Ich habe jetzt schon öfters paypal zum Bezahlen benutzt und bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich meine, es gibt genau so viele Fürsprecher wie Gegner. Mein Anliegen ist es, hier mal sachlich darüber zu diskutieren, warum ich paypal nicht benutzen sollte. Vorteile müssen nicht unbedingt genannt werden, ich finde es für mich einfach praktisch, damit auch einfach in Fremdwährungen bezahlen zu können.
das ist eine Diskussion so ergiebig wie "Soll ich Gyros essen oder nicht"
Wegstaben Verbuchsler schrieb: > das ist eine Diskussion so ergiebig wie "Soll ich Gyros essen oder > nicht" Gyros schmeckt sehr gut, ist aber am nächsten Tag nicht lustig für die Mitmenschen. Ich wollte eigentlich eine sachliche Diskussion haben. Vielleicht klappt es ja.
Pro PayPal: Ich muss nicht zur Bank laufen (Habe kein Online Banking). Gebühren Zahlt Verkäufer (Pro nur wenn es mir egal ist). Kontra: Zahlungen in anderen Währungen mit veraltetem Tauschkurs, welcher nochmal etas schlechter gemacht wurde. Nahezu komplette Anonymität des Verkäufers mir gegenüber. Wenn ich den Verkäufer nicht kenne zahle ich gerne per PayPal (kann er ruhig die Gebühren zahlen). Wenn ich den Verkäufer kenne bevorzuge ich die langsamere und auch aufändigere Überweisung, denn PayPal erhält schon ausreichend Geld. Wenn ich den Verkäufer nicht kenne und ihm nicht traue kaufe ich garnicht erst bei ihm. Schlechte Erfahrung: Habe eine Frist um 1Tag verpasst, da ich nicht daheim war. Ergebniss: Verkäufer hat beschädigten aber noch nutzbaren Artikel erhalten und mir nicht zurück gesendet. Ich habe keine Erstattung erhalten. Jetzt habe ich Hunger auf Gyros ... leider alle bereits geschlossen.
Michael D. schrieb: > Kontra: > > Zahlungen in anderen Währungen mit veraltetem Tauschkurs, welcher > nochmal etas schlechter gemacht wurde. Welche Alternative würde sich denn hier (außer KK, will ich nicht) anbieten? > Nahezu komplette Anonymität des Verkäufers mir gegenüber. Hm, nja, gut. Mit irgendwelchen windigen Personen würde ich sowieso kein Geschäft abschließen wollen. Ok, wenn es hart auf hart kommen würde, hätte ich vielleicht noch Namen und Kontonummer wenn ich Überweisung o.ä. wähle(n könnte).
Als Käufer kann man Paypal bedenkenlos verwenden. Größter Vorteil ist der sofortige "Zahlungseingang" beim Verkäufer, sodaß dieser die Ware gleich verschicken kann. Falls Paypal unberechtigterweise Geld vom Bankkonto einzieht, kann man die Lastschrift immer noch stornieren. Ist bei mir in all den Jahren aber noch nie vorgekommen. Auf Verkäuferseite hätte ich durchaus Bedenken. Es ist in der Vergangenheit mehrfach vorgekommen, daß Paypal Guthaben eingefroren hat und die Leute nicht an ihr Geld kamen. Und Gebühren enstehen auch noch. Als Verkäufer würde ich Paypal nur für kleine, verschmerzbare Beträge nutzen.
>Größter Vorteil ist >der sofortige "Zahlungseingang" beim Verkäufer, auch ein größer Vorteil ist ja der Käuferschutz.. wobei hier natürlich gilt: man muss "lesen was man unterschreibt", es gibt fixe fristen, und man muss z.b. (vom einem lokalen Händler) beweisen lassen, dass der artikel defekt ist.. usw.
Paypal ist fürchterlich. Solang alles funktioniert ist alles bestens. Aber wehe es gibt eine Reklamation oder der Account ist plötzlich gesperrt, dann lernt man einen Service kennen, der quasi nur aus unpassenden Textbausteinen besteht. Der Käuferschutz funktioniert auch nur eingeschränkt. Für Verkäufer ist Paypal eine Farce. Da werden Gelder ohne ersichtlichen Grund zurückgehalten und man soll Unterlagen einreichen, die Paypal einen feuchten Dreck angehen. Hier bemerkt man sofort, dass das ein US-Unternehmen ist. Ich finde es gut, dass denen die BaFin ordentlich auf die Finger geklopft hat, damit die dich nicht noch stärker in Finanztransaktionen einmischen. Ich versuche Paypal so weit es geht zu vermeiden, einfach weil mir deren Geschäftsgebaren und deren Gebühren auf die Senkel gehen. Ach du meinst die Gebühren zahlt der Händler? Irrtum, im Endeffekt zahlt das der Kunde durch erhöhte Preise.
