Hallo, ich baue ein System mit mehreren galvanisch völlig entkoppelten Kleinspannungen. Das System besteht aus einzelnen Komponenten etwa schuhkartongroß verteilt in einem Gehäuse von etwa Kühlschrankgröße. Zwischen den Komponenten verwende ich ausschließlich geschirmte Kabel. Versorgt wird mit 230 VAC, ich mache dann in einem Netzteil daraus 28 VDC und in einem weiteren Netzteil daraus mehrere Kleinspannungen (3,3 V, 12 V etc.) Alle Spannungen sind galvanisch entkoppelt, also "floatend", d.h. die Gehäuse (sowohl die Gehäuse meiner Komponenten als auch das Gesamtgehäuse) erfüllen elektrisch keine Funktion (außer Schirmung). Nun meint der Auftraggeber, ich müsse unbedingt von jeder Spannung das 0V-Potential an einem Punkt hochohmig an das Gehäuse anbinden, weil ich sonst EMV- oder andere Probleme kriegen würde. Hat jemand eine Idee wieso? Kann das gar nicht nachvollziehen. Ein Freund meinte nun aber auch, dass jedes floatende System einmal hochohmig an Struktur angebunden sein müsse, das sei so üblich. Was meint Ihr?
Christian schrieb: > Hat jemand eine Idee wieso? Wie willst du ohne irgendwelche Ausgleichmaßnahme sicher stellen, dass eine sich aufbauende Potentialdifferenz nicht zum Durchbruch deiner Isolation führt?
Werner schrieb: > Christian schrieb: >> Hat jemand eine Idee wieso? > > Wie willst du ohne irgendwelche Ausgleichmaßnahme sicher stellen, dass > eine sich aufbauende Potentialdifferenz nicht zum Durchbruch deiner > Isolation führt? Danke für den Einwand. Doch wie soll sich denn eine solche Potentialdifferenz aufbauen? Elektrostatische Aufladung aufgrund von Berührung scheidet aus, da alle stromführenden Leiter nicht berührt werden können.
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