Hallo, mit einem Transformator 3 KV 15 mA möchte ich eine Ionisationsröhre (Verbrauch 3 Watt) betreiben. Die Röhre soll aber mit 2850 Volt 3 Watt betrieben werden, da sonst bei 3000 V Ozon entsteht, weshalb ich mit 2 hohen Widerständen parallel zwischen den Ausgängen des Trafos die Spannung entsprechend reduzieren möchte, also etwas kurzschliesen. Hier komme ich aber bei der Berechnung nicht weiter und mit online-Berechnern komme ich nicht ganz klar. Ich habe es schon mit einer Serienschaltung versucht, aber das bringt nichts, wahrscheinlch deswegen weil ja die Röhre die Ladungen durch Glas trennt und es nur zu einer stillen Entladung kommt. Kann mit Jemand weiter helfen, so daß ich weiß welche Werte die Widerstände haben müssen?
Wieso bringt ne Serienschaltung nix? Wenn die Röhre bei 3000V 3W verbrät kennst du doch den Strom, den sie braucht. Dann kannst du doch den Widerstand ausrechnen, den du vorschalten musst um nur 2850V an der Röhre zu haben. Simpler Dreisatz + Ohmisches Gesetz. Ein Problem seh ich da nicht.
Ludwig schrieb: > mit einem Transformator 3 KV 15 mA möchte ich eine Ionisationsröhre > (Verbrauch 3 Watt) betreiben. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird Deine Röhre, wie fast alle Gasentladungsröhren, mit einem festen Strom betrieben. Den musst Du aus Deinem Datenblatt ermitteln. Die Spannung stellt sich dazu passend ein, wenn Du einen passenden Vorwiderstand nimmst. Grundsätzlich ist es sowieso keine gute Idee, konstante Spannungen über belastete Spannungsteiler einzustellen. Das Verfahren ist viel zu ungenau. Gruss Harald
Michael Köhler schrieb: > Simpler Dreisatz + Ohmisches Gesetz. Leider halten sich Gasentladungsröhren nicht an das ohmsche Gesetz. :-( Gruss Harald
Also ich habe R: 1MOHM in Reihe zu der Röhre geschaltet ,aber es war kein Unterschied am Ozongeruch festzustellen.Darum meine Frage.
Ludwig schrieb: > Also ich habe R: 1MOHM in Reihe zu der Röhre geschaltet ,aber es war > kein Unterschied am Ozongeruch festzustellen.Darum meine Frage. Wenn man mit Hochspannung arbeitet, misst man nach und probiert nicht irgendwie rum. Dazu sind leider spezielle Meßgeräte und spezielle Fachkenntnisse nötig. Wenn man die selbst nicht hat, sollte man sich vor Ort Menschen suchen, die sich damit auskennen! Gruss Harald
amateur schrieb: > Mit der Nase nachgemessen? > So genau wie möglich? Noch nie etwas vom "Nasometer" gehört? Gruss Harald
Mit meinem Multimeter kann ich leider keine Hochspannung messen, aber der Geruch sagt eindeutig nach Hersteller der Röhre, daß trotz Widerstand immer noch mehr als 2850 Volt anliegen und ich weiß wie Ozon riecht.
Ludwig schrieb: > Mit meinem Multimeter kann ich leider keine Hochspannung messen, > aber der Geruch sagt eindeutig nach Hersteller der Röhre, daß trotz > Widerstand immer noch mehr als 2850 Volt anliegen und ich weiß wie Ozon > riecht. Ich denke, Du solltest Deine gefährlichen Experimente so schnell wie möglich einstellen und Dir fachkundige Hilfe vor Ort suchen! Gruss Harald
Ich habe noch mal nachgerechnet und werde mal 2,7 MOhm als Vorwiderstand probieren.
Wahrscheinlich ist das das beste, denn bisher konnte mir hier niemand ausreichend meine Frage beantworten.
Harald Wilhelms schrieb: > Michael Köhler schrieb: > >> Simpler Dreisatz + Ohmisches Gesetz. > > Leider halten sich Gasentladungsröhren nicht an das ohmsche Gesetz. > :-( > Gruss > Harald Ans Ohmische Gesetz hält sich jedes Bauteil, auch ein nichtlinearer Widerstand. Das ohmische Gesetz setzt keinen linearen Widerstand voraus ;)
Hier http://www.kienzlers-world.de/Unterricht/downloads/Technik_9/Spannungsteiler/Spannungsteiler.htm konnte mir durch den Spannungsteiler-Rechner meine Anfangs gestellte Frage beantwortet werden. Vielen Dank
Ludwig schrieb: > konnte mir durch den Spannungsteiler-Rechner meine Anfangs gestellte > Frage beantwortet werden. Yo, Dreisatz und Ohmisches Gesetz, sagte ich ja schon.
Michael Köhler schrieb: > Ludwig schrieb: >> konnte mir durch den Spannungsteiler-Rechner meine Anfangs gestellte >> Frage beantwortet werden. > > Yo, Dreisatz und Ohmisches Gesetz, sagte ich ja schon. Falsches wird auch durch Wiederholung nicht richtiger. :-( Gruss Harald
Na dann Harald, erkläre doch dem TE wie er es richtig macht. Ich denke schon, dass man hier das Ohmisches Gesetz anwenden kann. Das ∆U mit 150V gegenüber den 3000V kann man, IMO, schon als vernachlässigbar ansehen oder ändert sich der Stromfluss hierbei wirklich so dermaßen, dass man nicht mehr von Proportionalität reden kann?
Michael Köhler schrieb: > Na dann Harald, erkläre doch dem TE wie er es richtig macht. Das habe ich bereits. Er scheint aber beratungsresistent zu sein. Deshalb EOD. Gruss Harald
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.