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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Lichtschranke mit LM567 / DBL567 will nicht


Autor: Ben S. (theben)
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Hallo Leute!

Ich wollte mir eine kleine Lichtschranke zusammen basteln, ich bin mir 
ziemlich sicher das ich diese Schaltung schon mal so aufgebaut habe aber 
es will nicht.

Verwendet wirt ein DBL567 gleich zu setzen mit dem LM567 der die 
Codierung des Lichtsignals übernimmt. Doch der arbeitet nich so wie er 
soll.

Das soll heißen Das Rechtecksignal für die Sende LED wird sauber 
generiert. Auch die Photodiode liefert ein Rechteck Signal zurück.
Doch am Ausgang ändert sich nichts. Ich hatte dann gedacht das Signal 
von der Photodiode kommt nicht sauber an und da habe ich einfach das 
originale Signal von der Sende LED in den eingang gebrückt doch 
weiterhin passiert nix.

Sieht einer einen Fehler in meiner Schaltung oder hat einer einen Tipp?

Autor: Ben S. (theben)
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Weis keiner Rat?

Autor: Joe (Gast)
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Die Diode muss über einen Widerstand mit Strom versorgt werden.

Der Fototransistor benötigt einen Kollektorwiderstand und am Kollektor 
wird dann das Signal abgegriffen.

joe

Autor: Wusel D. (stefanfrings_de)
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> Die Diode muss über einen Widerstand mit Strom versorgt werden.

Ist doch vorhanden, bei beiden LED's.

> Der Fototransistor benötigt einen Kollektorwiderstand
> und am Kollektor wird dann das Signal abgegriffen.

Oder umgekehrt ein Widerstand am Emitter, wie in der Schaltung. Daran 
wird es nicht liegen.

Mir ist das Prinzip der Schaltung unklar. Normalerweise hat man einen 
Sender, der die LED mit einer konstanten Frequenz moduliert (z.B. mit 
einem NE555).

Der Empfänger mit dem LM567 synchronisiert sich auf diese Frequenz auf, 
sofern sie wenigstens ungefähr stimmt. Am Ausgang Pin 2 kommt die 
analoge Korrekturspannung heraus, die darüber Auskunft gibt, wie sehr 
die empfangene Frequenz vom Soll abweicht. Damit habe ich schonmal eine 
Audio-Übertragung gemacht. Der Sender wird FM Moduliert und Pin 2 wird 
über eine Endstufe dem Lautsprecher zugeführt.

Siehe: http://www.amalgamate2000.com/radio-hobbies/radio/...

Deine Variante, Sender und Empfänger mit nur einem Chip zu 
implementieren, kommt mir seltsam vor. Wie soll das funktionieren?

Autor: Ben S. (theben)
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Ok hätte die Schaltung wohl noch etwas mehr beschreiben sollen.

Richtig der Chip vergleicht zwei Frequenzen mit einander sind diese 
gleich so gibt es am Ausgang eine Reaktion. Die Frequenz die der Chip 
erkennen soll wird über ein RC Glied an Pin 5 und 6 eingestellt, welche 
dann der Chip zu einem Schwingkreis nutzt.

Da die zu testende Frequenz gleich sein soll so kann man diese auch 
gleich an dem RC Glied ab fassen. Das habe ich mit Q2 gemacht. Die 
Sendediode blinkt jetzt also mit dieser Frequenz und der Phototransistor 
(ich habe aber eine Photodiode verwendet) gibt bei nicht unterbrochener 
Lichtschranke die Frequenz wieder aus. Das habe ich auch an dem Input 
Pin nachmessen können.

Sinn des ganzen: bei ununterbrochener Lichtschranke sind die vorgebene 
Frequenz (RC Glied) und die empfangene Frequenz (Phototransitor) gleich. 
So herrscht am Ausgang ein bestimmter Zustand.

Ist die Lichtschranke unterbrochen so hat die Frequenz am eingang den 
Wert null also also einen erheblichen Unterschied zur vorgegebenen 
Frequenz und das meldet der Chip dann am Ausgang.

Nur leider bei mir nicht...

Autor: MaWin (Gast)
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Die dse FAQ enthält so eine nachweislich funktionierende Schaltung und 
zumindest noch einen Widerstand von Pin 1 nach Plus und leicht (aber 
wohl nicht wesentlich) andere Bauteilwerte.

Autor: Ben S. (theben)
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hast du ein link davon? ich finde das nicht

Autor: Ben S. (theben)
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So habs gefunden. Nicht ein Widerstand nach plus sondern nach GND hat 
gefehlt. Ich habe jetzt die Schaltung nochmal so aufgezeichnet wie ich 
sie auch aufgebaut habe. An die Spannungsversorgung des IC's musste dann 
auch noch ein gescheit großer Kondensator sonst ist das Ausgangssignal 
nicht glatt genug.

Auch habe ich im Schaltplan den Phototransistor gegen eine Photodiode 
ausgetauscht. Ja ganz richtig die Photodiode wird in Gegenflussrichtung 
betrieben.

Autor: Tim F. (borger)
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Hallo liebes Forum,

ich möchte diesen Thread nocheinmal aufrufen.
Das Problem was Ben S. einleitend beschrieben habe ich aktuell auch.
Es dreht sich sogar auch um eine Lichtschranke.


Ben S. schrieb:
> und da habe ich einfach das
> originale Signal von der Sende LED in den eingang gebrückt doch
> weiterhin passiert nix.

Ich habe dann auch mal probiert an den Pin2 einen Widerstand parallel 
zum Kondensator zu klemmen.
Aber was soll das??? Im Datenblatt steht dass man hiermit sozusagen den 
Frequenzbereich um die Mittenfrequenz herum verschieben kann. (Oder 
verstehe ich das falsch?)

Ergebnis: Funktioniert, aber warum? Schließlich hat das Eingangssignal 
ja diesselbe Frequenz, wie die Erwartete.

Außerdem habe ich dann noch an Pin 1 einen Widerstand parallel zu dem 
Kondensator angeschlossen. (Denn an Pin2 hierfür aber wieder abgeklemmt)
Hier soll ja laut Datenblatt die Empfindlichkeit eingestellt werden.

Ergebnis: Funktioniert auch. Ich verstehe nur nicht, was in diesem 
Zusammenhang die Empfindlichkeit sein soll, denn entweder befindet sich 
das Eingangssignal in dem Eingestellten Frequenzbereich oder nicht.

Und dann würde ich gern auch noch wissen, was für ein Eingangssignal 
erwartet wird oder welche Signalform optimal ist. Sinus, ein Impuls oder 
ein Rechteck. Und was hat das mit den 200 mVrms auf sich, muss ich je 
nach Signalform den rms-wert ausrechnen? damit ich nie über die 200 
mVrms komme?
Oder was passiert wenn doch? (Verstehe diesen Graphen im Datenblatt 
nicht).

Ich würde mich freuen, wenn mir das alles mal jemand erläutern würde.

Danke und noch einen schönen Abend.
Borger

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