> Nun benötige ich dafür einen besonderen Draht (Widerstandsdraht)
So speziell ist der gar nicht, denn es ist überhaupt nicht erforderlich,
daß der Draht bei Erwärmung einen konstanten Widerstandswert behält
(Konstantandraht). Und er glüht nicht, also ist es nicht erforderlich,
daß er korrosionsfest ist (Chrom-Nickel/Edelstahl). Es reicht simpler
Eisendraht. Allerdings ist Chrom-Nickel-Draht etwa 10 mal hochohmiger.
http://www.dampf-licht.de/diy/307/nickel-chrom-heizdraht-0-20mm-2meter
(mehrere parallel ?)
Ich würde vorschlagen, den Flachdraht aus einem Toaster auszubauen.
> auf dem Traffo steht drauf Ausgang: 12V max. 60 va
Das Folienschweissgerät im Bild hat zwar einen ähnlich grossen Trafo,
heizt aber mit 270 Watt. Dafür darf es nur 3 Sekunden an sein, und der
Trafo muss dann 57 Sekunden abkühlen. Er wird also schlicht und einfach
massiv überlastet. Die Temperatur ist ja auch die wesentliche
Einschränkung bei der Belastung für einen Trafo. Und weil die sogar mit
einem Bimetall gemessen wird, ist die Pause am Anfang viel geringer, nur
so 10 Sekunden.
Dann belastest du deinen 12V Trafo mit 0.5 bis 1 Ohm. Dabei fliesst viel
zu viel Strom (20A für 240 Watt, davon vermutlich 60 Watt im Trafo) und
nicht nur der Draht, sondern auch der Trafo wird warm. Also begrenzt du
die Zeit.
Schlauer ist es, einen Trafo mit kleinerer Nennspannung zu verwenden,
oder den Trafo auf weniger aber dsickere Sekundärwindungen aus dickerem
Draht umzuwickeln.