Forum: Offtopic fest eingebaute Akkus in sog. Smartphones


von Paul B. (paul_baumann)


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Vorhin führte mir der Sohn eines Kumpels voller Stolz ein sog. Ei-Fon 
vor.
Ich stellte fest, daß sich das Gerät normalerweise wohl nicht öffnen
lassen soll, um eventuell mal den Akku tauschen zu können. In Anbetracht
des enorm hohen Preises für das Ding finde ich das nicht in Ordnung.

Frage: Ich erinnere mich, irgendwo gelesen zu haben, daß man hier keine
Geräte in Umlauf bringen darf, bei denen der Akku nicht wechselbar ist,
weiß aber nicht mehr wo, finde es aber auch nicht mehr wieder.

Kann jemand dieses Verbot bestätigen?

MfG Paul

von Daniel F. (df311)


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der angebissene apfel hat hier (wie auch z.b. bei den ladesteckern) 
diverse anordnungen "elegant" umschifft - der akku ist wechselbar, nur 
nicht vom kunden selber.
das ding kann auch theoretisch am usb-port geladen werden - nur ist 
dafür ein adapter um xx eur notwendig.

ja, ich mag keine produkte des angebissenen apfels, mag die 
firmenphilosophie nicht, ... und mache auch kein geheimnis aus meiner 
abneigung...

von (prx) A. K. (prx)


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Paul Baumann schrieb:
> Ich stellte fest, daß sich das Gerät normalerweise wohl nicht öffnen
> lassen soll, um eventuell mal den Akku tauschen zu können. In Anbetracht
> des enorm hohen Preises für das Ding finde ich das nicht in Ordnung.

Ich auch nicht, weshalb das bei mit ein ziemlich entscheidendes 
Kriterium ist. Übrigens sind Billiggeräte oft mit Welchselakku 
ausgestattet, mit Kosten hat das also nichts zu tun.

Aber abgesehen von kommerziellen Interessen des Herstellers gibt es 
einen gewissen Konflikt zwischen dem Trend zu immer dünneren Handys und 
wechselbaren Akkus. Denn bei einem Wechselakku hat man eine dickere 
Hülle beim Akku selbst und ggf. eine weitere Innenschale zwischen Akku 
und Innenleben. Ein in der Rückenschale eingeklebter Akku versteift 
zudem das Gehäuse, was bei Phablets von Bedeutung sein kann.

von (prx) A. K. (prx)


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Paul Baumann schrieb:
> Vorhin führte mir der Sohn eines Kumpels voller Stolz ein sog. Ei-Fon
> vor.

Ein ordentlicher Apple-Jünger liefert jedes Jahr seinen Tribut für das 
neueste Modell ab. Wozu benötigt der einen Wechselakku?

von B. S. (bestucki)


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Paul Baumann schrieb:
> Ich stellte fest, daß sich das Gerät normalerweise wohl nicht öffnen
> lassen soll, um eventuell mal den Akku tauschen zu können. In Anbetracht
> des enorm hohen Preises für das Ding finde ich das nicht in Ordnung.

Ich auch nicht, deshalb kaufe ich das Ding auch nicht. Aber bei welchen 
Handy geht heute noch der Akku kaputt, bevor es durch ein Neuses ersetzt 
wird? Bei den Abos kriegste alle 2 Jahre ein neues gratis (Schweiz, 
Swisscom).

Wenn das Handy mal ins Wasser fällt, dann ist nix mit schnell den Akku 
raus und das Handy für ein paar Stunden in die Sonne legen. Mein altes 
Nokia 3210 hat solche Sachen mehrmals überlebt.

von (prx) A. K. (prx)


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be stucki schrieb:
> Bei den Abos kriegste alle 2 Jahre ein neues gratis (Schweiz, Swisscom).

Andersrum formuliert: Du bezahlst alle 2 Jahr ein neues Handy, weil du 
einen Tarif wählst, bei ein solches Gerät mit drin ist. Und andere 
Tarife ohne Gerät oder mit 20€-Billigphone entsprechend billiger sind. 
Oder gibts die in CH nicht? Für 10€ im Monat kriegst du in D jedenfalls 
kein Eiphone gratis.

von (prx) A. K. (prx)


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be stucki schrieb:
> Wenn das Handy mal ins Wasser fällt, dann ist nix mit schnell den Akku
> raus und das Handy für ein paar Stunden in die Sonne legen.

Dafür kauft man sich eine Handyversicherung. So entsteht 
Wirtschaftswachstum. Reparierbare Geräte sind das Ende der 
Weltwirtschaft.

von B. S. (bestucki)


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A. K. schrieb:
> Andersrum formuliert: Du bezahlst alle 2 Jahr ein neues Handy, weil du
> einen Tarif wählst, bei ein solches Gerät mit drin ist. Und andere
> Tarife ohne Gerät oder mit 20€-Billigphone entsprechend billiger sind.
> Oder gibts die in CH nicht? Für 10€ im Monat kriegst du in D jedenfalls
> kein Eiphone gratis.

Ich zahl 30CHF im Monat, da ist Teleofonieren und SMS schon drin (für 
beides eine Flatrate). Mit meiner aktuellen Nutzung ist dies günstiger, 
als andere Abos. Dieses Abo gibt es so gar nicht mehr und Swisscom 
wollte mir auch schon mehrfach ein anderes aufschwätzen, da die auch 
bemerkt haben, dass ich mit den aktuellen Abos mehr bezahlen würde.

Ich glaube das System läuft folgendermassen:
Frühestens nach zwei Jahren kannst du kostenlos ein neues Handy holen. 
Dabei hast du einen gewissen Betrag zur Verfügung. Ist das Handy teurer, 
so zahlst du den Rest selbst. Wartest du länger (z.B. 3 Jahre), so ist 
dann auch der verfügbare Betrag höher. Auch bei einem neuen 
Vertragsabschluss kriegst du einfach eins dazu.
Das Handy wird dann über das Abo abbezahlt. Irgendwie wird sich das für 
die Swisscom schon lohnen.

von Dave C. (dave_chappelle)


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be stucki schrieb:
> Bei den Abos kriegste alle 2 Jahre ein neues gratis (Schweiz,
> Swisscom).

Das war mal.

Diese Sch*** elende Firma namens Swisscom hat ihre Abos nämlich kräftig 
umgestellt!

Mein Abo: 45.- Im Monat.. ist eigentlich oke so, meine kosten 
übersteigen die 45 eigentlich nie. ABER: Da ich nun das Abo verlängern 
wollte (und mein altes Handy langsam den Geist aufgegeben hat) wollte 
ich mir auch gleich ein neues Handy holen.

Für ein HTC sowieso irgendwas (Preis ohne Abo: 300.-) bezahle ich mit 
zweijähriger Verlängerung "nur" noch 280.-!

Der nette Verkäufer wies mich aber darauf hin, dass sie ein 
"Spezialangebot" haben, wonach ich das erste Jahr 23 Kröten mehr im 
Monat bezahlen kann und dafür gibt es das Handy für lau. Woah, 23 * 12 = 
260€ also tatsächlich ingseamt 40.- "geschenkt".

Die Swisscom geht mir so extrem auf den Sack, so eine Scheiss 
Firmenpolitik gibt es nicht mal bei Apple.

von (prx) A. K. (prx)


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be stucki schrieb:
> Frühestens nach zwei Jahren kannst du kostenlos ein neues Handy holen.
> Dabei hast du einen gewissen Betrag zur Verfügung. Ist das Handy teurer,
> so zahlst du den Rest selbst. Wartest du länger (z.B. 3 Jahre), so ist
> dann auch der verfügbare Betrag höher.

Nicht dass ich wüsste. Nach dem zweiten Jahr verdient der Provider 
extra. Die rechnen damit, dass nicht jeder Kunde nach exakt 2 Jahren 
sein neues Handy abruft.

von (prx) A. K. (prx)


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Dave Chappelle schrieb:
> Der nette Verkäufer wies mich aber darauf hin, dass sie ein
> "Spezialangebot" haben, wonach ich das erste Jahr 23 Kröten mehr im
> Monat bezahlen kann und dafür gibt es das Handy für lau. Woah, 23 * 12 =
> 260€ also tatsächlich ingseamt 40.- "geschenkt".

