Ich weiß nicht woran es liegt, aber früher war das überhaupt nicht so.
Wenn ich kleine Programme kompiliere, dann ist es eine ziemlich
abgeschlossene Sache. Jedoch wenn ich einlese und rechne auch wenn es
nur 20 Zeilen sind, dann dauert es so 15 Sekunden bis das Programm
läuft.
Ich verwende den GNU GCC Compiler und weiß einfach nicht woran es liegen
könnte. Alle Optimierungen sind schon von Codeblocks automatisch
deaktiviert und ich kann nur mehr auf euch zählen...
Es tut weh wenn das so lange dauert...
Danke schonmal
Karl schrieb:> Wenn ich kleine Programme kompiliere, dann ist es eine ziemlich> abgeschlossene Sache. Jedoch wenn ich einlese und rechne auch wenn es> nur 20 Zeilen sind ...
Was magst Du damit meinen? Was ist für Dich im Zusammenhang mit dem
Compilieren von Programmen "einlesen und rechnen"?
Erstes Mal:
$ time gcc -Wall -o Prog x.c
real 0m0.869s
user 0m0.080s
sys 0m0.048s
Zweites Mal:
$ time gcc -Wall -o Prog x.c
real 0m0.068s
user 0m0.060s
sys 0m0.012s
Auf hundert Zeilen erweitert ändert sich nichts Signifikantes!
Norbert schrieb:> Auf hundert Zeilen erweitert ändert sich nichts Signifikantes!
Ich denks mir eh,
Norbert schrieb:> #include <stdio.h>>> int main(int argc, char *argv[])> {> printf("Hello, world!\n");> return 0;> }
Bei mir dauerts beim ersten mal: 0.296 s
Beim zweiten mal: 0.047 Sekunden
Jedoch das da z.B.:
dauert bei mir um die 20 Sekunden beim ersten mal. Beim zweiten mal
keine 0.8 Sekunden.
Wenn ich aber ein Leerzeichen im Code dazugebe, dann wieder 20
Sekunden... ja natürlichw weil alles neu übersetzt wird, aber das kanns
ja nicht sein...
Karl schrieb:> dauert bei mir um die 20 Sekunden beim ersten mal. Beim zweiten mal> keine 0.8 Sekunden.>> Wenn ich aber ein Leerzeichen im Code dazugebe, dann wieder 20> Sekunden... ja natürlichw weil alles neu übersetzt wird, aber das kanns> ja nicht sein...
$ time gcc -Wall -o Prog x.c
x.c: In function ‘my_cosh’:
x.c:25: warning: unused variable ‘cos_erg’
x.c:25: warning: unused variable ‘i’
x.c:27: warning: control reaches end of non-void function
real 0m0.241s
user 0m0.076s
sys 0m0.028s
$ time gcc -Wall -o Prog x.c
x.c: In function ‘my_cosh’:
x.c:25: warning: unused variable ‘cos_erg’
x.c:25: warning: unused variable ‘i’
x.c:27: warning: control reaches end of non-void function
real 0m0.087s
user 0m0.068s
sys 0m0.024s
Hast du Performance Probleme mit deinem Dateisystem?
Welches OS?
Norbert schrieb:> Hast du Performance Probleme mit deinem Dateisystem?> Welches OS?
Windows 8 Prof, neu aufgesetzt.
Manchmal friert es ein, aber ich denke das ist ein generell bekanntes
Problem, und hat nichts samit zu tun...
Sonst rennt es viel viel schneller als Win7 und ich habe keine Probleme
mit Performance bei Matlab, etc..., außer bei CodeBlocks.
An was kann es denn liegen?
Karl schrieb:> Norbert schrieb:>> Hast du Performance Probleme mit deinem Dateisystem?>> Welches OS?>> Windows 8 Prof, neu aufgesetzt.> Manchmal friert es ein, aber ich denke das ist ein generell bekanntes> Problem, und hat nichts samit zu tun...>> Sonst rennt es viel viel schneller als Win7 und ich habe keine Probleme> mit Performance bei Matlab, etc..., außer bei CodeBlocks.>> An was kann es denn liegen?
Ich fürchte, da bin ich der falsche Ansprechpartner ;-)
Nutze seit einem Jahrzehnt nur Linux.
Aber bei Windows fällt mir sofort Indexdienst und Virenscanner ein.
Wie sieht's denn direkt von der Kommandozeile ohne Codeblocks aus?
Norbert schrieb:> Wie sieht's denn direkt von der Kommandozeile ohne Codeblocks aus?
Leider schlecht, sowohl mit der powershell via gccca 8 Sekunden bei
einem anderen kleineren Programm.
