Hallo! Ich habe mir kürzlich folgendes Set gekauft: http://www.conrad.de/ce/de/product/190794/Conrad-2-x-40-W-Stereo-Endstufe-Bausatz-6-18-VDC-Frequenzbereich-20-Hz-20-kHz-Ausgangs-Impedanz-2-4- Ich weiß, das ist sicherlich nicht der beste Verstärker, den man bauen kann, aber für mich zum Einstieg vielleicht ganz gut geeignet. Soweit funktioniert der Verstärker auch, allerdings wird die Soundqualität schon bei relativ geringer Lautstärke sehr schlecht (lautes Rauschen). Wisst ihr woran das liegen könnte? Also die angeschlossene Box ist eig. recht gut. Ist einfach der Verstärker nicht für besonders gute Qualität gemacht, oder könnte man vielleicht noch irgendwo einen Kondensator oder so einbauen? Ich bin um jeden Tipp sehr dankbar!
vicetone schrieb: > oder könnte man vielleicht noch irgendwo einen Kondensator oder > so einbauen? "Oder so" (also Kühlkörper) ist vorhanden und verbaut? Die Stromversorgung ist viel besser als eine 6F22?
Also als Stromversorgung hab ich einen 12V Bleiakku und Kühlkörper ist auch vorhanden. Ich dachte eher an einen Kondensator, der das Rauschen weg macht (falls soewtas geht^^)
Wodrüber regelst du die Signalspannung? Wo kommt die Betriebsspannung her?
Vielleicht ist Dein Eingangspegel zu klein und Du musst zu hoch verstärken. Aber eine Frage: Wozu kaufst Du so einen teuren Bausatz? Jeder drittklassige China-Amp aus dem Auto-Hifi-Bereich der Bucht leistet mehr und ist fertig aufgebaut. Wenn du was basteln willst, solltest Du über eine eigene diskret aufgebaute Endstufe nachdenken. Da lernst Du was und bekommst am Ende ein gutes Ergebnis.
Die Leitungen vom Akku zum Verstärker nicht zu lang machen. Je einen Kondensator 100 bis 220 pF parallel zu den Eingängen schalten und abgeschirmtes Kabel zu den Eingängen verwenden. Je nach Quelle kann auch ein Widerstand vom Eingang gegen Masse helfen (vor dem Eingangskondensator, einige kOhm).
Für alle Helfer: Der Chip ist ein TDA8560Q, wie man dem Bild bei Conrad entnehmen kann. Mehr als ~20 W RMS sollte man dem Chip nicht zumuten, da danach die THD sprunghaft ansteigt und schnell in die zweistelligen Prozente vordringt.
Na, da hat sich Conrad ja einen geleistet: Das Schaltbild stimmt fast mit der Empfehlung aus dem Datenblatt überein, aber das Layout stimmt mit der Schaltung nicht überein ... Minus vom LS sollte an 6 bzw. 7 gehen, geht jedoch an Masse! Kein Wunder, dass es da Probleme gibt! Der LS wird die ganze Zeit mit Gleichstrom beaufschlagt! Bitte keine hochwertigen LS anschliessen - die werden zerstört! Gruß Jobst
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