Genau so sollte es doch auch sein. Wer ein neues Gerät haben will, der 
zahlt dafür. Er kann sich dann aussuchen, ob er es in Raten über 24 
Monate oder gleich voll bezahlt. Weshalb sollten Leute, die nach 2 
Jahren kein neues Handy benötigen, unbedingt des Nachbars Luxushandy 
mitfinanzieren müssen?

von A. W. (uracolix)


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Ich bin smart, ich brauch nur ein Phone ;-) duck, wegrenn, ...

von Old P. (Gast)


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Zurück zum TS:
Bestätigen kann ich das zwar nicht, könnte mir das aber durchaus 
vorstellen. Sinn hat das allemal. Und wie schon geschrieben, wechseln 
geht fast immer, nur nicht vom Endkunden.
Für mich ist das jeweils das Hauptkriterium wenn ich Technik mit 
Akkuversorgung anschaffe, bin aber bei meiner Zahnbürste auch 
reingefallen. Da geht nix, ist komplett verklebt. Muss wohl auch so 
sein, wegen "Nassraum" oder so ;)
Und wer irgendwas mit nem "i" vor dem Namen kauft, ist sowieso selber 
schuld ;-)))

Old-Papa

von Dave C. (dave_chappelle)


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A. K. schrieb:
> Genau so sollte es doch auch sein. Wer ein neues Gerät haben will, der
> zahlt dafür. Er kann sich dann aussuchen, ob er es in Raten über 24
> Monate oder gleich voll bezahlt. Weshalb sollten Leute, die nach 2
> Jahren kein neues Handy benötigen, unbedingt des Nachbars Luxushandy
> mitfinanzieren müssen?

Da bin ich mit dir auch völlig einer Meinung.. NUR: Das letzte mal als 
ich dieses Abo verlängert habe (ebenfalls 45.-) habe ich ein Handy 
(800.-) für lau gekriegt (oder irgendwie 50.- oder was in der Richtung).

Also habe ich jetzt das gleiche Abo einfach OHNE ein Handy :)
Und soviel ich gelesen habe, haben die letztes Jahr 1.7 Mia CHF Gewinn 
gemacht. Kein Wunder wenn sie ihre Preise hoch und das Angebot runter 
treiben.

von B. S. (bestucki)


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Dave Chappelle schrieb:
> Diese Sch*** elende Firma namens Swisscom hat ihre Abos nämlich kräftig
> umgestellt!

Ich habe meinen Vertrag vor ca. 5 Jahren abgeschlossen und seither nicht 
mehr geändert. Bei mir ist es jedenfalls noch so, wie oben beschrieben. 
Vertrag ist Vertrag, auch die können das nicht einseitig ändern. 
Vielleicht wollten die auch deshalb einen neuen Vertrag abschliessen.

Müsste mal den Vertrag suchen, dort stehts drin.

von Dave C. (dave_chappelle)


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be stucki schrieb:
> Ich habe meinen Vertrag vor ca. 5 Jahren abgeschlossen und seither nicht
> mehr geändert.

Würde mit dir wetten, für dein nächstes Handy gibts noch 10CHF 
Vergünstigung.

Mit den neuen Abos (ab 55.-) sind die Handys allerdings immernoch 
erstaunlich teuer.

von Paul B. (paul_baumann)


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Da muß ich mal Theo Lingen zitieren, der da sagte: "Traurig, traurig, 
traurig!"
;-)

Nichts desto Rotz, äh Trotz ist es doch eine Frechheit Sonders-hausen,
ein so teures Gerät dann zum Akkuwechsel ggf. einschicken
und noch einmal eine Menge Scheine und Münzen hinterherwerfen zu müssen.

Überall wird wegen Rohstoffknappheit und dem Mangel an seltenen Metallen
herumgegreint und dann wird soetwas aber zugelassen.

Kopf kratz
MfG Paul

von Dave C. (dave_chappelle)


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Paul Baumann schrieb:
> Überall wird wegen Rohstoffknappheit und dem Mangel an seltenen Metallen
> herumgegreint und dann wird soetwas aber zugelassen.

Ob jetzt du oder Apple den Akku austauscht hat wohl auf die 
Rohstoffknappheit keinen grösseren Einfluss schätze ich.

von Uhu U. (uhu)


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Paul Baumann schrieb:
> Nichts desto Rotz, äh Trotz ist es doch eine Frechheit Sonders-hausen,
> ein so teures Gerät dann zum Akkuwechsel ggf. einschicken
> und noch einmal eine Menge Scheine und Münzen hinterherwerfen zu müssen.

Das muß man - genau wie die Mode - soziobiologisch sehen:
Eifones & Co. sind Fitneskriterien, der Inhaber demonstriert damit, daß 
er sich diesen teuren Spaß recht häufig leisten kann, daß er sozusagen 
vor lauter Solvenz nicht weiß wohin mit der Kohle.

Wären die Dinger billig, oder langlebig und leicht reparierbar, dann 
sind sie als Statussysmbol unbrauchbar - genau wie der Schwanz des 
Pfauenhahns.

von Dave C. (dave_chappelle)


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Trotzdem ist es ein sehr schönes Stück Technik, Apple und seine 
Firmenpolitik hin oder her.

Die Konkurrenz hat mehrere Jahre gebraucht um einen vergleichbaren 
Touchscreen herzustellen.

von Uhu U. (uhu)


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Dave Chappelle schrieb:
> Trotzdem ist es ein sehr schönes Stück Technik

Warum trotzdem? Häßlich und Statussysmbol - das geht nicht.

von Paul B. (paul_baumann)


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Dave schrob:
>Ob jetzt du oder Apple den Akku austauscht hat wohl auf die
>Rohstoffknappheit keinen grösseren Einfluss schätze ich.

Ich glaube, da muß ich etwas weiter ausholen (Vorsicht im 
Schwenkbereich!)
;-)

Es wird wohl eine Menge Leute geben, die nach dem Tod des Akkus das 
Gerät
in der Schublade versenken und sich ein neues beschaffen. DAS meine ich.

Ich bin immer noch der Meinung, daß es (zumindest in Deutschland) nicht
erlaubt ist, solche Geräte zu verkaufen. Jedenfalls habe ich nun dazu
einen Artikel gefunden:
http://www.it-recht-kanzlei.de/fest-verbaute-akkus.html

MfG Paul

von Purzel H. (hacky)


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Ein nicht ausbaubarer Akku hat einen entscheidenden Vorteil.
Falls das Geraet mal unglucklicherweise auf den nassen Boden faellt, 
ziehen die Raender per Kapillarwirkung Wasser rein. Das Geraet wehrt 
sich dann per Elekrolyse der Elektronik und kann dann noch eine gewisse 
Zeit als Handwaermer verwendet werden, bevor es sich als Sondermuell 
verabschiedet.

Aeh. Ja. Der Vorteil. Man kauft sich dann neuste Geraet, das man eh 
haben wollte, bisher aber noch keine Begruendung fand.

von (prx) A. K. (prx)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Warum trotzdem? Häßlich und Statussysmbol - das geht nicht.

Wenn du nur genug selbst sauer verdientes Geld dafür gezahlt hast, dann 
wird auch das hässlichste Stück schon.

von Claus M. (energy)


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A. K. schrieb:
> Paul Baumann schrieb:
>
>> Vorhin führte mir der Sohn eines Kumpels voller Stolz ein sog. Ei-Fon
>
>> vor.
>
>
>
> Ein ordentlicher Apple-Jünger liefert jedes Jahr seinen Tribut für das
>
> neueste Modell ab. Wozu benötigt der einen Wechselakku?

Sowas wollte ich auch schreiben. Wer ein Apfel-Statussymbol braucht 
schert sich eh nicht um Nachteile. Der muss das Ding einfach haben, 
würde es sogar kaufen, wenn man damit nicht mehr telefonieren könnte.

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Wenn du nur genug selbst sauer verdientes Geld dafür gezahlt hast, dann
> wird auch das hässlichste Stück schon.

Aber nur für den, der es gekauft hat. Aber Statussymbole müssen gerade 
bei den anderen glänzen, sonst erfüllen sie ihren Zweck nicht.

von (prx) A. K. (prx)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Aber nur für den, der es gekauft hat. Aber Statussymbole müssen gerade
> bei den anderen glänzen, sonst erfüllen sie ihren Zweck nicht.

Kunst und Mode beweisen immer wieder, dass diese Annahme nicht zutrifft.

von Uhu U. (uhu)


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Dann probiers doch mal mit einem Eifon im Kuhfladen-Look...

von Vn N. (wefwef_s)


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Dave Chappelle schrieb:
> Die Konkurrenz hat mehrere Jahre gebraucht um einen vergleichbaren
> Touchscreen herzustellen.

Dir ist klar, dass Apple bis vor kurzem fast nur von der Konkurrenz 
gebaute Teile verbaute? Und das Multitouch schon vor Apple existiert 
hat?
Und heute, wo sie darauf umschwenken, weniger zuzukaufen (Patentklagen 
gegen Samsung während man von ihnen einkauft kommen schlecht), ist das 
iPhone bereits beim Release veraltet.

von (prx) A. K. (prx)


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Kaum etwas von alledem, was Apple brachte, war wirklich neu und von 
Apple erfunden. Neu war eher, wie und wofür sie es einsetzten und 
vermarkteten. So gab es Touchscreens schon vorher. Neu waren die rein 
auf solcher Technik basierende Telefone, plus Zusatzleistungen.

Vor den iPhones waren Telefone Geräte mit Schwerpunkt Telefonie und ggf. 
Bürokommunikation. Mit Tastatur. Telefonieren ging gut, der Rest mehr 
oder weniger. Darin war Nokia gut, ebenso Blackberry im Firmeneinsatz.

