2 Labornetzgeräte symmetrische Spannungsversorgung

Gast #3187656
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Hallo ich möchte zwei Labornetzgeräte in Serie schalten um mir eine 
symmetrische Spannungsversorgung von +/-10V zu erzeugen.

Ein Netzteil darf in Serie betrieben werden, steht so im Datenblatt.

Bei dem 2. bin ich mir nicht sicher. Im Grunde darf im 2. Netzteil das 
Massepotential nicht mit dem Schutzleiter PE verbunden werden oder ist 
das egal, weil ja das 1. Netzteil diese Verbindung nicht hat, ansonsten 
dürfte es ja auch nicht in Serie geschaltet werden? Ich hab in das 2. 
Netzteil reingeschaut, die PE Leitung vom Netz ist nicht mit dem 
Masseausgang verbunden, also sollte es doch gehen?

Ich habe testweise beide in Serie verschaltet, kein Kurzschluss, aber in 
der Schaltung passiert es manchmal das ich einen kurzschluss erzeuge 
...warum auch immer. Hab darauf geachtet das postive Potential bzw. das 
negative Potential nie mit der echten Masse verbunden werden...

Ich muss nur sicherstellen das der PE nicht mit dem Masse Potential 
verbunden ist?
Gast #3187702
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> Die Ausgänge beider Netzteile dürfen intern nicht mit PE verbunden sein

Das sind sie ja nicht, das hat er doch verifiziert.

> die Netzteile müssen rückstromfest sein und eine ausreichen große
> Verpolschutzdiode am Ausgang haben.

Das haben die doch, denn sie sind ja laut Handbuch für 
Serienverschaltung geeignet.

Löti, du musst noch viel lernen.
Gast #3187941
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Ok Verpolungsschutzdiode check!

Ich gehe mal der Reihe durch..

@oszi40

meinst du nachmessen ob eine galvanische Trennung vorhanden ist?

Spontan würde ich das mit einem Ohmmeter an N und der Masse vom Netzteil 
messen. Oder ist das totaler Schwachsinn? ;)

Da ich das zunächst ohne Last getestet hab Reihenschaltung, kann ich 
sicher sein das intern der PE nicht mit der Masse verbunden ist.

Grüße
Gast #3188288
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Solange kein Spartrafo drin ist, kann mann davon ausgehen das Ein- und 
Ausgang galvanisch getrennt sind, ausser der Trafo ist defekt und hat 
nen direkten Schluss.

Wieso soll das quatsch sein, mit einem Ohmmeter die galvansiche Trennung 
festzustellen...??  Klär mich mal auf OMG..statt sowas nichtsaussagendes 
zu schreiben.

Ausserdem wirfst du meine beiden Sätze zusammen... das eine hat mit dem 
anderen nichts zu tun.
#3188355
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Daniel schrieb:

> Solange kein Spartrafo drin ist, kann mann davon ausgehen das Ein- und
> Ausgang galvanisch getrennt sind, ausser der Trafo ist defekt und hat
> nen direkten Schluss.

Leider ist es inzwischen eine (Un-)Sitte bei verschiedenen Meß- und
Netzgeräten, die "Masse"-Klemme intern mit dem SL zu verbinden. Bei
Labornetzgeräten ist das aber (im Gegensatz zu Computernetzteilen)
nach wie vor eine Ausnahme. Trotzdem ist ein Nachmessen am ausge-
stecktem Gerät mit dem Ohmmeter durchaus sinnvoll.
Gruss
Harald
PS: "Der Hund ist tot; besser ist, wir binden ihn an!"
Gast #3188535
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Hey, messen natürlich nur im spannungslosen Zustand, wie bei einer 
typischen Widerstandsmessung auch. An das Netzt würde ich mich auch 
nicht heranwagen.

Ich habe nochmal in das 2. Labornetzgerät geguckt, der SL war mit dem 
Gehäuse des Trafos verbunden, aber nicht mit der "negativen" 
Ausgangsbuchse des Gerätes.

Für einen Fehlerfall im Trafo. Ist das so üblich bei Labornetzgeräten, 
die potentialfrei betrieben werden?

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