Aber jetzt komme ich gerade drauf, dass nur das Starten der Exe datei so
lange dauert.
Hmmm, braucht der gcc unter Widows immer noch die MinGW / cygwin
Umgebung?
Ist das nicht noch 32bit Technik?
Eventuell von 32bit auf 64bit Windows8 gewechselt?
> Nach dem ersten mal geht es aber auch ziemlich fix...
Klar, nach dem ersten Start sollte das Gelumpe im RAM cache sein und die
Kompilierzeiten sich im Millisekundenbereich bewegen.
Wir reden hier ja nicht von Raumfahrttechnik. ;-)
Norbert schrieb:> Eventuell von 32bit auf 64bit Windows8 gewechselt?
siehe Bild
Norbert schrieb:> Hmmm, braucht der gcc unter Widows immer noch die MinGW / cygwin> Umgebung?
Ja!
Michael S. schrieb:> Ich nehme an die Harddisk ist zumindest an einigen Stellen kaputt, z.B.> wo der der Compiler gespeichert ist.
Hmm, sollte ich mal versuchen den Compiler auf einer anderen disk zu
installieren? Was hat das aber mit dem comoiler zu tun, wenn der erste
Programmstart so lange braucht? Das kompilieren funktioniert ziemlich
schnell nur das erste mal starten dauert ewig
Karl schrieb:> Das Neukompilieren in der Powershell funktioniert sehr schnell. Jedoch> wenn ich schreibe: prog.exe dann dauert es und dauert und irgendwann> startet es
Ahhh, nicht der Compiler ist langsam, sondern das 'Kompilat'!
Damit ändern sich inode und die create-time oder wie auch immer so etwas
bei NTFS heisst.
Hast du evtl. einen Virenscanner der (Hash)Signaturen von Programmen
live/online prüft?
Karl schrieb:> Knigge schrieb:>> Hast du evtl. einen Virenscanner der (Hash)Signaturen von Programmen>> live/online prüft?>> Ich habe Kaspersky Internez Security
* Durch die Kombination von Cloud-basierten Funktionen und
leistungsstarken Sicherheitstechnologien, die auf dem PC ausgeführt
werden...
* Das cloud-basierte Kaspersky Security Network sammelt weltweit Daten
von Millionen teilnehmender Benutzersysteme
Toll, sowas will ich für mein System auch ;-)
Versuch doch mal die Kasperei temporär zu deaktivieren und schau ob man
dann mit dem Rechner arbeiten kann...
Norbert schrieb:> Versuch doch mal die Kasperei temporär zu deaktivieren und schau ob man> dann mit dem Rechner arbeiten kann...
Du hast recht. Das war das Problem!! Kaspersky findet aber ab und zu
doch VIren im Internet und fangt sie ab im Gegensatz zu Avira etc..
Das ist meine Erfahrung.
Bleibt nur noch die Frage wie ich diese Programmüberwachung ausschalte
Kennt sich irgendwer mit KP aus? Ich habe alle Programme aus der Liste
entfernt und trotzdem dauert es lange bis es startet, nur wenn ich
kaspersky beende dann geht es sehr schnell.
Keiner so ein Problem vorher gehabt?
Das ist wohl die neue Strategie bei der Abwehr von Trojanern: Den
Rechner so langsam und damit unattraktiv zu machen, dass sich die
Schädlinge mit Grausen abwenden und woanders ihr Heil suchen.
Karl schrieb:> Das Programm aus der Liste zu löschen nutzt anscheinend nichts... Nur> wenn ich Kaspersky ganz beende funktioniert es, das ist jetzt aber blöd!
Ich hätte noch ein paar Lösungen anzubieten, die fangen aber mit 'fdisk'
und 'format' an und dann gibt's hier wieder Meckerei;-)
Es ist aber interessant, das sich in den letzten zehn Jahren anscheinend
nichts geändert hat.
Man braucht in der WinWelt ständig dickere CPUs und mehr RAM und mehr
Festplattenspeicher und mehr ${X}, um sich dann von
Virenscannern/Indexierern usw. wieder auf Geschwindigkeiten im
Angström/Woche Bereich einbremsen zu lassen.
<Blaulicht>
...ACHTUNG: Alles was sie sagen kann und wird vor Gericht gegen sie
verwendet...
Norbert schrieb:> * Das cloud-basierte Kaspersky Security Network sammelt weltweit Daten> von Millionen teilnehmender Benutzersysteme
Klingt nach NSA auf Russisch. ;-)
Okey, hab da mal das ganze näher untersucht, und komme auf den Schluss
dass die Firewall von Kaspersky alles verlangsamt!!
Alle anderen Dinge wie Programmkontrolle etc. spielen keine Rolle.