> oder der Account ist plötzlich >gesperrt, > Da werden Gelder ohne ersichtlichen >Grund zurückgehalten sind das jetzt deine PERSÖNLICHEN Erfahrungen?? oder hast das nur "irgendwo" mal gehört
Robert L. schrieb: >> oder der Account ist plötzlich >> gesperrt, >> Da werden Gelder ohne ersichtlichen >> Grund zurückgehalten > sind das jetzt deine PERSÖNLICHEN Erfahrungen?? > oder hast das nur "irgendwo" mal gehört http://blog.fefe.de/?ts=b204943e
Robert L. schrieb: > sind das jetzt deine PERSÖNLICHEN Erfahrungen?? > > oder hast das nur "irgendwo" mal gehört das passiert sehr vielen ebay-ern, schmeiß mal google an: http://www.google.de/search?hl=de&output=search&sclient=psy-ab&q=paypal+konto+gesperrt das wird oft erklärt unter "fadenscheinigen" Begründungen dass man stichprobenartig ausgesucht wurde und das Konto auf Geldwäsche untersucht wird. Meist muss man dann Dokumente wie Personalausweiskopie, Strom- und Wasserrechnung, Kontoauszüge ect.pp. an eine nichtsaussagende Adresse in den USA senden. Angeblich soll die US-Heimatschutzministeriums dahinter stecken... http://de.wikipedia.org/wiki/PayPal#Datenabgleich_mit_Verd.C3.A4chtigenlisten_des_US-Heimatschutzministeriums
@ c. m. wie soll deine Antwort jetzt meine frage ob es Andi $nachname s Erfahrungen sind beantworten?? (ob wiki-leaks Konten gesperrt wurden ist mir, ganz ehrlich, SCH... egal..)
> Jeffrey Lebowski danke für die google suche da gibts dann so deppen die glauben, es wäre eine gute idee, einfach den betrag den paypal abgebucht hat, Rückbuchen zu lassen.. http://www.gutefrage.net/frage/paypalkonto-gesperrt---was-tun oder leute die noch nicht 18 sind http://www.gutefrage.net/frage/paypal-konto-gesperrt usw. us.w WO sehe ich jetzt, konkret eine FAll einer (unberechtigten) sperre???
Ist mir auch schon passiert, der Verkäufer hatte eine falsche Mailadresse angegeben. Paypal hat das Geld erstmal eingezogen, dann als nicht zustellbar erkannt und dann für 6 Monate gesperrt. Auf meine Nachfrage, was das soll, verwies man nur auf die AGB und den bestehenden Verdacht auf Geldwäsche. Eine Datenschutzauskunft wurde abgelehnt, ich solle mich erst authentifizieren (über eine Ausweiskopie, Haushaltsrechnungen (Strom, Wasser, Gas) etc.. Auf meine Antwort, dass diese Dokumente nie vorgelegen haben und somit nicht zur Authentifizierung dienen können blieb man stur. Der Käuferschutz ist auch nicht das Wahre, da man erst zurücksenden muss und danach entschieden wird, ob etwas erstattet wird. Im Worst Case zahlt man nochmal Versandkosten, bekommt Nichts und ist die Ware los. Von insg. 4 Anträgen habe ich nur für einen eine Erstattung bekommen (Rücksendekosten wurden übrigens nicht erstattet.) Das größte Manko für mich ist das bzgl. Paypal geltende ausländische Recht und die AGB, die sehr viele Kausalitäten zu Ungunsten des Käufers einbauen. Ansonsten ist die Möglichkeit der sofortigen Bezahlung auch ins Ausland natürlich top. Anm: Meine Erfahrungen mit Paypal habe ich bis 2009 sammeln können, bin dann logischerweise "ausgetreten" und es fehlt mir nicht. Mein Konto habe ich noch, als ich es Auflösen wollte wurde es ersmtal wg. besagter Geldwäsche Begründung gesperrt :-)
Robert L. schrieb: > wie soll deine Antwort jetzt meine frage > ob es Andi $nachname s Erfahrungen sind > beantworten?? Es soll wohl eher die Frage beantworten, ob er es "irgendwo" gehört hat. Robert L. schrieb: > (ob wiki-leaks Konten gesperrt wurden ist mir, ganz ehrlich, SCH... > egal..) Klar, so lang es dich nicht betrifft... Ganz toll ist es auch immer wieder, dass PP oft wochenlang braucht, um das überwiesene Guthaben vom Bankkonto gutzuschreiben. Vor allem, wenn man bei eBay eine Zahlungserinnerung nach der anderen bekommt und man nur darauf vertrösten kann, dass hoffentlich bald Geld auf dem Paypalkonto liegt, immerhin wurde es ja bereits vor einer Woche überwiesen.
