an die elektriker: ich suche eine möglichkeit "automatisch" eine 400V versorgung in einem sicherungskasten zu trennen, also ein "ding" das in einen sicherungskasten eingebaut wird, in das die 400V leitungen rein- und raus gehen und womit man diese leitungen vom rest des sicherungskastens trennen kann. "automatisch" würde in dem fall entweder idealerweise temperaturgesteuert bedeuten, oder per tcp/ip übers netzwerk steuerbar. ich bin mir fast sicher das es sowas geben muss, weiß aber nicht wonach ich zu suchen habe. edit: die trennung soll unter last erfolgen, mit ca. 20A pro phase.
Du brauchst einen Schütz. Und den steuerst Du dann auf die gewünschte Weise an - mit irgendwas, was per tcp/ip angesteuert werden kann, oder mit Deinem Thermostat, oder was auch immer. Wozu das ganze?
kleiner serverraum, klimaanlagenausfall am fr (kühlwasser wurde nicht mehr gekühlt), niemand von der hausmeisterei hat sich gekümmert, und die notabschaltung der server hat "nichts" gebracht weil die plattensysteme weiterliefen (und auch nicht abschaltbar sind). da man sich offensichtlich auf nichts verlassen kann suche ich jetzt nach einer ultima ratio für den ernstfall - und den gesamten raum stromlos zu machen scheint mir da die sicherste lösung.
Da ein Schütz auch im Fall einer Spannungsschwankung abfallen würde und auf Grund seiner Bauart für diese Anwendung ein paar Nachteile mit sich bringt kann man hier alternativ auch einen Schalter mit Arbeitsstromauslöser zum Einsatz bringen.
c. m. schrieb: > kleiner serverraum, klimaanlagenausfall am fr (kühlwasser wurde nicht > mehr gekühlt), niemand von der hausmeisterei hat sich gekümmert, und die > notabschaltung der server hat "nichts" gebracht weil die plattensysteme > weiterliefen (und auch nicht abschaltbar sind). > da man sich offensichtlich auf nichts verlassen kann suche ich jetzt > nach einer ultima ratio für den ernstfall - und den gesamten raum > stromlos zu machen scheint mir da die sicherste lösung. Normalerweise nimmt man da einen Notausschalter direkt neben der Tür, z.B. auch bei Heizungsanlagen. Wenn dessen Schaltfähigkeit nicht ausreicht kommt eben, wie oben erwähnt ein Schütz dazu. Gruss Harald
Plattensystemen einfach den Strom wegnehmen ? das würde ich mir genauer überlegen ;)
Hallo, Hans-Georg Lehnard schrieb: > Plattensystemen einfach den Strom wegnehmen ? > > das würde ich mir genauer überlegen ;) bei einem vernünftigen "Filer" keine Problem. Mit einer FAS270 von NetApp bereits durchexerziert. Klar macht man dies nicht jeden Abend wenn man nach Hause geht ;-) Mit freundlichen Grüßen Guido
Man könnte das ganze auch einfach mit einem FI abschalten. Bei so einem Funk Gas/Wasser/Rauchmelder System, ich glaube von Conrad, machen die das auch so. Bei Gasalarm bekommt das Waschmaschienen Überwachungsmodul über funk ein Kommando was dann einen Fehlerstrom von L zur Erde laufen lässt und damit den FI fürs Haus komplett abschaltet. Wenn man nur ein FI hat was ich nicht machen würde. So könnte man das hier auch machen. Der EDV Raum hat einen gemeinsammen FI und eine Fehlererkennungsschaltung, oder auch ein TCP/IP Relais schaltet dann einfach einen 50mA Fehlerstrom und alles ist aus. Automatischen wiedereinschalten geht da natürlich nicht.
Das Ganze ist eine der duemmsten Ideen, die ich seit langem gehoert habe. Solchen Leuten sollte man gar nicht erst solche technologie geben. Der vernuenftige Ansatz nimmt einen Controller, oder SPS, misst die Temperatur und sonstwas und geht dann auf den UPS eingang der Server. Mit diesem Signal sagt man dem Server, er solle geordnet runterfahren, da der Power am Ausgehen ist. Alles andere ist leider kompletter Quatsch.
Oder man baut ein Temperatur Warner ein, der einem, ab einer bestimmten Temperatur, eine SMS sendet.
Siebzehn und Fuenfzehn schrieb: > Das Ganze ist eine der duemmsten Ideen, die ich seit langem gehoert > habe. Solchen Leuten sollte man gar nicht erst solche technologie geben. > Der vernuenftige Ansatz nimmt einen Controller, oder SPS, misst die > Temperatur und sonstwas und geht dann auf den UPS eingang der Server. > Mit diesem Signal sagt man dem Server, er solle geordnet runterfahren, > da der Power am Ausgehen ist. > Alles andere ist leider kompletter Quatsch. Les doch bitte das dritte Posting, bevor du dich mit Ausdrücken wie "dümmste Idee" wichtig und lächerlich machst.