Allein die Firewall macht probleme im 15 Sekunden Bereich.
Wer empfiehlt mir die Firewall zu deaktivieren?
Wär eher die Frage, was die Firewall mit deinem Compiler oder dem
Kompilat zu tun hat.
Wenn andererseits der Kaspersky bei jedem Programm, dessen Signatur er
noch nicht kennt, erst einmal den Big Brother irgendwo in der
Weltgeschichte konsultiert, dann sind Kaspersky und Programmentwickler
natürliche Gegner. Zumindest solange, bis man dem Kaspersky beibringt,
die betreffenden Verzeichniss in Frieden zu lassen.
Hahahaha ich deinstallier es eh gerade...
avg wird in zukunft die Aufgabe übernehmen! Ich hoffe es enttäuscht mich
nicht. Irgendwelche besseren alternativen eurerseits?
Wir dürfen uns hier auf Arbeit auch mit diesem russischen Virus
herumschlagen.
Da passierts schon mal, dass der Compiler ungefragt im Quarantäneorder
landet (trotz Ausnahmeregeln etc.) und man sich wundert, wieso das
make-Skript nicht will.
Und wenn dann die wöchentliche gründliche Festplattenüberprüfung ansteht
kann die ganze Abteilung eigentlich nur noch geschlossen Kaffee trinken
gehen :-)
Alternativen kann ich dir leider nicht empfehlen.
Als ich daheim noch Windows drauf hatte hab ich auch verschiedene
Virenscanner probiert.
Norton spielt in der selben Liga wie Kaspersky, was Gängelung und
Ressourcenverschwendung betrifft.
Die kostenlosen Alternativen (Avira etc.) halte ich für Unnütz.
Grundsetzlich alles, was eine Toolbar (Ask etc.) installieren will
scheidet schonmal aus Prinzip aus.
Vom Hörensagen sollen die MS Security Essentials recht gut sein. Wieso
auch nicht, die kennen ja hoffentlich ihr System am besten :-)
le x. schrieb:> Vom Hörensagen sollen die MS Security Essentials recht gut sein. Wieso> auch nicht, die kennen ja hoffentlich ihr System am besten :-)
Die Essentials stören das System weniger, das stimmt. Aber die Viren und
Trojaner stört es leider auch weniger, entsprechenden Tests zufolge.
McAfee wiederum hat die leidige Angewohnheit, beim Update der Signaturen
locker mal 0,5GB RAM wegzufressen und auf älteren Kisten kann das auch
mal ein paar Minuten Sendepause bedeuten.
Ich frage mich gerade, wie die Entwickler bei Kaspersky dann arbeiten?
Die kompilieren ja auch!
Also vermute ich, daß es irgendwo Ausnahmeregeln einzustellen möglich
ist. Nur finden wo, tja, kann bei Windoof dauern...
Häng das Ding vom Netz und arbeite einfach so.
> Häng das Ding vom Netz und arbeite einfach so.
Besser:
Bau Dir eine VM und mache darin Deine Software-Entwicklung, ohne
Netzwerkanbindung und natürlich dann auch ohne Virenscanner o.ä.
Abdul K. schrieb:> Ich frage mich gerade, wie die Entwickler bei Kaspersky dann arbeiten?> Die kompilieren ja auch!> Also vermute ich, daß es irgendwo Ausnahmeregeln einzustellen möglich> ist. Nur finden wo, tja, kann bei Windoof dauern...
Das ist keine Systemeinstellung ;-)
How to manage exclusion rules in Kaspersky Internet Security 2013
http://support.kaspersky.com/8742> Häng das Ding vom Netz und arbeite einfach so.
Eine VM ist da deutlich komfortabler
A. K. schrieb:> le x. schrieb:>> Vom Hörensagen sollen die MS Security Essentials recht gut sein. Wieso>> auch nicht, die kennen ja hoffentlich ihr System am besten :-)>> Die Essentials stören das System weniger, das stimmt. Aber die Viren und> Trojaner stört es leider auch weniger, entsprechenden Tests zufolge.
Gibt's einen Virenscanner der bei unbekannten Sachen 100% erkennt?
Vor ein paar Wochen kam hier mal eine ziemlich gut gemachte Spam-Mail
mit einem PDF-Anhang durch (nicht gezipped oder ähnliches)... Dreimal
raten wieviele der >40 Scanner auf Virustotal.com zu dem Zeitpunkt was
erkannt haben: Ein einziger, die anderen folgten z.T. >1 Tag später! Ein
paar Tage später ähnliches Bild, nur waren es diesmal andere Scanner die
zuerst anschlugen.
Da macht sich eine VM auch ganz gut...