> WO sehe ich jetzt, konkret eine FAll einer (unberechtigten) sperre??? z.B.: http://www.gutefrage.net/frage/paypal-sperrt-ohne-grund-mein-konto-bitte-dringend-hilfe http://www.wer-weiss-was.de/Anfragen/www_de/596210/paypal-und-probleme.html
Robert L. schrieb: >> Jeffrey Lebowski > danke für die google suche Bitteschön! > WO sehe ich jetzt, konkret eine FAll einer (unberechtigten) sperre??? dann ergänze die Suche eben mal um den Begriff "-phishing". Da hast du wohl jetzt die beiden besten links ausgesucht (mit dem Minderjährigen und dem Opa der sein Geld zurück zieht...). Fakt ist dass es VIELE ebayer trifft weil deren Verkaufsliste bei eBay "verdächtig" aussieht, weil eine Kundin bei Amazon ein Buch über den Islam bestellt hat, weil jemand im Urlaub von Kuba aus auf sein PP-Konto zugregriffen hat oder weshalb auch immer. Die Foren sind voll damit und meist wissen die Leute nicht warum das Konto gesperrt wurde. Ich kann mir nicht vorstellen dass sich jemand ausführlich mit PP beschäftigt hat und dieses Thema spurlos an ihm vorbei gegangen ist, da stöst man zwangsläufig darauf!
@Sportliche grüße: beide fälle Beunruhigen mich nicht wirklich (vermutlich beide minderjährig) >, wenn überhaupt. Mein ganzes PRIVATES GELD haben sie eingefroren, ich bin >Schüler und brauche das Geld .. ausserdem geht nur darum, sich zu identifizieren.. (ich meine: bekommt man eine Kreditkarte/Bankkonto "anonym".)
Jeffrey Lebowski schrieb: > Die Foren sind voll damit und > meist wissen die Leute nicht warum das Konto gesperrt wurde. Liegt vermutlich am Geoscoring. Man sollte keinen Nachbarn haben, der seine Rechnungen nicht bezahlt hat oder nicht in einen Neubau auf einem ehemaligen Knastgelände ziehen. "Sie wollen also eine Kreditkarte, haben sie heute gerade Freigang?" http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=81273&key=standard_document_48529073
Robert L. schrieb: >> oder der Account ist plötzlich >> gesperrt, Das hatte ich schon. Geld transferiert, Paypal hat Kreditkarte belastet, Geld konnte an merkwürdigen Empfänger nicht zugestellt werden, kam zurück, mein Konto mit Guthaben gesperrt Ich habe mich dann mit einer Rückbelastung bei der Kreditkartengesellschaft bedankt, damit stand mein Konto wieder auf 0,00 und alles was die danach von mir wollten habe ich ignoriert. Den Account habe ich nie wieder genutzt. >> Da werden Gelder ohne ersichtlichen >> Grund zurückgehalten Hiervon sind Händler am häufigsten betroffen, das kann man ja üebrall nachlesen. Allerdings auch Private (wie ich). Ich hatte mal Geld "überwiesen", der Empfänger hat es aber nie erhalten. Es stellte sich heraus, dass in seinem Profil eine unmöglich existierende E-Mail-Adresse (@gmx.d) hinterlegt gewesen war. Der Zahlungsempfänger konnte sich auch nicht mehr einloggen. Daraufhin habe ich den Auftrag storniert, musste aber erst nachfragen und insgesamt drei Wochen warten, bis mir das Geld wieder gutgeschrieben war. Drei Wochen lang hatten die Schweine mein Geld und ich konnte nicht darüber verfügen! Bei Paypal arbeiten meiner Meinung nach nur debile Vollidioten und Ignoranten.