Ist schwer, resp nicht nachvollziehbar. Wurde wahrscheinlich falsch ausgelegt, allenfalls mit einem falschen konzept. Wenn ich einen server herunterfahre, faehrt er herunter. Das muss man natuerlich auch testen. Und wenn's nicht geht, ist etwas ganz falsch. Irgendwelche Symptombekaempfung ist fehl am Platz. Ein Stromausfall kann schwere Hardwaerschaden nach sich ziehen. Da kann man nacher Tage fuer's neuaufsetzen verbraten. Ich bleib bei meiner Aussage.
Halt mal L an erde... Da ist jedes gasgeflutete Haus im nu weg :) und da wird der leitungsschutz eher reagieren ;)0
Mich wundert auch, das man den Plattensystemen keinen geordneten Rückzug befehlen kann. Auf den Linuxservern benutze ich dazu Webmin und die entsprechenden Hardware Monitore mit LM Sensors (Core Temp., Fan Speed usw.). Je nach externem Plattensystem sende ich dann dem Array ein Powerdown (seriell über den UPS Anschluss, wenns nicht anders geht) und fahre dann die Linuxbox mit 'shutdown - h now' runter. Meistens sorgt allerdings ein normales Shutdown sowieso für die Ruhestellung der HDD Arrays. Hubert Mueller schrieb: > Oder man baut ein Temperatur Warner ein, der einem, ab einer bestimmten > Temperatur, eine SMS sendet. Das bietet das Hardware Monitoring bei Webmin von sich aus an. SMS, EMail und wenn du willst einen Netzwerk Broadcast.
Michael P. schrieb: > Halt mal L an erde... Da ist jedes gasgeflutete Haus im nu weg :) und da > > wird der leitungsschutz eher reagieren ;)0 Und wieder einer der das System nicht versteht. Erstens löst so ein Gassensor schon aus bevor es zu einer kritischen Konzentration kommt. Und zweitens werden da ein paar mA über einen Widerstand abgeleitet so da grade ein sicherer Fehlerstrom auftritt. Sowas ist immer besser als wenn bei schon knallfreudiger Konzentration jemand das Licht im Keller einschaltet :)
Matthias Sch. schrieb: > Mich wundert auch, das man den Plattensystemen keinen geordneten Rückzug > befehlen kann. sind sun storagetek 6140 und 2540. ausschalten wird hier beschrieben: http://docs.oracle.com/cd/E19508-01/820-0015-14/820-0015-14.pdf > und > fahre dann die Linuxbox mit 'shutdown - h now' runter. damit fährt das betriebssystem runter, die hardwaredomain läuft weiter. eine möglichkeit ist sich über die xscf-console per public-ssh key automatisch einzuloggen und alle domains herunterzufahren - TBD. Siebzehn und Fuenfzehn schrieb: > Ist schwer, resp nicht nachvollziehbar. Wurde wahrscheinlich falsch > ausgelegt, allenfalls mit einem falschen konzept. ist ein über die letzten 10 jahre gewachsenes system, natürlich kann man jetzt schlau daher kommen und sagen "das könnte man besser machen", aber im endeffekt ist die realität ein fakt und das geschwätz nur laue Phantasie. ich will dich sehen wie du gegen mitbewerber und die hauptgeschäftsführung eine 5-600k€ neuanschaffung des geräteparks durchsetzt weil dir der jetzige nicht "ideal genug" erscheint. Harald Wilhelms schrieb: > Normalerweise nimmt man da einen Notausschalter direkt neben der Tür, das problem ist das nachts und am we niemand da ist der den knopf drücken könnte, und "bereitschaft" (auch aus o.g. genannten politischen gründen) nicht implementiert ist. zurück on topic: ich habe jetzt nach schützen und lasttrennschaltern gesucht aber nur manuelle oder per kleinsignal steuerbare gefunden. weiß jemand ein ein definitives per ethernet steuerbares (zusatz)gerät zu einem schütz oder trennschalter? es geht nicht zwingend darum dieses gerät zu empfehlen, ich brauche nur eine hausadresse um meinem chef was unter die nase halten zu können das der dann der haustechnik unter die nase halten kann.
