Forum: Offtopic Sat S <-> O Ausrichtung ?


von K. J. (Gast)


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Hi,

Ich hab kein Kabel-TV, also muss eine Satanlage her das Problem ist das 
meine Hauswand genau von Süden nach Osten verleuft also Astra 19,2 geht 
schon mal nicht, gibt es da oben noch was anderes mit Deutschen Sendern 
?

mfk tb

von Tilo (Gast)


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Auf Hotbird gibts noch ein paar, das kannst du aber vergessen.

von Jens G. (jensig)


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>Ich hab kein Kabel-TV, also muss eine Satanlage her das Problem ist das
>meine Hauswand genau von Süden nach Osten verleuft also Astra 19,2 geht
>schon mal nicht, gibt es da oben noch was anderes mit Deutschen Sendern
>?

Von S nach O würde ich so interpretieren, daß die Ausenseite der Wand 
Richtung SO schaut. Ist doch ideal für Astra ...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Auf einem Kompass liegt Süden bei 180°, die meistgesehene Astra 
Satellitengruppe (auf 19,2° O) steht von Deutschland aus gesehen bei ca. 
178° (also ganz leicht nach Osten). Auf einem Breitengrad von 52°N 
(Berlin) muss die Antenne auf ca. 29° Elevation (0° ist der Horizont) 
eingestellt werden.
Bäume und andere Hindernisse sind ganz schlecht, die Sicht muss also 
frei sein.

von Jörg S. (joerg-s)


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Jens G. schrieb:
> Von S nach O würde ich so interpretieren, daß die Ausenseite der Wand
> Richtung SO schaut. Ist doch ideal für Astra ...
Und selbst wenn die Wand nach Osten steht, wäre es kein Problem, weil 
die Schüssel ja auch 90° (oder etwas mehr) zur Wand montiert werden 
kann.

von K. J. (Gast)


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Hi ja das klappt nicht ich müsste die Schüssel Richtung Wand drehen bei 
Astra, die Würde knapp die Hälfte verdecken, Ausleger bauen geht auch 
nicht da die Vermietung das nicht erlaubt also müsste ich was nicht 
Festmontiertes nehmen, die idee war solche mit Saugnapf aber das hat 
sich wohl erledigt wen es da oben nichts anderes gibt.

von Jens G. (jensig)


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>Hi ja das klappt nicht ich müsste die Schüssel Richtung Wand drehen bei
>Astra, die Würde knapp die Hälfte verdecken, Ausleger bauen geht auch

Also Deine Wand zeigt nach NW, und nicht nach SO ...
Dann wirste wohl das Anbandeln mit den (üblichen) Satelliten vergessen 
können.

von Tilo (Gast)


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Wenn es bei dir kein Kabel gibt, muss der Vermieter dir eine Sat-Antenne 
erlauben.

von K. J. (Gast)


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Tilo Lutz schrieb:
> Wenn es bei dir kein Kabel gibt, muss der Vermieter dir eine Sat-Antenne
> erlauben.

Nein stimmt nicht die Grundversorgungspflicht ist über DVB-T gedeckt.

von Robert L. (lrlr)


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flachantennen wäre optisch schöner

http://www.redcoon.at/c10070203-Flachantennen

vielleicht hat dein Vermieter damit weniger probleme

von J.-u. G. (juwe)


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K. J. schrieb:
> Tilo Lutz schrieb:
>> Wenn es bei dir kein Kabel gibt, muss der Vermieter dir eine Sat-Antenne
>> erlauben.
>
> Nein stimmt nicht die Grundversorgungspflicht ist über DVB-T gedeckt.

D.h. eine Sat-Antenne kann der Vermieter verbieten, eine Yagi hingegen 
muss er gestatten?

von Uhu U. (uhu)


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J.-u. G. schrieb:
> D.h. eine Sat-Antenne kann der Vermieter verbieten, eine Yagi hingegen
> muss er gestatten?