Die iPhones waren nun universelle Kommunikatoren mit App-Markt, mit 
denen man notfalls auch telefonieren konnte. Das war neu und diese 
Verschiebung des Schwerpunkts hatte Nokia lange nicht verstanden. 
Telefonieren können Nokias auch heute oft noch besser. Aber das 
interessiert keinen mehr.

PS: Ein Touchscreen ist einfach nur Mist, wenn man Telefonnummern 
eintippen muss. Auch heute noch. Aber wer macht das noch, wo fast alle 
Leute im Adressbuch stehen?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Apple ist auch gerade dabei, das Ei-Fohn 1 abzuhängen.
http://www.macnotes.de/2013/04/30/iphone-1-generation-demnachst-vintage/

Länger als 5 Jahre darf man also so ein Dings eh nicht haben. Ab 2015 
schmeissen sie dich mit dem Ding auch aus dem Laden.

von Marko ⚠. (mos6502) Benutzerseite Flattr this


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Wieso wird hier wieder nach Verboten geschrien? Ist doch Sache der 
Firma, was sie herstellt. Die Kunden können doch kaufen was sie wollen. 
Ich kaufe halt Samsung weil ich nen wechselbaren Akku und SD-Slot haben 
will.

A. K. schrieb:
> PS: Ein Touchscreen ist einfach nur Mist, wenn man Telefonnummern
> eintippen muss. Auch heute noch. Aber wer macht das noch, wo fast alle
> Leute im Adressbuch stehen?

Es gibt ja noch die Spracheingabe, die sehr gut funktioniert. Beim 
Galaxy Note II kann man dann auch noch den Stift benutzen und die 
Schrifterkennung erkennt sogar Gekrakel das kein Mensch entziffern kann. 
Und wem das nicht reicht der nimmt halt ne Bluetooth Tastatur, und wer 
sich selbst dafür zu blöd anstellt kann immer noch USB-Tastatur und Maus 
anschließen :o) (ja geht problemlos, wird sofort erkannt ohne 
irgendwelche Zusatzsoftware).

von (prx) A. K. (prx)


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Malignes Melanom schrieb:
> Es gibt ja noch die Spracheingabe, die sehr gut funktioniert.

Auch nichts Neues, aber es gibt eben nichts ohne Ausnahmen. Ein 
Bekannter hat eben deshalb einen Spitznamen verpasst bekommen. Weil sich 
die diversen Spracherkennungen standhaft weigern, seinen (völlig 
normalen) Namen zu erkennen.

von Vn N. (wefwef_s)


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A. K. schrieb:
> Ein
> Bekannter hat eben deshalb einen Spitznamen verpasst bekommen. Weil sich
> die diversen Spracherkennungen standhaft weigern, seinen (völlig
> normalen) Namen zu erkennen.

https://www.youtube.com/watch?v=Y0hl1-06gOo

von Asko B. (dg2brs)


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A. W. schrieb:
> Ich bin smart, ich brauch nur ein Phone ;-) duck, wegrenn, ...

Hallo

Ich benutze solch ein Geraet mit angebissenem
Apfellogo seit 2009.
Ich habe nicht mal ansatzweise das Gefuehl den
Akku tauschen zu muessen.
Das war bei meinen vorigen Telefonen anders.
Und was das eintippen einer Telefonnummer betrifft,
so kann ich das jetzt besser als vorher mit
den kleinen Tasten.
Und um jetzt irgendwelchen Laestereien zuvorzukommen,
das Geraet wird auch als Telefon benutzt, und das
taeglich. Die zusaetzlichen Optionen sind ebend
Optionen.

Gruss Asko.

von Dave C. (dave_chappelle)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Warum trotzdem? Häßlich und Statussysmbol - das geht nicht.

Und "hässlich und Statussymbol" sagt was genau über die Technik aus?

vn nn schrieb:
> Dir ist klar, dass Apple bis vor kurzem fast nur von der Konkurrenz
> gebaute Teile verbaute? Und das Multitouch schon vor Apple existiert
> hat?

Klar, aber der Multitouch bis dahin war einfach zum schiessen (zumindest 
das, was ich so gesehen habe).

Ich wollte nur sagen, dass das iPhone zum Zeitpunkt seines Releases 
wirklich einzigartig und ein grosser Schritt war. Unabhängig davon wer 
welche Teile entwickelt hat. Heutzutage ist es natürlich nicht mehr so 
der "Renner" aber damals war es unvergleichbar.

von Dave C. (dave_chappelle)


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Übrigens, bevor das Geschrei losgeht, bin selbst nicht gerade ein Fan 
von Apple (habe weder einen Mac noch ein iPhone) aber ein iPod habe ich 
mir doch gegönnt, gibt ja mittlerweile keine vernünftigen MP3 Player 
mehr.

von Uhu U. (uhu)


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Dave Chappelle schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>> Warum trotzdem? Häßlich und Statussysmbol - das geht nicht.
>
> Und "hässlich und Statussymbol" sagt was genau über die Technik aus?

Nichts. Aber die Technik ist bei Statussymbolen auch völlig wurscht, 
denn es kommt nur darauf an, daß viele Leute - aus welchen Gründen auch 
immer - danach lechzen.

Früher waren z.B. edle Pferde Statussymbole - völlig ohne Technik, nur 
vorne Möhre rein und hinten Pferdeappel raus.

von Timm T. (Gast)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Warum trotzdem? Häßlich und Statussysmbol - das geht nicht.

Geht wohl! Deutsche Autohersteller machen das seit Jahren vor.

Dave Chappelle schrieb:
> dass das iPhone zum Zeitpunkt seines Releases
> wirklich einzigartig und ein grosser Schritt war

War es nicht. LG Prada. Hat nur keinen interessiert, weil der Hersteller 
nicht genügend early adopters aktivieren konnte. Das gelang dann erst 
Apple.

von Uhu U. (uhu)


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Timm Thaler schrieb:
> Geht wohl! Deutsche Autohersteller machen das seit Jahren vor.

Dann sind offenbar genug Leute i.S. schön/häßlich anderer Meinung, als 
du.

von (prx) A. K. (prx)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Dann sind offenbar genug Leute i.S. schön/häßlich anderer Meinung, als
> du.

Luxuriöse Speisen entwickeln ihren erlesenen Geschmack auch eher über 
den Preis und den mit ihnen verbundenen Ruf als über den Geschmackssinn. 
Jedenfalls anfangs.

von Dave C. (dave_chappelle)


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Timm Thaler schrieb:
> LG Prada.

Du machst wohl Scherze. Das Telefon war so schnell kaputt da konnte 
selbst das iPhone nicht mithalten und der Touchscreen war in keinster 
Weise mit dem iPhone zu vergleichen. Das Handy war teurer Schrott mehr 
nicht (und ich habe sonst absolut nichts gegen LG).

Uhu Uhuhu schrieb:
> Aber die Technik ist bei Statussymbolen auch völlig wurscht

Du gehst auch in keinster Weise auf meine Argumente ein, ich schrieb 
schon von Beginn an "mal von der Firmenpolitik etc. abgesehen".

Also vergiss mal die Anhänger, die Firma und die Preise und dann schau 
dir das Produkt nochmal an. Oder besser gesagt das iPhone von vor 5 
Jahren und vergleichbare Produkte.

BTW Schönheit liegt im Auge des Betrachters und gerade bei Telefonen 
finde ich ein schlichtes Design erstrebenswert, aber da ist wohl jeder 
anderer Meinung.

von Εrnst B. (ernst)


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Hier noch ein Link mit ein paar Beispielfotos zum Thema Apple-Design:

http://www.cultofmac.com/188753/the-braun-products-that-inspired-apples-iconic-designs-gallery/


d.H.:
Design - kopiert
Technik - zugekauft&nachgemacht
Preis - überteuert
Marketing - genial.

von Christian B. (luckyfu)


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Wie dem auch sei ist seit dem I-Phone 1 kein wirklich herausragendes 
Neues mehr gekommen.
Die Innovation treiben nun schon seit geraumer Zeit andere Firmen, Apple 
läuft mit zunehmendem Abstand der Innovation hinterher.
Was heute an Ideen von HTC oder Samsung kommt kam vor einigen jahren 
noch von Apple.

Das kann man ihnen auch nicht abspenstig machen. Das I Phone war zu der 
Zeit etwas vollkommen neues. Zeitgemäß, ja, da die Technologien dahinter 
ausgereift.
Steve Jobs war ein Visionär. Er verstand es wie kaum ein anderer für 
Technologien neue Einsatzgebiete zu finden und diese dann auch sehr gut 
zu vermarkten.
Seit er aber endgültig Apple verlassen hat zeigt sich, daß in seine 
Fußstapfen keiner der aktuellen Führungskräfte treten kann. Deutlich 
sieht man das an den definitiv fehlenden Innovationen und den damit 
einhergehenden Verkaufsrückgängen. Es setzt mehr oder weniger ein 
zweiter Apple Niedergang ein. Diesmal wird es wohl länger dauern, da der 
Berg, von dem sie herunterkommen sehr hoch ist.