Robert L. schrieb: > beide fälle Beunruhigen mich nicht wirklich > (vermutlich beide minderjährig) Vermutungen kann man viele aufstellen - dann bin ich vermutlich auch minderjährig, also kein Grund zur Beunruhigung :-) > ausserdem geht nur darum, sich zu identifizieren.. > (ich meine: bekommt man eine Kreditkarte/Bankkonto "anonym".) Das bevor man bei Paypal ein Konto eröffnet ein PostIdent machen muss, ist dir bekannt? Und wie sollte eine Rechnung des Wasser-/Gas-/Stromanbieters als Identifizierung dienen? So was kann sich jeder Depp selbst fälschen/drucken und die Aussagekraft liegt irgendwo bei Null.
Sportliche Grüße schrieb: > Das bevor man bei Paypal ein Konto eröffnet ein PostIdent machen muss, > ist dir bekannt? Nein, ist mir nicht bekannt und musste ich auch nicht machen. Ein funktionierendes Girokonto hat gereicht.
Andi $nachname schrieb: > Bei Paypal arbeiten meiner Meinung nach nur debile Vollidioten und > Ignoranten. Nein, das ist die Firmenpolitik. Leute, die sich wie vernünftige Menschen benehmen, haben dort einfach keinen Platz. Und wer das alles für Auswüchse eines US-Unternehmens hält, der wird sich noch wundern, denn man ist gerade dabei, solche Standards - die bislang nur für "Terrorverdächtige" gelten - allgemeingültig zu machen. Aktuell: - BitCoin-Börsen werden in den USA blockiert. Begründung: Geldwäsche-Verdacht. - 1- und 2-Euro-Cent-Münzen sollen abgeschfft werden. Begründung: zu teuer. - 500 EUR Banknoten sollen abgeschfft werden. Begründung: Gute Eignung als Vehikel zur Geldwäsche. Die nächsten Schritte sind: - Weltweite Abschaffung des Bankgeheimnisses - man muß wissen, ob es sich lohnt, jemanden "auf die Rolle" zu nehmen - Abschaffung des Bargeldes und Verbot aller anonymen Zahlungsmittel Völlige Undurchschabarkeit des Uberwachungsapparates ist das Grundprinzip.
Martin Kreiner schrieb: > Sportliche Grüße schrieb: >> Das bevor man bei Paypal ein Konto eröffnet ein PostIdent machen muss, >> ist dir bekannt? > > Nein, ist mir nicht bekannt und musste ich auch nicht machen. Ein > funktionierendes Girokonto hat gereicht. Für ein "Verkäuferkonto" braucht man das evtl, bzw. Handelsregisterauszug, Gewerbeanmeldung etc. Andi $nachname schrieb: > Bei Paypal arbeiten meiner Meinung nach nur debile Vollidioten und > Ignoranten. Dann machst du zuwenig Umsatz ;) Ab einer gewissen Größe kriegst du deinen eigenen "Key Account Manager", mit Telefon-Durchwahl usw. Da klappt dann alles schnell und problemlos ;)
Uhu, könntest du bitte zumindest aus diesem Thread dein Politikgesülze raushalten?
Martin Kreiner schrieb: > Uhu, könntest du bitte zumindest aus diesem Thread dein Politikgesülze > raushalten? Du gibst vor, was wissen zu wollen, aber scheust es, massenhaft vorkommende individuelle Vorgänge, die nun wirklich so bekannt sind, daß man sie einfach nicht mehr leugnen kann, im Zusammenhang mit ebenso bekannten Vorgängen i.S. Finanzwesen auf staatlicher Seite in Zusammenhang zu bringen? Es lebe der Schrumpfkopf...
Nein, scheue ich nicht. Mir ist nur bekannt, dass die Moderatoren hier etwas gereizt auf Politik reagieren.
Mein Konto wurde weit vor erreichen des Limits für Privaten Geldempfang gesperrt. Ich sollte dann meine Unterlagen einreichen weil sie meinten ich sei ein Händler. Glücklicherweise war das Konto nicht komplett geperrt, konnte noch das Geld auf mein Konto überweisen, was erstaunlicherweise innerhalb von 3 Tagen erledigt war. Mir wurde dann noch mitgeteilt das man mich innerhalb 2 Wochen anrufen werde um das zu klären. Ich habe keinen Anruf bekommen. Seit dem nutze ich Paypal eben nicht mehr.
