Hallo, Ich hab ein Grundlegendes Problem mit einem DC/DC Schaltwandler von TracoPower 1-2450. http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150000-174999/156673-da-01-de-DC_DC_WANDLER_1A_TSR_1_2450.pdf Technische Angaben: Eingangsspannung 6.5V-32V Ausgangsspannung: 5V Ausgangsstrom: 1A Nun hab ich am Eingang ein Netzteil mit 18V angeschlossen und an den Ausgang einen USB Buchse gemacht. Stecke ich an diese mein Handy an sinkt die Ausgangsspannung auf 4.2V und ich messe einen Strom von nur 130 mA? Wieso erreiche ich die 1A nicht, hab auch verschiedene Netzteile probiert mit dem selben Ergebnis? Versteh ich die technischen Daten nicht? Bin für Tipps dankbar, Paul P.S. hab auch versucht sowohl die Eingangs- bzw. Ausgangsspannung mit einem Elkto- und Keramikkondensator zu stabilisieren.
Gast
#3158326
Haste dem Handy auch was an den Datenleitungen spendiert?
200 Ohm zwischen D+ und D- anschließen.
Nein D+ und D- hab ich bis jetzt frei gelassen.Danke für die Hinweise werde ich morgen gleich mal probieren. Gruß Paul
Das Handy bzw. sein Akku nimmt nur 130 mA an. Daran kann und wird dein DC/D Regler nichts ändern können. 5 Volt 1 A bedeutet nur, daß das Teil 5 Volt mit bis zu 1 A zuverlässig liefern kann. Ob die Last soviel benötig bzw auch aufnimmt, entscheidet die Last, nicht der Lieferant. Aber wo genau hast du die 4.2 Volt gemessen? Wirklich am DC Regler oder irgendwo jenseits des Handysteckers? 4.2 Volt klingt so verdächtig...
Carsten R. schrieb: > 4.2 Volt klingt so verdächtig... Meinst Du, es klingt wie 42? Gruss Harald
Gast
#3160459
Harald Wilhelms schrieb: > Meinst Du, es klingt wie 42? Dann müsste er aber mit 23 reingehen...
Harald Wilhelms schrieb: > Carsten R. schrieb: > >> 4.2 Volt klingt so verdächtig... > > Meinst Du, es klingt wie 42? > Gruss > Harald 4.2V ist zufällig die Spannung mit der LiPo-Zellen üblicherweise geladen werden. Aber warum sollte die Ausgangsspannung des DC/DC auf genau die Spannung einbrechen wo er bei 130mA nur müde gähnen sollte.
M. K. schrieb: > 4.2V ist zufällig die Spannung mit der LiPo-Zellen üblicherweise geladen > werden. Aber warum sollte die Ausgangsspannung des DC/DC auf genau die > Spannung einbrechen wo er bei 130mA nur müde gähnen sollte. 4,2V ist die Ladeschluss-Spannung. Erst werden lipo/liion mit konstantem Strom geladen und beim erreichen der Ladeschluss-Spannung mit konstantem Strom, bis ca. 1% des ladestroms erreicht ist. Bei einem USB Gerät findet diese Regelung im Gerät selbst statt, der USB host bzw das USB Ladegerät hat immer brav seine 5V zu liefern
M. K. schrieb: > 4.2V ist zufällig die Spannung mit der LiPo-Zellen üblicherweise geladen > werden. Interessant, das die Entwickler des Li-Akkus alle den "Anhalter" gelesen haben und die Ladespannung eines zehnzelligen Li-Akkus genau auf die wichtigste Zahl im Universum gelegt haben. :-) Gruss Harald
M. K. schrieb: > 4.2V ist zufällig die Spannung mit der LiPo-Zellen üblicherweise geladen > werden. Genau darum frage ich wo er gemessen hat. ;-)
Timmo H. schrieb: > 4,2V ist die Ladeschluss-Spannung. Ladeschluss-Spannung, das war der Begriff der mir fehlte. :) Timmo H. schrieb: > 200 Ohm zwischen D+ und D- anschließen. Sind die 200 Ohm eigentlich fix oder kann mit unterschiedlichen Werten dem Gerät mitteilen wie viel Strom das Ladegerät liefern kann? Oder anders gefragt wie bekommt das Gerät mit wie viel Strom es einem Ladegerät entnehmen darf? Da wird jeder Hersteller doch sicher unterschiedliche "starke" Ladegeräte anbieten. Mein Ladegerät von Samsung liefert z.B. maximal 700mA bei 5V. Soviel ich weiß liegt die obere Grenze bei 2A, mehr vertragen die USB-Verbinder nicht.
M. K. schrieb: > Timmo H. schrieb: >> 200 Ohm zwischen D+ und D- anschließen. > > Sind die 200 Ohm eigentlich fix oder kann mit unterschiedlichen Werten > dem Gerät mitteilen wie viel Strom das Ladegerät liefern kann? > Oder anders gefragt wie bekommt das Gerät mit wie viel Strom es einem > Ladegerät entnehmen darf? > > Da wird jeder Hersteller doch sicher unterschiedliche "starke" > Ladegeräte anbieten. Mein Ladegerät von Samsung liefert z.B. maximal > 700mA bei 5V. > Soviel ich weiß liegt die obere Grenze bei 2A, mehr vertragen die > USB-Verbinder nicht. Laut der "USB Charging Specification" gibt es nur < 200 Ohm um sich als "Dedicated Charging Port" zu erkennen zu geben. In der neuen Spec 1.1 und 1.2 heißt es genauer
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Wobei I_DCP von 0.5A-5.0A geht und V_CHG von 4.75V-5.25V. Sprich das Gerät saugt so viel wie es kann und das Ladegerät muss sich um die Strombegrenzung kümmern. Ich habe ein LG Ladegerät mit 1.2A und eins von Asus mit 2.0A und bei beiden ist ein Kurzschluss zwischen D+ und D-.
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