Ich selbst habe kein Apple Produkt und werde mir auch sicher keins 
kaufen, da ich derartige Statussymbole nicht brauche. Aber 
nichtsdestotrotz hat Steve Jobs meinen Respekt verdient, seine 
Firmenphilosophie jedoch nicht.

von Uhu U. (uhu)


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Dave Chappelle schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>> Aber die Technik ist bei Statussymbolen auch völlig wurscht
>
> Du gehst auch in keinster Weise auf meine Argumente ein, ich schrieb
> schon von Beginn an "mal von der Firmenpolitik etc. abgesehen".

Ich habe habe mich zum Aspekt "Statussymbol" geäußert - das liegt 
deswegen nahe, weil Apple außer dem überhöhten Preis alles für stark 
begrenzte Lebensdauer seiner Produkte tut und eigentlich -  wie Εrnst B✶ 
(ernst) schreibt - vor allem ein geniales Marketing betreibt. Und die 
Leute kaufen trotzdem, wie die Blöden.

So funktionieren Schnittblumen und Apple hat es fertig gebracht, das 
Prinzip auf Computer im weiteren Sinn zu übertragen.

> Also vergiss mal die Anhänger, die Firma und die Preise und dann schau
> dir das Produkt nochmal an. Oder besser gesagt das iPhone von vor 5
> Jahren und vergleichbare Produkte.

Ohne die Anhänger gäbe es - außer dem Spielzeug von vor 30 Jahren 
vielleicht - keine Apple-Produkte. So einfach ist das.

von Timm T. (Gast)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Dann sind offenbar genug Leute i.S. schön/häßlich anderer Meinung, als
> du.

Da gilt dann wieder:

A. K. schrieb:
> Wenn du nur genug selbst sauer verdientes Geld dafür gezahlt hast, dann
> wird auch das hässlichste Stück schon.

Dave Chappelle schrieb:
>> LG Prada.
> Du machst wohl Scherze. Das Telefon war so schnell kaputt...

Uninteressant. Es war ein Schmardfon mit Dadschpadd vor dem Eifon, damit 
war das Eifon eben nicht das erste seiner Art, wie oft propagiert.

Bei meinem Tablet wüsste ich auch nicht, ob ich den Akku wechseln 
könnte, gebe ich zu. Aber ich hätte spontan nichts gegen ein doppelt so 
dickes Padd, wenn es dafür einen Akkuschacht hätte. Gibts halt nicht....

von Dave C. (dave_chappelle)


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Timm Thaler schrieb:
> Uninteressant. Es war ein Schmardfon mit Dadschpadd vor dem Eifon, damit
> war das Eifon eben nicht das erste seiner Art, wie oft propagiert.

Aber das erste, das was taugt.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Timm Thaler schrieb:
> Es war ein Schmardfon mit Dadschpadd vor dem Eifon, damit
> war das Eifon eben nicht das erste seiner Art, wie oft propagiert.

Das --man muss sich nicht zum Horst machen durch konsequente 
Falschschreiberei von Dingen-- iPhone war das erste benutzbare 
Smartphone mit Touchscreen.
Nicht die Hardware an sich war das aufregende daran, sondern die 
Kombination mit funktionierender Software, und das zurückhaltende 
reduzierte Design des Gerätes, das nicht aussah wie ein Gadget aus einem 
Weltraummonsterkilleraliencomputerspiel. Keine blaue Leuchtdiode dran, 
keine kleinen Plastikklappen, keine Glitzerbeschriftungen (vom 
spiegelnden Apple-Logo auf der Rückseite abgesehen), keine mit den 
Leistungsdaten beschriftete Digitalkamera (wozu muss das da dranstehen?) 
... und als wirklich beknacktes Detail die versenkte Kopfhörerbuchse, 
wegen der in der Anfangszeit praktisch nichts anderes als die Headsets 
von Apple selbst damit verwendbar waren, weil alle anderen 
Klinkenstecker zu dicke Gehäuse hatten.

Ein an sich völlig banales, aber essentielles Feature war der 
mechanische Stummschalter, mit dem das Gerät auf "lautlos" gestellt 
werden kann, ohne es aus der Tasche zu holen und in mehreren 
verschachtelten Menüebenen herumzuklicken.

von Asko B. (dg2brs)


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Christian B. schrieb:
> Aber
> nichtsdestotrotz hat Steve Jobs meinen Respekt verdient, seine
> Firmenphilosophie jedoch nicht.

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Nicht die Hardware an sich war das aufregende daran, sondern die
> Kombination mit funktionierender Software, und das zurückhaltende
> reduzierte Design des Gerätes, das nicht aussah wie ein Gadget aus einem
> Weltraummonsterkilleraliencomputerspiel. Keine blaue Leuchtdiode dran,
> keine kleinen Plastikklappen, keine Glitzerbeschriftungen (vom
> spiegelnden Apple-Logo auf der Rückseite abgesehen), keine mit den
> Leistungsdaten beschriftete Digitalkamera (wozu muss das da dranstehen?)
> ... und als wirklich beknacktes Detail die versenkte Kopfhörerbuchse,
> wegen der in der Anfangszeit praktisch nichts anderes als die Headsets
> von Apple selbst damit verwendbar waren, weil alle anderen
> Klinkenstecker zu dicke Gehäuse hatten.
>
> Ein an sich völlig banales, aber essentielles Feature war der
> mechanische Stummschalter, mit dem das Gerät auf "lautlos" gestellt
> werden kann, ohne es aus der Tasche zu holen und in mehreren
> verschachtelten Menüebenen herumzuklicken.

Hallo

Vor einigen Beitraegen hatte ich geschrieben, das ich sehr
zufrieden mit dem Teil bin.
Ich hab das iPhone 3G seit 2009 in Betrieb und bemerkte
in keinster weise eine schwaeche des "nichtwechselbaren"
Akkus.
Also warum sollte ich das geraet wechseln zumal ich es
damals von einem Bekannten fuer 200€ bekam, der ebend
genau mit dem Touchpad nicht klarkam.
Ich haette mir solch ein geraet im "Laden" nicht leisten koennen/wollen.
Aber jetzt.....
...irgendwie muss das Geraet das gehoert haben und hat
heute morgen seinen Dienst abrupt quittiert.
Laesst sich weder einschalten, laden oder irgendwie anders
aktivieren.
...hoffentlich ist nur das Daten-/Ladekabel defekt.
Denn mittlerweile moechte ich wirklich das Teil nicht
mehr missen.
(zumal da mein "Telefonnummerngedaechtnis" drauf ist.)

Gruss Asko.

von Mike M. (mikeii)


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Εrnst B✶ schrieb:
> Hier noch ein Link mit ein paar Beispielfotos zum Thema Apple-Design:
>
> 
http://www.cultofmac.com/188753/the-braun-products-that-inspired-apples-iconic-designs-gallery/
>
>
> d.H.:
> Design - kopiert
> Technik - zugekauft&nachgemacht
> Preis - überteuert
> Marketing - genial.

Auch wenn ich Apple nicht mag, aber da muss man sie verteidigen, die 
haben das meines Wissens nach (hatte das mal gelesen) mit Braun 
abgesprochen, die Designs zu übernehmen

von Sni T. (sniti)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> das nicht aussah wie ein Gadget aus einem
> Weltraummonsterkilleraliencomputerspiel. Keine blaue Leuchtdiode dran,
> keine kleinen Plastikklappen, keine Glitzerbeschriftungen (vom
> spiegelnden Apple-Logo auf der Rückseite abgesehen),
Dafür sind sie aber der einzige (mir bekannte) Hersteller, der ein 
fettes Leuchtlogo in seine Notebooks einbaut, dass man nicht so einfach 
abschalten kann ;-)

Mike Mike schrieb:
> Auch wenn ich Apple nicht mag, aber da muss man sie verteidigen, die
> haben das meines Wissens nach (hatte das mal gelesen) mit Braun
> abgesprochen, die Designs zu übernehmen

Quelle? Und abgesprochen oder nicht, ist hier ja eigentlich egal. Nur 
weil ich etwas abgesprochen übernehme ist es nicht mehr Innovation, als 
wenn ich nicht frage.

von Εrnst B. (ernst)


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Mike Mike schrieb:
> Auch wenn ich Apple nicht mag, aber da muss man sie verteidigen, die
> haben das meines Wissens nach (hatte das mal gelesen) mit Braun
> abgesprochen, die Designs zu übernehmen

Mag sein. Die Schweizer Bahnhofsuhr haben sie ja auch mit (verspäteter) 
Absprache in das iOS-Uhr-Design übernommen.

Um wieder zum Ursprungs-Thema zurückzukommen:

Das einzige Braun-Gerät, das ich besitze, ist übrigens ein elektrischer 
Rasierer. Kein aufregendes Design, aber fest eingelötete Akkus, die 
ich schon einmal tauschen musste.
Ob Apple dieses Detail auch von Braun übernommen hat?

von Uhu U. (uhu)


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Εrnst B✶ schrieb:
> Ob Apple dieses Detail auch von Braun übernommen hat?

Und dabei die Gehäuseschrauben vergessen? Vergeßlichkeit als 
schöpferische Leistung?

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Fehlende Gehäuseschrauben gab es nur beim Ur-iPhone. Die nachfolgenden 
Modelle haben sehr wohl Schrauben.

Hier eine Beschreibung, wie man beim iPhone 4 den Akku wechselt:

http://www.ifixit.com/Guide/Installing+iPhone+4+Battery/3141/1

Und hier das ganze für das iPhone 5:

http://www.ifixit.com/Guide/Replacing+iPhone+5+Battery/10582/1

Von Löten ist da übrigens in beiden Fällen nicht die Rede.

von Εrnst B. (ernst)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Und dabei die Gehäuseschrauben vergessen? Vergeßlichkeit als
> schöpferische Leistung?

Der Braun-Rasierer hat tatsächlich keine Gehäuseschrauben, sondern so 
snap-in Gehäusehälften.

Die iPhones ("3", iirc), die ich schon zerlegt gesehen habe, hatten 
welche. Zwar so Miniatur-Spezialschrauben, aber mit dem richtigen 
Werkzeug durchaus zu öffnen.
Der Akku ist dort auch nicht verlötet, sondern mit so einem fizzeligen 
mini-Stecker an der Platine befestigt.
d.H. mMn ist der Akku-Wechsel beim iPhone einfacher als beim 
Braun-Rasierer.

von Uhu U. (uhu)


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Εrnst B✶ schrieb:
> Der Braun-Rasierer hat tatsächlich keine Gehäuseschrauben, sondern so
> snap-in Gehäusehälften.

Aha. Mein alter von gefühlten 100 Jahren hatte noch welche.

Aber womöglich hat Braun diese Innovation auch - gegen saftige 
Lizenzgebühr - von Apple übernommen ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Aber womöglich hat Braun diese Innovation auch - gegen saftige
> Lizenzgebühr - von Apple übernommen ;-)

Nee, das war die Kompensation für die Übernahme des Designs durch Apple.

von Sni T. (sniti)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Fehlende Gehäuseschrauben gab es nur beim Ur-iPhone. Die nachfolgenden
> Modelle haben sehr wohl Schrauben.

Dafür überlegt sich Apple ständig neue Schraubenkopfdesigns, um die 
Schwierigkeit des Tauschens durch den Endnutzer möglichst hoch zu 
halten. Und zuminest bei dem iPod Touch, meines Wissens nach auch bei 
der aktuellen Generation, ist der Akku verlötet.

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Von Löten ist da übrigens in beiden Fällen nicht die Rede.

Trotzdem ist das Ganze noch lange nicht für Heinz und Kunz durchführbar. 
Neben Verlust der Garantie und Benötigung von Apple Spezialwerkzeug ist 
es recht wahrscheinlich, dass dann hier (oder in einem anderen Forum) 
ein neuer Thread "iPhone Akkustecker abgebrochen" auftaucht ;-)

Alles in allem kann man nicht behaupten, dass das Design 
reparaturfreundlich oder auch nur "nicht reparaturunfreundlich" gehalten 
wurde ;-) Hier im Forum wird sich sicher ein gewisser Prozentsatz 
zutrauen, den Akku zu tauschen, aber das trifft ja noch keine Aussage 
über den allgemeinen Endanwender. Und mit der Garantie ist's dann auch 
vorbei..

von Uhu U. (uhu)


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Sni Ti schrieb:
> aber das trifft ja noch keine Aussage über den allgemeinen Endanwender.

Damit haben sie geschickt die Kritik abgebügelt, ohne für Lieschen 
Müller irgendwas was geändert zu haben. Das ist Marketing. 
Stromlinienförmig ist nichts dagegen...

von (prx) A. K. (prx)


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Sni Ti schrieb:
> Alles in allem kann man nicht behaupten, dass das Design
> reparaturfreundlich oder auch nur "nicht reparaturunfreundlich" gehalten
> wurde ;-) Hier im Forum wird sich sicher ein gewisser Prozentsatz
> zutrauen, den Akku zu tauschen, aber das trifft ja noch keine Aussage
> über den allgemeinen Endanwender. Und mit der Garantie ist's dann auch
> vorbei..

Mal ein Versuch, das als Laie rechtlich zu sortieren:

Ein Akku ist meist ein Verbrauchsgut und fällt daher nicht unter die 2 
Jahre Gewährleistung, sondern hat kürzere Fristen (wie ist das bei 
Apple?). Die kürzere Frist hängt mit dem bekannten Umstand zusammen, 
dass Akkus eben schon deutlich vor Ablauf der 2 Jahre den Geist aufgeben 
können.

Wenn man den Akku aber nicht selbst wechseln kann und ein vom Verkäufer 
angebotener Wechsel mehr kostet, als die reinen Materialkosten 
ausmachen, dann müsste sich doch daraus ableiten lassen, dass bereits ab 
Werk ein Mangel vorlag, der zu einem Defekt des Gerätes innerhalb der 2 
Jahre führen kann.

Das müsste dann doch umgekehrt darauf hinaus laufen, dass man bei einem 
nicht selbst wechselbaren Akku innerhalb der 2 Jahre einen Anspruch auf 
Auswechslung durch Verkäufer/Hersteller zu den reinen Materialkosten des 
Akkus haben sollte.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Sni Ti schrieb:
> Trotzdem ist das Ganze noch lange nicht für Heinz und Kunz durchführbar.

Sicher. Ist es nicht. Aber andererseits ist die verwendete Akkutechnik 
auch besser geworden, so daß ein Tausch ganz erheblich seltener 
erforderlich ist als zu Zeiten von z.B. Siemens S35. Da war es 
zwingend nötig, den Akku ersetzen zu können, denn der hatte eine 
wirklich erbärmliche Lebensdauer.

Die Akkus aber, die in iPhone & Co. zu finden sind, leben deutlich 
länger und müssen nicht zwingend alle paar Jahre erneuert werden; ich 
kenne ein Ur-iPhone, das nach wie vor mit seinem mittlerweile 
sechsjährigen Akku verwendet wird.

Natürlich, eine gewisse Ausfallquote gibt es auch, aber die kann dann 
auch tatsächlich von geeigneten Werkstätten übernommen werden -- und 
gerade bei Mobiltelephonen bekommt das jeder Hinterhofschrauber hin, da 
muss das Gerät weder an Apple eingeschickt noch explizit von denen 
repariert werden.

von (prx) A. K. (prx)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Die Akkus aber, die in iPhone & Co. zu finden sind, leben deutlich
> länger und müssen nicht zwingend alle paar Jahre erneuert werden;

Apple gibt der Webseite zufolge nur 1 Jahr Garantie. Wer mehr will, für 
den haben sie die kostenpflichtige Lösung AppleCare parat.

Aber ich sehe grad, mein Gedankengang war nicht so daneben, man hat also 
einen Anspruch gegen den Verkäufer, wenn der Akku keine 2 Jahre hält:
http://www.n-tv.de/technik/Akku-muss-zwei-Jahre-halten-article5304461.html

Mit der EU hatten sie wegen AppleCare auch schon Ärger: 
http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article109557443/Apple-fuehrt-Kunden-mit-Apple-Care-in-die-Irre.html

Unter dem Strich kann also ein wechselbarer Akku für den Hersteller oder 
zumindest den Verkäufer in den Kosten günstiger sein als ein fest 
eingebauter.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Deine Interpretation, daß die Akkulebensdauer mit der Garantiedauer 
korreliert, ist etwas grob vereinfacht, und insofern Dein Schluss auch 
fragwürdig.

Oder anders zu interpretieren: Wenn der Akku leicht wechselbar ist, kann 
er so beschissen sein, wie er will, denn dann kann er als Verschleißteil 
von der Gewährleistung ausgenommen werden.

Den Zustand kennen wir ja auch, denn den Zustand hatten wir in der 
vor-Smartphone-Zeit.

Ist das anstrebenswert?

von (prx) A. K. (prx)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Oder anders zu interpretieren: Wenn der Akku leicht wechselbar ist, kann
> er so beschissen sein, wie er will, denn dann kann er als Verschleißteil
> von der Gewährleistung ausgenommen werden.

Gewissermassen ja. Das erklärt übrigens auch, weshalb sich die 
eingeklebten Akkus vorzugsweise bei den teuren Geräten mit hoher 
Gewinnmarge finden, nicht aber bei den Billiggeräten. Nicht weil der 
Akku beschissen wäre, sondern weil die Kosten für den Austausch der doch 
mal vorzeitig defekten Akkus nicht von der Marge gedeckt werden.

> Ist das anstrebenswert?

Nein, wenn man davon ausgeht, dass die effektive Nutzdauer des Gerätes 
die des Akkus nicht signifikant überschreitet.

Ja, wenn man die Geräte deutlich länger verwenden will als diese 2 
Jahre. Es gibt Leute, die heute noch mit uralten Nokias herumlaufen. Und 
auch bei Smartphones wird irgendwann eine Sättigung erreicht, bei der 
sich die Leute nicht mehr alle 2 Jahre ein neues Gerät andrehen lassen.

von Sni T. (sniti)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> und
> gerade bei Mobiltelephonen bekommt das jeder Hinterhofschrauber hin, da
> muss das Gerät weder an Apple eingeschickt noch explizit von denen
> repariert werden.

