anliegen und ich weiß wie Ozon
> riecht.

Ich denke, Du solltest Deine gefährlichen Experimente so schnell wie
möglich einstellen und Dir fachkundige Hilfe vor Ort suchen!
Gruss
Harald
#3141108
Lesenswert?

Na dann Harald, erkläre doch dem TE wie er es richtig macht. Ich denke 
schon, dass man hier das Ohmisches Gesetz anwenden kann. Das ∆U mit 150V 
gegenüber den 3000V kann man, IMO, schon als vernachlässigbar ansehen 
oder ändert sich der Stromfluss hierbei wirklich so dermaßen, dass man 
nicht mehr von Proportionalität reden kann?

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren