Heitzdraht/wiederstandsdraht

Gast #3181431
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hallo,

ich wollte ein gerät bauen, womit man Plastiktüten zusammenschmelzen 
kann. Nun benötige ich dafür einen besonderen Draht (Widerstandsdraht) 
doch in welcher dicke muss er sein, damit ich mit meinem 12V Trafo ihn 
Heiß genug bekomme. Die länge des Drahtes soll ca.30 cm betragen. also 
auf dem Traffo steht drauf Ausgang: 12V max. 60 va nach meiner 
Berechnung (hoffe das es stimmt) 60VA= 60W I=P/U =5 Ampere. Würde dieser 
Draht da gehen, und was muss ich noch beachten.

http://www.conrad.biz/ce/de/product/429023/Widerstandsdraht-Konstantan-10-m-Drah....

Außerdem wollte ich wissen, ob es sinn macht eine 4 Ampere Sicherung 
mitzubestellten.
Gast #3181769
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Simon schrieb:
> ja ok aber was ist jetzt mit der Antwort??

die wird wohl auf sich warten lassen.
hauptsache sich über die bildergröße aufgeilen.

sieht ja fast wie n trafo für halogenlampen aus.
nach dem lampensymbol ist es auch einer.
den kannst dauernd braten lassen.
ne über temp. sicherung ist auch dabei.
ob rückstellbar oder nicht keine ahnung....
vermute aber nicht rückstellbar.
den draht würd ich so wählen das der max zulässige strom des trafos 
fließt.
ich würde ne phasenanschnittschaltung + thyristor/triac einsetzen.
dann kann man das einstellen.
Gast #3181803
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> Nun benötige ich dafür einen besonderen Draht (Widerstandsdraht)

So speziell ist der gar nicht, denn es ist überhaupt nicht erforderlich, 
daß der Draht bei Erwärmung einen konstanten Widerstandswert behält 
(Konstantandraht). Und er glüht nicht, also ist es nicht erforderlich, 
daß er korrosionsfest ist (Chrom-Nickel/Edelstahl). Es reicht simpler 
Eisendraht. Allerdings ist Chrom-Nickel-Draht etwa 10 mal hochohmiger.

http://www.dampf-licht.de/diy/307/nickel-chrom-heizdraht-0-20mm-2meter 
(mehrere parallel ?)

Ich würde vorschlagen, den Flachdraht aus einem Toaster auszubauen.


> auf dem Traffo steht drauf Ausgang: 12V max. 60 va

Das Folienschweissgerät im Bild hat zwar einen ähnlich grossen Trafo, 
heizt aber mit 270 Watt. Dafür darf es nur 3 Sekunden an sein, und der 
Trafo muss dann 57 Sekunden abkühlen. Er wird also schlicht und einfach 
massiv überlastet. Die Temperatur ist ja auch die wesentliche 
Einschränkung bei der Belastung für einen Trafo. Und weil die sogar mit 
einem Bimetall gemessen wird, ist die Pause am Anfang viel geringer, nur 
so 10 Sekunden.

Dann belastest du deinen 12V Trafo mit 0.5 bis 1 Ohm. Dabei fliesst viel 
zu viel Strom (20A für 240 Watt, davon vermutlich 60 Watt im Trafo) und 
nicht nur der Draht, sondern auch der Trafo wird warm. Also begrenzt du 
die Zeit.

Schlauer ist es, einen Trafo mit kleinerer Nennspannung zu verwenden, 
oder den Trafo auf weniger aber dsickere Sekundärwindungen aus dickerem 
Draht umzuwickeln.
Angehängte Dateien:
Gast #3181826
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also wenn ich das richtig verstanden habe, strömt durch den Draht so 
viel Strom, bis der Trafo abschaltet(zu hoher Stromfluss). Doch wie kann 
man das verhindern. Muss man einen Draht mit mehr Widerstand haben oder 
kann man das auch anders regeln. Mein ziel ist es ja, dass die 
Temperatur von dem Draht ungefähr gleich bleibt und der Trafo permanent 
Strom ausgibt.
Gast #3181877
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> bis der Trafo abschaltet

Von alleine tut er das nicht (ausser in dem er kaputt geht),
dazu ist eine passende Einrichtung notwendig, die im kommerziellen 
professioenellen Folienschweissgerät natürlich drin ist.

> Mein ziel ist es ja, dass die Temperatur von dem Draht ungefähr
> gleich bleibt und der Trafo permanent Strom ausgibt.

Dann wirst du wohl einen deutlich grösseren Trafo benötigen.

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