Wobei ich mir da auch nicht sicher bin, wie das dann mit der Garantie 
aussieh. Ist es Apple egal, wenn das irgendeine Werkstatt macht? Muss 
die irgendwie zertifiziert sein? Überprüf Apple ggf im Garantiefall ob 
Teile getauscht wurden (SN der Teile)?

Ja, in der Praxis würde ich mir auch nichts denken und das Ding zu 
irgendeiner Werkstatt geben, wenn ich eines hätte und es nicht selbst 
könnte. Aber wie es dann aussieht, wenn man sich wirklich an die von 
Apple geforderten Spielregeln (Garantie) halten will ist wieder etwas 
anderes. Und das ist nun mal die Firmenpolitik, die beachtet werden 
sollte.

Dass ein Akkutausch nicht so selten ist (kommt ja immer auch auf den 
Nutzer an) zeigen die verschiedenen Händler, die anscheinend kein 
Problem damit haben, ihre Ware abzusetzen. Und der Teil der an 
Werkstätten geht dürfte wohl größer sein ;-)

http://offer.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewBidsLogin&_trksid=p2047675.l2564&rt=nc&item=230824303586

http://offer.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewBidsLogin&_trksid=p2047675.l2564&rt=nc&item=320882394336

...

Aber ja, mir ist klar, dass man das IPhone mit Wechselakku nicht so dünn 
herstellen könnte und man dem Nuzer den Tausch aus Sicherheitsgründen 
nicht raten möchte (schließlich sind die Dinger nicht ganz 
ungefährlich).
Dennoch finde ich die Handhabe gegenüber Leuten, die sich das zutrauen/ 
kleinen Reparaturwerkstätten dennoch ziemlich doof ;-) Könnte man auch 
kundenfreundlicher lösen.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Sni Ti schrieb:
> Wobei ich mir da auch nicht sicher bin, wie das dann mit der Garantie
> aussieh.

Sollte der Akku tatsächlich noch in der Garantiezeit verrecken, ist 
natürlich Apple hinzuzuziehen. Das ist nun nichts besonderes, das ist 
bei jedem anderen Produkt auch so, daß in der Garantiezeit der 
Hersteller bzw. in der Gewährleistungsfrist der jeweilige Händler 
zuständig ist.

Ansonsten ist der Einwurf irrelevant, weil die Akkus üblicherweise erst 
lang nach Ablauf irgendwelcher Garantiefristen getauscht werden müssen.

> Dass ein Akkutausch nicht so selten ist (kommt ja immer auch auf den
> Nutzer an) zeigen die verschiedenen Händler

In den ersten zwei Jahren nach Kauf? Deine eBay-Links beziehen sich auf 
Akkus für das iPhone 4, das ist mittlerweile drei Jahre auf dem Markt.

Und die absoluten Verkaufszahlen sind nicht qualitativ verwertbar, wenn 
nicht gleichzeitig die absoluten Verkaufszahlen der Geräte bekannt sind. 
Nur weil die Anzahl verkaufter Ersatzakkus groß ist, bedeutet das nicht 
zwangsweise, daß die Akkus auch wirklich ständig ausgewechselt werden 
müssen -- denn die Anzahl verkaufter iPhones ist auch erheblich.

Und das iPhone 4 ist beim Akkutausch das bislang servicefreundlichste 
gewesen (das iPhone 5 ist hier ein leichter Rückschritt). Ursprünglich 
hatte es sogar normale Philips-Schrauben, erst nach einiger Zeit wurden 
die durch Pentalobe ersetzt.

von André M. (killroymenzel)


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Aber nichts desto trotz giebt es noch mehr Produkte, wo der Akku nicht 
wechselbar ist....

Ich selbst besitze ein MP3-Player von Phillipps und eine Zahnbürste von 
Braun. Bei beiden ist es nicht möglich den Akku zu wechseln.
Und das Argument von:

Old Papa schrieb:
> bin aber bei meiner Zahnbürste auch
>
> reingefallen. Da geht nix, ist komplett verklebt. Muss wohl auch so
>
> sein, wegen "Nassraum" oder so ;)

zählt nicht wirklich, da es für die "Wasserdichtigkeit" vernünftige 
Verschlüsse mit guten Dichtungen giebt.

Aber auch bei einem Batteriewechsel einer Armbanduhr geht man 
normalerweise auch zum Uhrmacher......

Generell ist es doch so, wenn man ein Gerät mit einem nicht wechselbaren 
Akku hat, und der geht kaputt, hat man das Gerät ja schon länger und man 
freundet sich mit einem Neukauf viel schneller an als wenn man ein 
Billigakku nachschieben könnte.

Für mich ist das eine klare "geplante Obsoleszens".!

Aber es ist ja auch kein Wunder bei unserer heutigen Gesellschaft die 
schneller wegwirft, als etwas reparieren zu lassen. Was aber auch daran 
liegt, das Reparaturen in der Regel zu teuer sind, da die Zeit, im 
Gegensatz zu dem Material, den grössten Anteil ausmacht.
Warum giebt es denn kaum noch Radio und Fernsehtechniker? - Weil es 
billiger ist bei "Geiz ist GEIL" und Konsorten ein Neugerät zu kaufen...
Der Vorteil ist auch noch....man ist immer Up to Date....

Auch was Handys angeht.....Saturn und Media Markt z.B. verkauft quasi 
"Einweghandys".....ab 10€ MIT 10€ Guthaben.........

Okay, ich schweife etwas von Thema ab, aber die Halbwertzeit, auch von 
teuren Handys liegt derzeit bei 6-9 Monaten.....
Da ist es doch wirklich denkbar dass man, wenn sich der Akku nach 2-3 
Jahren verabschiedet, wirklich was neues gönnt.

Ich persönlich besitze ein S3 und ich hoffe dass es noch ein paar Jahre 
hält....

Die wirklichen Statusfreaks....ob Samsung, HTC oder Apple kauft sich 
sowieso das neueste Handy und steht dafür auch nachts vor dem Laden.....

Abgesehen davon würd ich mir nie was kaufen wo ein angebissener Apfel 
drauf ist.........da muss ja der Wurm drin sein...... ;-D

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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André Menzel schrieb:
> Und das Argument von:
>
> Old Papa schrieb:
>> bin aber bei meiner Zahnbürste auch
>>
>> reingefallen. Da geht nix, ist komplett verklebt. Muss wohl auch so
>>
>> sein, wegen "Nassraum" oder so ;)
>
> zählt nicht wirklich, da es für die "Wasserdichtigkeit" vernünftige
> Verschlüsse mit guten Dichtungen giebt.

Tja, das wurde gerade auch in der "Zeit" behauptet. Merkwürdigerweise 
gibt es von Braun/Oral-B aber sogenannte "Reisezahnbürsten", die mit 
zwei AA-Zellen betrieben werden, die man natürlich wechseln kann ...

Übrigens nähert sich Deine Tastatur der Obsoleszenz an, die Taste mit 
dem Punkt drauf prellt.

von Uhu U. (uhu)


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Sni Ti schrieb:
> Aber ja, mir ist klar, dass man das IPhone mit Wechselakku nicht so dünn
> herstellen könnte

Wie dünn sind die denn?

Der Acer n50 PDA ist 10 Jahre alt, 17mm dick und hat hat Wechselakkus - 
scheint also doch nicht völlig unmöglich zu sein...

von (prx) A. K. (prx)


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iPhone 5: 7,6mm, fest eingebaut.
Samsung S4: 7,9mm, m.W. wechselbar.

von Martin K. (maart)


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Wie macht man denn einen Reset ohne Wechselakku? Mein Gerät hängt sich 
ab und zu mal auf, da bin ich froh, dass ich den Akku fluchend 
rausnehmen kann.

von (prx) A. K. (prx)


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Gewöhnlich gibt es irgendwelche Tastenfunktionen oder 
Tastenkombinationen in Verbindung mit der Zeit, die kurzen Prozess 
machen. So kann es beispielsweise sein, dass das Gerät nach 10 Sekunden 
Druck auf den Einschalter hart abschaltet. Auch bei Geräten mit 
Wechselakku.

Kennt jemand ein Tab ab 7 Zoll mit Wechselakku?

von Uwe R. (aisnmann)


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A. K. schrieb:

> Kennt jemand ein Tab ab 7 Zoll mit Wechselakku?

Ich trau mich nicht mit Gewalt an mein Galaxy Tab 2 7.0 ranzugehen. Es 
sieht aber aus, als wenn man die Rückseite abnehmen kann. Ich vermute 
das diese eingeschnappt ist und sich irgendwie abhebeln lässt. Schrauben 
gibt es offensichtlich keine, auch nicht in der Klinkenbuchse und im 
Ladestecker.

