Vorhin führte mir der Sohn eines Kumpels voller Stolz ein sog. Ei-Fon vor. Ich stellte fest, daß sich das Gerät normalerweise wohl nicht öffnen lassen soll, um eventuell mal den Akku tauschen zu können. In Anbetracht des enorm hohen Preises für das Ding finde ich das nicht in Ordnung. Frage: Ich erinnere mich, irgendwo gelesen zu haben, daß man hier keine Geräte in Umlauf bringen darf, bei denen der Akku nicht wechselbar ist, weiß aber nicht mehr wo, finde es aber auch nicht mehr wieder. Kann jemand dieses Verbot bestätigen? MfG Paul
der angebissene apfel hat hier (wie auch z.b. bei den ladesteckern) diverse anordnungen "elegant" umschifft - der akku ist wechselbar, nur nicht vom kunden selber. das ding kann auch theoretisch am usb-port geladen werden - nur ist dafür ein adapter um xx eur notwendig. ja, ich mag keine produkte des angebissenen apfels, mag die firmenphilosophie nicht, ... und mache auch kein geheimnis aus meiner abneigung...
Paul Baumann schrieb: > Ich stellte fest, daß sich das Gerät normalerweise wohl nicht öffnen > lassen soll, um eventuell mal den Akku tauschen zu können. In Anbetracht > des enorm hohen Preises für das Ding finde ich das nicht in Ordnung. Ich auch nicht, weshalb das bei mit ein ziemlich entscheidendes Kriterium ist. Übrigens sind Billiggeräte oft mit Welchselakku ausgestattet, mit Kosten hat das also nichts zu tun. Aber abgesehen von kommerziellen Interessen des Herstellers gibt es einen gewissen Konflikt zwischen dem Trend zu immer dünneren Handys und wechselbaren Akkus. Denn bei einem Wechselakku hat man eine dickere Hülle beim Akku selbst und ggf. eine weitere Innenschale zwischen Akku und Innenleben. Ein in der Rückenschale eingeklebter Akku versteift zudem das Gehäuse, was bei Phablets von Bedeutung sein kann.
Paul Baumann schrieb: > Vorhin führte mir der Sohn eines Kumpels voller Stolz ein sog. Ei-Fon > vor. Ein ordentlicher Apple-Jünger liefert jedes Jahr seinen Tribut für das neueste Modell ab. Wozu benötigt der einen Wechselakku?
Paul Baumann schrieb: > Ich stellte fest, daß sich das Gerät normalerweise wohl nicht öffnen > lassen soll, um eventuell mal den Akku tauschen zu können. In Anbetracht > des enorm hohen Preises für das Ding finde ich das nicht in Ordnung. Ich auch nicht, deshalb kaufe ich das Ding auch nicht. Aber bei welchen Handy geht heute noch der Akku kaputt, bevor es durch ein Neuses ersetzt wird? Bei den Abos kriegste alle 2 Jahre ein neues gratis (Schweiz, Swisscom). Wenn das Handy mal ins Wasser fällt, dann ist nix mit schnell den Akku raus und das Handy für ein paar Stunden in die Sonne legen. Mein altes Nokia 3210 hat solche Sachen mehrmals überlebt.
be stucki schrieb: > Bei den Abos kriegste alle 2 Jahre ein neues gratis (Schweiz, Swisscom). Andersrum formuliert: Du bezahlst alle 2 Jahr ein neues Handy, weil du einen Tarif wählst, bei ein solches Gerät mit drin ist. Und andere Tarife ohne Gerät oder mit 20€-Billigphone entsprechend billiger sind. Oder gibts die in CH nicht? Für 10€ im Monat kriegst du in D jedenfalls kein Eiphone gratis.
be stucki schrieb: > Wenn das Handy mal ins Wasser fällt, dann ist nix mit schnell den Akku > raus und das Handy für ein paar Stunden in die Sonne legen. Dafür kauft man sich eine Handyversicherung. So entsteht Wirtschaftswachstum. Reparierbare Geräte sind das Ende der Weltwirtschaft.
A. K. schrieb: > Andersrum formuliert: Du bezahlst alle 2 Jahr ein neues Handy, weil du > einen Tarif wählst, bei ein solches Gerät mit drin ist. Und andere > Tarife ohne Gerät oder mit 20€-Billigphone entsprechend billiger sind. > Oder gibts die in CH nicht? Für 10€ im Monat kriegst du in D jedenfalls > kein Eiphone gratis. Ich zahl 30CHF im Monat, da ist Teleofonieren und SMS schon drin (für beides eine Flatrate). Mit meiner aktuellen Nutzung ist dies günstiger, als andere Abos. Dieses Abo gibt es so gar nicht mehr und Swisscom wollte mir auch schon mehrfach ein anderes aufschwätzen, da die auch bemerkt haben, dass ich mit den aktuellen Abos mehr bezahlen würde. Ich glaube das System läuft folgendermassen: Frühestens nach zwei Jahren kannst du kostenlos ein neues Handy holen. Dabei hast du einen gewissen Betrag zur Verfügung. Ist das Handy teurer, so zahlst du den Rest selbst. Wartest du länger (z.B. 3 Jahre), so ist dann auch der verfügbare Betrag höher. Auch bei einem neuen Vertragsabschluss kriegst du einfach eins dazu. Das Handy wird dann über das Abo abbezahlt. Irgendwie wird sich das für die Swisscom schon lohnen.
be stucki schrieb: > Bei den Abos kriegste alle 2 Jahre ein neues gratis (Schweiz, > Swisscom). Das war mal. Diese Sch*** elende Firma namens Swisscom hat ihre Abos nämlich kräftig umgestellt! Mein Abo: 45.- Im Monat.. ist eigentlich oke so, meine kosten übersteigen die 45 eigentlich nie. ABER: Da ich nun das Abo verlängern wollte (und mein altes Handy langsam den Geist aufgegeben hat) wollte ich mir auch gleich ein neues Handy holen. Für ein HTC sowieso irgendwas (Preis ohne Abo: 300.-) bezahle ich mit zweijähriger Verlängerung "nur" noch 280.-! Der nette Verkäufer wies mich aber darauf hin, dass sie ein "Spezialangebot" haben, wonach ich das erste Jahr 23 Kröten mehr im Monat bezahlen kann und dafür gibt es das Handy für lau. Woah, 23 * 12 = 260€ also tatsächlich ingseamt 40.- "geschenkt". Die Swisscom geht mir so extrem auf den Sack, so eine Scheiss Firmenpolitik gibt es nicht mal bei Apple.
be stucki schrieb: > Frühestens nach zwei Jahren kannst du kostenlos ein neues Handy holen. > Dabei hast du einen gewissen Betrag zur Verfügung. Ist das Handy teurer, > so zahlst du den Rest selbst. Wartest du länger (z.B. 3 Jahre), so ist > dann auch der verfügbare Betrag höher. Nicht dass ich wüsste. Nach dem zweiten Jahr verdient der Provider extra. Die rechnen damit, dass nicht jeder Kunde nach exakt 2 Jahren sein neues Handy abruft.
Dave Chappelle schrieb: > Der nette Verkäufer wies mich aber darauf hin, dass sie ein > "Spezialangebot" haben, wonach ich das erste Jahr 23 Kröten mehr im > Monat bezahlen kann und dafür gibt es das Handy für lau. Woah, 23 * 12 = > 260€ also tatsächlich ingseamt 40.- "geschenkt". Genau so sollte es doch auch sein. Wer ein neues Gerät haben will, der zahlt dafür. Er kann sich dann aussuchen, ob er es in Raten über 24 Monate oder gleich voll bezahlt. Weshalb sollten Leute, die nach 2 Jahren kein neues Handy benötigen, unbedingt des Nachbars Luxushandy mitfinanzieren müssen?
Ich bin smart, ich brauch nur ein Phone ;-) duck, wegrenn, ...
Zurück zum TS: Bestätigen kann ich das zwar nicht, könnte mir das aber durchaus vorstellen. Sinn hat das allemal. Und wie schon geschrieben, wechseln geht fast immer, nur nicht vom Endkunden. Für mich ist das jeweils das Hauptkriterium wenn ich Technik mit Akkuversorgung anschaffe, bin aber bei meiner Zahnbürste auch reingefallen. Da geht nix, ist komplett verklebt. Muss wohl auch so sein, wegen "Nassraum" oder so ;) Und wer irgendwas mit nem "i" vor dem Namen kauft, ist sowieso selber schuld ;-))) Old-Papa
A. K. schrieb: > Genau so sollte es doch auch sein. Wer ein neues Gerät haben will, der > zahlt dafür. Er kann sich dann aussuchen, ob er es in Raten über 24 > Monate oder gleich voll bezahlt. Weshalb sollten Leute, die nach 2 > Jahren kein neues Handy benötigen, unbedingt des Nachbars Luxushandy > mitfinanzieren müssen? Da bin ich mit dir auch völlig einer Meinung.. NUR: Das letzte mal als ich dieses Abo verlängert habe (ebenfalls 45.-) habe ich ein Handy (800.-) für lau gekriegt (oder irgendwie 50.- oder was in der Richtung). Also habe ich jetzt das gleiche Abo einfach OHNE ein Handy :) Und soviel ich gelesen habe, haben die letztes Jahr 1.7 Mia CHF Gewinn gemacht. Kein Wunder wenn sie ihre Preise hoch und das Angebot runter treiben.
Dave Chappelle schrieb: > Diese Sch*** elende Firma namens Swisscom hat ihre Abos nämlich kräftig > umgestellt! Ich habe meinen Vertrag vor ca. 5 Jahren abgeschlossen und seither nicht mehr geändert. Bei mir ist es jedenfalls noch so, wie oben beschrieben. Vertrag ist Vertrag, auch die können das nicht einseitig ändern. Vielleicht wollten die auch deshalb einen neuen Vertrag abschliessen. Müsste mal den Vertrag suchen, dort stehts drin.
be stucki schrieb: > Ich habe meinen Vertrag vor ca. 5 Jahren abgeschlossen und seither nicht > mehr geändert. Würde mit dir wetten, für dein nächstes Handy gibts noch 10CHF Vergünstigung. Mit den neuen Abos (ab 55.-) sind die Handys allerdings immernoch erstaunlich teuer.
Da muß ich mal Theo Lingen zitieren, der da sagte: "Traurig, traurig, traurig!" ;-) Nichts desto Rotz, äh Trotz ist es doch eine Frechheit Sonders-hausen, ein so teures Gerät dann zum Akkuwechsel ggf. einschicken und noch einmal eine Menge Scheine und Münzen hinterherwerfen zu müssen. Überall wird wegen Rohstoffknappheit und dem Mangel an seltenen Metallen herumgegreint und dann wird soetwas aber zugelassen. Kopf kratz MfG Paul
Paul Baumann schrieb: > Überall wird wegen Rohstoffknappheit und dem Mangel an seltenen Metallen > herumgegreint und dann wird soetwas aber zugelassen. Ob jetzt du oder Apple den Akku austauscht hat wohl auf die Rohstoffknappheit keinen grösseren Einfluss schätze ich.
Paul Baumann schrieb: > Nichts desto Rotz, äh Trotz ist es doch eine Frechheit Sonders-hausen, > ein so teures Gerät dann zum Akkuwechsel ggf. einschicken > und noch einmal eine Menge Scheine und Münzen hinterherwerfen zu müssen. Das muß man - genau wie die Mode - soziobiologisch sehen: Eifones & Co. sind Fitneskriterien, der Inhaber demonstriert damit, daß er sich diesen teuren Spaß recht häufig leisten kann, daß er sozusagen vor lauter Solvenz nicht weiß wohin mit der Kohle. Wären die Dinger billig, oder langlebig und leicht reparierbar, dann sind sie als Statussysmbol unbrauchbar - genau wie der Schwanz des Pfauenhahns.
Trotzdem ist es ein sehr schönes Stück Technik, Apple und seine Firmenpolitik hin oder her. Die Konkurrenz hat mehrere Jahre gebraucht um einen vergleichbaren Touchscreen herzustellen.
Dave Chappelle schrieb: > Trotzdem ist es ein sehr schönes Stück Technik Warum trotzdem? Häßlich und Statussysmbol - das geht nicht.
Dave schrob: >Ob jetzt du oder Apple den Akku austauscht hat wohl auf die >Rohstoffknappheit keinen grösseren Einfluss schätze ich. Ich glaube, da muß ich etwas weiter ausholen (Vorsicht im Schwenkbereich!) ;-) Es wird wohl eine Menge Leute geben, die nach dem Tod des Akkus das Gerät in der Schublade versenken und sich ein neues beschaffen. DAS meine ich. Ich bin immer noch der Meinung, daß es (zumindest in Deutschland) nicht erlaubt ist, solche Geräte zu verkaufen. Jedenfalls habe ich nun dazu einen Artikel gefunden: http://www.it-recht-kanzlei.de/fest-verbaute-akkus.html MfG Paul
Ein nicht ausbaubarer Akku hat einen entscheidenden Vorteil. Falls das Geraet mal unglucklicherweise auf den nassen Boden faellt, ziehen die Raender per Kapillarwirkung Wasser rein. Das Geraet wehrt sich dann per Elekrolyse der Elektronik und kann dann noch eine gewisse Zeit als Handwaermer verwendet werden, bevor es sich als Sondermuell verabschiedet. Aeh. Ja. Der Vorteil. Man kauft sich dann neuste Geraet, das man eh haben wollte, bisher aber noch keine Begruendung fand.
Uhu Uhuhu schrieb: > Warum trotzdem? Häßlich und Statussysmbol - das geht nicht. Wenn du nur genug selbst sauer verdientes Geld dafür gezahlt hast, dann wird auch das hässlichste Stück schon.
A. K. schrieb: > Paul Baumann schrieb: > >> Vorhin führte mir der Sohn eines Kumpels voller Stolz ein sog. Ei-Fon > >> vor. > > > > Ein ordentlicher Apple-Jünger liefert jedes Jahr seinen Tribut für das > > neueste Modell ab. Wozu benötigt der einen Wechselakku? Sowas wollte ich auch schreiben. Wer ein Apfel-Statussymbol braucht schert sich eh nicht um Nachteile. Der muss das Ding einfach haben, würde es sogar kaufen, wenn man damit nicht mehr telefonieren könnte.
A. K. schrieb: > Wenn du nur genug selbst sauer verdientes Geld dafür gezahlt hast, dann > wird auch das hässlichste Stück schon. Aber nur für den, der es gekauft hat. Aber Statussymbole müssen gerade bei den anderen glänzen, sonst erfüllen sie ihren Zweck nicht.
Uhu Uhuhu schrieb: > Aber nur für den, der es gekauft hat. Aber Statussymbole müssen gerade > bei den anderen glänzen, sonst erfüllen sie ihren Zweck nicht. Kunst und Mode beweisen immer wieder, dass diese Annahme nicht zutrifft.
Dann probiers doch mal mit einem Eifon im Kuhfladen-Look...
Dave Chappelle schrieb: > Die Konkurrenz hat mehrere Jahre gebraucht um einen vergleichbaren > Touchscreen herzustellen. Dir ist klar, dass Apple bis vor kurzem fast nur von der Konkurrenz gebaute Teile verbaute? Und das Multitouch schon vor Apple existiert hat? Und heute, wo sie darauf umschwenken, weniger zuzukaufen (Patentklagen gegen Samsung während man von ihnen einkauft kommen schlecht), ist das iPhone bereits beim Release veraltet.
Kaum etwas von alledem, was Apple brachte, war wirklich neu und von Apple erfunden. Neu war eher, wie und wofür sie es einsetzten und vermarkteten. So gab es Touchscreens schon vorher. Neu waren die rein auf solcher Technik basierende Telefone, plus Zusatzleistungen. Vor den iPhones waren Telefone Geräte mit Schwerpunkt Telefonie und ggf. Bürokommunikation. Mit Tastatur. Telefonieren ging gut, der Rest mehr oder weniger. Darin war Nokia gut, ebenso Blackberry im Firmeneinsatz. Die iPhones waren nun universelle Kommunikatoren mit App-Markt, mit denen man notfalls auch telefonieren konnte. Das war neu und diese Verschiebung des Schwerpunkts hatte Nokia lange nicht verstanden. Telefonieren können Nokias auch heute oft noch besser. Aber das interessiert keinen mehr. PS: Ein Touchscreen ist einfach nur Mist, wenn man Telefonnummern eintippen muss. Auch heute noch. Aber wer macht das noch, wo fast alle Leute im Adressbuch stehen?
Apple ist auch gerade dabei, das Ei-Fohn 1 abzuhängen. http://www.macnotes.de/2013/04/30/iphone-1-generation-demnachst-vintage/ Länger als 5 Jahre darf man also so ein Dings eh nicht haben. Ab 2015 schmeissen sie dich mit dem Ding auch aus dem Laden.
Wieso wird hier wieder nach Verboten geschrien? Ist doch Sache der Firma, was sie herstellt. Die Kunden können doch kaufen was sie wollen. Ich kaufe halt Samsung weil ich nen wechselbaren Akku und SD-Slot haben will. A. K. schrieb: > PS: Ein Touchscreen ist einfach nur Mist, wenn man Telefonnummern > eintippen muss. Auch heute noch. Aber wer macht das noch, wo fast alle > Leute im Adressbuch stehen? Es gibt ja noch die Spracheingabe, die sehr gut funktioniert. Beim Galaxy Note II kann man dann auch noch den Stift benutzen und die Schrifterkennung erkennt sogar Gekrakel das kein Mensch entziffern kann. Und wem das nicht reicht der nimmt halt ne Bluetooth Tastatur, und wer sich selbst dafür zu blöd anstellt kann immer noch USB-Tastatur und Maus anschließen :o) (ja geht problemlos, wird sofort erkannt ohne irgendwelche Zusatzsoftware).
Malignes Melanom schrieb: > Es gibt ja noch die Spracheingabe, die sehr gut funktioniert. Auch nichts Neues, aber es gibt eben nichts ohne Ausnahmen. Ein Bekannter hat eben deshalb einen Spitznamen verpasst bekommen. Weil sich die diversen Spracherkennungen standhaft weigern, seinen (völlig normalen) Namen zu erkennen.
A. K. schrieb: > Ein > Bekannter hat eben deshalb einen Spitznamen verpasst bekommen. Weil sich > die diversen Spracherkennungen standhaft weigern, seinen (völlig > normalen) Namen zu erkennen. https://www.youtube.com/watch?v=Y0hl1-06gOo
A. W. schrieb: > Ich bin smart, ich brauch nur ein Phone ;-) duck, wegrenn, ... Hallo Ich benutze solch ein Geraet mit angebissenem Apfellogo seit 2009. Ich habe nicht mal ansatzweise das Gefuehl den Akku tauschen zu muessen. Das war bei meinen vorigen Telefonen anders. Und was das eintippen einer Telefonnummer betrifft, so kann ich das jetzt besser als vorher mit den kleinen Tasten. Und um jetzt irgendwelchen Laestereien zuvorzukommen, das Geraet wird auch als Telefon benutzt, und das taeglich. Die zusaetzlichen Optionen sind ebend Optionen. Gruss Asko.
Uhu Uhuhu schrieb: > Warum trotzdem? Häßlich und Statussysmbol - das geht nicht. Und "hässlich und Statussymbol" sagt was genau über die Technik aus? vn nn schrieb: > Dir ist klar, dass Apple bis vor kurzem fast nur von der Konkurrenz > gebaute Teile verbaute? Und das Multitouch schon vor Apple existiert > hat? Klar, aber der Multitouch bis dahin war einfach zum schiessen (zumindest das, was ich so gesehen habe). Ich wollte nur sagen, dass das iPhone zum Zeitpunkt seines Releases wirklich einzigartig und ein grosser Schritt war. Unabhängig davon wer welche Teile entwickelt hat. Heutzutage ist es natürlich nicht mehr so der "Renner" aber damals war es unvergleichbar.
Übrigens, bevor das Geschrei losgeht, bin selbst nicht gerade ein Fan von Apple (habe weder einen Mac noch ein iPhone) aber ein iPod habe ich mir doch gegönnt, gibt ja mittlerweile keine vernünftigen MP3 Player mehr.
Dave Chappelle schrieb: > Uhu Uhuhu schrieb: >> Warum trotzdem? Häßlich und Statussysmbol - das geht nicht. > > Und "hässlich und Statussymbol" sagt was genau über die Technik aus? Nichts. Aber die Technik ist bei Statussymbolen auch völlig wurscht, denn es kommt nur darauf an, daß viele Leute - aus welchen Gründen auch immer - danach lechzen. Früher waren z.B. edle Pferde Statussymbole - völlig ohne Technik, nur vorne Möhre rein und hinten Pferdeappel raus.
Uhu Uhuhu schrieb: > Warum trotzdem? Häßlich und Statussysmbol - das geht nicht. Geht wohl! Deutsche Autohersteller machen das seit Jahren vor. Dave Chappelle schrieb: > dass das iPhone zum Zeitpunkt seines Releases > wirklich einzigartig und ein grosser Schritt war War es nicht. LG Prada. Hat nur keinen interessiert, weil der Hersteller nicht genügend early adopters aktivieren konnte. Das gelang dann erst Apple.
Timm Thaler schrieb: > Geht wohl! Deutsche Autohersteller machen das seit Jahren vor. Dann sind offenbar genug Leute i.S. schön/häßlich anderer Meinung, als du.
Uhu Uhuhu schrieb: > Dann sind offenbar genug Leute i.S. schön/häßlich anderer Meinung, als > du. Luxuriöse Speisen entwickeln ihren erlesenen Geschmack auch eher über den Preis und den mit ihnen verbundenen Ruf als über den Geschmackssinn. Jedenfalls anfangs.
Timm Thaler schrieb: > LG Prada. Du machst wohl Scherze. Das Telefon war so schnell kaputt da konnte selbst das iPhone nicht mithalten und der Touchscreen war in keinster Weise mit dem iPhone zu vergleichen. Das Handy war teurer Schrott mehr nicht (und ich habe sonst absolut nichts gegen LG). Uhu Uhuhu schrieb: > Aber die Technik ist bei Statussymbolen auch völlig wurscht Du gehst auch in keinster Weise auf meine Argumente ein, ich schrieb schon von Beginn an "mal von der Firmenpolitik etc. abgesehen". Also vergiss mal die Anhänger, die Firma und die Preise und dann schau dir das Produkt nochmal an. Oder besser gesagt das iPhone von vor 5 Jahren und vergleichbare Produkte. BTW Schönheit liegt im Auge des Betrachters und gerade bei Telefonen finde ich ein schlichtes Design erstrebenswert, aber da ist wohl jeder anderer Meinung.
Hier noch ein Link mit ein paar Beispielfotos zum Thema Apple-Design: http://www.cultofmac.com/188753/the-braun-products-that-inspired-apples-iconic-designs-gallery/ d.H.: Design - kopiert Technik - zugekauft&nachgemacht Preis - überteuert Marketing - genial.
Wie dem auch sei ist seit dem I-Phone 1 kein wirklich herausragendes Neues mehr gekommen. Die Innovation treiben nun schon seit geraumer Zeit andere Firmen, Apple läuft mit zunehmendem Abstand der Innovation hinterher. Was heute an Ideen von HTC oder Samsung kommt kam vor einigen jahren noch von Apple. Das kann man ihnen auch nicht abspenstig machen. Das I Phone war zu der Zeit etwas vollkommen neues. Zeitgemäß, ja, da die Technologien dahinter ausgereift. Steve Jobs war ein Visionär. Er verstand es wie kaum ein anderer für Technologien neue Einsatzgebiete zu finden und diese dann auch sehr gut zu vermarkten. Seit er aber endgültig Apple verlassen hat zeigt sich, daß in seine Fußstapfen keiner der aktuellen Führungskräfte treten kann. Deutlich sieht man das an den definitiv fehlenden Innovationen und den damit einhergehenden Verkaufsrückgängen. Es setzt mehr oder weniger ein zweiter Apple Niedergang ein. Diesmal wird es wohl länger dauern, da der Berg, von dem sie herunterkommen sehr hoch ist. Ich selbst habe kein Apple Produkt und werde mir auch sicher keins kaufen, da ich derartige Statussymbole nicht brauche. Aber nichtsdestotrotz hat Steve Jobs meinen Respekt verdient, seine Firmenphilosophie jedoch nicht.
Dave Chappelle schrieb: > Uhu Uhuhu schrieb: >> Aber die Technik ist bei Statussymbolen auch völlig wurscht > > Du gehst auch in keinster Weise auf meine Argumente ein, ich schrieb > schon von Beginn an "mal von der Firmenpolitik etc. abgesehen". Ich habe habe mich zum Aspekt "Statussymbol" geäußert - das liegt deswegen nahe, weil Apple außer dem überhöhten Preis alles für stark begrenzte Lebensdauer seiner Produkte tut und eigentlich - wie Εrnst B✶ (ernst) schreibt - vor allem ein geniales Marketing betreibt. Und die Leute kaufen trotzdem, wie die Blöden. So funktionieren Schnittblumen und Apple hat es fertig gebracht, das Prinzip auf Computer im weiteren Sinn zu übertragen. > Also vergiss mal die Anhänger, die Firma und die Preise und dann schau > dir das Produkt nochmal an. Oder besser gesagt das iPhone von vor 5 > Jahren und vergleichbare Produkte. Ohne die Anhänger gäbe es - außer dem Spielzeug von vor 30 Jahren vielleicht - keine Apple-Produkte. So einfach ist das.
Uhu Uhuhu schrieb: > Dann sind offenbar genug Leute i.S. schön/häßlich anderer Meinung, als > du. Da gilt dann wieder: A. K. schrieb: > Wenn du nur genug selbst sauer verdientes Geld dafür gezahlt hast, dann > wird auch das hässlichste Stück schon. Dave Chappelle schrieb: >> LG Prada. > Du machst wohl Scherze. Das Telefon war so schnell kaputt... Uninteressant. Es war ein Schmardfon mit Dadschpadd vor dem Eifon, damit war das Eifon eben nicht das erste seiner Art, wie oft propagiert. Bei meinem Tablet wüsste ich auch nicht, ob ich den Akku wechseln könnte, gebe ich zu. Aber ich hätte spontan nichts gegen ein doppelt so dickes Padd, wenn es dafür einen Akkuschacht hätte. Gibts halt nicht....
Timm Thaler schrieb: > Uninteressant. Es war ein Schmardfon mit Dadschpadd vor dem Eifon, damit > war das Eifon eben nicht das erste seiner Art, wie oft propagiert. Aber das erste, das was taugt.
Timm Thaler schrieb: > Es war ein Schmardfon mit Dadschpadd vor dem Eifon, damit > war das Eifon eben nicht das erste seiner Art, wie oft propagiert. Das --man muss sich nicht zum Horst machen durch konsequente Falschschreiberei von Dingen-- iPhone war das erste benutzbare Smartphone mit Touchscreen. Nicht die Hardware an sich war das aufregende daran, sondern die Kombination mit funktionierender Software, und das zurückhaltende reduzierte Design des Gerätes, das nicht aussah wie ein Gadget aus einem Weltraummonsterkilleraliencomputerspiel. Keine blaue Leuchtdiode dran, keine kleinen Plastikklappen, keine Glitzerbeschriftungen (vom spiegelnden Apple-Logo auf der Rückseite abgesehen), keine mit den Leistungsdaten beschriftete Digitalkamera (wozu muss das da dranstehen?) ... und als wirklich beknacktes Detail die versenkte Kopfhörerbuchse, wegen der in der Anfangszeit praktisch nichts anderes als die Headsets von Apple selbst damit verwendbar waren, weil alle anderen Klinkenstecker zu dicke Gehäuse hatten. Ein an sich völlig banales, aber essentielles Feature war der mechanische Stummschalter, mit dem das Gerät auf "lautlos" gestellt werden kann, ohne es aus der Tasche zu holen und in mehreren verschachtelten Menüebenen herumzuklicken.
Christian B. schrieb: > Aber > nichtsdestotrotz hat Steve Jobs meinen Respekt verdient, seine > Firmenphilosophie jedoch nicht. Rufus Τ. Firefly schrieb: > Nicht die Hardware an sich war das aufregende daran, sondern die > Kombination mit funktionierender Software, und das zurückhaltende > reduzierte Design des Gerätes, das nicht aussah wie ein Gadget aus einem > Weltraummonsterkilleraliencomputerspiel. Keine blaue Leuchtdiode dran, > keine kleinen Plastikklappen, keine Glitzerbeschriftungen (vom > spiegelnden Apple-Logo auf der Rückseite abgesehen), keine mit den > Leistungsdaten beschriftete Digitalkamera (wozu muss das da dranstehen?) > ... und als wirklich beknacktes Detail die versenkte Kopfhörerbuchse, > wegen der in der Anfangszeit praktisch nichts anderes als die Headsets > von Apple selbst damit verwendbar waren, weil alle anderen > Klinkenstecker zu dicke Gehäuse hatten. > > Ein an sich völlig banales, aber essentielles Feature war der > mechanische Stummschalter, mit dem das Gerät auf "lautlos" gestellt > werden kann, ohne es aus der Tasche zu holen und in mehreren > verschachtelten Menüebenen herumzuklicken. Hallo Vor einigen Beitraegen hatte ich geschrieben, das ich sehr zufrieden mit dem Teil bin. Ich hab das iPhone 3G seit 2009 in Betrieb und bemerkte in keinster weise eine schwaeche des "nichtwechselbaren" Akkus. Also warum sollte ich das geraet wechseln zumal ich es damals von einem Bekannten fuer 200€ bekam, der ebend genau mit dem Touchpad nicht klarkam. Ich haette mir solch ein geraet im "Laden" nicht leisten koennen/wollen. Aber jetzt..... ...irgendwie muss das Geraet das gehoert haben und hat heute morgen seinen Dienst abrupt quittiert. Laesst sich weder einschalten, laden oder irgendwie anders aktivieren. ...hoffentlich ist nur das Daten-/Ladekabel defekt. Denn mittlerweile moechte ich wirklich das Teil nicht mehr missen. (zumal da mein "Telefonnummerngedaechtnis" drauf ist.) Gruss Asko.
Εrnst B✶ schrieb: > Hier noch ein Link mit ein paar Beispielfotos zum Thema Apple-Design: > > http://www.cultofmac.com/188753/the-braun-products-that-inspired-apples-iconic-designs-gallery/ > > > d.H.: > Design - kopiert > Technik - zugekauft&nachgemacht > Preis - überteuert > Marketing - genial. Auch wenn ich Apple nicht mag, aber da muss man sie verteidigen, die haben das meines Wissens nach (hatte das mal gelesen) mit Braun abgesprochen, die Designs zu übernehmen
Rufus Τ. Firefly schrieb: > das nicht aussah wie ein Gadget aus einem > Weltraummonsterkilleraliencomputerspiel. Keine blaue Leuchtdiode dran, > keine kleinen Plastikklappen, keine Glitzerbeschriftungen (vom > spiegelnden Apple-Logo auf der Rückseite abgesehen), Dafür sind sie aber der einzige (mir bekannte) Hersteller, der ein fettes Leuchtlogo in seine Notebooks einbaut, dass man nicht so einfach abschalten kann ;-) Mike Mike schrieb: > Auch wenn ich Apple nicht mag, aber da muss man sie verteidigen, die > haben das meines Wissens nach (hatte das mal gelesen) mit Braun > abgesprochen, die Designs zu übernehmen Quelle? Und abgesprochen oder nicht, ist hier ja eigentlich egal. Nur weil ich etwas abgesprochen übernehme ist es nicht mehr Innovation, als wenn ich nicht frage.
Mike Mike schrieb: > Auch wenn ich Apple nicht mag, aber da muss man sie verteidigen, die > haben das meines Wissens nach (hatte das mal gelesen) mit Braun > abgesprochen, die Designs zu übernehmen Mag sein. Die Schweizer Bahnhofsuhr haben sie ja auch mit (verspäteter) Absprache in das iOS-Uhr-Design übernommen. Um wieder zum Ursprungs-Thema zurückzukommen: Das einzige Braun-Gerät, das ich besitze, ist übrigens ein elektrischer Rasierer. Kein aufregendes Design, aber fest eingelötete Akkus, die ich schon einmal tauschen musste. Ob Apple dieses Detail auch von Braun übernommen hat?
Εrnst B✶ schrieb: > Ob Apple dieses Detail auch von Braun übernommen hat? Und dabei die Gehäuseschrauben vergessen? Vergeßlichkeit als schöpferische Leistung?
Fehlende Gehäuseschrauben gab es nur beim Ur-iPhone. Die nachfolgenden Modelle haben sehr wohl Schrauben. Hier eine Beschreibung, wie man beim iPhone 4 den Akku wechselt: http://www.ifixit.com/Guide/Installing+iPhone+4+Battery/3141/1 Und hier das ganze für das iPhone 5: http://www.ifixit.com/Guide/Replacing+iPhone+5+Battery/10582/1 Von Löten ist da übrigens in beiden Fällen nicht die Rede.
Uhu Uhuhu schrieb: > Und dabei die Gehäuseschrauben vergessen? Vergeßlichkeit als > schöpferische Leistung? Der Braun-Rasierer hat tatsächlich keine Gehäuseschrauben, sondern so snap-in Gehäusehälften. Die iPhones ("3", iirc), die ich schon zerlegt gesehen habe, hatten welche. Zwar so Miniatur-Spezialschrauben, aber mit dem richtigen Werkzeug durchaus zu öffnen. Der Akku ist dort auch nicht verlötet, sondern mit so einem fizzeligen mini-Stecker an der Platine befestigt. d.H. mMn ist der Akku-Wechsel beim iPhone einfacher als beim Braun-Rasierer.
Εrnst B✶ schrieb: > Der Braun-Rasierer hat tatsächlich keine Gehäuseschrauben, sondern so > snap-in Gehäusehälften. Aha. Mein alter von gefühlten 100 Jahren hatte noch welche. Aber womöglich hat Braun diese Innovation auch - gegen saftige Lizenzgebühr - von Apple übernommen ;-)
Uhu Uhuhu schrieb: > Aber womöglich hat Braun diese Innovation auch - gegen saftige > Lizenzgebühr - von Apple übernommen ;-) Nee, das war die Kompensation für die Übernahme des Designs durch Apple.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Fehlende Gehäuseschrauben gab es nur beim Ur-iPhone. Die nachfolgenden > Modelle haben sehr wohl Schrauben. Dafür überlegt sich Apple ständig neue Schraubenkopfdesigns, um die Schwierigkeit des Tauschens durch den Endnutzer möglichst hoch zu halten. Und zuminest bei dem iPod Touch, meines Wissens nach auch bei der aktuellen Generation, ist der Akku verlötet. Rufus Τ. Firefly schrieb: > Von Löten ist da übrigens in beiden Fällen nicht die Rede. Trotzdem ist das Ganze noch lange nicht für Heinz und Kunz durchführbar. Neben Verlust der Garantie und Benötigung von Apple Spezialwerkzeug ist es recht wahrscheinlich, dass dann hier (oder in einem anderen Forum) ein neuer Thread "iPhone Akkustecker abgebrochen" auftaucht ;-) Alles in allem kann man nicht behaupten, dass das Design reparaturfreundlich oder auch nur "nicht reparaturunfreundlich" gehalten wurde ;-) Hier im Forum wird sich sicher ein gewisser Prozentsatz zutrauen, den Akku zu tauschen, aber das trifft ja noch keine Aussage über den allgemeinen Endanwender. Und mit der Garantie ist's dann auch vorbei..
Sni Ti schrieb: > aber das trifft ja noch keine Aussage über den allgemeinen Endanwender. Damit haben sie geschickt die Kritik abgebügelt, ohne für Lieschen Müller irgendwas was geändert zu haben. Das ist Marketing. Stromlinienförmig ist nichts dagegen...
Sni Ti schrieb: > Alles in allem kann man nicht behaupten, dass das Design > reparaturfreundlich oder auch nur "nicht reparaturunfreundlich" gehalten > wurde ;-) Hier im Forum wird sich sicher ein gewisser Prozentsatz > zutrauen, den Akku zu tauschen, aber das trifft ja noch keine Aussage > über den allgemeinen Endanwender. Und mit der Garantie ist's dann auch > vorbei.. Mal ein Versuch, das als Laie rechtlich zu sortieren: Ein Akku ist meist ein Verbrauchsgut und fällt daher nicht unter die 2 Jahre Gewährleistung, sondern hat kürzere Fristen (wie ist das bei Apple?). Die kürzere Frist hängt mit dem bekannten Umstand zusammen, dass Akkus eben schon deutlich vor Ablauf der 2 Jahre den Geist aufgeben können. Wenn man den Akku aber nicht selbst wechseln kann und ein vom Verkäufer angebotener Wechsel mehr kostet, als die reinen Materialkosten ausmachen, dann müsste sich doch daraus ableiten lassen, dass bereits ab Werk ein Mangel vorlag, der zu einem Defekt des Gerätes innerhalb der 2 Jahre führen kann. Das müsste dann doch umgekehrt darauf hinaus laufen, dass man bei einem nicht selbst wechselbaren Akku innerhalb der 2 Jahre einen Anspruch auf Auswechslung durch Verkäufer/Hersteller zu den reinen Materialkosten des Akkus haben sollte.
Sni Ti schrieb: > Trotzdem ist das Ganze noch lange nicht für Heinz und Kunz durchführbar. Sicher. Ist es nicht. Aber andererseits ist die verwendete Akkutechnik auch besser geworden, so daß ein Tausch ganz erheblich seltener erforderlich ist als zu Zeiten von z.B. Siemens S35. Da war es zwingend nötig, den Akku ersetzen zu können, denn der hatte eine wirklich erbärmliche Lebensdauer. Die Akkus aber, die in iPhone & Co. zu finden sind, leben deutlich länger und müssen nicht zwingend alle paar Jahre erneuert werden; ich kenne ein Ur-iPhone, das nach wie vor mit seinem mittlerweile sechsjährigen Akku verwendet wird. Natürlich, eine gewisse Ausfallquote gibt es auch, aber die kann dann auch tatsächlich von geeigneten Werkstätten übernommen werden -- und gerade bei Mobiltelephonen bekommt das jeder Hinterhofschrauber hin, da muss das Gerät weder an Apple eingeschickt noch explizit von denen repariert werden.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Die Akkus aber, die in iPhone & Co. zu finden sind, leben deutlich > länger und müssen nicht zwingend alle paar Jahre erneuert werden; Apple gibt der Webseite zufolge nur 1 Jahr Garantie. Wer mehr will, für den haben sie die kostenpflichtige Lösung AppleCare parat. Aber ich sehe grad, mein Gedankengang war nicht so daneben, man hat also einen Anspruch gegen den Verkäufer, wenn der Akku keine 2 Jahre hält: http://www.n-tv.de/technik/Akku-muss-zwei-Jahre-halten-article5304461.html Mit der EU hatten sie wegen AppleCare auch schon Ärger: http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article109557443/Apple-fuehrt-Kunden-mit-Apple-Care-in-die-Irre.html Unter dem Strich kann also ein wechselbarer Akku für den Hersteller oder zumindest den Verkäufer in den Kosten günstiger sein als ein fest eingebauter.
Deine Interpretation, daß die Akkulebensdauer mit der Garantiedauer korreliert, ist etwas grob vereinfacht, und insofern Dein Schluss auch fragwürdig. Oder anders zu interpretieren: Wenn der Akku leicht wechselbar ist, kann er so beschissen sein, wie er will, denn dann kann er als Verschleißteil von der Gewährleistung ausgenommen werden. Den Zustand kennen wir ja auch, denn den Zustand hatten wir in der vor-Smartphone-Zeit. Ist das anstrebenswert?
