Hallo, ich habe hier eine Schaltung, die mit 8 in Reihe geschalteten Mignon AA Akkus läuft. 8x 1,2 V = 9,6 Volt voll 8x 0,9 V = 7,2 Volt - hier wird abgeschaltet Nun möchte ich gerne die Kapazität aufgrund der gemessenen Gesamtspannung in Prozent auf einem LCD wiedergeben. Ich finde jedoch immer noch Entladekurven im Internet, nirgends Tabellen etc. Das ist mir zuviel PiemalDaumen. Klar, ich könnte ja auch Messreihen machen... Aber gibts da nict irgendwelche Tabellen? Stromentnahme liegt bei ca. 0,56 - 0,63 A! Danke und Gruß Christoph
Hmmm, Kapazität beim Laden oder Entladen? Und was sollen das für Tabellen sein? Im Prinzip kannst Du die Spannung und den Strom messen, das alle 0,x Sekunden, Produkt bilden und alle 0,x Sekunden aufaddieren. Sowas mach jeder µC mühelos, Mühe macht es das Programm zu stricken ;-) da Du ja via LCD anzeigen willst, ist ein µC also angebracht. Old-Papa PS: Schaltungen dazu gurken sicher zu hunderten durchs Netz.
Der Ladezustand kann nicht an der Spannung abgelesen werden, da die Entladekurve im mittlerem bereich (20-80%) zu flach verläuft und zu stark vom Akku-Modell, Temperatur und Stromstärke abhängt. Notebooks schätzen die Restlaufzeit recht präzise, indem Sie protokollieren, wieviel Energie hinein und hinaus geflossen ist.
Ch Sp schrieb: > Ich finde jedoch immer noch Entladekurven im Internet, nirgends Tabellen > etc. Das ist mir zuviel PiemalDaumen. irgendeine Tabelle hilft dir bei deinen speziellen Akkus auch nicht weiter, das ist noch nicht Mal Pi x Daumen Stefan Frings schrieb: > Notebooks schätzen die Restlaufzeit recht präzise, indem Sie > protokollieren, wieviel Energie hinein und hinaus geflossen ist. die Ah zu zählen ist sinnvoller, bei Energiemessung muss auch nämlich noch der Innenwiderstand berücksichtigt werden
Hallo, Danke für die Antworten. Es handelt sich dabei um handelsübliche NiMH Akkus. Das mit der Strommessung sehe ich ein. Ich möchte auch nur sagen können: Akku dreiviertel, halb oder viertel voll... Es geht um die Kapazität beim Entladen.
Ch Sp schrieb: > Hallo, > Danke für die Antworten. > Es handelt sich dabei um handelsübliche NiMH Akkus. > > Das mit der Strommessung sehe ich ein. Ich möchte auch nur sagen können: > > Akku dreiviertel, halb oder viertel voll... Es geht um die Kapazität > beim Entladen. Irgendwie ist es ein Widerspruch wenn du die Kapazität über die Spannung messen willst, dann aber behauptest, dass exakte Entladekurven dir zu viel Pimaldaumen ist und du lieber Tabellen hättest die doch erst recht ungenau sind. Willst du es genau, dann miss den Strom und Spannung und berechne darauß die Kapazität. Willst du es einfach, dann miss die Spannung. Die Tabelle mit den vier Messwerten musst du dir dann selber zurechtlegen. Wenn der Akku ständig identisch belastet wird und sich diese Belastung nie ändert, dann kannst du grob über die Spannung eine Aussage treffen. Dennoch heißt es hier: Schätzen. Da gibt es keine Faustformel. Zudem wird die Anzeige nur bei neuen Akkus dann funktionieren, ältere Akkus haben ein ganz anderes Verhalten, das du durch eine Spannungsmessung nicht auffangen kannst.
Eigentlich kannst Du nur zuverlässig zwischen "leer" und "geht noch" unterscheiden. So verhalten sich auch viele Geräte aus der Unterhaltungselektronik , z.B. meine Foto Kamera. Die zeigt erst mehrere Stunden lange "voll" an, dann fünf Minuten lang "mittel" und dann geht sie aus. Ist leider so bei Nickel Akkus. Die Spannungs-Messung taugt da nicht. Wenn Du mal gewöhnliche NiMh Akkus mit den "ready-to-use" Typen (wie Eneloop) vergleichst, wirst Du feststellen, dass die Spannungen erheblich voneinander abweichen. Und doch steht bei beiden Akkutypen "1,2V" aufgedruckt.
Wenn Du in Prozent angeben willst, musst Du den Wert für 100% wissen. Nimmst Du dann den aus dem Prospekt? oder woher bekommst Du den, den der Akku wirklich hat? oder den nach Alterung ? oder den nach einer Entlade- Lade-Katastrophe? Der Spannungsverlauf ist kein verwendbares Kriterium für den Füllzustand des Akku, da er viel zu sehr von Art der Belastung und Temperatur abhängt. Anspruchsvollere Geräte summieren da die Ah auf, um wenigstens auf in etwa brauchbare Werte zu kommen.
Und wenn man einen schwachen inzwischen etwas höherohmigen Akku hat und man eine Restlaufzeit von 15 Minuten prognostiziert und dann aus irgendeinem Grund mal kurzfristig 20 Prozent mehr Leistung braucht, macht es möp obwohl die Kapazität noch da wäre aber die Leistung nicht gebracht werden kann. Das Ganze ist immer ein bisschen ungenau und geschätzt. Am besten klappt es mit neuwertigen Akkus bei bekannter Last. Sobald auch nur eines davon nicht gegeben ist, wird es schwierig. Wenn Dir die Entladekurven schon zu ungenau sind... Die werden wenigstens unter definierten Bedingungen erstellt. In der Realität sieht das entschieden schlechter / ungenauer aus.
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