Vielleicht fällt es mir noch paar mal runter, dann geht es bestimmt 
irgendwann auf ;o))

bye uwe

von Jörg S. (joerg-s)


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André Menzel schrieb:
> Warum giebt es denn kaum noch Radio und Fernsehtechniker?
Weil es diesen Beruf (Berufsbezeichnung) schon einige Jahre nicht mehr 
gibt ;)

von (prx) A. K. (prx)


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Uwe R. schrieb:
> Ich trau mich nicht mit Gewalt an mein Galaxy Tab 2 7.0 ranzugehen.

Offenbar problemlos: http://www.youtube.com/watch?v=J41eY3AvXc8

von Asko B. (dg2brs)


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A. K. schrieb:
> Wenn man den Akku aber nicht selbst wechseln kann und ein vom Verkäufer
> angebotener Wechsel mehr kostet, als die reinen Materialkosten
> ausmachen, dann müsste sich doch daraus ableiten lassen, dass bereits ab
> Werk ein Mangel vorlag, der zu einem Defekt des Gerätes innerhalb der 2
> Jahre führen kann.

Hallo

Das erinnert mich irgndwie an Gespraech mit einem Kunden,
der ein Waschbecken in seiner Garage haben wollte.
Als ich dann sagte, das sowas ca 500DM kostet kam er
mit der "Weisheit", ein Waschbecken kostet doch im Baumarkt
nur 20 DM....
Leider vergass er wohl, das ausser dem Waschbecken auch noch
ein Zu- wie auch ein Abfluss zu installieren sind, von
der Mischbatterie wollen wir lieber erst gar nicht reden.
Wieso sollte Dir jemand einen Akku fuer den niedrigsten
EBay-Preis verkaufen und dazu noch einbauen ?
Machen fuer Dich alle was umsonst ?
Kannst Du von der Hand im Mund oder troestende Worte leben ?
Derjenige investiert Arbeitskraft und/oder Arbeitszeit.
Es ist ja voellig legitim diese dann auch in Rechnung zu stellen.
Wobei man natuerlich auch auf dem beruehmten Teppich bleiben sollte.

Gruss Asko.

von (prx) A. K. (prx)


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Asko B. schrieb:
> Wieso sollte Dir jemand einen Akku fuer den niedrigsten
> EBay-Preis verkaufen und dazu noch einbauen ?

Muss er nicht. Geld zurück geht natürlich auch. ;-)

Das war von meiner Seite nur eine Überlegung, wie sich ein fest 
eingebauter Akku im Vergleich zu einem wechselbaren Akku rechtlich 
darstellen könnte. Wird er als Verschleissteil betrachtet, dann könnte 
man die fehlende Möglichkeit, ihn wie sonst üblich wechseln zu können, 
als ab Werk eingebauten Mangel betrachten. Ist er kein Verschleissteil, 
dann ist er ohnehin Teil der Gewährleistung.

> Machen fuer Dich alle was umsonst ?

Innerhalb der Gewährleistungsfrist ist das sogar Gesetz. Nicht immer zur 
Freude aller Verkäufer, aber so ist es nun einmal.

von Vn N. (wefwef_s)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> André Menzel schrieb:
>> zählt nicht wirklich, da es für die "Wasserdichtigkeit" vernünftige
>> Verschlüsse mit guten Dichtungen giebt.
>
> Tja, das wurde gerade auch in der "Zeit" behauptet. Merkwürdigerweise
> gibt es von Braun/Oral-B aber sogenannte "Reisezahnbürsten", die mit
> zwei AA-Zellen betrieben werden, die man natürlich wechseln kann ...

Außerdem lassen sich Brauns Zahnbürsten recht problemlos öffnen, 
trotzdem ist der Akku gelötet.

von Wilhelm F. (Gast)


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Εrnst B✶ schrieb:

> Kein aufregendes Design, aber fest eingelötete Akkus, die
> ich schon einmal tauschen musste.

Drei eingelötete Mignonzellen-Akkus mit Lötfahne hatte schon 1976 mein 
Commodore SR4148R, schöner Retro-Taschenrechner. Nach 2 Stunden Rechnen 
ist der Saft auch alle, und man muß dann schon aufladen. Der Chip war 
halt NMOS oder PMOS, und das Display LED, ist halt stromfressend. Zu 
seiner Zeit aber ein gutes Gerät.

Immerhin konnte man die Akkus aber tauschen, wenn man einen Lötkolben 
hatte, und Mignonakkus mit Lötfahne bekam, und das Gerät aufschraubte. 
Die Akkus hielten bei mir nur 2 Jahre, nach dem zweiten Akkusatz gab ich 
es aber auf. Vielleicht biege ich ihn für einen Retro-Zweck mal wieder 
hin, mehr aber auch nicht. Mignon-Akkus sollen ja heute die fünffache 
Kapazität haben.

Der Akkubetrieb für Taschenrechner war damals neu. Die Mignon-Akkus 
hatten auch nur maximal 500mAh Kapazität. Nun ja, eine Klausur mußte so 
ein Rechner damals auch gar nicht überstehen, da Klausuren noch für 
Rechnungen ohne Taschenrechner ausgelegt waren. Vielleicht mit dem 
Rechenschieber. Man konnte ihn mit dem mit gelieferten Steckernetzteil 
aber auch stationär am Netz betreiben, z.B. in einem Büro.

von Uwe R. (aisnmann)


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A. K. schrieb:
> Uwe R. schrieb:
>> Ich trau mich nicht mit Gewalt an mein Galaxy Tab 2 7.0 ranzugehen.
>
> Offenbar problemlos: http://www.youtube.com/watch?v=J41eY3AvXc8

Jo, so gehts, THX. Hab aber gerade keinen Bock zum komplett öffnen, 
vielleicht brauch ich nochmal die garantie. Es ist erst 4 Monate alt 
;o))

bye uew

von Timm T. (Gast)


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Asko B. schrieb:
> Wieso sollte Dir jemand einen Akku fuer den niedrigsten
> EBay-Preis verkaufen und dazu noch einbauen ?

Nicht verkaufen. Umsonst geben und einbauen.

Wenn ich jemanden ein Gerät verkaufe, und das geht in der 
Gewährleistungszeit kaputt, muss ich das auch kostenfrei reparieren. Und 
wenn der Akku fest im Gerät verbaut ist, kann er auch nicht auf 
"Verschleißteil" rausgerechnet werden.

von Sni T. (sniti)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Sollte der Akku tatsächlich noch in der Garantiezeit verrecken, ist
> natürlich Apple hinzuzuziehen. Das ist nun nichts besonderes, das ist
> bei jedem anderen Produkt auch so, daß in der Garantiezeit der
> Hersteller bzw. in der Gewährleistungsfrist der jeweilige Händler
> zuständig ist.

Ich meinte vielmehr den Verlust der Garantie, wenn man en Aku selbst 
tauscht ;-)

> Ansonsten ist der Einwurf irrelevant, weil die Akkus üblicherweise erst
> lang nach Ablauf irgendwelcher Garantiefristen getauscht werden müssen.
>
>> Dass ein Akkutausch nicht so selten ist (kommt ja immer auch auf den
>> Nutzer an) zeigen die verschiedenen Händler
>
> In den ersten zwei Jahren nach Kauf? Deine eBay-Links beziehen sich auf
> Akkus für das iPhone 4, das ist mittlerweile drei Jahre auf dem Markt.
>
> Und die absoluten Verkaufszahlen sind nicht qualitativ verwertbar, wenn
> nicht gleichzeitig die absoluten Verkaufszahlen der Geräte bekannt sind.
> Nur weil die Anzahl verkaufter Ersatzakkus groß ist, bedeutet das nicht
> zwangsweise, daß die Akkus auch wirklich ständig ausgewechselt werden
> müssen -- denn die Anzahl verkaufter iPhones ist auch erheblich.

Dass sie ständig gewechselt werden müssen behauptet auch niemand. Und 
von den ersten zwei Jahren hatte ich nichts geschrieben ;-) Aber dass 
jedes IPhone mindestens 6 Jahre hält stimmt auch nicht. Und 3 Jahre 
finde ich nicht so viel, wenn man davon ausgeht, dass das die maximale 
Zeit ist, die der Besitzer sein iPhone genutzt hat. Aber gut, nehmen wir 
das 4S:

http://offer.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewBidsLogin&_trksid=p2047675.l2564&rt=nc&item=330900069805

Wenn du nach iPhone5 Akus suchst, haben die Händler dort genauso ihren 
Absatz, sicher nicht in den Mengen wie beim 4er, aber trotzdem ;-)

Ich behaupte auch nicht, dass irgend ein bestimmter Prozentsatz 
gewechselt werden muss, aber dass man erst nach mindestens x Jahren 
wechseln muss ist nun mal falsch ;-)

> Ursprünglich
> hatte es sogar normale Philips-Schrauben, erst nach einiger Zeit wurden
> die durch Pentalobe ersetzt.