Aber um es mit den Worten unserer Kanzlerin abzurunden : alternativlos.
Pro: bei kleinen Beträgen durchaus ne sinnvolle Sache. Also sagen wir mal 5 oder 10 Euro. Contra: hab mal was über die Bucht für 750€ gekauft. Der Artikel war nicht so wie angegeben, ich hatte sogar ein Gutachten, dass da was nicht stimmt. Alles schön bei PP eingereicht: abgelehnt! Die SAGEN, dass das Kaufen sichererererer ist - vor allem aber für PP, denn die streichen nach Gutsherrenart die Provisionen ein, und werden den Teufel tun, dem Bezahler was zu erstatten. Dann wären sie ja auch die Provision los. Viele meinen, bei PP geht es mit rechtsstaatlichen Mitteln zu. Nein, es ist eine Privatfirma, der man restlos ausgeliefert ist. Ich hab den account noch, nutze es aber nur, wenn es gar nicht anders geht. Im Übrigen: Geld soll ingesamt abgeschafft werden. Viele Leute haben schon gar keines mehr...
dumdi dum schrieb: > Aber um es mit den Worten unserer Kanzlerin abzurunden : alternativlos. Naja, wenn man beachtet, dass der Käuferschutz (relativ) wertlos ist und Paypal das Recht hat, das Guthaben von jedem für 180 Tage zu sperren, wiegt der Vorteil des schnellen bezahlens nicht mehr viel. Und mit der Alternative normale Überweisung dauert es halt 3..5 Tage länger, bis man die Ware hat - das ist auch nicht wild. Meine persönliche Meinung: PayPal nutzt die Beqeuemlichkeit (ähnlich wie Amazons 1-Click), dafür steht man dann aber evtl. als dummer Kunde da
Sportliche Grüße schrieb: > Naja, wenn man beachtet, dass der Käuferschutz (relativ) wertlos ist und > Paypal das Recht hat, das Guthaben von jedem für 180 Tage zu sperren, > wiegt der Vorteil des schnellen bezahlens nicht mehr viel. Und mit der > Alternative normale Überweisung dauert es halt 3..5 Tage länger, bis man > die Ware hat - das ist auch nicht wild. Interessant ist PayPal eigentlich nur bei kleinen Überweisungen ins Nicht-EU-Ausland. Da ist es üblicherweise wirklich günstiger als eine Überweisung. Ansonsten sind normale Online-Überweisungen spätestens am nächsten Tag gutgeschrieben, bei nur minimalen Gebühren. Und natürlich zahlt die Gebühr letztlich der Käufer. Bei normaler Vorkasse gibt es dagegen oft Skonto :-) > Meine persönliche Meinung: PayPal nutzt die Beqeuemlichkeit (ähnlich wie > Amazons 1-Click), dafür steht man dann aber evtl. als dummer Kunde da Möglich. Auf das Werbegerede bzgl. Käuferschutz etc. sollte man jedenfalls nichts geben. Hier wird das Konto immer schön auf 0,00€ gehalten.
>Naja, wenn man beachtet, dass der Käuferschutz (relativ) wertlos ist und >Paypal das Recht hat, das Guthaben von jedem für 180 Tage zu sperren, >wiegt der Vorteil des schnellen bezahlens nicht mehr viel. Und mit der >Alternative normale Überweisung dauert es halt 3..5 Tage länger, bis man >die Ware hat - das ist auch nicht wild. der Vorteil von überweisung ist also, dass man gleich überhaupt keinen Käuferschutz hat.. ;-) >Alles schön bei PP eingereicht: abgelehnt! ist mir auch mal passiert (grundlos) und dann? man kann das "beeinspruchen" usw. also angefragt WARUM es abgelehnt wurde (ich hätte es angeblich nicht an die bei paypal hinterlegte adresse zurückgeschickt) das war dann recht schnell aufgeklärt, geld erhalten und JA das dauert dann eben auch mal 2 monate.. ich hab auch das gefühl, dass der "first level" beim käuferschutz recht "überlastet" ist.. man kommt aber mit etwas hartneckigkeit auch an die "guten" leute.. (VER-kaufen tu ich als PRivater aber auch nichts mit PayPal, und fast nichts mehr über ebay, das hat aber NUR mit den zu hohen gebühren zu tun, und nicht mit irgendwechlen "unfähigkeiten"...)