c. m. schrieb: > jemand ein ein definitives per ethernet steuerbares (zusatz)gerät zu > einem schütz oder trennschalter? Eine "Ethernet-Steckdosenleiste"? :-) Wie Du aus diesen Thread ersehen kannst, ist eine Fertiglösung in der von Dir gewünschten Form nicht üblich. Das heisst, Du musst Deine Wunschlösung selbst zusammenstellen. Dabei sind sowohl Schütze, die einen ganzen Rechnerraum abschalten können als auch Ethernet- schalter, die ein solches Schütz steuern können, handelsüblich. Gruss Harald
Such bei Google mal nach Ethernetrelais oder IP Relais sowas z.B. http://www.bellequip.at/relay_over_ip_relais_potentialfreie_kontakte/relay_over_ip_relais_potentialfreie_kontakte.htm So ein Teil verwendes du dann zum Ansteuern deines Leistungschützes. Irgendwo habe ich sowas sogar mal für den Einbau in einen Sicherungskasten gesehen. Es gibt auch SPS Steuerungen mit Ethernetanschluß. z.B. Beckhof oder Wago. Da könnte man noch alle möglichen Sensoren für Wasser, Themperatur u.s.w anschliessen. Die SPS kann dann auch ein Shutdown zu den Servern senden und das Leistungsrelais ansteuern. Oder halt nur eine Wahnung senden und die Notabschaltung auf einer Webseite zur verfügung stellen.
c. m. schrieb: > sind sun storagetek 6140 und 2540. ausschalten wird hier beschrieben: > http://docs.oracle.com/cd/E19508-01/820-0015-14/82... Ich lese da auf Seite 79, das Abtrennen vom Netz frühestens 2 Minuten nach der letzten I/O Aktivität möglich ist. Du müsstest also am Host Device für den geordneten Rückzug erstmal das Array unmounten (Die Systemplatte lagert hoffentlich nicht da drauf), dann wartest du 2 Minuten, und dann sagst du einem wie auch immer gearteten Hardware Schalter (Ethernet, USB, seriell) das er nun die Arrays abschaltet. Danach fährst du das Host Device runter. Also einfach Abschalten geht bei den Sun Dingern auf keinen Fall, da da extra was von Write Cache steht. Sowas blödes habe ich aber selten gesehen: > The array rarely needs to be powered off. You remove power only when you > plan to physically move the storage array to another location or are adding > additional trays to a controller tray. Klingt mir ein wenig weltfremd. Das Dings hat zwar eine Übertemperatur Anzeige, aber es tut damit nichts, sondern sagt nur: 'Requires Attention'. Die machen sichs ja einfach.
Matthias Sch. schrieb: > Klingt mir ein wenig weltfremd. Das Dings hat zwar eine Übertemperatur > Anzeige, aber es tut damit nichts, sondern sagt nur: 'Requires > Attention'. Die machen sichs ja einfach. Naja, da soll dann der "zweibeinige Computer" tätig werden und das Fenster aufmachen, damits etwas kühler wird. :-) Gruss Harald
c. m. schrieb: > ich suche eine möglichkeit "automatisch" eine 400V versorgung in einem > sicherungskasten zu trennen, also ein "ding" das in einen > sicherungskasten eingebaut wird, in das die 400V leitungen rein- und > raus gehen und womit man diese leitungen vom rest des sicherungskastens > trennen kann. Transfer Switch/Automatic Transfer Switch (Umschalter) Molded Case Circuit Breaker (Kompaktleistungsschalter) Contactor (Schütz) Relevant für Dein Problem sind folgende Fragen: Wie viele Stromkreise willst Du schalten? Soll zwischen den existierenden Stromkreisen und dem Drehstrom umgeschaltet werden? Oder soll das Drehstromsystem getrennt von den existierenden Stromkreisen betrieben werden, d.h. zugeschaltet und abgeschaltet werden, ohne den Schaltzustand der existierenden Stromkreise zu ändern? Wie soll sich das System bei schlechter Spannungsqualität verhalten? (Ein normaler Schütz läßt bei Unterspannung los.) Niederspannungskompaktleistungsschalter gibt es normalerweise nicht automatisiert. Mindestens das Einschalten (Close) ist manuell. Du müßtest einen Federzugmechanismus basteln, der an 230 V hängt, gesteuert werden kann und den Hebel des Schalters in die Einschaltposition ziehen kann. (So machen wir das im Prüffeld, wenn wir solche Leistungsschalter prüfen.) (Automatische) Umschalter sind die typischen Geräte, mit denen z.B. in den USA Notstromgeneratoren ein- und ausgeschaltet werden. Der Umschalter "sieht", daß die Netzspannung fehlt, wartet und schaltet nach geringer Verzögerung auf den Notstromkreis um. Kehrt die Netzspannung zurück, wird der Generator abgeschaltet und das Haus geht nach geringer Verzögerung zurück an die Netzspannung. > "automatisch" würde in dem fall entweder idealerweise > temperaturgesteuert bedeuten, oder per tcp/ip übers netzwerk steuerbar. > > edit: die trennung soll unter last erfolgen, mit ca. 20A pro phase. Eine Trennung erfolgt immer unter Last, denn irgendein Schaltgerät muß den Strom unterbrechen. ;-) 20 A sind kein Problem. Wie das Gerät gesteuert werden soll, schon eher.
http://www.romulus.co.za/assets/powerflex3.pdf + Schütz oder wenns ein bisserl mehr kosten darf: http://www.lyntec.com/products/ac-power-control/g3-motorized-breaker-panelboard/
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.