Hallo zusammen, für ein Projekt möchte ich gerne eine Nixie Anzeige die sich auf einer Zusatzplatine befindet an die Hauptplatine anbinden. Die Hauptplatine wird über Batterien (3 x AA oder 3 x D) versorgt. Die Spannungsreglung und Steuerung der Nixies erfolgt komplett auf dieser Zusatzplatine, so dass ich von meiner Hauptplatine aus GND, V_BATT und I2C dorthin "liefern" möchte. Nun Frage ich mich, ob Standart Flachbandkabel (28 AWG) die Strombelastung über GND und V_BATT verträgt. Konkret habe ich drei Nixies (verbrauch max 5 mA bei 170 V) also 0,85 A. Der Regler auf der Zusatzplatine sollte selbst im Worst Case eine Effizienz von 50 % aufweisen. 1,7 A ist meines Wissen relativ grenzwertig für diese Art von Kabel. Wie seht ihr das? Kennt jemand eine alternative, die ähnlich kompakt ist (verwende Micro-Match Stecker, für mein Projekt ist die maximal zulässige Höhe 8 mm)? Vielen Dank für eure Hilfe, Nixie
Nixie Trixi schrieb: > Die Hauptplatine wird über Batterien (3 x AA oder 3 x D) versorgt. > > Konkret habe ich drei Nixies (verbrauch max 5 mA bei 170 V) also 0,85 A. > > Der Regler auf der Zusatzplatine sollte selbst im Worst Case eine > Effizienz von 50 % aufweisen. Bau auf alle Fälle was zum überbrücken des Batteriewechels ein. Wird hin und wieder nötig sein. Stefan
Nixie Trixi schrieb: > Wie seht ihr das? Kennt jemand eine alternative Schalte einfach ein paar Adern parallel...
Danke für die Antworten!!! Stefan schrieb: > Bau auf alle Fälle was zum überbrücken des Batteriewechels ein. > Wird hin und wieder nötig sein. Wie ganau meinst du das? Was genau soll überbrückt werden? Lothar Miller schrieb: > Schalte einfach ein paar Adern parallel... Das ist ein super Hinweis. Ich denke so werde ich es machen! Ich sollte dann sowohl GND wie auch V_BATT über mehrere Adern führen, oder? Meinst du, dass zwei reichen, oder besser drei? Viele Grüße
Zwei parallele Adern reichen für die 1,7A. Aber wenn du 3 frei hast: Viel hilft viel... ;-)
Die Batterie dürfte nicht lange halten und 1,7A aus 3 aa Batterien sind nicht machbar.
Lothar Miller schrieb: > Zwei parallele Adern reichen für die 1,7A. Aber wenn du 3 frei hast: > Viel hilft viel... ;-) Super. Danke. So werde ich es machen. M. S. schrieb: > Die Batterie dürfte nicht lange halten Ja, das ist mir bewusst. Die geplante Laufzeit beläuft sich für mein Projekt jedoch nur auf ein paar Minuten, daher dürfte das ganze kein Problem sein. M. S. schrieb: > und 1,7A aus 3 aa Batterien sind nicht machbar. Bist du da sicher. Nach meinen bisherigen Recherchen müssten viele Batterien 1 C (also ca. 2 A) Entladestrom schaffen. Sehe ich das falsch?