Nö. Wenn du Schüssel, oder Yagi so anbringen kannst, daß man sie von 
außen nicht sieht, dann wird er schwerlich was dagegen haben können, 
vorausgesetzt, du machst an der Fassade keine Schäden.

von J.-u. G. (juwe)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Wenn du Schüssel, oder Yagi so anbringen kannst, daß man sie von
> außen nicht sieht, dann wird er schwerlich was dagegen haben können,

Danke für die Antwort. Aber im Wesentlichen war mir das schon klar. Mit 
meiner suggestiv formulierten Frage wollte ich eigentlich "K. J." 
animieren, seine pauschale Behauptung nochmal zu überdenken.

von K. J. (Gast)


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@Juwe

Fakt ist Das eine festmontierte nicht geht und das kann der Vermieter 
verbieten du hast zwar ein recht auf TV aber das ist durch DVB-T 
gedeckt.

Also gehen nur nicht fest Montierte Sachen, das kann er nicht verbieten, 
und warum meinst du das ist eine Behauptung, für die DVB-T Antenne gilt 
genau das gleiche.

Soweit ich das noch weis ist das dafür erstens das man die Optik des 
Hauses nicht verschandelt und der andere, das diese nur zum TV schauen 
hängen dürfen und hinterher abgebaut werden müssen, aber das 
kontrolliert dann eh keiner.

Bei mir ein 2m Ausleger mit der Antenne, festgemacht durch ne spann 
klemme den Stress hatte ich schon um das, abzuklären mein Vermieter ist 
da etwas sch....

von Uhu U. (uhu)


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K. J. schrieb:
> den Stress hatte ich schon um das, abzuklären mein Vermieter ist
> da etwas sch....

Wenn es eine vermietete Eigentumswohnung ist, dann hat der Vermieter 
i.S. Außenantennen keine Entscheidungsgewalt, wenn die 
Eigentümergemeinschaft festgelegt hat, daß keine angebracht werden 
dürfen. Läßt er es trotzdem zu, dann ist er derjenige, der den Streß 
bekommt.

Andererseits führt die Erlaubnis, Außenantennen am Haus anzubringen, 
erfahrungsgemäß sehr schnell zu einem Antennenwildwuchs, wie man ihn von 
völlig heruntergekommenen Bruchbuden kennt - das erhöhnt den Mietwert 
einer Immobilie nicht gerade...

Zu deiner Schraubzwingenkonstruktion: Ich halte die für grob fahrlässig. 
Wenn im unpassenden Moment ein Windstoß kommt und das ganze Gebastel 
dann jemandem auf den Kopf fällt, wirst du deines Lebens nicht mehr 
froh.

Lohnt sich dieses Risiko für den Mist, den die Fensehsender absondern?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Zu deiner Schraubzwingenkonstruktion: Ich halte die für grob fahrlässig.

Um Himmels Willen - lass dir da ganz schnell zumindest ein 
Notfall-Fangseil einfallen! Diese Konstruktion würde bei mir als 
Vermieter dazu führen, sofort alle Aussenantennen zu verbieten. Besser 
ist es noch, du lässt dir einen Ausleger schweissen, der mit einer Art 
Gabel ums Geländer greift.

von K. J. (Gast)


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Matthias Sch. schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>> Zu deiner Schraubzwingenkonstruktion: Ich halte die für grob fahrlässig.
>
> Um Himmels Willen - lass dir da ganz schnell zumindest ein
> Notfall-Fangseil einfallen! Diese Konstruktion würde bei mir als
> Vermieter dazu führen, sofort alle Aussenantennen zu verbieten. Besser
> ist es noch, du lässt dir einen Ausleger schweissen, der mit einer Art
> Gabel ums Geländer greift.

Ist schon Die Klemme hängt an einem draht und der Ausleger über das 
Kabel an der Metallstange.

von Uhu U. (uhu)


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K. J. schrieb:
> und der Ausleger über das Kabel an der Metallstange.

Antennenkabel sind dafür nicht konstruiert und die Zugentlastung an der 
Antenne auch nicht.

von K. J. (Gast)


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Jo stimmt aber das gewicht halten sie das sind nur 1kg, das hält das 
Coax Locker.

Ich tip drauf das der geschweißte Stecker das aushält der ist grösser 
als der Innendurchmesser der Stange der wird reichen zum festhalten.

Ansonsten no Risk no Fun.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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K. J. schrieb:
> Bei mir ein 2m Ausleger mit der Antenne,

wieso mußt du denn überhaupt so weit raus? Die Antenne scheint mir 
nahezu 90° zum Balkongeländer (und zur Hauflucht?) zu stehen, kannst du 
denn da nicht 1m näher ran ans Haus?

von Uhu U. (uhu)


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K. J. schrieb:
> Jo stimmt aber das gewicht halten sie das sind nur 1kg, das hält das
> Coax Locker.

Die dynamischen Kräfte, die wirken, wenn das Ding aus der Halterung ins 
Kabel fällt, erreichen ein vielfaches davon.

> Ansonsten no Risk no Fun.

Krimineller Leichtsinn ist das.

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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So wirklich stabil und sicher sieht das wirklich nicht aus. Auch in 
Deutschland gibt es hin und wieder mal Stürme.

von Bernd H. (geeky)


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Sofern brauchbarer Internetanschluss möglich ist vllt. einfach den dafür 
nutzen?
z.B. via "T-Entertain" oder "Vodafone TV"

Ansonsten würde ich eher nochmal mit dem Vermieter und anderen Mietern 
reden, Kabelanschlüsse werten Immobilien grundsätzlich eigentlich eher 
auf.
Vorgeschlagen werden könnte auch eine Sat-Gemeinschaftsanlage 
(Sat-Schüssel in Dachfarbe und schon "verschandeln" die kaum noch)

Ich denke der Vermieter wird da Kosten auf sich zukommen sehen und daher 
alles abblocken: Anschluss ans Kabelnetz setzen kostet ordentlich + 
Kosten fürs Kabel-Verlegen im Haus.

von Uhu U. (uhu)


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Bernd H. schrieb:
> Anschluss ans Kabelnetz setzen kostet ordentlich + Kosten fürs Kabel-
> Verlegen im Haus.

Wobei die Breitbandkabelanbieter zuweilen gegen einen langfristigen 
Vertrag auch gerne die Verkabelungskosten übernehmen...

von K. J. (Gast)


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Bernd H. schrieb:
> Sofern brauchbarer Internetanschluss möglich ist vllt. einfach den dafür
> nutzen?
> z.B. via "T-Entertain" oder "Vodafone TV"
>
> Ansonsten würde ich eher nochmal mit dem Vermieter und anderen Mietern
> reden, Kabelanschlüsse werten Immobilien grundsätzlich eigentlich eher
> auf.
> Vorgeschlagen werden könnte auch eine Sat-Gemeinschaftsanlage
> (Sat-Schüssel in Dachfarbe und schon "verschandeln" die kaum noch)
>
> Ich denke der Vermieter wird da Kosten auf sich zukommen sehen und daher
> alles abblocken: Anschluss ans Kabelnetz setzen kostet ordentlich +
> Kosten fürs Kabel-Verlegen im Haus.

Geht nicht DSL-3mbit mehr geht nicht leider, zudem Hängen da auch die 
Nachbarn dran weil das Haus nur 6 DSL-Anschlüsse für 30-Mieter bekommen 
hat soll sich zum Monatsende ändern mal sehen.

Das Mit den kosten geht auch umsonst Kabel+Internet über Glasfaser, 
allerdinks Will Wilhelmtel min. 10 Mieter die das komplette Paket buchen 
das liegt bei ~50€ das wollen viele nicht.

Und die anderen Kabelbetreiber legen hier nicht hin da es Glasfaser ja 
gibt.

@ Wegstaben Verbuchsler

Leider geht Kürzer nicht, durch die Wände kommt das Signal nur schlecht 
der Winkel vom Haus zum Fernsehturm ist etwas ungünstig deswegen der 
Ausleger.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Die Ausleger-Konstruktion sieht mir recht gewagt aus. Wie lange 
betreibst du das denn schon in dieser Weise? Ich könnte mir vorstellen, 
daß durch Wind oder Eigengewicht irgendwann eh die Sache ziemlich 
verstellt ist.

Mechanisch stabiler könte ein "Dreibein" sein (einfach einen alten 
Schwenkgrill opfern ;-)

man könnte dann 2 Beine oben, und 1 Bein unten an die Balkonbrüstung 
festklemmen, und hätte wesentlich bessere mechanische Voraussetzungen 
...

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