Hallo Leute, ich übe gerade Operationsverstärker-Aufgaben für die Techniker-Abschlussprüfung (Schaltungstechnik). Ich versuche mich gerade an einer abgewandelten Grundschaltung (Invertierer), bei dem im Rückkoppelzweig ein zusätzlicher Widerstand gegen Masse sitzt. Also kommt man mit den Gleichungen der Grundschaltungen nicht weit und muss Knoten- und Maschengleichungen aufstellen. Wenn man die einzelnen Gleichungen dann geschickt ineinander einsetzt, sollte man am Ende eine Gleichung "U_out/U_in = ..." bekommen. Nach mehreren Anläufen habe ichs schließlich geschafft. Doch eine Frage stellt sich mir im Nachhinein: Was mache ich falsch, wenn am Ende "0 = 0" herauskommt? Das ist mir in Mathe auch schon mal passiert. Kommt das davon, wenn ich zwei Gleichungen ineinander einsetze, die quasi gleich sind? Bitte keine blöden Kommentare, Mathe ist halt nicht meine Stärke. Danke!
Third Eye schrieb: > Kommt das davon, wenn ich zwei Gleichungen ineinander einsetze, die > quasi gleich sind? Hey, genau daran sollte es liegen ;) Mit quasi gleich meinst du vermutlich, dass du die gleiche Gleichung z.B. 2 mal verschieden umgeformt hast. Wenn du diese dann ineinander einsetzt, kommt da so etwas bei rum ;) Deswegen benötigt man auch für N Unbekannte Variablen immer N verschiedene Gleichungen Thomas
Wenn 0=0 herauskommt, dann waren die Gleichungen nicht unabhängig. Beispiel: Man hat drei Gleichungen mit 3 Unbekannten, aber die 3. Gleichung war nur eine lineare Kombination der ersten beiden Gleichungen.
Danke! Dann lag ich schon mit meiner Vermutung richtig.
Third Eye schrieb: > Dann lag ich schon mit meiner Vermutung richtig. Was wiederum zeigt, dass du in Mathe gar nicht so schlecht bist wie du meinst ;)
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