Nixie Trixi schrieb: > Konkret habe ich drei Nixies (verbrauch max 5 mA bei 170 V) also 0,85 A. 5 mA bei 170V mal drei macht bei mir irgendwie nur 15 mA und keine 0.85A aber ich denke 0,85A ist für ne Nixie realistischer als 5 mA ;) :D Nixie Trixi schrieb: > Ich sollte dann sowohl GND wie auch V_BATT über mehrere > Adern führen, oder? Ja, GND und V_BATT, der Strom muss ja auch wieder zurück zur Batterie finden (geschlossener Stromkreis ;))
Nixie Trixi schrieb: > Die Hauptplatine wird über Batterien (3 x AA oder 3 x D) versorgt. Dir sollte aber klar sein, dass bei längerem Kabel dort auch eine vernehmliche Spannung abfällt. > Effizienz von 50 % Lässt sich da noch was machen? > Konkret habe ich drei Nixies (verbrauch max 5 mA bei 170 V) also 0,85 A. Das sind also 15mA*170V = 2,55W für die Nixies. Mit 50% Wirkungsgrad sind das 5,1W Aufnahme am Schaltregler. Wenn von der Batterie noch 4V am Schaltregler ankommen, dann braucht der 5W/4V = 1,25A. Wie kommst du auf 1,7A? Braucht der Rest der Elektronik so viel? > Die Spannungsreglung und Steuerung der Nixies erfolgt komplett auf > dieser Zusatzplatine, so dass ich von meiner Hauptplatine aus GND, > V_BATT und I2C dorthin "liefern" möchte. Man könnte die 170V natürlich auch auf dem FK transportieren, dann wären das nur 15mA... ;-)
Hallo an alle und vielen vielen Dank für eure Hilfe! Michael Köhler schrieb: > 5 mA bei 170V mal drei macht bei mir irgendwie nur 15 mA und keine 0.85A > aber ich denke 0,85A ist für ne Nixie realistischer als 5 mA ;) :D Lothar Miller schrieb: > Wie kommst du auf > 1,7A? Braucht der Rest der Elektronik so viel? Irgendwie habe ich da Quatsch gerechnet. Korrekt müsste folgendes sein: Energiebedarf pro Nixie: 5 mA bei 170 V -> 0,85 W Energiebedarf gesamt: 3 * 0,85 W -> 2,55 W Wirkungsgrad Regler: 50 % Energiebedarf Tochterboard: 2,55 W * 2 = 5,1 W Die Batteriespannung liegt im Worst Case bei 1 V pro Zelle, also 3 V. Damit komme ich auf 3 V * y = 5,1 W <=> y = 1,7 A Also müssen über das Kabel 1,7 A bei 3 V. Lothar Miller schrieb: >> Effizienz von 50 % > Lässt sich da noch was machen? Vermutlich wir die Effizienz Höher sein. Das Problem ist, dass ich ja von 3 V auf deutlich über 100 V möchte und die üblichen, effizienteren Schaltungen typischerweise erst ab 12 V konzipiert sind. Daher gehe ich bei der Planung erstmal davon aus, vermutlich wird es aber besser sein. Lothar Miller schrieb: > Man könnte die 170V natürlich auch auf dem FK transportieren, dann wären > das nur 15mA... ;-) Das lasse ich glaube ich lieber bleiben :-) Lothar Miller schrieb: > Dir sollte aber klar sein, dass bei längerem Kabel dort auch eine > vernehmliche Spannung abfällt. Muss ich mir darüber ernsthaft Sorgen machen? Also Kabellänge wird < 20 cm müsste der Spannungsabfall nach kurzem Überschlagen deutlich unter 0,5 V liegen. Dies ist natürlich kein super Wert, aber vermutlich in meinem Fall (Regler müsste ab 2 V arbeiten) nicht so kritisch, oder sehe ich da etwas falsch?
Hallo zusammen. Bin ich blöd..?? 5mA für die Nixie(s) sind und bleiben 5mA. Die Spannung ist doch erst mal aussen vor? Von woher kommen auf einmal diese 0,85A??? Rechenfehler??? 73 Wilhelm
Wilhelm Schürings schrieb: > Von woher kommen auf einmal diese 0,85A??? > Rechenfehler??? Also die erste Berechnung war nicht korrekt. Die zweite müsste eigentlich passen, oder nicht? Nixie Trixi schrieb: > Irgendwie habe ich da Quatsch gerechnet. Korrekt müsste folgendes sein: > Energiebedarf pro Nixie: 5 mA bei 170 V -> 0,85 W > Energiebedarf gesamt: 3 * 0,85 W -> 2,55 W > Wirkungsgrad Regler: 50 % > Energiebedarf Tochterboard: 2,55 W * 2 = 5,1 W > > Die Batteriespannung liegt im Worst Case bei 1 V pro Zelle, also 3 V. > Damit komme ich auf 3 V * y = 5,1 W <=> y = 1,7 A > > Also müssen über das Kabel 1,7 A bei 3 V.