Was soll daran jetzt gut sein? Das Produkt war mal besser, bevor sie es 
absichtlich schlechter gemacht habenß Klasse Vorteil! ;-)

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Sni Ti schrieb:
> Ich meinte vielmehr den Verlust der Garantie, wenn man en Aku selbst
> tauscht

Und welchen Sinn hat das?

> Und von den ersten zwei Jahren hatte ich nichts geschrieben

Doch, genau das hast Du. Einen Garantieverlust kann es nämlich nur dann 
geben.

> Aber dass jedes IPhone mindestens 6 Jahre hält stimmt auch nicht.

Habe ich auch nirgends behauptet.

> Wenn du nach iPhone5 Akus suchst, haben die Händler dort genauso ihren
> Absatz

Da es Leute gibt, die das mit der Garantie nicht so ganz verstanden 
haben, werden die sich auch mit solchen Akkus eindecken. Und natürlich 
wird es einen gewissen Prozentsatz an Geräten geben, bei denen der Akku 
tatsächlich sehr schnell kaputtgegangen ist -- das ist die 
Qualitätsstreuung der Massenfertigung.

> aber dass man erst nach mindestens x Jahren
> wechseln muss ist nun mal falsch

Habe ich auch nie behauptet.

> Was soll daran jetzt gut sein?

Nichts, auch das habe ich nicht behauptet. Ich habe nur die Tatsache 
erwähnt.

Am Textverständnis musst Du wohl noch ein bisschen arbeiten.

von Sni T. (sniti)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Sni Ti schrieb:
>> Ich meinte vielmehr den Verlust der Garantie, wenn man en Aku selbst
>> tauscht
>
> Und welchen Sinn hat das?

Weil man vll noch in der Grenze der "zumutbaren" Akkuleistung ist aber 
gerne mehr hätte. Weil mein sein Handy nicht für Tage/ Wochen hergeben 
will.

>> Und von den ersten zwei Jahren hatte ich nichts geschrieben
>
> Doch, genau das hast Du. Einen Garantieverlust kann es nämlich nur dann
> geben.

Ich habe nur mehrere Punkte angesprochen, die unabhängig von einander 
die Firmenpolitik im Bezug auf die Akkus zeigen. Nämlich, dass der 
Nutzer die Batterien nicht tauschen soll, ob innerhalb der Garantiezeit 
(Verlust derselbigen) oder danach (Beispiel Schrauben).
Und zumindest ich würde lieber 20€ mehr zahlen und dafür nicht auf 
unbestimmte Zeit auf mein Handy verzichten wollen. Ich weiß nicht wie 
schnell Apple ist, aber wenn ich es zum Händler schicke, nachdem ich mit 
dem darüber diskutiert habe, dass der Fehler nicht durch meine 
Behandlung geschrottet wurde (wie beweise ich das eigentlich?) und der 
das dann zu Apple schickt, die das tauschen, dann zu ihm zurückschicken 
und er zu mir - ich denke mal 2 Wochen können da schnell zusammenkommen.


>> Wenn du nach iPhone5 Akus suchst, haben die Händler dort genauso ihren
>> Absatz
>
> Da es Leute gibt, die das mit der Garantie nicht so ganz verstanden
> haben, werden die sich auch mit solchen Akkus eindecken.

Das sind wohl eher Leute, die nicht auf ihr Gerät verzichten wollen oder 
es gejailbreakt hatten. Beweise mal bitte dem Händler, dass der Schaden 
nicht dadurch zustande kam*.

Aber ganz abgesehen davon bleibt festzustellen, dass ein Akkutausch auf 
bei geringem Alter nötig sein kann (aber nicht muss! nicht wieder falsch 
verstehen ;-)). Garantie war ja nicht wirklich das Hauptthema ;-)

> Am Textverständnis musst Du wohl noch ein bisschen arbeiten.

Dann bin ich ja in guter Gesellschaft ;-)


*Als Textverständnishilfe; Wenn die Garantie 1 Jahr beträgt und ein 
Jailbreak vorliegt müsste der Käufer dem Verkäufer beweisen 
(Beweislastumkehr), dass der Fehler nicht durch den Jailbreak 
aufgetreten ist (sofern der Händler das nachprüft). Unabhängig von 
abgelaufener Garantie und ohne einfache Möglichket auf Gewährleistung 
steht der Käufer auch hier vor 2 Jahren vor dem Problem seinen Akku 
tauschen zu müssen. Und Apple wird alles andere als ihn beim 
Selbsttausch unterstützen ;-)

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Sni Ti schrieb:
> *Als Textverständnishilfe; Wenn die Garantie 1 Jahr beträgt und ein
> Jailbreak vorliegt müsste der Käufer dem Verkäufer beweisen
> (Beweislastumkehr),

Als weitere Textverständnishilfe:

Eine Garantie ist eine freiwillige, vom Hersteller gewährte Leistung. 
Deren Dauer und Gewährung liegt im freien Ermessen des Herstellers.

Eine "Beweislastumkehr" gibt es jedoch im Zusammenhang mit der 
gesetzlich geregelten Gewährleistung - deren Dauer ist gesetzlich 
vorgegeben (nämlich zwei Jahre), deren Gewährung aber ist nach sechs 
Monaten davon abhängig, daß der Kunde nachweisen kann, daß der Schaden 
nicht durch ihn herbeigeführt wurde (das ist eben jene 
"Beweislastumkehr").
Für die Gewährleistung ist nicht der Hersteller, sondern der Händler 
zuständig, bei dem das Gerät gekauft wurde.

Bei Vorliegen eines Jailbreaks kann der Hersteller jede Garantie 
kategorisch verweigern (das ist, weil die Garantie eine freiwillige 
Leistung ist, sein Recht).

Inwiefern sich so eine vom Hersteller nicht vorgesehene Modifikation auf 
die Gewährleistung auswirkt, ist ein schönes Beschäftigungsfeld für 
Juristen und natürlich nicht eindeutig geklärt. Händler können sich hier 
durch unterschiedlich kulanten Umgang mit dem Thema hervortun.

von Sni T. (sniti)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Sni Ti schrieb:
>> *Als Textverständnishilfe; Wenn die Garantie 1 Jahr beträgt und ein
>> Jailbreak vorliegt müsste der Käufer dem Verkäufer beweisen
>> (Beweislastumkehr),
>
> Als weitere Textverständnishilfe:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich es noch lustig oder traurig finden 
soll, dass du mir Verständnisprobleme unterstellst, aber es nicht 
schaffst den Satz zu verstehen ;-)

Um den Satz zu erklären:

-Verkäufer: Synonym Händler ( 
http://www.duden.de/rechtschreibung/Haendler )
-Beweislastumkehr: Tritt nach 6 Monaten bei Gewährleistungsansprüchen in 
Kraft (logischerweise hat das nichts mit dem Hersteller zu tun, wie du 
ja folgerichtig bemerkt hast)

Ist das Gerät also nun älter als ein Jahr (somit bei Apple keine 
Garantie mehr vorhanden) aber jünger als 2 Jahre, muss man sich wohl 
oder übel mit dem Händler auseinandersetzen (wenn man nicht selber 
zahlen will). Wenn ein Jailbreak vorliegt, wird man beweisen müssen, 
dass der Defekt damit nicht im Zusammenhang steht.

Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass zumindest hier der 
Unterschied zwischen Gewährlesung und Garantie klar ist und ich somit 
nicht jedesmal schreiben muss "Garantie des Herstellers" und 
"Gewährleistung durch den Händler". Und wenn ich das geschrieben hätte, 
würde wohl der nächste antanzen, dass ja nur die 
"Gewährleistungsansprüche des Händlers, der das Gerät an den Kunden 
verkauft hat, dem der Akku seines Gerätes in der Gewähleistungsfrist 
kaputt gegangen ist" gemeint sein könne. Und, dass das Gerät älter als 
ein Jahr ist, habe ich nur desshalb rein genommen, damit nicht als 
nächstes "Argument" kommt, dass Apple hier ja in x Fällen kulan war.

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Inwiefern sich so eine vom Hersteller nicht vorgesehene Modifikation auf
> die Gewährleistung auswirkt, ist ein schönes Beschäftigungsfeld für
> Juristen und natürlich nicht eindeutig geklärt. Händler können sich hier
> durch unterschiedlich kulanten Umgang mit dem Thema hervortun.

Richtig. Man kann dann auf Kulanz hoffen, sie jedoch nicht voraussetzen.

All diese Rumerklärerei geht übrigens nur auf deine Behauptung mit den 2 
Jahren zurück. Ohne die wäre all das hier hinfällig ;-) Und war auch 
eigentlich nur eines der Beispiele, warum man auch vor 2 Jahren einen 
Akku benötigen könnte ;-) Aber so wird das wirklich ziemlich albern 
hier..

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Sni Ti schrieb:
> Ich bin mir nicht sicher, ob ich es noch lustig oder traurig finden
> soll, dass du mir Verständnisprobleme unterstellst, aber es nicht
> schaffst den Satz zu verstehen

Du hast "Garantie" und "Beweislastumkehr" in Zusammenhang gebracht, wer 
das jetzt lustig oder traurig findet, überlasse ich dem Betrachter.

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