Hallo, das im Anhang gezeigte Modul benötigt laut Herstellerangabe eine Versorgungsspannung von mindestens 7V. Die Spannungsregelung scheint über zwei Linearregler zu laufen, so dass auf dem Modul 5V und 3V (nachgemessen) zur Verfügung stehen. Den 5V Regler konnte ich als LD29150 indentifizieren, also ein Low Drop 5V Regler. Der zweite Regler trägt die Aufschrift 9XZ1, dazu konnte ich bisher nichts finden. Im Bild habe ich eingezeichnet, wo die 3V an dem Mikrocontroller anliegen, die 5V scheinen nur für den Pipser und die Stiftleiste zum Anschluss einer Displayeinheit benötigt zu werden. Die Stromaufnahme des Moduls beträgt etwa 100mA. Zur Versorgung steht nur eine LiIon Zelle zur Verfügung, ich werde also wegen der 5V Schiene kaum um einen StepUp Wandler herumkommen. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, welche Lösung die bessere ist. Meine erste Lösung wäre, einen StepUp Wandler mit z.B. 7V oder 9V Ausgangsspannung komplett vorzuschalten und die beiden Linearregler weiter zu verwenden, an dem Modul selber also nichts zu ändern. Die zweite Lösung wäre ein StepUp Wandler mit 5V Ausgangsspannung zu verwenden und den LD29150 zu umgehen. Das wäre von der Effizienz besser, wobei es darauf nicht wirklich ankommt, der Akku ist auf jeden Fall groß genug. Welche Lösung würdet ihr bevorzugen? Muss man irgendwelche Maßnahmen ergreifen, um ein Schwingen der beteiligten Regler zu verhindern, mal abgesehen von einem ausreichend großen Kondensator am Ausgang des StepUp? Ich würde vermuten, dass es bei der Verwendung eines StepUp Wandlers eher zu einem Schwingen kommt als bei der Verkettung von nur Linearreglern. Als StepUp Regler würde ich aktuell einen von Pololu nehmen, z.B. den mit der Nummer 791 (Adjustable Output 2,5-9,5V, siehe hier: http://www.pololu.com/catalog/category/132 Spricht etwas gegen diesen oder einen solchen Regler unter Verwendung der einfacheren Lösung 1? Besten Dank, Joris
Joris schrieb: > Als StepUp Regler würde ich aktuell einen von Pololu nehmen, z.B. den > mit der Nummer 791 (Adjustable Output 2,5-9,5V, siehe hier: > http://www.pololu.com/catalog/category/132 > Spricht etwas gegen diesen Regler? Der wird wohl einen ziemlich schlechten Wirkungsgrad haben, da er vermutlich stark überdimensioniert ist. Gruss Harald
Hallo, ok, die Definition von schlechtem Wirkungsgrad ist wahrscheinlich relativ ;-) Auf der Seite gibt es zu dem Regler noch ein paar Diagramme, welche den Wirkungsgrad bei verschiedenen Strömen und Spannungen darstellen: http://www.pololu.com/catalog/product/791 (bis fast zum Ende runterscrollen). Bei 3,3V Vin und 5V oder 9V Vout und einem Strom von 100mA sollte der Wirkungsgrad so bei etwa 80% oder knapp darüber liegen. Bei 7V Vout und 100mA sind das grob über den Daumen unter 200mW Verlustleistung, d.h. die Wärmeentwicklung ist noch überschaubar. Da geht bei Schaltreglern natürlich mehr, ich würde das jetzt aber nicht unbedingt als schlecht bezeichnen. Hast du denn evtl. noch andere Quellen für kleine Schaltregler? Traco und Co. fällt mir noch ein, wobei die preislich ganz woanders liegen, das lohnt sich wohl eher nicht, zumal der Akku mehr als ausreichend Kapazität hat. Viele Grüße, Joris
Joris schrieb: > Bei 3,3V Vin und 5V oder 9V Vout und einem Strom von 100mA sollte der > Wirkungsgrad so bei etwa 80% oder knapp darüber liegen. Nun, ich hatte da nicht genauer nachgesehen, aber bei solchen Schaltungen sind Ruheströme in der Grössenordnung von einigen 10mA durchaus typisch. Gruss Harald
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