Servus zusammen,
ich will mir eine Tablethülle mit integriertem Zusatzakku bauen.
Als Akku möchte ich den aus dem iPad 3 verwenden, da dieser eine recht
hohe Kapazität hat und trotzdem nur 3mm Dick ist.
Dazu brauch ich noch die passende Elektronik, nicht schlecht dabei wären
kleinen LEDs welche anzeigen wann der Akku voll aufgeladen oder fast
leer ist.
Die einfachste Lösung, zwar ohne LED, wäre der Minty Boost Bausatz.
http://www.ladyada.net/make/mintyboost/
Leider hab ich nicht viel Erfahrung mit Elektronik, nur durch Bausätze,
ich könnte mir aber nicht eine eigne Platine zusammenstellen.
Vielleicht könnt ihr mir paar Tipps und bisserl Hilfe geben, wie ich das
am besten löse.
Danke schon mal für jede Antwort
Danke erstmal an rufus. Ich hab die minyboost Schaltung etwas
missverstanden.Ich müsste aber die Schaltung ja verwenden können, um den
Akku zu entladen, wodurch dann das Tablet geladen wird.
Dann bräuchte ich aber zusätzlich noch eine Elektronik um den Akku,
weclher an der minyboost Schaltung hängt wieder aufzuladen. Dazu müsste
ich eigentlich das Verwenden können
http://www.luedeke-elektronic.de/products/Akkus-Batterien-Ladetechnik/Bausaetze-Ladetechnik/Universal-Akku-Ladegeraet-mit-Entladefunktion-K7300.html
Da ich an die minyboost Schaltung einen iPad Akku hängen will, wäre
diese Schaltung nicht geeignet, da Lipo Akkus nicht unterstützt werden,
aber es müsste doch auch einen geben der das unterstützt.
Mit der Kombination aus den beiden Bausätzen müsste das doch klappen
oder muss ich noch was beachten?
Dann zu "datasheet"....
Ich stell meine Frage nicht umsonst so wie ich Sie gestellt hab.
Erstens will ich mir die Hülle nicht für ein iPad bauen sondern für ein
Android Tablet. Und zweitens hab ich genug Ahnung um so eine Elektronik
zu bauen, bloß trau ich mir nicht zu so eine Schaltung komplett selber
zu "entwickeln", deswegen frag ich hier ja um etwas Unterstützung.
Und glaub mir ich hab wirklich genug Geld und muss keine 20€ einsparen,
es wird mit Sicherheit auch teurer werden als ein Fertigprodukt.
Ich hab halt Spaß daran bissl rumzubasteln.
Ich hoffe natürlich, dass mir jemand noch helfen kann :)
Stefan Frings schrieb:> Das macht doch finanziell keinen Sinn.
Natuerlich nicht, aber:
michaelmayer schrieb:> Und zweitens hab ich genug Ahnung
Also lass Ihn machen.
fonsana
Es geht ja nicht darum ob es finanziell Sinn macht oder nicht, das ist
auch nicht meine Frage.
Es ist mir bewusst, dass es möglicherweise 100€ oder mehr kostet.
Ehrlich gesagt versteh ich nicht, warum alle so abgeneigt sind.
Wenn ich hier auf die Startseite schaue steht zum Beispiel 2.Preis für
einen selbstgebauten Webradio auf Basis eines Raspberry. Das Projekt war
mit Sicherheit auch teurer als sich einfach bei ebay ein webradio zu
kaufen.
Darf man solche Projekte denn nicht als reines Hobby betreiben?
michaelmayer schrieb:> Darf man solche Projekte denn nicht als reines Hobby betreiben?
Natuerlich.
Wenn sich aber Deine eigenen Kenntnisse auf das Zusammenloeten von
Bausaetzen beschraenken, muessen andere den groesseren Teil Deines
Hobbys machen. Und das klappt eben nicht.
fonsana
fonsana schrieb:> michaelmayer schrieb:>> Darf man solche Projekte denn nicht als reines Hobby betreiben?>> Natuerlich.> Wenn sich aber Deine eigenen Kenntnisse auf das Zusammenloeten von> Bausaetzen beschraenken, muessen andere den groesseren Teil Deines> Hobbys machen. Und das klappt eben nicht.>> fonsana
Wie lächerlich. So was kann ich auch behaupten:
Wenn sich deine (fonsana) Kenntnisse auf das Programmieren von
Integrierten Schaltkreisen beschränkt, bzw. dem Zusammenstecken von
fertigen Bauteilen, müssen andere den grösseren Teil deines Hobbys
machen.