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Oder anders zu interpretieren: Wenn der Akku leicht wechselbar ist, kann > er so beschissen sein, wie er will, denn dann kann er als Verschleißteil > von der Gewährleistung ausgenommen werden. Gewissermassen ja. Das erklärt übrigens auch, weshalb sich die eingeklebten Akkus vorzugsweise bei den teuren Geräten mit hoher Gewinnmarge finden, nicht aber bei den Billiggeräten. Nicht weil der Akku beschissen wäre, sondern weil die Kosten für den Austausch der doch mal vorzeitig defekten Akkus nicht von der Marge gedeckt werden. > Ist das anstrebenswert? Nein, wenn man davon ausgeht, dass die effektive Nutzdauer des Gerätes die des Akkus nicht signifikant überschreitet. Ja, wenn man die Geräte deutlich länger verwenden will als diese 2 Jahre. Es gibt Leute, die heute noch mit uralten Nokias herumlaufen. Und auch bei Smartphones wird irgendwann eine Sättigung erreicht, bei der sich die Leute nicht mehr alle 2 Jahre ein neues Gerät andrehen lassen.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > und > gerade bei Mobiltelephonen bekommt das jeder Hinterhofschrauber hin, da > muss das Gerät weder an Apple eingeschickt noch explizit von denen > repariert werden. Wobei ich mir da auch nicht sicher bin, wie das dann mit der Garantie aussieh. Ist es Apple egal, wenn das irgendeine Werkstatt macht? Muss die irgendwie zertifiziert sein? Überprüf Apple ggf im Garantiefall ob Teile getauscht wurden (SN der Teile)? Ja, in der Praxis würde ich mir auch nichts denken und das Ding zu irgendeiner Werkstatt geben, wenn ich eines hätte und es nicht selbst könnte. Aber wie es dann aussieht, wenn man sich wirklich an die von Apple geforderten Spielregeln (Garantie) halten will ist wieder etwas anderes. Und das ist nun mal die Firmenpolitik, die beachtet werden sollte. Dass ein Akkutausch nicht so selten ist (kommt ja immer auch auf den Nutzer an) zeigen die verschiedenen Händler, die anscheinend kein Problem damit haben, ihre Ware abzusetzen. Und der Teil der an Werkstätten geht dürfte wohl größer sein ;-) http://offer.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewBidsLogin&_trksid=p2047675.l2564&rt=nc&item=230824303586 http://offer.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewBidsLogin&_trksid=p2047675.l2564&rt=nc&item=320882394336 ... Aber ja, mir ist klar, dass man das IPhone mit Wechselakku nicht so dünn herstellen könnte und man dem Nuzer den Tausch aus Sicherheitsgründen nicht raten möchte (schließlich sind die Dinger nicht ganz ungefährlich). Dennoch finde ich die Handhabe gegenüber Leuten, die sich das zutrauen/ kleinen Reparaturwerkstätten dennoch ziemlich doof ;-) Könnte man auch kundenfreundlicher lösen.
Sni Ti schrieb: > Wobei ich mir da auch nicht sicher bin, wie das dann mit der Garantie > aussieh. Sollte der Akku tatsächlich noch in der Garantiezeit verrecken, ist natürlich Apple hinzuzuziehen. Das ist nun nichts besonderes, das ist bei jedem anderen Produkt auch so, daß in der Garantiezeit der Hersteller bzw. in der Gewährleistungsfrist der jeweilige Händler zuständig ist. Ansonsten ist der Einwurf irrelevant, weil die Akkus üblicherweise erst lang nach Ablauf irgendwelcher Garantiefristen getauscht werden müssen. > Dass ein Akkutausch nicht so selten ist (kommt ja immer auch auf den > Nutzer an) zeigen die verschiedenen Händler In den ersten zwei Jahren nach Kauf? Deine eBay-Links beziehen sich auf Akkus für das iPhone 4, das ist mittlerweile drei Jahre auf dem Markt. Und die absoluten Verkaufszahlen sind nicht qualitativ verwertbar, wenn nicht gleichzeitig die absoluten Verkaufszahlen der Geräte bekannt sind. Nur weil die Anzahl verkaufter Ersatzakkus groß ist, bedeutet das nicht zwangsweise, daß die Akkus auch wirklich ständig ausgewechselt werden müssen -- denn die Anzahl verkaufter iPhones ist auch erheblich. Und das iPhone 4 ist beim Akkutausch das bislang servicefreundlichste gewesen (das iPhone 5 ist hier ein leichter Rückschritt). Ursprünglich hatte es sogar normale Philips-Schrauben, erst nach einiger Zeit wurden die durch Pentalobe ersetzt.
Aber nichts desto trotz giebt es noch mehr Produkte, wo der Akku nicht wechselbar ist.... Ich selbst besitze ein MP3-Player von Phillipps und eine Zahnbürste von Braun. Bei beiden ist es nicht möglich den Akku zu wechseln. Und das Argument von: Old Papa schrieb: > bin aber bei meiner Zahnbürste auch > > reingefallen. Da geht nix, ist komplett verklebt. Muss wohl auch so > > sein, wegen "Nassraum" oder so ;) zählt nicht wirklich, da es für die "Wasserdichtigkeit" vernünftige Verschlüsse mit guten Dichtungen giebt. Aber auch bei einem Batteriewechsel einer Armbanduhr geht man normalerweise auch zum Uhrmacher...... Generell ist es doch so, wenn man ein Gerät mit einem nicht wechselbaren Akku hat, und der geht kaputt, hat man das Gerät ja schon länger und man freundet sich mit einem Neukauf viel schneller an als wenn man ein Billigakku nachschieben könnte. Für mich ist das eine klare "geplante Obsoleszens".! Aber es ist ja auch kein Wunder bei unserer heutigen Gesellschaft die schneller wegwirft, als etwas reparieren zu lassen. Was aber auch daran liegt, das Reparaturen in der Regel zu teuer sind, da die Zeit, im Gegensatz zu dem Material, den grössten Anteil ausmacht. Warum giebt es denn kaum noch Radio und Fernsehtechniker? - Weil es billiger ist bei "Geiz ist GEIL" und Konsorten ein Neugerät zu kaufen... Der Vorteil ist auch noch....man ist immer Up to Date.... Auch was Handys angeht.....Saturn und Media Markt z.B. verkauft quasi "Einweghandys".....ab 10€ MIT 10€ Guthaben......... Okay, ich schweife etwas von Thema ab, aber die Halbwertzeit, auch von teuren Handys liegt derzeit bei 6-9 Monaten..... Da ist es doch wirklich denkbar dass man, wenn sich der Akku nach 2-3 Jahren verabschiedet, wirklich was neues gönnt. Ich persönlich besitze ein S3 und ich hoffe dass es noch ein paar Jahre hält.... Die wirklichen Statusfreaks....ob Samsung, HTC oder Apple kauft sich sowieso das neueste Handy und steht dafür auch nachts vor dem Laden..... Abgesehen davon würd ich mir nie was kaufen wo ein angebissener Apfel drauf ist.........da muss ja der Wurm drin sein...... ;-D
André Menzel schrieb: > Und das Argument von: > > Old Papa schrieb: >> bin aber bei meiner Zahnbürste auch >> >> reingefallen. Da geht nix, ist komplett verklebt. Muss wohl auch so >> >> sein, wegen "Nassraum" oder so ;) > > zählt nicht wirklich, da es für die "Wasserdichtigkeit" vernünftige > Verschlüsse mit guten Dichtungen giebt. Tja, das wurde gerade auch in der "Zeit" behauptet. Merkwürdigerweise gibt es von Braun/Oral-B aber sogenannte "Reisezahnbürsten", die mit zwei AA-Zellen betrieben werden, die man natürlich wechseln kann ... Übrigens nähert sich Deine Tastatur der Obsoleszenz an, die Taste mit dem Punkt drauf prellt.
Sni Ti schrieb: > Aber ja, mir ist klar, dass man das IPhone mit Wechselakku nicht so dünn > herstellen könnte Wie dünn sind die denn? Der Acer n50 PDA ist 10 Jahre alt, 17mm dick und hat hat Wechselakkus - scheint also doch nicht völlig unmöglich zu sein...
iPhone 5: 7,6mm, fest eingebaut. Samsung S4: 7,9mm, m.W. wechselbar.
Wie macht man denn einen Reset ohne Wechselakku? Mein Gerät hängt sich ab und zu mal auf, da bin ich froh, dass ich den Akku fluchend rausnehmen kann.
Gewöhnlich gibt es irgendwelche Tastenfunktionen oder Tastenkombinationen in Verbindung mit der Zeit, die kurzen Prozess machen. So kann es beispielsweise sein, dass das Gerät nach 10 Sekunden Druck auf den Einschalter hart abschaltet. Auch bei Geräten mit Wechselakku. Kennt jemand ein Tab ab 7 Zoll mit Wechselakku?