Wilhelm Schürings schrieb: > Hallo zusammen. > > Bin ich blöd..?? > > 5mA für die Nixie(s) sind und bleiben 5mA. > Die Spannung ist doch erst mal aussen vor? > > Von woher kommen auf einmal diese 0,85A??? > Rechenfehler??? > > 73 > Wilhelm Nein, die Spannung bleibt nicht außen vor. Wenn ne Nixie 5mA bei 170V mag mag sie bei 200V vielleicht 6mA. ;) Nixie Trixi schrieb: > Also die erste Berechnung war nicht korrekt. Die zweite müsste > eigentlich passen, oder nicht? Sieht zumindest schlüssig aus. ;)
kopfkratz Also wenn Du sowieso schon Platz hast mehrere Anschlüsse für's Flachband zu haben solltest Du entweder wie gesagt mehrere Adern nehmen, immer GND und VCC nebeneinander (besser vier Adern oder mehr wegen Redundanz und Sicherheit) oder Du nimmst einfach Lautsprecherkabel mit passenden Buchsen. Das mit den Batterien solltest Du Dir vielleicht auch noch mal genauer überlegen ...
kopfkratzer schrieb: > immer GND und VCC nebeneinander Also immer Paarweise nebeneinander? DATA1 - DATA2 - GND - VCC - GND - VCC ? kopfkratzer schrieb: > Du nimmst einfach Lautsprecherkabel mit passenden Buchsen. Hast du eventuell einen Tip für ein ausreichend flaches (< 8 mm) Bauteil um die Kabel mit der Platine zu verbinden? kopfkratzer schrieb: > Das mit den Batterien solltest Du Dir vielleicht auch noch mal genauer überlegen ... Das ganze wird ein portables Gerät, daher gibt es leider keine Alternative zu Batterien. Außerdem soll das ganze möglichst klein bleiben, daher scheiden Autobatterien o. Ä. leider aus. Auf LiPo möchte ich unter anderem aus Sicherheitsgründen auch verzichten. Ich befürchte da bleiben leider nur AA / D - Batterien, oder hat noch jemand eine Idee? Viele Grüße
Nixie Trixi schrieb: > kopfkratzer schrieb: >> immer GND und VCC nebeneinander > > Also immer Paarweise nebeneinander? DATA1 - DATA2 - GND - VCC - GND - > VCC ? > GND-DATA1-GND-DATA2-GND-GND-VCC-GND-VCC-GND-VCC-GND Die doppelten GND-GND zwischen Data und Versorgung ist zwar paranoid aber lieber eine Ader zuviel als Störungen ;-) > kopfkratzer schrieb: >> Du nimmst einfach Lautsprecherkabel mit passenden Buchsen. > > Hast du eventuell einen Tip für ein ausreichend flaches (< 8 mm) Bauteil > um die Kabel mit der Platine zu verbinden? > Wenn Du 8mm Platz hast geht doch jede Schraubklemme in die z.B. 2,5mm² paßt ? > kopfkratzer schrieb: >> Das mit den Batterien solltest Du Dir vielleicht auch noch mal genauer überlegen > ... > > Das ganze wird ein portables Gerät, daher gibt es leider keine > Alternative zu Batterien. Außerdem soll das ganze möglichst klein > bleiben, daher scheiden Autobatterien o. Ä. leider aus. Auf LiPo möchte > ich unter anderem aus Sicherheitsgründen auch verzichten. Ich befürchte > da bleiben leider nur AA / D - Batterien, oder hat noch jemand eine > Idee? > Dann nimm Lithium-Batterien oder wenn's 100%ig sicher sein soll Zink-Luft-Zellen (die entladen sich aber kontinuierlich sobald Du das Siegel abgezogen hast). Schau mal nach Lithiumbatterien als Ersatz für die CMOS-Knopfzelle, gab's mal in der Steinzeit oder so, sind ca. so groß wie ein 6V Bleigelakku haben aber mehr Volt und eine wesentlich größere Kapazität. Wie viel Platz ist denn insgesamt verfügbar ?