Komischerweise ist das für dich aber ok.
Naja, zum Thema:
Li-Ion Akkus zu laden kann gefährlich enden (sie explodieren gerne)
Wenn du dir so einen fertigen Bausatz wie bei ELV kaufst, dann hast du
nichts davon dass dein Li-Polymer Akku so dünn ist, da das Ladegerät so
fett ist. Außer du baust es extern. Wie planst du überhaupt den Akku zu
laden, per USB? Per Netzteil?
Auch beim Entladen musst du die Entladeschlussspannung überwachen.
Alles in allem, bei so einem delikaten Akku, ein vermutlich
umfangreicheres und komplexeres Projekt als du momentan denkst.
Am besten verwendet man dazu einen fertigen Li-Poly Controller der die
ganze Akkuüberwachung, Ladung etc. schon beinhaltet. So ein IC ist aber
dann in SMD, erfordert eine Leiterplatte, etc.
Willst du nicht lieber die einfachere und sicherere Route (und für dich
vermutlich auch eher realisierbare) Methode gehen und NiMh AA bzw AAA
Akkus verwenden und diese dann auswechselbar machen?
Frank M. schrieb:> Wie lächerlich. So was kann ich auch behaupten:> Wenn sich deine (fonsana) Kenntnisse auf das Programmieren von> Integrierten Schaltkreisen beschränkt, bzw. dem Zusammenstecken von> fertigen Bauteilen, müssen andere den grösseren Teil deines Hobbys> machen.> Komischerweise ist das für dich aber ok.
Ich wuesste jetzt nicht, auf was Du Dich da beziehst.
Aber wenn das fuer Dich OK ist, jemandem die Arbeit zu machen, der von
sich selbst im Eroeffnungspost schreibt:
michaelmayer schrieb:> Leider hab ich nicht viel Erfahrung mit Elektronik, nur durch Bausätze,> ich könnte mir aber nicht eine eigne Platine zusammenstellen.
dann mach.
fonsana
Ich hab mich eventuell anfangs leider zu undeutlich ausgedrückt. Ich
wollte sagen ich habe keine Erfahrung damit eine komplette Platine, in
dem Fall um Akku zu laden und entladen, selbst zu entwickeln
(schaltplan). Bis jetzt hab ich Bausätze oder sonstige Elektronik als
Grundlage genommen und hab daraus was zusammengebaut, also nicht nach
dem Prinzip Anleitung zusammenschrauben fertig, sondern schon mit eignen
Verstand.
Jedenfalls hab ich mir das ganze in der Tat etwas einfacher vorgestellt,
weil ein iPad Akku ja die gleichen Eigenschaften wie die Akkus in den
meisten anderen Tablets oder Handys besitzt.
Wie schaut, dass denn dann eig im Handy bzw Tablet aus, die haben doch
auch ein Ladeelektronik verbaut. Ist es nicht möglich dass man aus einem
alten Handy zum Beispiel vielleicht solch eine Ladeelektronik
entnimmt??? ....oder stell ich mir das wieder zu einfach vor
ansonsten muss ich mich zu lipoly-controllern mal genauer informieren
fonsana schrieb:> Ich wuesste jetzt nicht, auf was Du Dich da beziehst.>> Aber wenn das fuer Dich OK ist, jemandem die Arbeit zu machen
So wie du vllt. eine Schaltung aufbauen willst und nach geeigneten
Bauteilen fragst ohne dabei die dahinterliegenden physikalischen
Prozesse verstanden zu haben, so will er einen portablen Ladeakku bauen
und fragt nach geeigneten fertigen Modulen ohne dabei die
dahinterliegenden elektronischen Prozesse verstanden zu haben.
Bisher rate auch ich ihm von diesem Projekt ab, da ich, wie auch du, der
Meinung bin, dass sein Vorhaben sein Wissen bisher übersteigt.
Dennoch kann es möglich sein sich das aus Modulen zusammen zu bauen,
aber nichtsdestotrotz muss er die Arbeit machen sich die passenden Teile
letztenendes zusammen zu stellen.
@michaelmayer
Beachte dass der Apple Akku LiPoly und nicht LiIon ist, d.h. du brauchst
auch einen LiPoly Lader, und immer noch eine Tiefentladeschutzschaltung.