A. K. schrieb: > Kennt jemand ein Tab ab 7 Zoll mit Wechselakku? Ich trau mich nicht mit Gewalt an mein Galaxy Tab 2 7.0 ranzugehen. Es sieht aber aus, als wenn man die Rückseite abnehmen kann. Ich vermute das diese eingeschnappt ist und sich irgendwie abhebeln lässt. Schrauben gibt es offensichtlich keine, auch nicht in der Klinkenbuchse und im Ladestecker. Vielleicht fällt es mir noch paar mal runter, dann geht es bestimmt irgendwann auf ;o)) bye uwe
André Menzel schrieb: > Warum giebt es denn kaum noch Radio und Fernsehtechniker? Weil es diesen Beruf (Berufsbezeichnung) schon einige Jahre nicht mehr gibt ;)
Uwe R. schrieb: > Ich trau mich nicht mit Gewalt an mein Galaxy Tab 2 7.0 ranzugehen. Offenbar problemlos: http://www.youtube.com/watch?v=J41eY3AvXc8
A. K. schrieb: > Wenn man den Akku aber nicht selbst wechseln kann und ein vom Verkäufer > angebotener Wechsel mehr kostet, als die reinen Materialkosten > ausmachen, dann müsste sich doch daraus ableiten lassen, dass bereits ab > Werk ein Mangel vorlag, der zu einem Defekt des Gerätes innerhalb der 2 > Jahre führen kann. Hallo Das erinnert mich irgndwie an Gespraech mit einem Kunden, der ein Waschbecken in seiner Garage haben wollte. Als ich dann sagte, das sowas ca 500DM kostet kam er mit der "Weisheit", ein Waschbecken kostet doch im Baumarkt nur 20 DM.... Leider vergass er wohl, das ausser dem Waschbecken auch noch ein Zu- wie auch ein Abfluss zu installieren sind, von der Mischbatterie wollen wir lieber erst gar nicht reden. Wieso sollte Dir jemand einen Akku fuer den niedrigsten EBay-Preis verkaufen und dazu noch einbauen ? Machen fuer Dich alle was umsonst ? Kannst Du von der Hand im Mund oder troestende Worte leben ? Derjenige investiert Arbeitskraft und/oder Arbeitszeit. Es ist ja voellig legitim diese dann auch in Rechnung zu stellen. Wobei man natuerlich auch auf dem beruehmten Teppich bleiben sollte. Gruss Asko.
Asko B. schrieb: > Wieso sollte Dir jemand einen Akku fuer den niedrigsten > EBay-Preis verkaufen und dazu noch einbauen ? Muss er nicht. Geld zurück geht natürlich auch. ;-) Das war von meiner Seite nur eine Überlegung, wie sich ein fest eingebauter Akku im Vergleich zu einem wechselbaren Akku rechtlich darstellen könnte. Wird er als Verschleissteil betrachtet, dann könnte man die fehlende Möglichkeit, ihn wie sonst üblich wechseln zu können, als ab Werk eingebauten Mangel betrachten. Ist er kein Verschleissteil, dann ist er ohnehin Teil der Gewährleistung. > Machen fuer Dich alle was umsonst ? Innerhalb der Gewährleistungsfrist ist das sogar Gesetz. Nicht immer zur Freude aller Verkäufer, aber so ist es nun einmal.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > André Menzel schrieb: >> zählt nicht wirklich, da es für die "Wasserdichtigkeit" vernünftige >> Verschlüsse mit guten Dichtungen giebt. > > Tja, das wurde gerade auch in der "Zeit" behauptet. Merkwürdigerweise > gibt es von Braun/Oral-B aber sogenannte "Reisezahnbürsten", die mit > zwei AA-Zellen betrieben werden, die man natürlich wechseln kann ... Außerdem lassen sich Brauns Zahnbürsten recht problemlos öffnen, trotzdem ist der Akku gelötet.
Εrnst B✶ schrieb: > Kein aufregendes Design, aber fest eingelötete Akkus, die > ich schon einmal tauschen musste. Drei eingelötete Mignonzellen-Akkus mit Lötfahne hatte schon 1976 mein Commodore SR4148R, schöner Retro-Taschenrechner. Nach 2 Stunden Rechnen ist der Saft auch alle, und man muß dann schon aufladen. Der Chip war halt NMOS oder PMOS, und das Display LED, ist halt stromfressend. Zu seiner Zeit aber ein gutes Gerät. Immerhin konnte man die Akkus aber tauschen, wenn man einen Lötkolben hatte, und Mignonakkus mit Lötfahne bekam, und das Gerät aufschraubte. Die Akkus hielten bei mir nur 2 Jahre, nach dem zweiten Akkusatz gab ich es aber auf. Vielleicht biege ich ihn für einen Retro-Zweck mal wieder hin, mehr aber auch nicht. Mignon-Akkus sollen ja heute die fünffache Kapazität haben. Der Akkubetrieb für Taschenrechner war damals neu. Die Mignon-Akkus hatten auch nur maximal 500mAh Kapazität. Nun ja, eine Klausur mußte so ein Rechner damals auch gar nicht überstehen, da Klausuren noch für Rechnungen ohne Taschenrechner ausgelegt waren. Vielleicht mit dem Rechenschieber. Man konnte ihn mit dem mit gelieferten Steckernetzteil aber auch stationär am Netz betreiben, z.B. in einem Büro.
A. K. schrieb: > Uwe R. schrieb: >> Ich trau mich nicht mit Gewalt an mein Galaxy Tab 2 7.0 ranzugehen. > > Offenbar problemlos: http://www.youtube.com/watch?v=J41eY3AvXc8 Jo, so gehts, THX. Hab aber gerade keinen Bock zum komplett öffnen, vielleicht brauch ich nochmal die garantie. Es ist erst 4 Monate alt ;o)) bye uew
Asko B. schrieb: > Wieso sollte Dir jemand einen Akku fuer den niedrigsten > EBay-Preis verkaufen und dazu noch einbauen ? Nicht verkaufen. Umsonst geben und einbauen. Wenn ich jemanden ein Gerät verkaufe, und das geht in der Gewährleistungszeit kaputt, muss ich das auch kostenfrei reparieren. Und wenn der Akku fest im Gerät verbaut ist, kann er auch nicht auf "Verschleißteil" rausgerechnet werden.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Sollte der Akku tatsächlich noch in der Garantiezeit verrecken, ist > natürlich Apple hinzuzuziehen. Das ist nun nichts besonderes, das ist > bei jedem anderen Produkt auch so, daß in der Garantiezeit der > Hersteller bzw. in der Gewährleistungsfrist der jeweilige Händler > zuständig ist. Ich meinte vielmehr den Verlust der Garantie, wenn man en Aku selbst tauscht ;-) > Ansonsten ist der Einwurf irrelevant, weil die Akkus üblicherweise erst > lang nach Ablauf irgendwelcher Garantiefristen getauscht werden müssen. > >> Dass ein Akkutausch nicht so selten ist (kommt ja immer auch auf den >> Nutzer an) zeigen die verschiedenen Händler > > In den ersten zwei Jahren nach Kauf? Deine eBay-Links beziehen sich auf > Akkus für das iPhone 4, das ist mittlerweile drei Jahre auf dem Markt. > > Und die absoluten Verkaufszahlen sind nicht qualitativ verwertbar, wenn > nicht gleichzeitig die absoluten Verkaufszahlen der Geräte bekannt sind. > Nur weil die Anzahl verkaufter Ersatzakkus groß ist, bedeutet das nicht > zwangsweise, daß die Akkus auch wirklich ständig ausgewechselt werden > müssen -- denn die Anzahl verkaufter iPhones ist auch erheblich. Dass sie ständig gewechselt werden müssen behauptet auch niemand. Und von den ersten zwei Jahren hatte ich nichts geschrieben ;-) Aber dass jedes IPhone mindestens 6 Jahre hält stimmt auch nicht. Und 3 Jahre finde ich nicht so viel, wenn man davon ausgeht, dass das die maximale Zeit ist, die der Besitzer sein iPhone genutzt hat. Aber gut, nehmen wir das 4S: http://offer.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewBidsLogin&_trksid=p2047675.l2564&rt=nc&item=330900069805 Wenn du nach iPhone5 Akus suchst, haben die Händler dort genauso ihren Absatz, sicher nicht in den Mengen wie beim 4er, aber trotzdem ;-) Ich behaupte auch nicht, dass irgend ein bestimmter Prozentsatz gewechselt werden muss, aber dass man erst nach mindestens x Jahren wechseln muss ist nun mal falsch ;-) > Ursprünglich > hatte es sogar normale Philips-Schrauben, erst nach einiger Zeit wurden > die durch Pentalobe ersetzt. Was soll daran jetzt gut sein? Das Produkt war mal besser, bevor sie es absichtlich schlechter gemacht habenß Klasse Vorteil! ;-)