Danke für Hinweise! kopfkratzer schrieb: > Wenn Du 8mm Platz hast geht doch jede Schraubklemme in die z.B. 2,5mm² > paßt ? Alles klar, hatte die Größe wohl überschätzt. Ich tendiere mittlerweile zur Verwendung einfacher Printstecker (http://www.reichelt.de/Platinen-Steckverbinder/PSS-254-10W/3/index.html?;ACTION=3;LA=446;ARTICLE=14905;GROUPID=5216;artnr=PSS+254%2F10W) weil mir die Micro Match etwas zu teuer sind und ich hier auch stärkere Kabel (AWG 22) verwenden kann. Werde dann je drei GND und zwei VCC kombinieren, ich denke damit müsste absolut auf der sicheren Seite sein. Wobei der Vorschlag mit den Lautsprecher Kabeln auch super ist. In dem Fall würde ich Daten und Versorgung trennen und einfach zwei Lautsprecherkabel verwenden. Super! kopfkratzer schrieb: > Dann nimm Lithium-Batterien oder wenn's 100%ig sicher sein soll > Zink-Luft-Zellen (die entladen sich aber kontinuierlich sobald Du das > Siegel abgezogen hast). > Schau mal nach Lithiumbatterien als Ersatz für die CMOS-Knopfzelle, > gab's mal in der Steinzeit oder so, sind ca. so groß wie ein 6V > Bleigelakku haben aber mehr Volt und eine wesentlich größere Kapazität. > Wie viel Platz ist denn insgesamt verfügbar ? Danke für die Anregung. Die Anforderungen sind leider zahlreich, so würde ich gerne auch einfach zu beschaffende Batterien verwenden. Platz ist leider relativ knapp. Ganz genau kann ich das noch nicht sagen, da das Gehäuse noch i der Entwicklung ist. Aber vermutlich so so 7cm^3 für die Batterien. Ist denn die Verwendung von normalen D / AA Batterien wirklich so falsch? Wenn ich die Beiträge so lese scheint mir das der total falsche Weg zu sein. Was genau spricht denn dagegen? Das die Spannung so niedrig ist liegt ja vor allem daran, dass ich nicht so viele Zellen verwenden kann. Aber die konkrete Art der Zellen (AA D LiPo) ist doch für meinen Anwendungsfall (sehr kurze Betriebsdauer) nicht so entscheidend?!
> Ist denn die Verwendung von normalen D / AA Batterien wirklich so > falsch? Wenn ich die Beiträge so lese scheint mir das der total falsche > Weg zu sein. Was genau spricht denn dagegen? Das die Spannung so niedrig > ist liegt ja vor allem daran, dass ich nicht so viele Zellen verwenden > kann. Aber die konkrete Art der Zellen (AA D LiPo) ist doch für > meinen Anwendungsfall (sehr kurze Betriebsdauer) nicht so entscheidend?! Du brauchst passende Leistung sonst wird das nix, schau mal beim Resteverwerter vom Dienst was passen könnte: http://www.pollin.de/shop/p/NTk3OTc5/Stromversorgung/Batterien/Lithium_Batterien.html
Noch eines: aus einer Trockenzelle mit restlichen 1V holst du keine 1,7 Ampere... Zum Thame Lipo und Sicherheit: weltweit sind ohne nennenswerte Probleme zigmilliarden MP3 Player, Laptops und Handys im Einsatz...
Danke für eure Hinweise. Lothar Miller schrieb: > Zum Thame Lipo und Sicherheit: weltweit sind ohne nennenswerte Probleme > zigmilliarden MP3 Player, Laptops und Handys im Einsatz... Da hast du absolut recht! Ich nutze LiPos auch für zahlreiche andere Projekte und im Modellflug. Allerdings wird das von mir geplante Projekt unter umständen für Wochen aktuell unbekannten Bedingungen (Hohe Temperatur, Erschütterungen, Luftfeuchtigkeit, etc) ausgesetzt sein, und da möchte ich lieber absolut auf Nummer sicher gehen. Natürlich sind LiPos eigentlich hinreichend sicher, aber die zahlreichen Fälle von explodierten Laptop Batterien und auch die Probleme in Boings Dreamliner machen mir ihr latentes Gefahrenpotential deutlich. Mir ist klar, dass dies in meinem Fall alles eigentlich kein Problem sein müsste, dennoch möchte ich mein Projekt guten Gewissens unbeobachtet lassen können und da ist mir LiPo einfach eine Spur zu unsicher. Lothar Miller schrieb: > Noch eines: aus einer Trockenzelle mit restlichen 