Problem mit TDA7052A an Netzteil

#3159863
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Hallo,

ich habe einen TDA7052A gemäß Datenblatt an einen Lautsprecher 
angeschlossen, mit dem 220µF-Kondensator, Eingang ist das Handy und als 
Stromquelle habe ich einen 9V-Block.

Funktioniert alles bestens.

Da der 9V-Block allerdings nach ca. 2-3 Stunden leer war hab ich die 
Schaltung an ein regelbares Netzteil angeschlossen (3-12 V, 1A), ich 
habe natürlich 9V eingestellt.

Es funktioniert so auch, allerdings habe ich immer ein rauschen und/oder 
piepen im Hintergrund - Am schlimmsten, wenn vom Handy gerade mal keine 
Musik kommt.

Mit dem 9V-Block hatte ich dieses Problem nicht.

Wie kann ich den Fehler beseitigen?
#3159948
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Habe es mit einem Märklin Transformator mit 4-16V (Drehregler auf ca. 
9V) probiert, dann kam überhaupt kein Ton mehr...

Ich glaub ich besorg mir bei Gelegenheit einen Kondensator...

Wie wäre es mit sowas?

http://www.reichelt.de/Tonfrequenzelkos-Visaton/VIS-ELKO-5350/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=35283;GROUPID=3590;artnr=VIS+ELKO+5350
Gast #3159952
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> Habe es mit einem Märklin Transformator mit 4-16V (Drehregler
> auf ca. 9V) probiert, dann kam überhaupt kein Ton mehr

Cool.

So kann man seine ICs richtig gut mit satter Wechselspannung grillen. Du 
kannst von Glück reden wenn nun überhaupt noch ein Ton rauskommt.

> Ich glaub ich besorg mir bei Gelegenheit einen Kondensator...

Der sich an Wechselspannung mit schönen Knall und Rauch auflöst.

Versuch's erst mal mit Grundlagen erlernen.
#3159967
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Ich hatte nicht daran gedacht, dass das Wechselspannung ist...

Ja, momentan herrscht eher Funkstille - Ich hab dazugelernt :/

Okay, aber das andere Netzteil hat keinen Wechselstrom.
Würde dieser Visaton-Kondensator mit einem Gleichstrom-Netzteil (mit dem 
das ich anfangs genommen habe) oder der 9V-Block-Batterie als 
Rauschreduzierung Sinn machen?
#3162718
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Es gibt diese Ton-Elkos mit vielen verschiedenen Kapazitäten.

a) Dienen diese Ton-Elkos zur Rauschunterdrückung, wenn der TDA7052A am 
Netzteil hängt und es rauscht?

b) Welche Kapazität brauche ich für meine Zwecke?

c) Lohnt sich der Kauf von den Visaton-Modellen oder sind die anderen 
Ton-Elkos gleichwertig?

reichelt.de

http://www.reichelt.de/Funkentstoerkondensatoren/2/index.html?ACTION=3;ARTICLE=21642;SEARCH=TON%20100/63

http://such001.reichelt.de/index.html?ACTION=3;ARTICLE=962;SEARCH=VIS%20ELKO%205388
Gast #3163895
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Jan K. schrieb:
> a) Dienen diese Ton-Elkos zur Rauschunterdrückung, wenn der TDA7052A am
> Netzteil hängt und es rauscht?
Nein.

Du brauchst normale Kondensatoren. Zum Beispiel:
http://www.reichelt.de/Elkos-radial/RAD-470-25/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=15149;GROUPID=3143;artnr=RAD+470%2F25

ACHTUNG! Diese Kondensator haben einen + und einen - Anschluss. DIE 
MUSST DU BEACHTEN!!! Falls du diese Kondensatoren verpolt anschließt, 
können sie explodieren.
#3164022
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Es ist keine gute Idee einen analogen Audioverstärker an einen 
Schaltnetzteil zu betreiben.
Du solltest stattdessen ein altmodisches unstabilisiertes analog 
Netzteil verwenden.
Ein 6V Trafo mit Brückengleichrichter und Siebelko sollte Dein Problem 
beheben.