Sni Ti schrieb: > Ich meinte vielmehr den Verlust der Garantie, wenn man en Aku selbst > tauscht Und welchen Sinn hat das? > Und von den ersten zwei Jahren hatte ich nichts geschrieben Doch, genau das hast Du. Einen Garantieverlust kann es nämlich nur dann geben. > Aber dass jedes IPhone mindestens 6 Jahre hält stimmt auch nicht. Habe ich auch nirgends behauptet. > Wenn du nach iPhone5 Akus suchst, haben die Händler dort genauso ihren > Absatz Da es Leute gibt, die das mit der Garantie nicht so ganz verstanden haben, werden die sich auch mit solchen Akkus eindecken. Und natürlich wird es einen gewissen Prozentsatz an Geräten geben, bei denen der Akku tatsächlich sehr schnell kaputtgegangen ist -- das ist die Qualitätsstreuung der Massenfertigung. > aber dass man erst nach mindestens x Jahren > wechseln muss ist nun mal falsch Habe ich auch nie behauptet. > Was soll daran jetzt gut sein? Nichts, auch das habe ich nicht behauptet. Ich habe nur die Tatsache erwähnt. Am Textverständnis musst Du wohl noch ein bisschen arbeiten.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Sni Ti schrieb: >> Ich meinte vielmehr den Verlust der Garantie, wenn man en Aku selbst >> tauscht > > Und welchen Sinn hat das? Weil man vll noch in der Grenze der "zumutbaren" Akkuleistung ist aber gerne mehr hätte. Weil mein sein Handy nicht für Tage/ Wochen hergeben will. >> Und von den ersten zwei Jahren hatte ich nichts geschrieben > > Doch, genau das hast Du. Einen Garantieverlust kann es nämlich nur dann > geben. Ich habe nur mehrere Punkte angesprochen, die unabhängig von einander die Firmenpolitik im Bezug auf die Akkus zeigen. Nämlich, dass der Nutzer die Batterien nicht tauschen soll, ob innerhalb der Garantiezeit (Verlust derselbigen) oder danach (Beispiel Schrauben). Und zumindest ich würde lieber 20€ mehr zahlen und dafür nicht auf unbestimmte Zeit auf mein Handy verzichten wollen. Ich weiß nicht wie schnell Apple ist, aber wenn ich es zum Händler schicke, nachdem ich mit dem darüber diskutiert habe, dass der Fehler nicht durch meine Behandlung geschrottet wurde (wie beweise ich das eigentlich?) und der das dann zu Apple schickt, die das tauschen, dann zu ihm zurückschicken und er zu mir - ich denke mal 2 Wochen können da schnell zusammenkommen. >> Wenn du nach iPhone5 Akus suchst, haben die Händler dort genauso ihren >> Absatz > > Da es Leute gibt, die das mit der Garantie nicht so ganz verstanden > haben, werden die sich auch mit solchen Akkus eindecken. Das sind wohl eher Leute, die nicht auf ihr Gerät verzichten wollen oder es gejailbreakt hatten. Beweise mal bitte dem Händler, dass der Schaden nicht dadurch zustande kam*. Aber ganz abgesehen davon bleibt festzustellen, dass ein Akkutausch auf bei geringem Alter nötig sein kann (aber nicht muss! nicht wieder falsch verstehen ;-)). Garantie war ja nicht wirklich das Hauptthema ;-) > Am Textverständnis musst Du wohl noch ein bisschen arbeiten. Dann bin ich ja in guter Gesellschaft ;-) *Als Textverständnishilfe; Wenn die Garantie 1 Jahr beträgt und ein Jailbreak vorliegt müsste der Käufer dem Verkäufer beweisen (Beweislastumkehr), dass der Fehler nicht durch den Jailbreak aufgetreten ist (sofern der Händler das nachprüft). Unabhängig von abgelaufener Garantie und ohne einfache Möglichket auf Gewährleistung steht der Käufer auch hier vor 2 Jahren vor dem Problem seinen Akku tauschen zu müssen. Und Apple wird alles andere als ihn beim Selbsttausch unterstützen ;-)
Sni Ti schrieb: > *Als Textverständnishilfe; Wenn die Garantie 1 Jahr beträgt und ein > Jailbreak vorliegt müsste der Käufer dem Verkäufer beweisen > (Beweislastumkehr), Als weitere Textverständnishilfe: Eine Garantie ist eine freiwillige, vom Hersteller gewährte Leistung. Deren Dauer und Gewährung liegt im freien Ermessen des Herstellers. Eine "Beweislastumkehr" gibt es jedoch im Zusammenhang mit der gesetzlich geregelten Gewährleistung - deren Dauer ist gesetzlich vorgegeben (nämlich zwei Jahre), deren Gewährung aber ist nach sechs Monaten davon abhängig, daß der Kunde nachweisen kann, daß der Schaden nicht durch ihn herbeigeführt wurde (das ist eben jene "Beweislastumkehr"). Für die Gewährleistung ist nicht der Hersteller, sondern der Händler zuständig, bei dem das Gerät gekauft wurde. Bei Vorliegen eines Jailbreaks kann der Hersteller jede Garantie kategorisch verweigern (das ist, weil die Garantie eine freiwillige Leistung ist, sein Recht). Inwiefern sich so eine vom Hersteller nicht vorgesehene Modifikation auf die Gewährleistung auswirkt, ist ein schönes Beschäftigungsfeld für Juristen und natürlich nicht eindeutig geklärt. Händler können sich hier durch unterschiedlich kulanten Umgang mit dem Thema hervortun.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Sni Ti schrieb: >> *Als Textverständnishilfe; Wenn die Garantie 1 Jahr beträgt und ein >> Jailbreak vorliegt müsste der Käufer dem Verkäufer beweisen >> (Beweislastumkehr), > > Als weitere Textverständnishilfe: Ich bin mir nicht sicher, ob ich es noch lustig oder traurig finden soll, dass du mir Verständnisprobleme unterstellst, aber es nicht schaffst den Satz zu verstehen ;-) Um den Satz zu erklären: -Verkäufer: Synonym Händler ( http://www.duden.de/rechtschreibung/Haendler ) -Beweislastumkehr: Tritt nach 6 Monaten bei Gewährleistungsansprüchen in Kraft (logischerweise hat das nichts mit dem Hersteller zu tun, wie du ja folgerichtig bemerkt hast) Ist das Gerät also nun älter als ein Jahr (somit bei Apple keine Garantie mehr vorhanden) aber jünger als 2 Jahre, muss man sich wohl oder übel mit dem Händler auseinandersetzen (wenn man nicht selber zahlen will). Wenn ein Jailbreak vorliegt, wird man beweisen müssen, dass der Defekt damit nicht im Zusammenhang steht. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass zumindest hier der Unterschied zwischen Gewährlesung und Garantie klar ist und ich somit nicht jedesmal schreiben muss "Garantie des Herstellers" und "Gewährleistung durch den Händler". Und wenn ich das geschrieben hätte, würde wohl der nächste antanzen, dass ja nur die "Gewährleistungsansprüche des Händlers, der das Gerät an den Kunden verkauft hat, dem der Akku seines Gerätes in der Gewähleistungsfrist kaputt gegangen ist" gemeint sein könne. Und, dass das Gerät älter als ein Jahr ist, habe ich nur desshalb rein genommen, damit nicht als nächstes "Argument" kommt, dass Apple hier ja in x Fällen kulan war. Rufus Τ. Firefly schrieb: > Inwiefern sich so eine vom Hersteller nicht vorgesehene Modifikation auf > die Gewährleistung auswirkt, ist ein schönes Beschäftigungsfeld für > Juristen und natürlich nicht eindeutig geklärt. Händler können sich hier > durch unterschiedlich kulanten Umgang mit dem Thema hervortun. Richtig. Man kann dann auf Kulanz hoffen, sie jedoch nicht voraussetzen. All diese Rumerklärerei geht übrigens nur auf deine Behauptung mit den 2 Jahren zurück. Ohne die wäre all das hier hinfällig ;-) Und war auch eigentlich nur eines der Beispiele, warum man auch vor 2 Jahren einen Akku benötigen könnte ;-) Aber so wird das wirklich ziemlich albern hier..
Sni Ti schrieb: > Ich bin mir nicht sicher, ob ich es noch lustig oder traurig finden > soll, dass du mir Verständnisprobleme unterstellst, aber es nicht > schaffst den Satz zu verstehen Du hast "Garantie" und "Beweislastumkehr" in Zusammenhang gebracht, wer das jetzt lustig oder traurig findet, überlasse ich dem Betrachter.
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