1V holst du keine 1,7 > Ampere... kopfkratzer schrieb: > Du brauchst passende Leistung sonst wird das nix, schau mal beim > Resteverwerter vom Dienst was passen könnte: Danke für die Hinweise. Aber sagen wir mal ca. 1 Ampere aus einer relativ frischen Zelle sind doch wirklich kein Problem, oder? Ihr ratet mir alle so deutlich von AA / D Zellen ab und bin für diese Hinweise sehr dankbar. Aber so ganz nachvollziehen kann ich sie nicht. Wenn ich z. B auf der Duracell Webseite in die Datenblätter schaue, scheint 1 Ampere gar kein Problem zu sein. 1,7 ist ja meine Worst Case abschätzung, daher scheint mir das schon machbar zu sein. Das dies nicht die optimale Lösung ist, habe ich verstanden. Aber ist es wirklich nicht möglich? Lese ich das Datenblatt falsch, seid ihr zu pessimistisch, bin ich zu optimistisch...? Vielen Dank und Viele Grüße
Nixie Trixi schrieb: > Aber sagen wir mal ca. 1 Ampere aus einer > relativ frischen Zelle sind doch wirklich kein Problem, oder? Ihr ratet > mir alle so deutlich von AA / D Zellen ab und bin für diese Hinweise > sehr dankbar. Aber so ganz nachvollziehen kann ich sie nicht. Wenn ich > z. B auf der Duracell Webseite in die Datenblätter schaue, scheint 1 > Ampere gar kein Problem zu sein. 1,7 ist ja meine Worst Case > abschätzung, daher scheint mir das schon machbar zu sein. Also die Datenblätter, die ich so kenne, zeigen eigentlich nur den Spannungsverlauf der Batterien bei unterschiedlicher Belastung. Bei Duracell kenne ich da einmal das Belastungsmodell mit ca 5 Ohm, mit 10 Ohm und mit 75 Ohm. Die sagen zwar alle aus, dass 1.7A durchaus denkbar wären aber wenn ich mir die Kurven so anschaue dann sind 1.7A nur wenige Minuten möglich, eine einzelne Zelle ist das fix leer. Also nur eine Zelle würde ich hier nicht vorsehen, ich würde hier wohl eher auf vier Zellen setzen.
Nixie Trixi schrieb: > Wenn ich z. B auf der Duracell Webseite in die Datenblätter schaue, > scheint 1 Ampere gar kein Problem zu sein. 1 Ampere ist mit einer frischen Zelle überhaupt kein Problem. Ich prüfe Trockenzellen mit dem 20A-Bereich meines Multimeters. Über 5A Kurzschlussstrom (kurzzeitig für ca. 1 sec.) sind auch Batterien mit 1,3V noch "brauchbar". Aber ich bezweifel, dass eine Zelle mit 1V diesen Strom für eine nennenswerte Zeit aufbringen könnte. Meine Bedenken sind also nicht, dass du den Strom überhaupt ziehen kannst, sondern, dass es sich lohnt, die Schaltung für 1V und 1,7A auszulegen. Dieser Zustand wird nämlich bestenfalls ein paar Sekunden anhalten, weil da die Batterie schon leer ist... Ich würde mit allerhöchstens 1,2V als funktionale Untergrenze rangehen.
Lothar Miller schrieb: > Nixie Trixi schrieb: >> Wenn ich z. B auf der Duracell Webseite in die Datenblätter schaue, >> scheint 1 Ampere gar kein Problem zu sein. > 1 Ampere ist mit einer frischen Zelle überhaupt kein Problem. Ich prüfe > Trockenzellen mit dem 20A-Bereich meines Multimeters. Oh mann. Deine besten Tage sind aber auch schon vorbei. Es geht hier um LiPo Akkus und du schlägst so einen Schwachsinn vor. Na Herzlichen Glückwunsch
Lothar Miller schrieb: > 1 Ampere ist mit einer frischen Zelle überhaupt kein Problem. Super. Danke für diese konkrete und hilfreiche Antwort!!! Lothar Miller schrieb: > Meine Bedenken sind also nicht, dass du den Strom überhaupt ziehen > kannst, sondern, dass es sich lohnt, die Schaltung für 1V und 1,7A > auszulegen. Das verstehe ich. Damit werden mir eure Bedenken auch etwas klarer. Was würdet ihr mir konkret raten? Meine Anforderungen nochmal etwas genauer: 1. AA / D Batterien, kein LiPo o. Ä. 2. wenig Platz 3. maximal 1,7 A für ca. 20 Intervalle von je 1 Minute Dauer. Die Zeit zwischen den Intervallen kann durchaus mehrere Wochen betragen. Also ich könnte, wenn es gar nicht anders geht, auch vier Batterien verwenden. Damit würde ja die Spannung steigen und damit entsprechend der Strom sinken. Damit würde sich Anforderung 3 entsprechend Ändern: 3. maximal 1,1 A für ca. 20 Intervalle von je 1 Minute Dauer. Die Zeit zwischen den Intervallen kann durchaus mehrere Wochen betragen. Weiterhin würde ich damit mehr Kapazität erhalten, so dass es länger dauert bist die Spannung auf 1,2 V absinkt. Wenn ich nun zusätzlich noch auf D-Zellen setze, würde es noch länger Dauern, bis ich auf 1,2 V abfalle. Wenn ich diese 1,2 V dann wie Lothar vorschlug als meine Untergrenze definiere, ist es dann machbar? Also können 4 D Zellen ich meine oben beschriebenen Anforderungen erfüllen? Viele Grüße
Nochmal zu meinem Verständnis... Sehe ich es richtig, dass bei einer Reihenschaltung von Batterien die Spannung und die Kapazität addiert wird, der Strom aber durch alle gleich ist? Weiterhin ist es doch so, dass hohe Ströme die Batterien überproportional schnell leeren, richtig? Wenn ich also umbedingt bei Batterien bleiben will, dann habe ich umso bessere Chancen, je geringer ich dem Strom auslege? Also je mehr Zellen desto besser. Korrekt? Vielen Dank
Nixie Trixi schrieb: > Weiterhin ist es doch so, dass hohe Ströme die Batterien > überproportional schnell leeren, richtig? > Du hast immer noch nicht verstanden das Deine Schaltung mit Batterien keine Minuten arbeiten wird wie Du möchtest. Schau Dir die Leistungsdaten der Batterien an und vergleiche die mit Li-Akkus bzw. Lithiumbatterien. Wenn Du unbedingt jede Minute alle Batterien tauschen willst und deswegen wesentlich mehr Geld ausgeben als mit Li-Akku oder Li-Batterien ist das Deine Sache ...
Mensch Leute, tut mir leid dass ich mich hier so schwer tue. kopfkratzer schrieb: > Du hast immer noch nicht verstanden das Deine Schaltung mit Batterien > keine Minuten arbeiten wird wie Du möchtest. Wieso nicht. Also Laut Datenblatt geht das doch. Wie schnell werden die Batterien denn bei 1 C Entladestrom leer?
Wie hängen denn die Ampere mit den Volt der Batterie zusammen ? Wieviel Volt und Ampere gleichzeitig brauchst Du mindestens um Deine Schaltung betreiben zu können ?
kopfkratzer schrieb: > Wie hängen denn die Ampere mit den Volt der Batterie zusammen ? Naja, wenn ich eine bestimmte Leistung verbrauche und einen der beiden Werte vorgebe, dann ergibt sich doch der anderen, oder nicht? kopfkratzer schrieb: > Wieviel Volt und Ampere gleichzeitig brauchst Du mindestens um Deine > Schaltung betreiben zu können ? 170 V und ca. 15 mA total zuzüglich Verluste bei der Step-Up Wandlung. Entsprechend meine Rechnung oben wenn ich das aus drei / vier Zellen erzeugen will.
OK letzter Versuch: Was ist der Unterschied zwischen einer chemischen Batterie und einem Netzteil ?
kopfkratzer schrieb: > OK letzter Versuch: > Was ist der Unterschied zwischen einer chemischen Batterie und einem > Netzteil ? Kannst du mir bitte deutlich machen worauf du hinaus willst. So bist du keine Hilfe. Was du natürlich auch nicht sein musst, aber wenn du mir helfen willst dann bitte sinnvoll. Was genau verstehe ich hier nicht? Will es gerne Verstehen, aber bisher wird mir nicht das Problem klar. Auch die anderen Antworten gehen eher in die Richtung, dass mein Vorhaben möglich ist...
Nixie Trixi schrieb: > Sehe ich es richtig, dass bei einer Reihenschaltung von Batterien die > Spannung und die Kapazität addiert wird, der Strom aber durch alle > gleich ist? Nicht ganz. Die Kapazität sinkt bei einer Reihenschaltung. ;) Ich denke weiterhin, dass vier Batterien sinnvoller sind für deinen Anwendungsfall. Vielleicht ist auch ein 4,5 V Flachbatterie besser für dich. Die gibts durchaus mit ~5 Ah und dürfte deinen Anwendungsfall abdecken.
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