Robert L. schrieb: > der Vorteil von überweisung ist also, dass man gleich überhaupt keinen > Käuferschutz hat.. ;-) Ja, die Argumentation pro Überweisung verstehe ich auch nicht. Bei Paypal kann mal was schiefgehen, aber bei Überweisung habe ich auf jeden Fall die Arschkarte gezogen. Wenn dann der andere nicht brav rücküberweist, bleibt nur der Weg vor Gericht. Da ist mir etwas E-Mail mit Paypal aber deutlich angenehmer. Man muß das auch im Verhältnis sehen, wieviel Probleme gibt es, bezogen auf die Billionen einwandfreier Paypal-Aktionen. Wegen jährlich 3000 Verkehrstoten in Deutschland kommt ja auch niemand auf die Idee, sein Auto stehen zu lassen.
Robert L. schrieb: > ist mir auch mal passiert > (grundlos) > und dann? > man kann das "beeinspruchen" usw. > also angefragt WARUM es abgelehnt wurde > (ich hätte es angeblich nicht an die bei paypal hinterlegte adresse > zurückgeschickt) > das war dann recht schnell aufgeklärt, > geld erhalten > und JA das dauert dann eben auch mal 2 monate.. > > ich hab auch das gefühl, dass der "first level" beim käuferschutz recht > "überlastet" ist.. man kommt aber mit etwas hartneckigkeit auch an die > "guten" leute.. > Ich war schon auch hartnäckig, es gibt nen halben Ordner Schriftverkehr. Einspruch zum Einspruch zum Einspruch - doch weitergekommen bin ich nicht. Es ging um nen gebrauchten Bürostuhl, der, kaum bei mir zu Hause, extrem anfing nach Chemikalien zu riechen (Lederspray/Lackverdünner - so was in die Richtung). Ich bekam Tränen in den Augen. Wochenlanges Auslüften brachte rein gar nix. Auch ein Händlergutachten (der diesen Typ Stuhl vertreibt) war wertlos.
Robert L. schrieb: > der Vorteil von überweisung ist also, dass man gleich überhaupt keinen > Käuferschutz hat.. ;-) So hab ich das nicht geschrieben, aber zumindest bei mir war der Käuferschutz ziemlich sinnlos, weil von 4 Anträgen nur einer genehmigt wurde, aber auch erst, nachdem ich die Sachen zurücksenden MUSSTE (wurde von Paypal gefordert, bevor eine Bearbeitung erfolgt. Wenn ich jetzt die zusätzlichen Versandkosten rechne (die von PP nicht erstattet werden) und dann noch sehe, dass keine Rückerstattung vom tollen Käuferschutz kommt, ich den Artikel aber los bin - super, da hab ich im Endeffekt draufgezahlt und leb lieber mit einem Teildefekten Artikel. Wenn dann zusätzlich mein Konto für 180 Tage grundlos gesperrt wird bzw. Überweisungen nicht möglich sind und ich erst manuell auf mein PP-Konto überweisen muss dann heben sich Vor- und Nachteile von PP deutlich auf. Aber das sind - wie gesagt - nur meine Erfahrungen. Vielleicht bin ich auch durch einen schlechten Zufall in irgendein Raster gerutscht, wobei damals (vor 5 Jahren) im Netz noch mehr solcher Fälle als heute zu finden waren.
Martin Kreiner schrieb: > Mein Anliegen ist es, hier mal sachlich darüber zu diskutieren, warum > ich paypal nicht benutzen sollte. Eine Diskussion zu diesem Thema ist nicht sinnvoll und auch nicht zielführend weil das Thema hier im Forum geschätzt schon hundertfach und im restlichen Internet schon millionenfach durchgekaut wurde und somit wohl kein Interesse mehr an einer sachlichen Diskussion besteht weil es den Leuten hier schon zum Halse heraus hängt. Also benutze bitte die Suchfunktion bzw google.
Das einzige was bei Paypal empfehlenswert ist, ist es NICHT zu nutzen.
Paypal ist mir zuwider wie nur irgendwas. Leider ist man beim Fernost-Einkauf oft drauf angewiesen.
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