http://www.pollin.de/shop/dt/NTYzOTk2OTk-/Stromversorgung/Transformatoren/Netz_Printtransformatoren/Printtrafo_MYRRA_44265.html
http://www.pollin.de/shop/dt/NTk5OTQ4OTk-/Bauelemente_Bauteile/Aktive_Bauelemente/Gleichrichter/Brueckengleichrichter_B250C1500.html
http://www.pollin.de/shop/dt/ODI4OTg3OTk-/Bauelemente_Bauteile/Passive_Bauelemente/Elkos_Goldcaps/Elko_axial.html

alternativ kannst Du auch einen Abverkauf Steckerlader
http://www.pollin.de/shop/dt/OTQzOTQ2OTk-/Stromversorgung/Ladegeraete/Spezielle_Lader/Steckerlader_FW3399.html
zusammen mit den Elko verwenden

Grüße Löti
#3164100
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#3164194
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Ich hätte mir das jetzt folgendermaßen vorgestellt:

Der obere graue Kasten ist das Netzteil

http://www.reichelt.de/Festspannungsnetzteile/SNT-600-9V/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=111182;GROUPID=4946;artnr=SNT+600+9V

Und der Kondensator

http://www.reichelt.de/Elkos-axial/AX-4-700-16/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=4523;GROUPID=3142;artnr=AX+4.700%2F16

Müsste funktionieren, zur Rauschunterdrückung, oder?
Angehängte Dateien:
#3164868
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Wenns rauscht dann liegt das meist daran, dass die Verstärkerschaltung 
schwingt.
Das ist bei diesen einfachen NF Verstärker ICs oft recht kritisch.
Der LM368 ist da noch kritischer.
Es ist wichtig, alle Massnahmen zur Unterdrückung von Schwingneigung 
einzubauen ( Datenblatt beachten ).
Dazu kommt noch, dass das Platinenlayout ( Masseführung ) stimmen muss.
Bei Steckbrett Aufbauten ist es eher schon ein toller Zufall, wenn es 
nicht schwingt.
Wenn sich das Rauschen ändert, sobald man mit dem Finger den Eingang 
anfasst ( oder in die Nähe kommt ), dann kann man sicher sein, das es 
schwingt.
#3165262
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Danke, aber mit der 9V-Block-Batterie rauscht es ja nicht..

Also komm ich um die pollin-Bestellung wohl kaum rum?

Reichelt scheint so einen Steckerlader nicht zu haben.

Liefert der dann in allen Sachen einen vergleichbaren Strom wie der 
9V-Akku?

Mich irritiert die geringe Ausgangsspannung von 4,85 V. Als meine 
Batterie lehr ging, also nur noch eine geringe Spannung hatte, war die 
Musik nur noch leise. Gibt es so was nicht mit 7-9V? Hab nichts 
gefunden..
#3166109
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Gönn dir doch einfach mal ein kleines Labornetzgerät mit einstellbarer 
Spannung und einstellbarer Strombegrenzung.
Dann kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren und musst deine 
Stromquelle nicht ständig als launische, unbekannte Sache betrachten.

Wenn man ( erfolgreich ) basteln will, muss man sich ein paar wenige 
aber wichtige Grundlagen schaffen.

-Vernünftiges Netzteil, im Idealfall ein Labornetzgerät mit min. 5 
Ampere ( begrenzbar )

-Ein Multimeter ( muss erstmal kein teures sein ).

-Ein vernünftiger Lötkolben ( Lötstation ) mit guten Lötspitzen, die 
schnell wechselbar sind. z.B. eine gebrauchte Weller Station.

-ein paar Bücher über Elektronik Grundlagen und Grundschaltungen.

Übrigens kann deine Schaltung auch schwingen weil deine Stromversorgung 
ungeeignet ist.
Eine Batterie hingegen ist eine fast ideale Versorgung, vorausgesetzt, 
sie liefert den nötigen Strom.

Evtl. kannst du ja mal ein Foto von deinem Aufbau machen.
#3166205
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"Liefert der dann in allen Sachen einen vergleichbaren Strom wie der
9V-Akku?"

Nein das ist ein unstabilisiertes Steckernetzteil mit 6V Trafo, internen 
Gleichrichter und 1.000uF Siebelko.
Die 4,85V sind die RMS-Spannung ohne zusätzliche Pufferelkos bei 6 Ohm 
Last oder die RMS-Spannung bei 800mA effektiv Ladestrom.
(Bei Ladegeräten wird die Spannung und der Strom anders als bei 
Netz-geräten ausgewiesen.)
Das Ladegerät hat mit 4.700uF Zusatzelko, bei mir, eine Leerlaufspannung 
von 9,6V.
Ich betreibe damit einen B122 Stereoverstärker von Kemo, funktioniert 
super.