Außerdem besteht ein iPad Akku aus drei Zellen, d.h. du musst diese drei
Zellen laden können, was einen Balancer braucht, was wieder alles
deutlich verkompliziert.
Was spricht gegen einen externen fertigen USB Tablet Akku-Pack?
Cool, danke für den Tipp. Das schau ich mir auf jeden Fall noch genauer
an.
Was mir jetzt noch eingefallen ist, das ich einfach ein Universal
Ladegerät von zB Voltcraft nehmen könnte. Damit würde ich den Akku dann
extern laden und die minyboost Scahltung würde ihn dann wieder
entsprechend fürs Tablet entladen.
@ Frank M.
ja es ist wirklich mehr dabei als ich gedacht habe. Aber es gibt ja
Universal Ladegerät die genau das können sollten, nämlich den Akku zu
laden, die haben entladungsschutz, balancer etc eig schon eingebaut.
Wäre das dann eine Lösung?
Der Entladeschutz muss beim Akku sitzen. Denn wenn du unterwegs bist,
wirst du wohl kaum das Universal Ladegerät angeschlossen haben, dass
dann den Akku vom Tablet trennt, wenn er leer ist. Ebenso fehlt dir eine
Kapazitätsanzeige, die wiederum spezielle Hardware braucht, da eine
reine Spannungsmessung nichts genaues liefern kann. Ohne
Kapazitätsmessung weißt du nie wie voll er noch ist.
Insgesamt wird das alles immer umständlicher und vor allem schlechter
als fertige Lösungen. Und eigentlich baut man sich sowas ja selbst,
damit es einfacher und besser am Ende ist.
michaelmayer schrieb:> Wie schaut, dass denn dann eig im Handy bzw Tablet aus, die haben doch> auch ein Ladeelektronik verbaut. Ist es nicht möglich dass man aus einem> alten Handy zum Beispiel vielleicht solch eine Ladeelektronik> entnimmt???
Da ich gerade eins offen habe: so sieht ein (durchaus schon etwas
ältliches) BenQ C65 aus, nachdem man die Abschirmbleche drinnen
ablötet. Die Ladeschaltung ist das Hühnerfutter um die SIM-Karten-
Fassung herum. Die Platine dürfte wenigstens 6 Lagen haben.
Meinst du, da könnte man irgendwas irgendwie "entnehmen"? ;-)
Frank M. schrieb:> So wie du vllt. eine Schaltung aufbauen willst und nach geeigneten> Bauteilen fragst ohne dabei die dahinterliegenden physikalischen> Prozesse verstanden zu haben,
Ich kann mich nicht erinnern, das getan zu haben. Ich gehoere noch zu
der Generation, die sich erst informiert und dann Einzelheiten
nachfragt. Und ich habe noch gelernt, wie eine Roehre (aus einem Buch)
und ein Transistor (in der Lehre) funktioniert.
>so will er einen portablen Ladeakku bauen> und fragt nach geeigneten fertigen Modulen ohne dabei die> dahinterliegenden elektronischen Prozesse verstanden zu haben.
Genau das war eben mein Eindruck auch. Und meine Meinung dazu ist, dass
das bei der heutigen Generation sehr verbreitet ist. "Einfach ein paar
Module zusammenstecken und fertig." Siehe hier:
michaelmayer schrieb:> Aber es gibt ja> Universal Ladegerät die genau das können sollten, nämlich den Akku zu> laden, die haben entladungsschutz, balancer etc eig schon eingebaut.> Wäre das dann eine Lösung?
fonsana
@Jörg Wunsch
...ok schaut schlecht aus :D
schon Wahnsinn was die alles heutzutage in so n Handy einbauen
@fonsana
Ich weiß dass ich mit Sicherheit nicht die Fachkenntnisse besitze wie
viele andere hier, ich betreibe das ganze nur nebenbei als hobby und hab
das nie gelernt.
Aber warum sollte ein "Universal Ladegerät" nicht funktionieren...Es
gibt doch solche Produkte, also keinen Bausatz, die 3,7 v Lipol Akkus
mit bis zu 3 Zellen laden können.
Ich weiß das ich das Thema falsch eingeschätzt hab, da ich nxiht wusste
auf was man alles bei Akkus achten muss. Mich reizt das Thema
trotzdem...vllt findet sich noch eine Lösung, auf jeden Fall muss ich
mich noch mehr dazu informieren