Spannungsversorgung aus Handy-Soundausgang

#3180222
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Hallo Uwe, danke für die Antwort!
Eigene Versuche haben die Lösung mit Spannungsverdoppler und Trafo schon 
auf 5V gebracht, aber der Trafo (1:100) ist entsetzlich klobig, deshalb 
meine Anfrage hier.

Wenn der Trafo tatsächlich nicht zu vermeiden ist, gibts da irgendwo 
kompakte Trafos für SMD?

Auch die LTC3108-Lösung kommt ja, scheint's, ohne den Trafo nicht aus. 
Mein Traum wäre eine Diode oder Gleichrichterbrücke, bei der die 
Mindestspannung kleiner als 0.7V ist...
#3180775
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>Auch die LTC3108-Lösung kommt ja, scheint's, ohne den Trafo nicht aus.
>Mein Traum wäre eine Diode oder Gleichrichterbrücke, bei der die
>Mindestspannung kleiner als 0.7V ist...

Ge- oder Schottkydioden ...

Mußt Du nur noch herausfinden, wie Du mit einer Diode aus 500mV~ 3,5V= 
zaubern willst, ohne Trafos (bzw. allgemein Induktivitäten), oder ohne 
Spannungsverdopplerkaskaden, oder ...
#3180902
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Harald Wilhelms schrieb:
> Mit an die Handybatterie anschliessen.
Die steht im Sound-Anschluss nicht zur Verfügung und zusätzliches 
USB-Kabel ist nicht elegant.

Jens G. schrieb:
> Ge- oder Schottkydioden ...
> Mußt Du nur noch herausfinden, wie Du mit einer Diode aus 500mV~ 3,5V=
> zaubern willst, ohne Trafos (bzw. allgemein Induktivitäten), oder ohne
> Spannungsverdopplerkaskaden, oder ...
mit Spannungsverdopplerkaskaden!
Schottkydioden haben 0.4V - schon besser
Ge-Dioden nur 0.2V - noch besser. - Gibts die noch irgendwo zu kaufen? 
(gar als SMD?)

-schumi- schrieb:
> OTG?
geht ebenfalls über USB: zu aufwändig

Andreas M. schrieb:
> Ich vermute mal, er will mit dem Soundsignal/Klingelton etwas schalten.
Wie ich schrieb: "Damit soll ein MSP430 versorgt werden."
Gast #3180913
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@Andreas

Mit Verdopplerschaltungen kann man aus fast nix nicht mehr machen.
Klar, man kann die Spannung vervielfachen – das aber auch nicht 
verlustlos - und somit wird dein Output schon beim "Ansehen" 
zusammenklappen.
Das Hauptproblem an dieser Stelle ist aber die Ausgangsleistung. Diese 
aber ist meist für einen LIN-Eingang oder für einen Schmalzpropfen 
ausreichend.
#3180916
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amateur schrieb:
> Mit Verdopplerschaltungen kann man aus fast nix nicht mehr machen.
> Klar, man kann die Spannung vervielfachen – das aber auch nicht
> verlustlos - und somit wird dein Output schon beim "Ansehen"
> zusammenklappen.
ja, aus "nichts" wird durch Verdoppeln noch weniger... Immerhin bringt 
so ein Handy-Sound Ausgang eine Leistung in der Gegend von 300mW, das 
sollte ja auch nach Pumpen noch reichen für einen mikroPower Prozessor 
wie den MSP430.

Aber wenn mir jemand eine Quelle für einen smd Trafo mit 1:100 sagen 
kann, der nicht zu gross (Nuss, aber nicht Kirsche) ist, dann wäre ich 
auch richtig froh und dankbar....
#3181414
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Andreas Heertsch schrieb:
> Wenn der Trafo tatsächlich nicht zu vermeiden ist, gibts da irgendwo
> kompakte Trafos für SMD?

Table 5. Recommended Transformers
VENDOR PART NUMBER
Coilcraft
www.coilcraft.com
LPR6235-752SML (1:100 Ratio)
LPR6235-253PML (1:20 Ratio)
LPR6235-123QML (1:50 Ratio)
Würth
www.we-online
S11100034 (1:100 Ratio)
S11100033 (1:50 Ratio)
S11100032 (1:20 Ratio)

Das steht im Datenblatt zum LTC3108
Wenn man den Layoutvorschlag betrachtet, sind die schon recht klein :)
#3181435
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Henrik V. schrieb:
> Andreas Heertsch schrieb:
>> Wenn der Trafo tatsächlich nicht zu vermeiden ist, gibts da irgendwo
>> kompakte Trafos für SMD?
  <snip>
> Würth
> www.we-online
> Das steht im Datenblatt zum LTC3108
> Wenn man den Layoutvorschlag betrachtet, sind die schon recht klein :)
Treffer!
Ich bin auch gerade bei WE-Online gelandet. Danke.

Die Messungen (Nexus S) haben übrigens Folgendes ergeben:

Ruhespannung am Mikrofonausgang 2.8V.
bei 1.8V kann man 230uA abzapfen (4uW). Knapp, aber immerhin.

Mit meiner Spannungskaskade über den Soundausgang bin ich bei 3.8V auch 
nur auf 3.8uW gekommen (Ruhespannung 5V).
#3181886
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Bei einer Leistungsanpassung geht man anders vor. Am einfachsten mit 
einem Leistungsmessgerät. Solltest du keins zur Hand haben, musst du 
ständig Strom und Spannung messen und notieren. Als Last kannst du dein 
Poti verwenden. Anschließend in ein Koordinatensystem eintragen und du 
erhälst eine Parabel. Deren Scheitelpunkt ist deine höhst mögliche 
Leistung.

Was mich allerding mehr verwundert hat, war das:
> 1.8V kann man 230uA abzapfen (4uW)
1,8V * 230 uA = 4 uW????
Bei mir sind das 414 uW.
#3181894
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Ayk N. schrieb:
> Bei einer Leistungsanpassung geht man anders vor. Am einfachsten mit
> einem Leistungsmessgerät. Solltest du keins zur Hand haben, musst du
> ständig Strom und Spannung messen und notieren. Als Last kannst du dein
> Poti verwenden. Anschließend in ein Koordinatensystem eintragen und du
> erhälst eine Parabel. Deren Scheitelpunkt ist deine höhst mögliche
> Leistung.
>
> Was mich allerding mehr verwundert hat, war das:
>> 1.8V kann man 230uA abzapfen (4uW)
> 1,8V * 230 uA = 4 uW????
> Bei mir sind das 414 uW.
Na, hast Recht: 0.4mW hätte ich besser geschrieben.
Aber an meine Messweise glaube ich trotzdem: Ob ich nun Strom und 
Spannung messe, oder Strom und Widerstand mit U*U/R die Leistung 
ausrechne, ist doch innerhalb des linearen Teils der Kurve egal oder?

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