Grüße Löti
#3166225
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Stefan M. schrieb:

> Gönn dir doch einfach mal ein kleines Labornetzgerät mit einstellbarer
> Spannung und einstellbarer Strombegrenzung.

ACK

> -Vernünftiges Netzteil, im Idealfall ein Labornetzgerät mit min. 5
> Ampere ( begrenzbar )

Ein solches habe ich auch; es steht überwiegend in der Ecke.
In 90% aller Fälle komme ich mit dem 15V/2A Netzteil aus, welches ich
mal für 25 EUR bei ebay gekauft habe.

> -ein paar Bücher über Elektronik Grundlagen und Grundschaltungen.

Die kann man sich teilweise auch aus der nächsten Leihbücherei holen.
Gruss
Harald
#3166596
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Erstmal vielen Dank dass immer so gutes Feedback kommt. Das Forum ist 
wirklich toll :)

Also ich bestell jetzt meine neuen TDAs und ein paar 4.700uF-Elkos bei 
reichelt und probiere das dann mit dem Ladegerät als Stromversorgung mal 
aus.
Wenn das schlecht ist kann ich immernoch die Sachen bei pollin 
bestellen...

Wie schließe ich den Elko an? Parallel an die Spannungsversorgung? Und 
ja, die Polung ist mir bekannt..
#3168810
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> ? Der Brückengleichrichter hat aber 4 Anschlüsse. Und wie schließe ich
> den Printtrafo an die Steckdose an?

Den Trafo an die zwei ~ Polung egal, den Elko an +/- Polung wichtig.

> Müsste man da noch einen extra Stecker kaufen?

http://www.pollin.de/shop/dt/MjY5OTM0OTk-/Haustechnik/Kabel_Draehte_Litzen/Kabel_Leitungen/Euro_Netzkabel.html

Grüße Löti
Gast #3168821
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Ich glaub´der Jan will uns veräppeln!?

Vorschlag: Nimm ein Brettchen, Lötkolben, Lötzinn, einige Heftzwecken 
(als Lötstützpunkte), etwas Klingeldraht, eine 4,5 V-Flachbatterie, ein 
Fahrradlämpchen u. einen billigen Lichtschalter vom Baumarkt.
Versuche diese Teile so zu verschalten, daß man das Licht ein- u. 
ausschalten kann.
Als Steigerung empfehle ich, das Lämpchen durch eine Leuchtdiode und 
einen 470 Ohm-Widerstand zu ersetzen.

Parallel dazu mal im Internet nacht Schaltzeichen suchen u. die 
aufgebaute Schaltung als Schaltbild darzustellen.

So fängt der Laie an --- und nicht mit TDAxxx u. Netztrafo!

Schöne Pfingsten!
fredl
#3168843
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Jan K. schrieb:

> Nur so: Ich habe keine Ahnung, wie ich Printtrafo und
> Brückengleichrichter anschließen sollte...
> Ist jetzt zwar nicht wichtig aber wäre trotzdem interessant.

Dann nimm doch ein fertiges, einstellbares Steckernetzgerät aus dem
Super- oder Baumarkt um die Ecke. Die werden dort üblicherweise zu
Preisen unter 10EUR angeboten.
Gruss
Harald
#3180238
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> Hallo!
> Die Teile sind jetzt endlich mal da!
> Also der Steckerlader hat ein schwarzes und ein schwarz/weißes Kabel.
> Was ist + und was ist - ?
> Hab im Internet nichts gefunden.
> Ich schätze mal das komplett schwarze ist + aber ich probiers lieber
> nicht aus...

Hmm, hast Du kein Messgerät , DVM oder Universal?

Im allgemeinen ist das Markierte Plus, aber die Chinesen halten sich 
auch da nicht unbedingt d'ran.

Das ist aber ein Deutsches, das Schwarz-Weise ist Plus.

Grüße Löti
#3180281
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Genial. Funktioniert alles. Kein Rauschen mehr. Muksmäuschen still wenn 
keine Musik läuft und sonst ganz klar und unverzerrt.

Ich bin dann fertig mit diesem Thema und vielen Dank an das viele 
Feedback!



Dieses Netzteil für 1€ war tatsächlich die Lösung:

http://www.pollin.de/shop/dt/OTQzOTQ2OTk-/Stromversorgung/Ladegeraete/Spezielle_Lader/Steckerlader_FW3399.html

(mit 4.700µF-Elko)

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